Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Sind jetzt alle zufrieden? An der Gotthard-Eröffnung darf auch ein protestantischer Geistlicher mitmachen

19.05.16, 18:04 25.05.16, 10:44

Wie der Teufel dank der NEAT aus dem Gotthard verscheucht wurde: Die Geschichte des längsten Tunnels der Welt

An der Segnungszeremonie zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels wird nun doch ein protestantischer Geistlicher teilnehmen. Ursprünglich war nur die Teilnahme eines katholischen Paters, eines Rabbis und eines Imams vorgesehen – was für Kritik sorgte.

«Das UVEK und Vertreter der christlichen Kirchen haben vereinbart, dass die Schweizer Christen an der Segnungszeremonie des Gotthard-Basistunnels durch zwei Personen vertreten sein werden, eine aus der katholischen, die andere aus der protestantischen Tradition», schreibt das Bundesamt für Verkehr (UVEK) in einer Information an die Nachrichtenagentur SDA. Am Donnerstagnachmittag habe unter Leitung des UVEK-Generalsekretariats ein Treffen zum Thema stattgefunden.

Die Einsegnung des Gotthard-Basistunnels findet am 1. Juni statt. Gemäss dem ursprünglichen Konzept sollten die drei grossen monotheistischen Religionen durch je einen Geistlichen vertreten sein: Rabbi Marcel Ebel aus Zürich, Pater Martin Werlen aus Einsiedeln SZ und der Imam Bekim Alimi aus Wil SG. Ebenfalls an der Zeremonie teilnehmen sollte Pieter Zeilstra vom Bundesamt für Verkehr (BAV) als Vertreter der Gruppe ohne Religionszugehörigkeit.

Das vom ehemaligen Einsiedler Abt Martin Werlen ausgearbeitete Konzept sorgte allerdings für Missmut, weil kein protestantischer Geistlicher an der Segnung teilnehmen sollte. Wer nun für die Protestanten zum Zuge kommt, war am Donnerstag noch offen. (sda)

Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

Gotthard

Das Réduit und der Streit, ob die beste Festung der Welt die Nazis abgewehrt hat oder nicht

Das Herz der Schweiz: «Stein mit Löchern und drin sitzen Deutsche im Stau und singen La Paloma»

Die Brücke über den «yberschwänchlich waszerflusz» – abgetrotzt vom Teufel höchstpersönlich

Ab 1. Juni hat die Schweiz den Längsten, Tiefsten und Teuersten

Der Gotthard ist ein Tunnel der Superlative – doch in Kürze überholen uns unsere Nachbarn

Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

Sind jetzt alle zufrieden? An der Gotthard-Eröffnung darf auch ein protestantischer Geistlicher mitmachen

Fast drei Stunden Wartezeit vor dem Gotthard-Nordportal

«Schaatz, fahren wir dieses Jahr in den Stau?» – Auffahrts-Ausflügler stranden vor dem Gotthard

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 20.05.2016 00:17
    Highlight Und wieso wird neben den drei grossen Religionen kein Satanist eingeladen? Immerhin war der Teufel der Erste am Gotthard. Man denke an die Teufelsbrücke in der Schöllenen.
    6 0 Melden
    • malu 64 20.05.2016 08:01
      Highlight Der Schafsbock fehlt auch noch, um einen historischen Hintergrund zu geben.
      Äusserst wichtig ein Vertreter der Atheisten. Somit hätten wir auch religiöse Correctness.
      2 0 Melden
  • wasylon 19.05.2016 21:12
    Highlight Zusätzlich sollte Mike Shiva für den Tunnel die Kartenlegen und seine Schicksalsjahre bestimmen. Für 4.50 ChFr/min.
    13 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.05.2016 20:30
    Highlight Ich bin erst zufrieden, wenn der Imam wieder ausgeladen wird! 😈
    11 14 Melden
    • Fabio74 21.05.2016 20:11
      Highlight und warum?
      2 0 Melden
    • zeromg 24.05.2016 13:26
      Highlight Weil rückwärts gelesen Imam, Mami heisst. Da will wohl jemand seine Mami nicht dabei haben ;-)
      3 0 Melden
  • Madison Pierce 19.05.2016 19:59
    Highlight "Nach evangelischer Tradition richtet sich der Segen an die Menschen. Über sie gilt der Segen auch dem Tier, das sie haben, dem Haus, das sie beleben oder dem Auto[..]. Aber Tiere, Häuser und Autos oder andere Dinge werden nicht gesegnet. Der Grund: All dies steht unbeschadet unter dem Schöpfungssegen Gottes. Aber die Menschen müssen immer wieder neu um ihr Verhältnis zu Gott ringen.[..]

    (An dieser Stelle gibt es einen Unterschied zur Katholischen Kirche, in der auch Häuser und andere Dinge gesegnet werden.) "
    http://www.ekhn.de/aktuell/gluecksegen/ueber-den-segen/was-und-wen-segnen-wir.html
    6 1 Melden
  • Adremos 19.05.2016 19:18
    Highlight Ein Priester des fliegenden Spaghettimonsters muss zwingend auch dabei sein!!! Sonst ist der Tunnel zwangsläufig dem Untergang geweiht!!! (Im wahrsten Sinne des Wortes) 😀😂
    25 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.05.2016 19:12
    Highlight Keine coole Voodoo Zeremonie?
    13 4 Melden
  • wasylon 19.05.2016 18:46
    Highlight Nein, ein buddhistischer Mönch sollte auch noch seinen Segen geben
    24 3 Melden
  • giguu 19.05.2016 18:43
    Highlight Wo bleibt der freikirchen pfarrer (gibts sowas?) Und ist der imam schiitisch oder sunnitisch? Wurde der liebe gott auch eingeladen?
    19 6 Melden
  • Yelina 19.05.2016 18:15
    Highlight Aha und woher weiss ich, dass Pieter Zeilstra vom BAV meinen Atheismus auch würdig vertritt? Oder ist der gar Agnostiker? 😱
    28 2 Melden

Burkhalter bricht sein Schweigen: Darum bin ich aus dem Bundesrat zurückgetreten

«Ich habe einfach Lust, etwas anderes zu machen.» Mit diesem simplen Satz begründet Didier Burkhalter in Juni 2017 seinen Rücktritt aus dem Bundesrat. Lange war über die wahren Gründe des Neuenburgers spekuliert worden.

Jetzt, zehn Monate nach seiner Rücktrittsankündigung, äussert sich der frühere Aussenminister in einem Interview zu seinen Gründen für den Schritt: Er sei sich mit dem Kollegium über zentrale Werte nicht mehr einig gewesen, beispielsweise über Waffenexporte.

Es komme zwar oft vor, …

Artikel lesen