Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The new and steepest funicular railway in the world, the Stoos Bahn, is ready for the opening ceremony after five years of construction, on Friday, December 15, in Stoos, Switzerland. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die neue und steilste Standseilbahn der Welt, die Stoos Bahn, steht am Freitag, 15. Dezember 2017 nach fuenfjaehriger Bauzeit fuer die Eroeffnungsfeier bereit. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Wow, bis zu 110 Prozent Steigung muss die neue Bahn am Stoos überwinden! Bild: KEYSTONE

Die neue Standseilbahn am Stoos wird gerade ziemlich abgefeiert – auf der ganzen Welt

17.12.17, 13:03 18.12.17, 03:21


Um exakt 12:17 wurde heute am Stoos offiziell der öffentliche Betrieb der steilsten Standseilbahn der Welt aufgenommen. Bereits am Freitag fand die Einweihungsfeier mit Bundesrätin Doris Leuthard statt. «Das waren zwei unvergessliche Tage», sagt Ivan Steiner, Leiter Marketing der Stoosbahnen AG zu watson. «Bisher läuft alles hervorragend.»

Von 562 Metern über Meer geht es hoch auf 1306 Meter. 136 Personen passen in einen Wagen. Die klassische Standseilbahn mit zwei Wagen, die sich in der Mitte kreuzen, weist eine Neigung von bis zu 110 Prozent auf. Trotzdem stehen die Passagiere durch den automatischen Niveauausgleich immer senkrecht.

Die Meldung der neuen Bahn sorgt auf der ganzen Welt für Schlagzeilen. Rund ein Jahr nachdem der erste Zug mit Passagieren durch den Gotthard-Basistunnel gefahren ist, tut sich die Schweiz erneut mit einer bemerkenswerten Pionier-Leistung hervor.

In Bayern scheint man beeindruckt:

«Die Schweiz schmückt sich mit einem weiteren Superlativ».

BR24

Bei Spiegel Online gehört die Meldung über die Schwyz-Stoos-Seilbahn zu den meistgelesenen des Wochenendes.

Derweil beim britischen «Guardian» die Shares in die Tausende klettern.

Auch «CNN» berichtet begeistert über das neue Schweizer Bauwerk.

«Wie eine Kette von riesigen Hamster-Rädern.»

CNN

Und auch in China ist man voll des Lobes für die Schweiz. 

«Triumph des modernen Ingenieurwesens»

China Xinhua News

(cma)

Wir haben es gefunden – das absolut unschweizerischste Produkt mit Label «Swiss»!

Video: watson

Die 33 schönsten Bergseen der Schweiz

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

21
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RAZZORBACK 18.12.2017 03:29
    Highlight @gldjunge

    ...vermutlich sind sie zu faul zum arbeiten? Oder früher zu blöd um etwas zu sparen oder eine vernünftige Ausbildung zu machen?
    Aber jetzt 😩 Jammern.
    4 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 17.12.2017 18:46
    Highlight Hoffentlich packe sie nun die Gastronomie auf dem Stoos an!
    33 1 Melden
  • word up 17.12.2017 16:35
    Highlight NICE! :)
    43 3 Melden
  • Dä Brändon 17.12.2017 14:35
    Highlight Das ist doch alles ganz normal für uns.
    123 13 Melden
  • Caturix 17.12.2017 13:54
    Highlight Die steilste ist sie aber nicht die sollte in Australien sein. OK kein ÖV sondern Privat aber dennoch steiler.
    51 118 Melden
    • gupa 17.12.2017 14:14
      Highlight Steiler, aber technisch gesehen keine Standseilbahn
      92 7 Melden
    • Caturix 17.12.2017 16:16
      Highlight @ gupa und wo ist der Unterschied ?
      2 40 Melden
    • Klaus07 17.12.2017 17:12
      Highlight Caturix Die Katoomba Scenic Railway in Katoomba (Australien) ist ein Schrägaufzug und keine Standseilbahn.
      70 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • _mc 17.12.2017 13:36
    Highlight Technik & Konstruktion, Note 6.0
    Design, Note 2.5

    Das Ding schaut aus wie aus der Postmoderne...
    62 215 Melden
    • iNo 17.12.2017 14:41
      Highlight Die Kabinen MÜSSEN rund sein. Form folgt Funkiton
      171 4 Melden
    • Schne 17.12.2017 15:29
      Highlight Dann passts ja, die Postmoderne scheint noch nicht vorbei..
      40 0 Melden
  • Olmabrotwurst 17.12.2017 13:14
    Highlight Ich denke bei sowas immer an einen Deutschen Kumpel.. Der sah vor 2 jahren einmal eine Baustelle in den Bergen, seine Begeisterung war unbeschreiblich, der einzige Satz den er zustande brachte war: "Die spinnen die Schweizer^^"
    264 9 Melden
    • mukeleven 17.12.2017 16:11
      Highlight @braun pascal: gerne waeren wir hier pioniere gewesen - garaventa die erbauer und planner sind unsere oesterreichischen nachbarn.
      schade durfte/konnte dieses projekt keine schweizer unternehmung umsetzen - aber es ist toll geworden, ja!
      18 47 Melden
    • Klaus07 17.12.2017 17:16
      Highlight Garaventa ist ein Schweizer Unternehmen das 2002 mir der Firma Doppelmeyer Fusionierte. Die Technik der Stoos Bahn ist schweizerische Ingenieurskunst.
      87 3 Melden
    • Amboss 18.12.2017 06:24
      Highlight @Braun: Vor allem braucht es eine Bauherrschaft und Planer, die so ein Projekt auch umsetzen wollen und können (siehe Berliner Flughafen).
      So ein Projekt besteht nicht nur aus dem Bau von Kabinen. Da steckt ganz viel Schweizer Hirn drin
      10 1 Melden

SP-Nationalrat wollte in der Türkei Prozess beobachten und musste Flucht ergreifen

Um sich ein Bild vor Ort zu machen, bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina die Osttürkei. Sein Versuch als Beobachter an einem Gerichtsprozess teilzunehmen, scheiterte.

Gemeinsam mit dem emeritierten Soziologie-Professor Ueli Mäder und dem Präsidenten des Schweizerischen Friedensrats Ruedi Tobler bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina anfangs Oktober die Osttürkei. Fünf Tage war die kleine Reisegruppe unterwegs. Zurückgekommen ist sie mit einem Strauss voller intensiver Erfahrungen. 

Die Mission sei gewesen, sich ein Bild der aktuellen Situation in der Türkei und speziell von derjenigen der ethnischen Minderheiten zu verschaffen. Seit seinem …

Artikel lesen