Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (10.05.15) wurden um 23:15 Uhr in einem Wohnquartier in Würenlingen mehrere Schüsse abgegeben. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben.  Weitere Informationen folgt durch die Kapo Aargau in einer Pressekonferenz anfangs des Sonntagnachmittags.

Der Tatort in Würenlingen AG: Nun hat sich auch die Kantonspolizei Schwyz zu Wort gemeldet.

Behörden geben Auskunft zur Bluttat von Würenlingen: Der Täter war in der Psychiatrie, die Kinder fremdplatziert



Jetzt hat sich auch die Kantonspolizei Schwyz zum Tötungsdelikt in Würenlingen AG geäussert. Der mutmassliche Täter, ein 36-jähriger Schweizer, verheiratet, Vater von drei Kindern, hatte mit seiner Familie in Reichenburg im Kanton Schwyz gelebt – bis er am Samstag seine Schwiegereltern, seinen Schwager sowie deren Nachbarn tötete und sich anschliessend selbst richtete.

Mehr gibt die Kantonspolizei Schwyz nicht bekannt. Gemäss «Blick» soll der mutmassliche Täter seiner Schwiegermutter verboten haben, Tochter und Enkelkinder zu besuchen. Schon vor einigen Wochen soll es deshalb zum Familienstreit gekommen sein. 

Die Polizei sei mehrmals am Wohnort der Familie im Kanton Schwyz aufgekreuzt, erzählen Nachbarn gegenüber dem «Blick». Schliesslich sei er in die Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Littenheid im Thurgau eingeliefert worden. 

Erst vor wenigen Tagen soll die Polizei die Nachbarn darüber informiert haben, dass der 36-Jährige wieder nach Hause komme. 

(dwi)

Abonniere unseren Newsletter

Themen
5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Neemoo 12.05.2015 13:35
    Highlight Highlight Solche Zeitbomben, wird man wohl nie in den Griff bekommen. Es wurden doch alle gesetzlichen Möglichkeiten genutzt. Sogar ein FFE wurde eingeleitet. Was soll man da noch tun?

  • Monachus 12.05.2015 12:12
    Highlight Highlight Na, liebe KESB-Basher, hätte die Behörde die Kinder in diesem Fall auch nicht fremdplatzieren sollen? Hättet ihr es bevorzugt, dass der Vater die Kinder aus "Liebe" auch umgebracht hätte?
    • Hans Jürg 12.05.2015 13:29
      Highlight Highlight habe ich auch gedacht.
  • goalfisch 12.05.2015 11:53
    Highlight Highlight Da möchte ich doch nicht derjenige sein, welcher Semun aus dem Littenheid wieder entlassen hat.
    • Neemoo 12.05.2015 13:38
      Highlight Highlight Ein Psychiater ist eben auch nur ein Mensch. Auch der kann getäuscht werden. Und ohne Grund jemand festzuhalten, geht einfach auch nicht....

«Ich habe mich in Syrien gut gefühlt» – Rätsel um die Dschihad-Teenies von Winterthur

Sie sehen aus wie normale Jugendliche. Doch die 19-jährige Winterthurerin und ihr 20-jähriger Bruder reisten nach Syrien und sollen sich dort dem IS angeschlossen haben. Vor Gericht hüllten sich die Winterthurer Geschwister in eisernes Schweigen.

Die Grübchen in den Wangen sind ihr geblieben, ansonsten sieht die heute 19-jährige Esra* komplett anders aus: Über der schlichten Bluse trägt sie ein beiges Jackett, enge Jeans betonen die schlanken Beine, an den Füsse trägt sie elegante Absatzschuhe. Die langen, braunen, zu einem hohen Pferdeschwanz gebundenen Haare reichen ihr bis zur Taille. Die schlichten Perlenstecker in den Ohren passen zum dezenten Make-up.

Auch ihr 20-jähriger Bruder Vedad* ähnelt mehr einem städtischen Hipster, denn …

Artikel lesen
Link to Article