Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Zuger Waldrapp Shorty

Die Stadt Zug hatte «Shorty» 2013 vom Künstler Martin Chramosta gekauft.
Bild: Stadt Zug

Zuger Waldrapp «Shorty» zum zweiten Mal entführt



Der berühmte Zuger Waldrapp «Shorty» ist verschwunden. Der Sockel an seinem angestammten Platz am See war am Dienstagmorgen leer. Von der Bronzefigur fehlte jede Spur.

Es ist nicht das erste Mal, dass «Shorty» gestohlen wurde, wie die Stadt Zug mitteilte. Laut der Kulturbeauftragten Jacqueline Falk wurde der Waldrapp schon im August 2014 von seinem Platz entfernt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung fanden die Bronzefigur später wieder, doch war sie beschädigt und musste repariert werden.

Hommage an Waldrapp

Die Stadt Zug hatte «Shorty» 2013 vom Künstler Martin Chramosta gekauft. Es handelt sich um eine Hommage an den gleichnamigen Waldrapp, der im Winter 2013 in Zug und Umgebung für Aufruhr sorgte. Der Vogel aus einem bayrischen Aufzuchtprogramm hatte sich auf seinem Flug in den Süden verirrt und machte in Zug eine Notlandung.

Er widersetzte sich allen Einfangversuchen und schloss sich als Zaungast der heimischen Tierwelt an. «Shorty» suchte sich in dieser Zeit Freunde bei Wildgänsen, Kormoranen und Schafen, blieb jedoch weitgehend erfolglos. Später konnte er sich wieder seinen Artgenossen anschliessen und verliess Zug. (sda)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Rolle rückwärts: Kanton Luzern muss die Steuern wieder erhöhen

Der Luzerner Regierungsrat will mit der kantonalen Steuervorlage 2020 das strukturelle Defizit bekämpfen und jährliche Mehreinnahmen von 40 Millionen Franken erzeugen. Bei der Unternehmensbesteuerung gibt er den Spitzenplatz, den Luzern seit der Halbierung des Steuersatzes 2012 hatte, auf, bei der Vermögenssteuer müssen Reiche mehr zahlen.

Der Luzerner Regierungsrat hat am Montag seinen Entwurf für die Steuergesetzrevision 2020 veröffentlicht. Diese setzt vor allem das Bundesgesetz über die …

Artikel lesen
Link to Article