Schweiz
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Geisterfahrt durch vier Kantone – erst nach fast 100 Kilometer stoppte ihn die Polizei

15.04.18, 14:33


Fast 100 Kilometer lang ist ein Geisterfahrer in der Nacht auf Sonntag auf der Autobahn A3 in Richtung Zürich gefahren. In Horgen ZH konnte der Falschfahrer gestoppt werden. Dass auf seiner wilden Fahrt kein Unfall geschah, grenze an ein Wunder, schreibt die Zürcher Kantonspolizei.

Der 46-jährige Italiener war nämlich nicht nur auf der falschen Spur der Autobahn unterwegs, er fuhr bisweilen auch mit stark überhöhter Geschwindigkeit, wie Auswertungen von Tunnelkameras zeigten. Zudem habe der Mann den Wagen in «nicht fahrfähigem Zustand» gelenkt, heisst es in der Mitteilung der Zürcher Kantonspolizei vom Sonntag.

Um den Mann zu stoppen, hatte die Polizei die Autobahn gegen 2.30 Uhr bei Horgen ZH gesperrt. Der Autolenker wurde verhaftet. Auf der langen Geisterfahrt durch vier Kantone sei es mehrfach zu gefährlichen Situationen mit korrekt entgegenkommenden Autos gekommen, schreibt die Polizei.

Offenbar war der Falschfahrer bereits gegen 2 Uhr in der Nacht im Bereich Trübbach SG der St. Galler Kantonspolizei gemeldet worden. Zahlreiche Meldungen gingen daraufhin bei der Polizei ein, welche umgehend verschiedene Massnahmen traf, um Unfälle zu verhindern und den Wagen zu stoppen. (sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bolly 15.04.2018 21:35
    Highlight Wohne in Horgen dort in der Nähe...und diesen Weg fahre ich auch regelmässig.
    Der Gedanke das dort so ein Spinner Unterwegs war, 😡 unglaublich so lange.
    Ich hänge am Leben und der meiner Familie. 🙁
    7 1 Melden
  • ~°kvinne°~ 15.04.2018 16:35
    Highlight Eine Stunde?? Was war da los?
    Im Notfall auf den Pannenstreifen, Motor ab, Kopf in den Sand stecken, in einen Beutel atmen zur Beruhigung oder was auch immer.... Aber sicherlich nicht eine Stunde weiterfahren...
    21 1 Melden
  • Ton 15.04.2018 15:47
    Highlight Weiss man aus welchen Gründen Geisterfahrten passieren?

    Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass einem das passiert. Und wenn, dann müsste man es spätestens nach der Auffahrt (Ausfahrt) sehen und auf dem Pannenstreifen halten. Gibt es Statistiken dazu?
    52 5 Melden
    • Datsyuk 15.04.2018 16:34
      Highlight Vielleicht denken diese Geisterfahrer auch, dass eben die entgegenkommenden Autos von Geisterfahrern gelenkt werden.
      19 0 Melden
    • Illuminati 15.04.2018 18:48
      Highlight Ich habe mal einen bericht (glaube sogar bei srf 3) da haben sie gesagt Geisterfahrer seien häufig psychisch angeschlagen also kann man diese Geisterfahrten oft als eine Art (meistens zum Glück nicht erfolgreichen) Suizidversuch sehen.
      13 0 Melden
    • gunner 15.04.2018 20:01
      Highlight Naja, die wollen alle nach österreich und fahren den flaggen nach.
      13 0 Melden
    • Lukakus 15.04.2018 20:03
      Highlight Lebensmüde?
      3 0 Melden
  • w'ever 15.04.2018 15:47
    Highlight jetzt mal im ernst. für diese strecke benötigt man fast eine stunde. wie kann man diese person nur so lange auf der autbahn fahren lassen? find ich also ein wenig peinlich und bedenklich, dass die polizei da nicht schneller reagiert hat oder kann.
    107 19 Melden
    • Jürg Müller 15.04.2018 17:26
      Highlight Sparmassnahmen ?
      14 2 Melden
    • Kong 15.04.2018 20:47
      Highlight in der Nacht sind vermutlich nicht sehr viele Patrouillen unterwegs und teilweise gebunden, da relativiert sich leider diese Std, auch wenn sie mich auch lang dünkt
      11 2 Melden
    • w'ever 15.04.2018 23:24
      Highlight patroullien hin oder her. auf der strecke fährt man ca 10 minuten durch die walensee tunnel. hier sollte das system oder diejenigen die das ganze überwachen mindestens alarm melden und die tunnel schliessen (auf rot stellen). und selbst wenn der fahrzeuglenker diese zeichen ignoriert oder übersehen hätte, den fahrer muss(!) man früher stoppen
      8 1 Melden
    • marha 16.04.2018 07:28
      Highlight @w'ever: Im Artikel steht "(...) Zahlreiche Meldungen gingen daraufhin bei der Polizei ein, welche umgehend verschiedene Massnahmen traf, um Unfälle zu verhindern und den Wagen zu stoppen." Die Polizei hat alles in ihrer Macht stehende getan. Sie kann ja auch nicht einfach auf die Autobahn stehen und probieren, so den Fahrer zu stoppen.
      2 0 Melden

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