Schweiz

Mit der Aktion «Eine Million Sterne» werde ein Zeichen gesetzt für eine solidarische Schweiz, deren Stärke sich am Wohl der Schwachen messe, schreibt die Caritas.
bild: caritas

Genial! So zeigen sich Schweizerinnen und Schweizer solidarisch mit armen Mitbürgern

12.12.15, 21:39 13.12.15, 09:57

In über hundert Schweizer Städten und Dörfern haben am Samstag zahlreiche Menschen ihre Solidarität mit Armutsbetroffenen ausgedrückt und für sie zehntausende Kerzen angezündet. Die Caritas-Kampagne Eine Million Sterne fand zum 11. Mal statt.

In den grösseren Städten habe Caritas mehr Besucher gezählt, teilte die Organisation mit. Sie organisierte die Aktionen zusammen mit Freiwilligen und Pfarreien. Caritas zeigte sich zufrieden mit der Resonanz. Das Ziel, Menschen für eine Solidaritätsaktion zusammenzubringen, sei erreicht worden.

Die Zahl der Menschen, die sich allein, verloren und ausgegrenzt fühlen, wachse auch in der Schweiz – «ob ausgegrenzte Kinder, Jugendliche ohne Arbeitsplatz, Erwerbslose oder ältere Menschen».
bild: caritas

Unterhalb der Armutsgrenze

Gemäss Caritas lebt jede zehnte Person in der Schweiz in einem Haushalt, der mit einem Erwerbseinkommen unterhalb der Armutsgrenze auskommen muss. Betroffen seien vor allem Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Arbeitslose und ältere, alleinstehende Menschen. Rund 1,2 Millionen Menschen liegen knapp über der Armutsgrenze, das ist jede sechste Person.

Auf der Website wunschkerze.ch lässt die Caritas Menschen zu Wort kommen, die von Schicksalsschlägen hart getroffen wurden.

Adrian sucht den Weg aus der Sozialhilfe

YouTube/Caritas Zürich

Alleinerziehend: Für Jasmin zählt jeder Rappen

YouTube/Caritas Zürich

(dsc/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Schuhmeister Flaig 13.12.2015 11:00
    Highlight @Rhabarber: Wie wollen Sie wissen, welcher Partei ich nahestehe? Kerzen anzünden oder Schoggi-Herzen kaufen wird oft missbraucht, um die innere Unruhe zu bändigen, welche uns angesichts der alltäglichen Bilder vom Leid der Welt heimsucht. Solidarität ist schon schön (aber leider vor allem für jene, welche sich solidarisieren), doch konkretes Handeln (z.B. Nachhilfe für Kinder von Asylsuchenden und Benachteiligten oder auch nur mal das Gespräch mit einsamen Menschen suchen) kann wirklich etwas bewegen., gerade auch abseits des Materiellen.
    3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.12.2015 09:58
    Highlight In Aarau musste der Anlass abgesagt werden, weil sich FC Aarau und FC Luzern "Fans" wieder einmal verkloppen mussten.. Heurreka..
    5 1 Melden
  • rambolina 13.12.2015 09:03
    Highlight Ich 42 habe alles verloren,meine Wohnung ging in Flammen auf ...bin jetzt teilbehindert und lebe vom Sozialamt ..ich lebe mit 850.-Franken im Monat ....ich suche Hilfe jeglicher Art ...ich habe nicht mehr und das Sozialamt hilft mit nicht weiter.
    Vielleicht kann mir hier jemand HELFEN ..ich bin in grosser Not!!!!
    ( den Brand kann Mann sogar auf you Tube stehen ) Lieber Filmen und zuschauen anstatt Hilfe zu leisten !
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  • Wud 13.12.2015 05:36
    Highlight Jetzt mal ehrlich: Es ist gut und schön, dass man anderen helfen möchte. Aber insbesondere bei dieser Zürcherin im letzten Video, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um Jammern auf hohem Niveau handelt.
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  • Hayek1902 13.12.2015 02:37
    Highlight ein zeichen setzen... die schnellste art, sein schlechtes gewidsen bei tiefem aufwand reinzuwaschen. ich vertrete den Egoismus. ich finde es besser, die leute beschäftigen auf ihrem Weg zum milionär irgendwelche Leute und verschaffen jenen ein auskommen, das ist Leistung genug.
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  • Gelöschter Benutzer 12.12.2015 23:28
    Highlight Ich suche eine Adresse, wo man für Kinder armer Eltern Weihnachtswünsche erfüllen kann. Ich weiss, dass es jedes Jahr solche Aktionen gibt. Aber irgendwie kann ich die nicht finden. Weiss da jemand mehr dazu?
    11 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2015 00:09
      Highlight Unsere Gemeinde (FCG Aarau) unterstützt zum wiederholten Mal die schweizweite Aktion Weihnachtspäckli -> http://www.weihnachtspaeckli.ch/typo/

      Ist ne tolle Sache und sorgt immer wieder für viel Freude und strahlende Kinderaugen :)
      10 1 Melden
    • _stefan 13.12.2015 01:06
      Highlight Z.B. https://www.2xweihnachten.ch/ oder du fragst einfach bei einem ortlichen Hilfswerk nach (Caritas etc.).
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2015 09:27
      Highlight Danke Leute :-)
      Dann guck ich mal, ob ich da noch rechtzeitig bin für dieses Jahr. Und sonst such ich dort irgendeinen Newsletter oder so, wo man sich eintragen kann für kommende Jahre.
      3 1 Melden
  • banda69 12.12.2015 22:41
    Highlight Was macht eigentlich die SVP für diese Menschen?
    21 15 Melden
    • Schuhmeister Flaig 13.12.2015 00:33
      Highlight Hehe, wieviele SVP-Wähler haben bei dieser Aktion wohl eine Kerze angezündet. Kerzen anzünden und Je suis Irgendwas Bilder liken und retweeten hat bis jetzt noch niemandem weitergeholfen. Die Leute müssen selber aktiv werden und aufhören mit dieser Symbolik-Kacke, welche ja im Grunde eigentlich auch nur dazu dient das eigene Gewissen zu beruhigen.
      5 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2015 00:45
      Highlight Paranoid?
      8 3 Melden
    • Libertas 13.12.2015 00:52
      Highlight Jedenfalls keine Kerzen anzünden....denn das bringt nun wirklich gar nichts!
      8 4 Melden
    • Sark 13.12.2015 01:34
      Highlight Was machen Sie für diese Menschen?
      7 2 Melden
    • alessandro 13.12.2015 08:48
      Highlight steuern senken um damit bei der bildung zu sparen, die schnürlischrift wieder einführen und grundsätzlich sicherstellen, dass diese leute nie die mittel haben werden um sich für die negativen folgen der neoliberalen forderungen rächen zu können.
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2015 09:41
      Highlight Hier demonstrieren svp-Anhänger einmal mehr, dass ihre Sozialkompetenz erschreckend tief liegt.

      Natürlich helfen den Armen oder anderen Betroffenen die Kerzli direkt erstmal nichts. Aber das ist der Punkt, an dem svp'ler chronisch überfordert sind. Nämlich damit, weiter als bis zur eigenen Nasenspitze zu denken.

      Um nur einen Punkt zu nennen: Solche Solidaritätsbekundungen fördern Gemeinschaftsdenken und damit auch den Willen, andere zu unterstützen.

      svp'ler haben null Sinn für Gemeinschaft ausserhalb des eigenen Meinungspektrums. svp unterstützt nur svp. Alles andere muss weg.
      8 4 Melden

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