Schweiz
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Welche Hausarbeiten Schweizer Männer hassen – und Frauen erst recht

Wenn Hausarbeit zur Strafarbeit wird. Putzlappen und Glasreiniger gehen gar nicht – Fenster putzen ist zumindest für Schweizerinnen die schlimmste Hausarbeit. Männer nerven andere Aufgaben im Haus dagegen weit mehr.

Alexandra Fitz / Nordwestschweiz



Es ist ein Streit-Thema der ersten Klasse. Putzen. Weil jeder immer denkt, er hätte mehr gemacht als der andere. Während die einen sich über den nichteingehaltenen Putzplan nerven, streiten die anderen darüber, ob eine Perle, die das Heim regelmässig auf Vordermann bringt, dekadent ist oder nicht. Andere wiederum haben gar einen Putzfimmel und wischen, polieren und stäubeln, was das Zeug hält. 

Egal ob wir selber putzen, putzen lassen oder Besen und Lappen kaum je ihn die Hände nehmen: Wir alle haben Vorlieben oder sagen wir einmal Arbeiten, die wir lieber und weniger gern ausführen. Staubsaugen ist etwa meine «Hasshaltsarbeit». Dafür liebe ich es, das Bad zu putzen. Und auch WC-Schüssel putzen finde ich gar nicht schlimm. Die Freude, wenn alles glänzt und gut riecht, entschädigt für das Schrubben der Fliesen. 

Das sehen die meisten Schweizer aber anders. Im Rahmen der Studie «Wohnen und Leben 2016» hat die Immobilienflattform «immowelt.ch» 500 Schweizerinnen und Schweizer zum Thema «Hausarbeiten» befragt.

Vorweg: Die Schweizer hassen Fenster putzen und lieben kochen. Und: Das WC spaltet die Geschlechter.

Image

Nichts hassen die Schweizer mehr, als ihre Fenster zu putzen. Jeder 5. (21 Prozent) würde den Glasreiniger am liebsten im Schrank stehen lassen. Doch es gibt Unterschiede bei den Geschlechtern. Fenster putzen ist für 24 Prozent der Frauen die schlimmste Hausarbeit von allen, bei den Männern sind es nur 17 Prozent. bild: Toni Widmer

Insbesondere Frauen legen nicht gerne Hand an den Scheiben an. Männer haben nämlich eine andere Hausarbeit auf dem Kieker: Toilette putzen. Klo putzen steht bei den Männern ganz oben, wenn es um unbeliebte Aufgaben im Haus geht. Bei dieser Arbeit gehen die Meinungen am weitesten auseinander. Man könnte sagen: Das WC spaltet die Geschlechter.

[Stockbild]  Bathroom. Badezimmer. Toilet. WC. Toilette. Clean. Grooming. Putzen. Brush. WC Buerste. Woman. Frau. Housework. Hausarbeit.  (KEYSTONE/Ayse Yavas) === ,  === : DIA,  Nr. 156963]

WC putzen steht an zweiter Stelle. Allerdings nur bei den Männern. Frauen finden es mit 14 Prozent weit weniger schlimm die Schüssel zu reinigen.
Bild: KEYSTONE

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An zweiter Stelle (19 Prozent) steht Glätten. 18 Prozent der Frauen finden dies am schlimmsten, bei den Männern sind es gar 21 Prozent.

Toilette putzen und bügeln stehen beide an zweiter Stelle. 

Und dann folgt auch schon das Bad. Gefolgt von staubsaugen und wischen. Apropos staubsaugen: Kennen Sie diesen Blondinenwitz? Was macht eine Blondine in der Wüste? 

Staubsaugen. 

Sorry, das musste gerade sein. 

Dann kommen wir zum Positiven beziehungsweise zu den Hausarbeiten, die Schweizer laut «immowelt.ch» noch am liebsten erledigen. Nicht jede Hausarbeit nervt, manche Dinge machen die Schweizer sogar sehr gerne.

