Schweiz

Einsatz für den Gripen

Schauen Sie mal, wer alles nach Schweden zum Langlaufen fährt

27.02.14, 16:13 27.02.14, 16:45

Eine hochrangige Delegation des Verteidigungsdepartements (VBS) nimmt am Freitag am traditionellen Langlaufrennen Staffetvasan in Schweden teil. Bundesrat Ueli Maurer führt das Team der VBS-Departementsleitung an. 

Swiss Defence Minister Ueli Maurer speaks to the media during a news conference after the Federal Council weekly meeting in Bern February 19, 2014. REUTERS/Denis Balibouse (SWITZERLAND - Tags: POLITICS MILITARY)

Bild: X90072

Zu diesem gehören Generalsekretärin Brigitte Rindlisbacher, 

Bild: KEYSTONE

Armeechef André Blattmann,

Bild: KEYSTONE

 Rüstungschef Ulrich Appenzeller,

Bild: KEYSTONE

 Geheimdienstchef Markus Seiler 

Bild: KEYSTONE

sowie Matthias Remund, Direktor des Bundesamts für Sport

Bild: KEYSTONE

Das Team nimmt am Staffelrennen über 90 Kilometer teil. Ein Podestplatz ist dabei nicht das Ziel: Die Teilnahme steht unter dem olympischen Motto: «Mitmachen kommt vor dem Rang», wie es in einer Mitteilung des VBS vom Donnerstag heisst. «Ich erwarte wie beim Gripen ein hartes Rennen mit guten Perspektiven für ein Erfolgserlebnis!», lässt sich Maurer zitieren. 

Auch wenn die VBS-Spitze für die Teilnahme am Langlaufrennen Ferientage investiert, ist der Einsatz doch nicht frei von Rüstungspolitik. Maurer nennt sein Team nämlich «Vogel Gryff» nach der Kleinbasler Figur. Ein Greif ist ein geflügeltes Fabelwesen, nach dem in Schweden ein Kampfflugzeug des Herstellers Saab benannt ist: der Gripen. 

Die Teilnahme Maurers am Langlaufrennen Vasaloppet war auch in den Briefen des schwedischen Botschafters Per Thöresson zur Gripen-Abstimmungskampagne aufgetaucht. Dieser hatte die Bedeutung einer positiven Berichterstattung über die Teilnahme an dem Lauf hervorgehoben. 

Maurer nimmt schon zum achten Mal am Vasalauf teil. Er und Remund starten am Sonntag auch als Einzelläufer am Langlaufrennen über 90 Kilometer. Dieses wird seit 1922 ausgetragen. (aeg/sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das sagt der ehemalige Post-Finanzchef zur Postauto-Affäre

Pascal Koradi war von 2012 bis 2016 Finanzchef der Post, bevor er zur Aargauischen Kantonalbank (AKB) als CEO wechselte. Koradi erklärt im Interview, wie er die Postauto-Affäre sieht, was er als Finanzchef der Post unternahm und warum er rückblickend nicht zufrieden ist.

«CEO der Aargauischen KB im Postauto-Sturm», titelte die in der Finanzbranche bekannte Plattform «Inside Paradeplatz» am Donnerstagmorgen. Gemeint ist Pascal Koradi: Der heutige AKB-Chef war von 2012 bis 2016 Finanzchef der Post. Im Zusammenhang mit den publik gewordenen Buchhaltungs-Tricks der Postauto AG taucht der Name Koradi in einer Aktennotiz auf, welche der «Blick» veröffentlicht hat.

Gemäss dieser hatte die interne Revision in einem E-Mail vom Sommer 2013 die damalige Post-Spitze …

Artikel lesen