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Keine «versuchte vorsätzliche Tötung»: Sturz aus dem Auto im Gubristtunnel wohl selbstverschuldet

26.04.16, 11:52 26.04.16, 12:12


Gubrist

Hektische Szenen im Gubrist.

Anfang März ist im Gubristtunnel ein Mann aus einem fahrenden Auto gefallen. Der Verdacht, dass er von zwei Mitfahrern hinausgeworfen wurde, hat sich nicht bestätigt: Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr wegen «versuchter vorsätzlicher Tötung».

Im Fokus der Untersuchung stehen nun die Vorwürfe der «Unterlassung der Nothilfe» sowie verschiedene mögliche Strassenverkehrsdelikte. Die zuständige Staatsanwältin bestätigte eine Meldung von nzz.ch vom Dienstag.

Gemäss aktuellem Stand der Untersuchungen wird damit den beiden 22-jährigen Wageninsassen insbesondere vorgeworfen, dass sie dem 23-jährigen Schweizer, der mit Kopfverletzungen, Prellungen und Schürfungen im Tunnel zu liegen kam, nicht geholfen haben.

Über die Umstände, die zum Sturz aus dem fahrenden Auto führten, machte die Staatsanwältin keine weiteren Angaben. Sie sagte einzig, dass sich der zu Beginn der Untersuchung geäusserte Verdacht nicht erhärtet habe, wonach die beiden Männer für den Sturz aus dem Auto verantwortlich seien.

Am frühen Sonntagmorgen des 6. März fiel der 23-Jährige aus einem Auto, das in Richtung Bern unterwegs war. Nach ersten Angaben hatte der Lenker die Fahrt verlangsamt. Danach öffnete sich die Beifahrertür und der Mann stürzte heraus.

Die nachfolgenden Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig bremsen. Deren Insassen kümmerten sich bis zum Eintreffen der Ambulanz um den Verletzten.

Die Polizei verhaftete noch am selben Tag einen Mazedonier und einen Kosovaren aus den Kantonen Solothurn und Bern. Die beiden wurden nach zwei Wochen wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. Dem Verunfallten geht es laut der zuständigen Staatsanwältin gut. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kibar Feyzo 26.04.2016 15:47
    Highlight Ein Kollege von mir war mal so übel besoffen, dass er aus dem fahrenden Auto steigen wollte um zu pinkeln. Die Strassen waren zugeschneit und wir fuhren sehr langsam. Wir haben es dann zum Glück sofort bemerkt als er die Tür öffnete. Dass die beiden das nicht bemerkt haben, fällt mir schwer zu glauben, ausser sie waren selbst voll dicht.
    2 0 Melden
  • Dä Brändon 26.04.2016 13:23
    Highlight Vermutlich haben sie dem Opfer gedroht.
    11 5 Melden
    • samy4me 26.04.2016 13:49
      Highlight Müsst nicht blitzen, war genau so.
      8 3 Melden
  • Human 26.04.2016 13:13
    Highlight Wie voll war der den? Die Autotür während der Fahrt öffnen und rausfallen also unglaublich echt....
    5 3 Melden

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