ZUM INTEGRATIONSBRUECKENPROGRAMM VON FREMDSPRACHIGEN JUGENDLICHEN DES BILDUNGSZENTRUMS PALOTTIS STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 1. APRIL 2015, FOLGENDES NEUE BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Pupils cool and do the dishes during household arts class, a class offered within a bridge year program to youth with a migration background, photographed at Palottis Education Center in Schiers, Switzerland, on March 6, 2015. At the day school, the students of the

Dazu zählt das Kochen – es ist mit 39 Prozent die beliebteste Hausarbeit der Schweizer. Die Geschlechter sind sich dabei einig: Männer rühren genauso gerne in den Töpfen wie Frauen.
Bild: KEYSTONE

Auf dem zweiten Platz steht der Lebensmitteleinkauf: 23 Prozent der Befragten gehen am liebsten in den Supermarkt. 

ZUM EINKAUFEN BEIM DETAILHAENDLER LIDL STELLEN WIR IHNEN HEUTE, FREITAG, 18. MAERZ 2016, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---  [Editor's Note: staged photo] Customers at a checkout in a branch of supermarket chain Lidl Schweiz in Amriswil in the Canton of Thurgau, Switzerland, pictured on March 28, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

[Editor's Note: gestellte Aufnahme] Kunden mit ihrem Einkauf an der Kasse, in einer Filiale von Lidl Schweiz in Amriswil am 15. Februar 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Einkaufen ist noch relativ beliebt.
Bild: KEYSTONE

So là là finden wir aufräumen/ausmisten (9 Prozent), Wäsche waschen (6 Prozent) und Geschirr spülen mit Maschine und von Hand (6 Prozent).

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • martin44 20.04.2016 22:30
    Highlight Highlight Hallo liebe Putz-Hasser,
    schaukle meinen Haushalt bereits seit ca. 40 Jahren selber nach 7 Jahren Ehe. Ist halt Teil meines Lebens und meiner Freiheit. Man kann den Staub auch dort sein lassen wo er sich hingelegt hat. Sobald man hinter ihm her ist, beginnt er wieder zu stäuben! Ich sage mir immer: Mache mal richtig Durchzug und der Dreck macht sich aus dem Staube! Und Putzmittel sind oft giftiger als das was man wegputzt! Auch ist es wie mit der Steuererklärung, man soll für solches Tun immer auf den richtigen Moment warten, dann tut sich die Sache wie von selbst. frey.m@bluewin.ch
  • Thomas_v_Meier 20.04.2016 11:45
    Highlight Highlight Verstehe nicht was am WC Putzen schlimmer sein soll als am anderem Putzkram. Ausser die Leute sind ..............
  • esmereldat 20.04.2016 10:58
    Highlight Highlight Ich hasse abwaschen!! Grausam. Nie.wieder.eine.Wohnung.ohne.Abwaschmaschine!
  • Triumvir 20.04.2016 10:07
    Highlight Highlight Ich hasse ehrlich gesagt alle Hausarbeiten. Genau deshalb leiste ich mir auch eine Putzfeh. Nur den Rasen mähe ich noch selber. Doch auch das wird bald ein Roboter übernehmen.
  • 's all good, man! 20.04.2016 09:47
    Highlight Highlight »Glätten« - haha, auch ein wunderbar eingedeutschter Helvetismus. :-)

