Schweiz
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Mit 44 Stimmen gewählt

Claude Hêche wird als erster Jurassier den Ständerat präsidieren

24.11.14, 17:15
ARCHIV --- ZUM SDA-PORTRAET DES DESIGNIERTEN STAENDERATSPRAESIDENTEN CLAUDE HECHE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Stimmenzaehler Claude Heche, links, assistiert von Kollege Pankraz Freitag, rechts, entschuldigt sich fuer die Zaehlpanne waehrend einer Abstimmung  in der vergangenen Woche am Montag, 10. Dezember 2012 im Staenderat in Bern.  (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Der jurassische Sozialdemokrat Claude Hêche leitet den Ständerat im neuen Amtsjahr. Die kleine Kammer hat den 61-jährigen gelernten Bauzeichner mit 44 von 45 gültigen Stimmen zu ihrem Präsidenten gewählt. Hêche löst Hannes Germann (SVP/SH) ab.

Mit der Wahl von Hêche zum Ständeratspräsidenten steht erstmals ein Parlamentarier aus dem Kanton Jura an der Spitze einer der beiden eidgenössischen Kammern. Als eher diskrete und dem Dialog verpflichtete Persönlichkeit setzt sich der Sozialdemokrat insbesondere für den öffentlichen Verkehr ein.

«Wichtig ist, ein Dossier auf einen guten Weg zu bringen und nicht stur auf Prinzipien zu beharren», sagt Claude Hêche im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Während seines Präsidialjahres im Ständerat will der Jurassier nach dem Volks-Ja zur Masseneinwanderungs-Initative einen Akzent auf Kontakte mit Vertretern der Nachbarstaaten legen.

Mehrsprachigkeit und Jugend

Raum geben will Hêche auch der Stellung der Sprachminderheiten, namentlich der französischsprachigen, und der Stellung der Westschweiz in Bundesangelegenheiten. Anliegen sind ihm zudem die Jugend und die Mehrsprachigkeit, und mehr ins Licht rücken möchte der neue Ständeratspräsident auch seinen eigenen Kanton.

Nahe bei den Leuten zu bleiben und deren Sorgen zu kennen – das sieht Hêche als seine persönliche Herausforderung. «Es mag keine besonders eindrückliche Herausforderung sein, aber wenn man sich dauernd in der Welt der Politik bewegt, läuft man Gefahr, die Realität seiner Mitbürger nicht mehr wirklich zu kennen», sagt er. (aeg/sda)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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