Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Forderung nach mehr Personal

Genfer Gefängniswärter streiken den ganzen Tag

11.12.14, 15:48 11.12.14, 16:24

Die Genfer Gefängniswärter haben aus Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen heute die Arbeit niedergelegt. Ein Minimalbetrieb mit Spaziergängen im Hof und warmen Mahlzeiten für die Häftlinge wurde aufrecht erhalten.

«Es ist ein Erfolg», freute sich Christian Antonietti, Präsident des Dachverbands der Personalverbände der Polizei und der Gefängniswärter, vor den Medien. Beim Streikposten beim Gefängnis Champ-Dollon sind zwischen 30 und 60 Wärter aus verschiedenen Genfer Strafanstalten anwesend.

Der Minimalbetrieb orientiert sich am üblichen Sonntagsdienst. Die Gefängnisse würden weder Autos einfahren lassen noch neue Häftlinge aufnehmen, sagte Antonietti. Der Minimalbetrieb werde nur innerhalb der Gefängnismauern aufrecht erhalten.

Die Gefängniswärter bekräftigten mit ihrem Streik ihre Forderungen für eine Aufstockung des Personalbestands sowie einen einheitlichen Status. Bereits am kommenden Dienstag wollen sie erneut die Arbeit niederlegen und erhoffen sich dabei Unterstützung von anderen Personalverbänden der öffentlichen Dienste. (sda)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Blitz und Donner! Erneut ist ein schweres Gewitter über die Schweiz gezogen

Am Montagabend wurde die Schweiz erneut von heftigen Gewittern heimgesucht. Die grössten Regenmengen fielen auf der Linie vom unteren Emmental BE bis zum Appenzellerland. In den Kantonen Luzern und Aargau musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken.

In Affoltern im Emmental fielen 40,9 Millimeter Regen, im Wauwilermoos LU 43,4 Millimeter und in Muri AG sogar 54,5 Millimeter bzw. Liter pro Quadratmeter, wie SRF Meteo bereits am Abend mitteilte. Dazu gab es zum Teil kräftige Windböen. Der …

Artikel lesen