    Am liebsten mache ich:
    1. Kochen
    2. Hemden bügeln

    Bügeln ist zwar mühsam, aber irgendwie hat das auch so etwas ruhiges, meditativ-entspannendes. Mache ich gerne abends vor dem Zubettgehen. Lol.
    • sheshe 20.04.2016 11:18
      Highlight Highlight Jap, Montagabend ist meine Gletti-Zeit. Da ich jeweils Hemden zur Arbeit anziehen muss und ich nicht bereit bin, 3.- pro Stück auszugeben mache ich das selbst, schaue bisschen TV und "meditiere" :-)
    • Maett 20.04.2016 11:20
      Highlight Highlight @'s all good, man!: haha, ich bügle auch gerne, das hat was beruhigendes :-)
  • Arya Underfoot 20.04.2016 09:38
    Highlight Highlight Also eigentlich ist Wäsche bügeln mein ultimativer Hass, aber ich komme völlig ohne gebügelte Kleider aus - schön hängen fürs Trocknen und ordentlich falten oder aufhängen tut's auch.
    Also ist Fensterputzen Nr. 1 auf meiner Hassliste, gefolgt vom Boden feucht aufnehmen und an dritter Stelle vom Staubsaugen 😅
  • Raembe 20.04.2016 09:28
    Highlight Highlight Wer hasst Fenster putzen? Das ist ja etwas vom einfachsten das es gibt. Ich hasse das Abstauben.
    • efrain 20.04.2016 15:46
      Highlight Highlight sehe ich genauso.. :)
  • Menel 20.04.2016 08:59
    Highlight Highlight Ich hasse das Kochen und Einkaufen am meisten.
    Am liebsten mähe ich den Rasen, gefolgt vom Staubsaugen. Habe mir jetzt auch noch ein Dampfgerät für den Boden geholt, da mach das nass Aufwischen auch mehr Spass. Ich schiebe glaub einfach gerne Dinge rum 😂
    • Sveitsi 20.04.2016 09:29
      Highlight Highlight Wir würden uns perfekt ergänzen. :D
    • Raembe 20.04.2016 10:15
      Highlight Highlight @menel: Hoffe Du hast keinen Parkett, denn da musste mit dem Dampfgerät aufpassen.
    • ovatta 20.04.2016 11:05
      Highlight Highlight Wir hätten uns ständig in den Haaren!
  • DerTaran 20.04.2016 08:38
    Highlight Highlight Glätten finde ich ok, da habe ich keine Probleme mit, Kochen mache ich gern, wenn ich die Zeit dazu habe, dafür mag ich nicht einzukaufen (obwohl ich es jeden Samstag mache)und ja, die Toilette reinigen ist auch nicht mein Favorit.
  • Asha 20.04.2016 08:31
    Highlight Highlight BETTEN NEU BEZIEHEN IST DER TOD!
    • Flicky 20.04.2016 09:21
      Highlight Highlight Gebe ich Dir recht! Nichts schlimmer als das! Jedes Mal eine Höllenqual. Eine Erklärung dafür habe ich jedoch nicht :)
    • Sveitsi 20.04.2016 09:23
      Highlight Highlight Vor allem, wenn das Bett an zwei Seiten an der Wand steht. -.-
    • reffjey 20.04.2016 09:51
      Highlight Highlight Dafür ist es umso schöner wenn es erledigt ist und man in ein frisch bezogenes gut riechendes Bett hüpfen kann.
      Hach.... so früh morgens über ein frisch bezogenes Bett schreiben hat schon fast masochistische Züge :D
  • zeromg 20.04.2016 08:22
    Highlight Highlight Es gibt eigentlich nur ein NO-GO. Wiso um Himmels Willen putzt die Dame im zweiten Bild die Toilette Barfuss???
    • Vincent R 20.04.2016 08:57
      Highlight Highlight Warum nicht, ist ja jetzt sauber wenn Sie am putzen ist. ;)
    • ovatta 20.04.2016 11:04
      Highlight Highlight Suvasicherheitsschuhe!
    • zeromg 20.04.2016 11:29
      Highlight Highlight Wenn man auf Toilettenwasserspritzer auf seinen Füssen scharf ist darf man dies natürlich gerne tun :-) Steigerungsform wäre dann NACKT ;-)
  • dracului 20.04.2016 07:58
    Highlight Highlight Darf ich fragen, ob es um diese Pressemitteilung geht: http://presse.immowelt.de/pressemitteilungen/studien/artikel/artikel/buegeln-putzen-ausmisten-diese-hausarbeiten-hassen-die-deutschen-am-meisten.html
    Falls ja, dann würde ich sagen, wir Schweizer sind nicht mit den Deutschen zu vergleichen! ☺️
  • Vincent R 20.04.2016 07:51
    Highlight Highlight Ich bin froh das meine Partnerin das Staubsaugen mehr hasst als WC putzen, somit nehme ich ihr diese Last gerne ab solange ich nicht das WC machen muss.
    • efrain 20.04.2016 08:35
      Highlight Highlight Aus interesse: was ist so schlimm am WC?

    • MacB 20.04.2016 08:43
      Highlight Highlight geht mir genauso ;)
    • Vincent R 20.04.2016 08:55
      Highlight Highlight @efrain: kA aber ich mach es einfach weniger gerne. Vielleicht weil ich beim schrubben mehr ins schwitzen komme und mich der Bad Reiniger in der Nase brennt.
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