Schweiz

Das sind die beiden Ohrringe: «Apollo Blue» und «Artemis Pink». Bild: EPA/KEYSTONE

Rekordpreis von 57 Millionen Dollar für Diamantohrringe

16.05.17, 22:37 17.05.17, 16:55

Ein seltenes Paar Diamantohrringe hat in Genf für 57 Millionen Dollar (56 Mio. Franken) den Besitzer gewechselt. Das Auktionshaus Sotheby's versteigerte den blauen Edelstein «Apollo Blue» mit 14.54 Karat und das rosafarbene Gegenstück «Artemis Pink» mit 16 Karat.

Die Diamant-Ohrringe waren am Dienstag in Genf einzeln versteigert worden, gingen aber an dieselbe Bieterin, die sich über Telefon zugeschaltet hatte, wie der Auktionator sagte. «Ein Weltrekord», verkündete er. «Die Stücke bleiben als Paar zusammen, das ist hervorragend.»

Die Steine sind grösser als ein Damenfingernagel und tropfenförmig geschliffen. Sie haben identische Fassungen als Ohrringe. Das Auktionshaus verriet nur so viel über den Verkäufer: Es handle sich um eine Privatperson, die die Diamanten seit mehr als 25 Jahren besass.

Diamanten mit einer so kräftigen Färbung gelten als extrem selten. Der «Apollo Blue» war auf umgerechnet bis zu rund 50 Millionen Franken geschätzt worden, der «Artemis Pink» auf bis zu gut 17 Millionen Franken. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Echo der Zeit 17.05.2017 17:56
    Highlight Ja, Huch - und dann wird so ein Klunkerladen überfallen und alles wird auf den Kopf gestellt - Nicht das Problem eines Normalen Bürgers denkt man - Aber es Reicht aus um auf dem Nachhauseweg von Polizisten Belästigt zu werden.
    1 0 Melden
  • Angelo C. 17.05.2017 02:16
    Highlight Also ein richtiges Schnäppchen 🤑🤒😊 !!!
    12 0 Melden
  • Spooky 16.05.2017 22:42
    Highlight Ich lach mich kaputt. Wo sind da die linken Sozialarbeiter, die sich von den Armen ernähren?
    3 14 Melden
    • Echo der Zeit 17.05.2017 17:58
      Highlight Was wollen sie genau sagen?
      2 0 Melden
    • Spooky 17.05.2017 20:05
      Highlight Man müsste diesen Artikel mit einem Artikel über die Armut in der Schweiz verbinden.
      2 0 Melden

Zahnarzt muss gegen den Willen der Bürgergemeinde eingebürgert werden

Er spricht Deutsch, hat hier studiert und seine Kinder gehen in Vereine. Er hat aber auch Sozialhilfeschulden, äussert sich unklar zur Rolle der Scharia, und seine Frau ist nicht integriert. Die Bürgergemeinde wollte den libyschen Zahnarzt nicht einbürgern. Das Verwaltungsgericht schon.

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