Schweiz

Der Einknick-Tweet von Hiltl: Der Bierpreis sinkt um einen Franken pro Dose.  screenshot twitter

Wie watson und der «Tages-Anzeiger» mit 3 Tweets den Bierpreis im Badi-Kiosk Mythenquai senkten

Die Badi-Mythenquai verlangte bis vor kurzem 7.50 Franken für eine Büchse Quöllfrisch. Wenigstens ein bisschen ist der Preis aufgrund eines watson-Kommentars und mit Hilfe eines «Tagi»-Journalisten gesenkt worden. 

13.07.15, 15:46 14.07.15, 09:27

Der watson-Kommentar zum «Ärgernis Badi-Kiosk» hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Nicht nur bei den watson-Usern sondern auch auf Twitter, wo verschiedene Reaktionen auf das Problem der überteuerten und schlecht bedienten Badi-Kioske eingingen. So meldete sich unter anderem der Inland-Chef des «Tages-Anzeigers», Daniel Foppa*, zu Wort und setzte den ersten Tweet ab, der zur Senkung des Bierpreises in der Badi Mythenquai führte. 

1. Tweet: «Vogel abschiessen»

Diese Kritik am selbst für Zürcher Masstäbe überrissenen Preis für eine Büchse Bier blieb beim Hiltl vorvergangenes Wochenende indes unbemerkt. Erst dieses Wochenende, als das Thema Badi-Kiosk nochmal aufs Tapet kam, bewegte sich etwas. Twitter-User Harry Zenklusen bemerkte auf Twitter, dass ein Hiltl in einer Badi keine gute Idee sei. Auf die Frage von @hiltl, weshalb das keine gute Idee sei, wiesen wir diskret nochmal auf unseren Beitrag hin. 

2. Tweet: «Nie eine gute Idee»

Hiltl wollte mit diesem Tweet allenfalls nicht seine hohen Preise mit der übermässigen Freundlichkeit seiner Crew erklären, aber so kam es ein bisschen an. Deshalb erlaubten wir uns die Frage, ob die Freundlichkeit der Hiltl-Crew in der Badi Mythenquai wirklich zwei Franken extra wert sei: 

3. Tweet: «7.50? Wirklich?»

Erst verteidigte sich Hiltl mit den gemässigten Espresso-Preisen, korrigierte den Preis für das sommers wirklich relevante Getränk Bier nach unten: 

* Daniel Foppa war bis vor eineinhalb Jahren der direkte Vorgesetzte von watson-Reporter Maurice Thiriet (thi). Absprachen oder gar eine Verschwörung zur Senkung des Bierpreises in der Badi Mythenquai gab es jedoch nicht. 

(thi)

Das sind die schönsten, beliebtesten und grössten Badis der Schweiz

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
25
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pieter 14.07.2015 18:00
    Highlight Die Preise in der Schweiz sind eine absolute Frechheit. Das ist für mich nur noch Abzockerei. Und dann dieser unfreundliche und mürrische Bedienung meistens auch verständlich denn der Schweizer Gast ist kein angenehmer Gast.
    2 0 Melden
  • droelfmalbumst 14.07.2015 08:22
    Highlight könnte man das auch im pathé machen? ein paar popcorn 8.- und eine 33cl Wasserflasche, die nicht mal frisch ist für 4.50.-...
    7 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.07.2015 22:31
    Highlight Die Kosten sind allgemeim gestiegen. Mittlerweile sind die Preise nur noch frech! 25.- für 1l Wasser, 9.50 statt 7.50 für nen Döner, 7.50 für eine Dose Bier, 8 Franken statt 6 Franken fûr den Badi Eintritt usw usf.

