Schweiz
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Good News: Jugendgewalt in der Schweiz auch 2015 rückläufig

15.12.16, 16:16 15.12.16, 17:17


Jugendliche in der Schweiz neigen immer seltener zu Gewalt. 2015 bekamen es zum sechsten Mal in Folge weniger Minderjährige wegen solcher Delikte mit der Polizei zu tun.

Wurden 2009 noch fast 4440 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren einer Gewaltstraftat beschuldigt, so war es letztes Jahr nur noch knapp die Hälfte. Fast im selben Ausmass ging auch die Jugendkriminalität insgesamt zurück.

Diese Entwicklung lasse sich nicht durch die sinkende Anzahl Jugendlicher in der Bevölkerung erklären, heisst es dazu in einer am Donnerstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Publikation. Sie betrifft gemäss BFS sowohl Schweizer wie ausländische Jugendliche.

Ausländer und Schweizer gleichen sich an

Zwar werden im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungsgruppe immer noch mehr junge ausländische Einwohner straffällig als junge Schweizer, doch gleicht sich das Verhalten an. 2015 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik auf 1000 ausländische Jugendliche noch fünf Beschuldigte, auf 1000 Schweizer Jugendliche noch deren drei.

Bei den jungen Ausländern hat sich die Rate der einer Gewaltstraftat beschuldigten Personen innert sechs Jahren mehr als halbiert. Der Rückgang zeigt sich dort nach Angaben des BFS besonders bei den Jugendlichen aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus der Türkei.

Aufs Konto der mit 85 Prozent zum allergrössten Teil männlichen Beschuldigten gingen 2015 rund 3300 Gewaltdelikte. Fast ein Viertel davon betrafen Tätlichkeiten. Schwere Gewaltstraftaten wie Tötungsdelikte, schwere Körperverletzung oder Vergewaltigung machten nur 3 Prozent aller Gewaltstraftaten aus. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 15.12.2016 21:42
    Highlight Ja, das tönt ja super.....! Ist es aber keinesfalls! Auf 1000 Personen gerechnet? Was soll das denn? Ausländer/Schweizer 1:1? Ist aber bei weitem nicht so! Ein grosses Problem wird hier schön geschrieben. Dem Text nach könnte man meinen, dass solche Verbrechen nur ganz selten zu sehen sind...
    3 4 Melden
    • okey 16.12.2016 06:08
      Highlight Sind sie ! Weniger als früher.
      Das "Problem" wird künstlich hochgepuscht (svp, wutbürger, medien)
      Das Ausländer etwas öffters etwas machen ist noch nachvollziehbar, denn Ausländer mache wohl den grösseren Anteil der schlecht gebileten Leute aus.

      Anway fact is die Schweiz wird immer weniger Kriminel. In der Bevölkerung hat man aber das Gefühl es werde immer schlimmer. Dank sei SVP
      0 2 Melden
    • Fabio74 16.12.2016 09:16
      Highlight Immer schön getreu dem SVP-Motto was nicht sein darf ist nicht. Dann sind natürlich sämtliche Daten falsch.
      1 1 Melden

Ein Jahr nach dem Aus von UberPop: Knapp 100 Fahrer angezeigt

Vor knapp einem Jahr war Schluss für den Amateurfahrdienst UberPop in Zürich. Manche fahren trotzdem weiter: Die Polizei fischte bislang fast 100 Fahrer aus dem Verkehr, die ohne gültige Taxilizenz oder Fahrtenschreiber unterwegs waren. 

Seit knapp einem Jahr gibt es den Amateurfahrdienst UberPop nicht mehr. Bei den herkömmlichen Taxifahrern stiess der Fahrdienst auf heftige Kritik, weil sie sich im Gegensatz zu den Uber-Fahrern ungerecht behandelt fühlten. Der Zürcher Regierungsrat bezeichnete die Amateurfahrten gar als illegal. Am 10. August 2017 war Schluss. 

Seither müssen Uber-Fahrer, die für UberX oder UberBlack unterwegs sind, über eine Taxilizenz sowie einen Fahrtenschreiber verfügen.

Über eine gültige Lizenz …

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