Schweiz
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Schüsse in Zürich: War der Täter ein religiöser Fanatiker?

28.12.15, 06:39

Was ist am Sonntagmorgen in Zürich passiert? Kurz nach sechs Uhr hatte die Stadtpolizei im Kreis Drei einen Mann entdeckt, der mit einem 25 Zentimeter grossen Fleischermesser auf der Strasse stand. Als die Beamten den Bewaffneten, einen 42-jährigen Äthiopier, mit Hilfe einer zweiten Patrouille anhalten und kontrollieren wollten, ging dieser auf die Polizisten los. 

Die Polizei eröffnete das Feuer – der Mann wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht. Gemäss blick.ch ist sein Zustand kritisch, aber stabil. Sein Motiv ist unklar.

Nun zitiert blick.ch einen Anwohner, der die Szene von seinem Balkon aus beobachtet haben soll. Der Angreifer habe «Allahu akbar» gerufen. Dieses Gerücht soll man sich auch in der Synagoge erzählt haben, heisst es weiter. Die Stadtpolizei Zürich äussert sich nicht zu den Vermutungen. (dwi)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • tomdance 28.12.2015 13:23
    Highlight War der Täter ein religiöser Fanatiker? Oder ein besoffener Partygänger? Oder ein Hockeyfan, der nach dem Spengler-Cup über den Durst getrunken hat? Und war der Mann nun eigentlich ein Mann oder eine Frau? Und wie war das mit der Hautfarbe genau? Richtig: genaues weiss man nicht. Deshalb ist es IMHO billig, einfach einer Blick-These zu folgen... Watson kann das besser.
    6 2 Melden
  • Sash 28.12.2015 11:45
    Highlight Sorry, aber statt ständig über die Nennung oder Nichtnennung der Nationalität in den Beiträgen zu diskutieren, sollte lieber auf die Veröffentlichung von solchen Spekulationen verzichtet werden!
    6 2 Melden
  • Daylen 28.12.2015 09:16
    Highlight blick.ch zitiert einen Anwohner...
    ...ja ist gut. Ich warte dann einmal auf bestätigte Fakten.
    11 4 Melden

Zürcher Stadtparlament will auch in Zukunft keine Nationalitäten in Polizeimeldungen

Die Nationalitäten von Tätern und Opfern soll die Zürcher Stadtpolizei in ihren Meldungen auch weiterhin nicht nennen. Diese Praxis hat das Stadtparlament am Mittwoch klar bestätigt. Ein SVP-Postulat für die Wiedereinführung der Nennungen fand keine Mehrheit.

Seit dem vergangenen November verzichtet die Stadt Zürich auf die Nennung von Nationalitäten in Polizeimeldungen. Auf Anfrage werden sie jedoch bekanntgegeben. Der damalige Sicherheitsvorstand Richard Wolff (AL) setzte damit ein 2015 vom Stadtparlament überwiesenes Postulat um.

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