Schweiz

Der Uetlibergtunnel in Richtung Chur bleibt voraussichtlich bis 23 Uhr gesperrt.  Bild: KEYSTONE

Schwerer Unfall im Uetlibergtunnel – sieben Verletzte

10.05.15, 21:31 11.05.15, 09:47

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Uetlibergtunnel bei Zürich sind sieben Menschen verletzt worden. Zwei Personen wurden mit schwersten Verletzungen ins Spital gebracht, darunter ein Kind.

Nach Angaben einer Sprecherin der Kantonspolizei Zürich wurden fünf weitere Personen bei dem Unfall am Sonntagabend mittelschwer verletzt. 

Den Unfall verursachte eine Frau, die kurz nach 18 Uhr in ihrem Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in den Tunnel hineinfuhr. In der Folge kam es zu einer Auffahrkollision, in die insgesamt fünf Autos verwickelt wurden. Auch die Unfallverursacherin wurde mittelschwer verletzt.

Polizei sowie mehrere Rettungsfahrzeuge waren vor Ort, wie der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse mitteilte. Derzeit wird der Verkehr durch die Tunnelröhre in Richtung Basel geführt. Die Tunnelröhre in Richtung Chur bleibt laut Kantonspolizei Zürich voraussichtlich bis 23 Uhr gesperrt.

Viel Geduld beweisen mussten laut Viasuisse am Sonntagnachmittag auch Autofahrer in der Region Bern-Solothurn. Zwei Auffahrunfälle mit je vier involvierten Fahrzeugen führten zwischen Kriegstetten SO und Wangen an der Aare BE zu rund zehn Kilometern Stau. Der Zeitverlust betrug zeitweise bis zu 50 Minuten. (sda)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach Bimmelstreit – nächtlicher Viertelstundenschlag der Glocken in Wädenswil ZH bleibt

Die Glocken der reformierten Kirche Wädenswil ZH dürfen weiterhin auch nachts alle 15 Minuten schlagen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Stadt und der Kirchgemeinde gutgeheissen.

Die Mehrheit der Bundesrichter kam bei einer öffentlichen Beratung am Mittwoch zum Schluss, dass es keinen Anlass gebe, um von der bisherigen Rechtsprechung abzuweichen.

Die Lärmstudie, auf welche sich das Zürcher Verwaltungsgericht bei seinem anders lautenden Entscheid gestützt hatte, erachtet das …

Artikel lesen