Schweiz
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Mutmasslicher Millionen-Betrüger Felix Vossen steht heute vor Gericht



Dem deutschen Filmproduzenten und Aktienhändler Felix Vossen wird Betrug in zweistelliger Millionenhöhe vorgeworfen. Am heutigen Mittwoch hat er sich vor dem Bezirksgericht Zürich zu verantworten. Der Ankläger fordert eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 10 Monaten sowie eine Geldstrafe.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft III für Wirtschaftsdelikte beantragt eine Verurteilung des heute 43-Jährigen wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung sowie gewerbsmässiger Geldwäscherei. Neben der mehrjährigen Freiheitsstrafe beantragt sie eine Geldstrafe von 100 Tagesätzen zu 30 Franken.

In die Schlagzeilen geriet der Beschuldigte im Frühling 2015: Er verschwand spurlos und mit ihm Millionen, die er zahlreichen Personen schuldete. Monatelang wurde er international gesucht.

Im Februar 2016 wurde er im spanischen Valencia verhaftet und Wochen später an die Schweiz ausgeliefert. Seither sitzt er in Haft. Er ist laut der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft «weitgehend geständig» und hat bereits den vorzeitigen Strafvollzug angetreten.

Gemäss Anklageschrift betrog Vossen von 2003 bis 2015 zahlreiche Freunde und Bekannte, auch seine Eltern wurde Opfer, alles Menschen, die ihm vertrauten. Mit Charme und Eloquenz überzeugte er sie alle, bei seinen diversen Gesellschaften Investitionen in Finanzprodukte zu tätigen.

Er erklärte laut Anklageschrift, er werde die Gelder vollständig und risikoarm anlegen. Den Investoren machte er weis, ihre Investitionen würden fabelhafte Renditen bringen. Seine Opfer sahen keinen Anlass, an seinen Worten zu zweifeln.

Von rund 30 Geschädigten hat er laut Anklageschrift insgesamt 20 Millionen britische Pfund, 7.5 Millionen US-Dollar und 5.8 Millionen Euro ertrogen - umgerechnet rund 40 Millionen Schweizer Franken. Der Beschuldigte habe «ein Lügengebäude» aus «raffiniert aufeinander abgestimmten und hinterhältigen Lügen» errichtet.

Zu seinen Täuschungsmanövern gehörten laut Staatsanwalt unter anderem «inhaltlich unwahre» Konto- und Depotauszüge, fiktive Mitarbeitende oder Auszahlungen, welche den Anschein von Gewinnen erweckten. Die Gelder stammten allerdings von neuen Anlegern.

Dabei richtete er mit der grossen Kelle an. Laut Staatsanwalt waren «die Täuschungshandlungen von einer Quantität und Qualität, dass sich auch kritische Anleger und Darlehensgeber täuschen liessen». Aufgrund des Schweizer Bankgeheimnisses wären die Lügen des Beschuldigten nicht oder nur mit grosser Mühe überprüfbar gewesen, hätte eines der Opfer das tun wollen, heisst es weiter.

Die ihm anvertrauten Gelder verwendete der Beschuldigte vor allem zur Finanzierung seiner Lebenskosten. Er verfügte unter anderem über wechselnde Wohnungen in London und zudem jahrelang über eine Wohnung an bester Lage in Zürich. (sda)

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