Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die schönen Landschaften wie hier in Graubünden, und natürlich seine Freundin, waren seine Motivation. Bild: Facebook 

Amerikaner rennt für seine Liebe von Graubünden nach Genf

02.06.17, 05:10 02.06.17, 07:58


Um seine Freundin zu beeindrucken und ihr einen speziellen Heiratsantrag zu machen, ist ein aus Moldawien stammender Amerikaner durch die ganze Schweiz gerannt. Gestartet ist der 33-jährige Izyaslav Koza an der Grenze zu Italien in Müstair GR, beendet hat er seine 500 Kilometer in Chancy im Kanton Genf.

Um die 50 Kilometer pro Tag sei er gerannt; seine zehntägige Route führte ihn durch den Schweizer Nationalpark, Davos, Zürich, Biel, Neuenburg, Nyon und Genf. Die Schönheit der Schweizer Landschaft habe ihn angetrieben, sagt Koza gegenüber The Local. 

Es war Kozas erster Besuch in der Schweiz. Gewisse Dinge hätten ihn auch überrascht, sagt er. Zum Beispiel die Schweizer Pünktlichkeit: «Wenn ich in einem anderen Land kurz nach Ladenschluss in ein Geschäft komme, werde ich trotzdem bedient. Aber wenn in der Schweiz ein Laden um 12 Uhr zumacht, dann sind sie sehr pünktlich; dann ist er um 12 Uhr zu.»

Positiv überrascht habe ihn hingegen, dass es überall gratis Wasser gebe. Und gewisse Schweizer, die er unterwegs getroffen habe, hätten ihn sehr herzlich empfangen. So zum Beispiel in Rolle, in der Nähe von Nyon: «In einem italienischen Restaurant hat mir der Besitzer das Mittagessen offeriert, als er von meiner Geschichte hörte. Das hat mich sehr berührt.»

In einem italienischen Restaurant bei Rolle. bild Facebook

Obwohl Koza ein geübter Langstreckenläufer ist, der schon durch fünf andere Länder gerannt ist, hatte er mit Übelkeit, Blasen und der Hitze zu kämpfen. 

Während er rannte, trug er sein Gepäck die ganze Zeit selber, auch Essen und Wasser. Übernachtet hat Koza in Hotels.

Kozas Reisegepäck. Bild: Facebook 

Er habe die Schweiz ausgesucht, weil dieses Land für seine aus der Ukraine stammende Freundin eine spezielle Bedeutung habe. Sie wäre fast hierhin gezogen, landete schliesslich aber doch in den USA.

Am letzten Tag seiner Tour sei sie ebenfalls in Genf angekommen. Dann habe er ihr einen Heiratsantrag gemacht. Sie hat Ja gesagt. (ehi)

Wer lieber mit dem Velo unterwegs ist: Die 9 schönsten Velo-Ausflüge der Schweiz

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphael Stein 02.06.2017 08:36
    Highlight ...Es war Kozas erster Besuch in der Schweiz.

    Typisch Ami, hat dem niemand verklickert, dass wir ÖV haben hier in der Schweiz?

    14 3 Melden
    • Charlie B. 02.06.2017 10:23
      Highlight ÖV? Viel zu teuer!! Ohne Halb-Tax würde ich auch rennen.
      16 1 Melden
    • Raphael Stein 05.06.2017 16:13
      Highlight hehe, Charlie, hat was.
      1 0 Melden
  • rodolofo 02.06.2017 08:13
    Highlight Männliches Imponiergehabe reloaded...
    Aber der Erfolg gibt ihm recht.
    Und beiläufig während dem Rennen hat er noch eine interessante Entdeckung gemacht:
    Das Beste, was die Schweiz ausser ihrer wunderschönen Landschaft, die zum Ausdauer-Joggen einlädt, zu bieten hat, sind ihre Italiener!
    1 8 Melden
  • FloW96 02.06.2017 06:59
    Highlight Er hat es für seine grosse Liebe getan... die Aufmerksamkeit
    17 17 Melden
    • JacquelineM 02.06.2017 07:51
      Highlight Ich kenne die Strecke ist eine schöne Landschaft. Muss ein Marathonläufer sein für 50 km täglich :). Tolle Leistung
      15 3 Melden
  • LeCorbusier 02.06.2017 06:54
    Highlight Was 50km rennen am Tag!!
    Wow
    27 3 Melden

In der Fair-Food-«Arena» führt Berset die Initianten mit ihrem eigenen Abstimmungstext vor

Die müde wirkenden Befürworter der Fair-Food-Initiative konnten in der Abstimmungs-«Arena» wenig überzeugen. Zuletzt war es ihr eigener Initiativtext, den ihnen Bundesrat Alain Berset um die Ohren schlug.

Maya Graf hatte schon bessere Auftritte. So eindringlich die Grünen-Nationalrätin ihre Argumente am Freitagabend in der Abstimmungs-«Arena» auch wiederholte, so sehr sie immer wieder auf dieselben Punkte aufmerksam machte; zuletzt vermochte sie nicht richtig zu überzeugen.

Auch Hans-Ulrich Huber war ihr keine grosse Hilfe. Der Geschäftsführer von Tierschutz Schweiz schaffte es kaum, seine Stimme zu erheben, sich etwas Platz zu verschaffen und seinen Kontrahenten die Leviten zu lesen. Die …

Artikel lesen