Schweiz
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Initiative zum Sexualkunde-Unterricht kommt nicht an die Urne

14.07.15, 09:58 14.07.15, 11:11


THEMENBILD ZUR LOHNSTUDIE LEHRERINNEN UND LEHRER --- Klassenlehrerin Mirjam Iten erteilt den Schuelerinnen und Schuler der 2. Sekundarstufe im Schulhaus Florentini in Chur Sexualkunde-Unterricht, aufgenommen am 24. Januar 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Lehrerin beim Sexualkundeunterricht. Bild: KEYSTONE

Die Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» wird nicht zur Abstimmung gelangen. Die Initianten haben das Volksbegehren zurückgezogen, wie dem Bundesblatt vom Dienstag zu entnehmen ist.

15 Gründungsmitglieder des Initiativkomitees haben innerhalb der gesetzlichen Frist unterschrieben, dass sie die Initiative zurückziehen. Der Bundesrat wird den Initiativtext, den das Parlament bereits abgelehnt hat, deshalb nicht dem Volk zur Abstimmung unterbreiten.

Die Initianten hätten ihre Ziele bereits erreicht, heisst es in einer Mitteilung. Sie wollen aber wachsam bleiben, wie sich der Sexualunterricht an Schweizer Schulen entwickelt. Deshalb haben sie einen Verein gegründet. 

(sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Linus Luchs 14.07.2015 13:58
    Highlight Was man dazu wissen sollte: Die Leute, die hinter der nun zurückgezogenen Initiative stecken, sind evangelikale Fundamentalisten mit einem bigotten und patriarchalen Weltbild: Frauen an den Herd, der Mann ist das Familienoberhaupt, kein Sex vor der Ehe, Homosexualität ist Sünde und so weiter.
    Wenn hier jemand wachsam bleiben muss, dann ist es die aufgeklärte Gesellschaft, damit sie sich nicht von diesen neuen Kreuzrittern unterwandern lässt.
    9 0 Melden
    • Michel@sith 15.07.2015 07:27
      Highlight Kann ich nur zustimmen
      0 0 Melden

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