    Langsam machts echt keinen Spass mehr hier zu leben! Und NEIN, ich werde nicht auswandern.
    22 0 Melden
  • takepic 13.07.2015 21:37
    Highlight Aber hallo, ist ja schon fast billig. Im Panama in der Badi oberen Letten kostet die Dose Qöllfrisch sogar 8.-
    Dagegen müsste man auch was unternehmen.
    18 0 Melden
    • dickmo 13.07.2015 22:09
      Highlight Wir fragen mal nach, ob das wirklich nötig ist. Aber Letten ist eigentlich verlorenes Territorium.
      20 0 Melden
    • takepic 13.07.2015 22:28
      Highlight Gegenüber im Primitivo würde ich es ja erwarten, aber nicht in der offiziellen Badi der Stadt.
      10 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.07.2015 21:15
    Highlight Auch 6.50.- für 0.5 L Bier sind eine Frechheit. Ich weiss wiso ich immer eine Kühltasche mit mir rum schleppe ;-)
    21 0 Melden
    • dickmo 13.07.2015 22:10
      Highlight Es ist aber nur ein Franken mehr als die Obergrenze. Das geht schon zur Not. Aber Kühltasche und -elemente sind natürlich günstiger.
      9 0 Melden
  • Newalley 13.07.2015 19:58
    Highlight Kann sich mal bitte jemand darüber aufregen, dass in einer Zürcher Badi kein Zürcher Bier verkauft wird! Dann wären die Transportkosten auch deutlich tiefer;)
    16 5 Melden
    • Nico Rharennon 13.07.2015 20:46
      Highlight Züri Hell 33cl CHF 6.- (sind also satte CHF 9.- auf 50cl)
      Quöllfrisch Hell 50cl CHF 6.50
      Abgesehen davon ist der Kt. Appenzell jetzt nicht so weit weg von der Stadt Zürich.
      23 0 Melden
    • dickmo 13.07.2015 22:11
      Highlight Die Zürcher Brauereien können mit den Konditionen der größeren Brauereien nicht mithalten. Der Verdrängungskampf ist knallhart.
      10 0 Melden
    • Newalley 13.07.2015 23:39
      Highlight War dann doch eher als Scherz gemeint mit den Transportkosten. Es gibt auch in Zürich bereits grössere Brauerein, welche da mithalten könnten
      2 0 Melden
    • herschweizer 14.07.2015 09:03
      Highlight Unsere Stadtzürcher Biere sind leider kaum zu trinken... man sollte sie für 3.- verkaufen
      2 1 Melden
  • SanchoPanza 13.07.2015 17:48
    Highlight Locher Bier wird sich für die Gratiswerbung bedanken 😉
    20 0 Melden
  • Schreiberling 13.07.2015 17:01
    Highlight Vor einigen Monaten gabs glaub ich schon eine ähnliche Geschichte mit Hiltl und Twitter. Da beschwerte sich ein Kunde, dass die Preise für Wasser im Restaurant zu hoch seien, und Hiltl senkte den Preis kurzerhand ebenfalls um einen Franken.
    16 1 Melden
    • dickmo 13.07.2015 22:13
      Highlight Ja, das waren 7.50 für ein Halbliterfläschchen Wasser im Hiltl im Seefeld, wogegen NZZ-Mitarbeiter aufbegehrten.
      10 0 Melden
    • Schreiberling 14.07.2015 07:55
      Highlight Ach ja. 7.50 für einen halben Liter Wasser ist ja auch eine verdammte Frechheit. (Nicht dass 6.50 besser wären, aber immerhin).
      4 0 Melden
  • Mia_san_mia 13.07.2015 16:54
    Highlight Wow 6.50 für eine Dose Bier ist aber immer noch zuviel...
    58 0 Melden
    • Nico Rharennon 13.07.2015 17:47
      Highlight Bei denen ist alles zu teuer, sie sind aber nicht die Einzigen. Zum Glück reguliert den Markt wenigstens die Immobiliepreise, in der Stadt und der Agglomeration, sonst gäbs bald nicht mal mehr "Tante Emma Läden". (Achtung! Gefundene Ironie darf behalten werden.)
      25 0 Melden
    • TheMan 13.07.2015 19:33
      Highlight Drinks of the World hat zum Teil Biere die 10Fr. aufwärts Kosten. Die sind ab meistens Limited Edition. Aber das Appenzeller ist dort für 3Fr. zu haben. Für alle die nicht wissen wo Drinks of the World ist. In fast jedem Grossen Bahnhof (Bern, Basel, Zürich W'thur usw) Im HB Richtung CH Nationalmuseum im Unteren Stockwerk.
      6 24 Melden
    • Roger Hügli 13.07.2015 20:59
      Highlight In Luzern hätte es nebst einem "Drinks of the World" noch einen Coop, bei dem die 50cl Dose Quöllfrisch für Fr. 1.70 zu haben ist. Nur so...
      38 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 13.07.2015 16:30
    Highlight Wenn wir schon dabei sind: Hiltl im Mythenquai ist eine Wohltat! Ehrlich! Auch wenn ich absolut kein Vegi bin. ABER: Als Hotdog hätten unsere Kinder sehr gerne den klassischen (Schweins)Wienerli-Hotdog mit Gummibrot zurück.
    15 2 Melden
    • dickmo 13.07.2015 22:14
      Highlight Das dürften schwierige Verhandlungen werden...
      10 0 Melden
  • dracului 13.07.2015 16:11
    Highlight The tweet is mightier than the sword :-)
    18 0 Melden
    • dickmo 13.07.2015 22:15
      Highlight Kommt auf die Social-Media-Abteilung der Firma an... Nicht alle wissen, wie man sich kulant präsentieren kann.
      4 0 Melden

«Auf rätoromanische Sendungen kann man verzichten»: Wie ein Politiker die Bündner erzürnt

«Völliger Humbug.» Warum sich Politiker und Twitter-User über 17 Sekunden in der Nachrichten-Sendung «10vor10» aufregen.

Der Abstimmungskampf zur No-Billag-Initiative kommt in die entscheidende Phase. Immer mehr Parteien bestimmen ihre Parole. In rund einer Woche steht die spannendste Delegiertenversammlung auf der Agenda. Dann entscheidet sich, wie sich die SVP Schweiz positioniert.

Um den Puls der SVP-Anhänger zu spüren, besuchte die SRF-Nachrichten-Sendung «10vor10» die Delegiertenversammlung der Berner Kantonalpartei. Eine klare Mehrheit war dabei für ein Ja, obwohl der Vorstand sich für eine Ablehnung …

Artikel lesen