Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fast 10 Mal weniger Teenager-Mütter in der Schweiz als im Jahr 1971

08.08.17, 12:07


Als Teenager Mutter werden: In Rumänien und Bulgarien kommt dies EU-weit am häufigsten vor, wie aus Daten von Eurostat vom Dienstag hervorgeht. 

12 Prozent Teenager-Mütter

In Rumänien und Bulgarien sind zwölf Prozent der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes noch nicht 20 Jahre alt. Der EU-Durchschnitt liegt bei vier Prozent.

0.89 Prozent in der Schweiz

In der Schweiz ist der Anteil von Teenager-Müttern mit 0.89 Prozent sehr tief. Demnach gab es in der Schweiz im Jahr 2015 bei insgesamt 42'139 Geburten 375 Frauen, die im Alter zwischen 15 und 19 Jahren ein Kind bekamen. Bei zwei Geburten lag das Alter der Mütter zwischen 10 und 14 Jahren.

Weniger als 2 Prozent in Italien

Auch in Italien, Slowenien, Dänemark und Schweden entfallen weniger als zwei Prozent aller Erstgeburten auf Teenager-Frauen.

9 Prozent in Ungarn

In Ungarn (9.0 Prozent), der Slowakei (8.4 Prozent), in Lettland (5.5 Prozent), Grossbritannien und Litauen (je 5.4 Prozent) sowie Polen (4.8 Prozent) ist der Anteil hingegen hoch.

Fast 10 Mal weniger Teenager-Mütter als im Jahr 1971

In den letzten Jahrzehnten haben die Teenager-Schwangerschaften in der Schweiz abgenommen. Wurden 1971 noch fast 3500 Geburten bei Frauen zwischen 15 und 19 Jahren gezählt, so waren es 2011 nur noch gut 500 und - wie die aktuellen Zahlen zeigen - im Jahr 2015 noch 375. 

Schweizerinnen sind ältere Mütter

Im europäischen Durchschnitt sind Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes 29 Jahre alt. In der Schweiz waren die Frauen am häufigsten (bei 37.4 Prozent der Geburten) zwischen 30 und 34 Jahre alt. Auch in Spanien, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg und Portugal ist eine Mehrheit der Frauen bei ihrer ersten Geburt in den 30ern.

16 Schweizerinnen waren 50+

Den höchsten Anteil von über 40-jährigen Frauen zum Zeitpunkt der ersten Geburt verzeichneten im Jahr 2015 Italien (8.0 Prozent) und Spanien (7.4 Prozent). In der Schweiz waren 4.6 Prozent 40 Jahre alt oder älter - 16 Frauen gebaren ihr erstes Kind gar erst im Alter von 50 Jahren oder älter. (whr/sda/apa)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Schwangere Amerikanerin lässt sich von Giraffe inspirieren

Video: watson

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Salt-Nutzer waren offline

Es liegt nicht an deinem Handy. Salt kämpfte am Montag kurzzeitig mit technischen Problemen. Das Mobilfunknetz war massiv gestört.

Salt-Kunden konnten weder telefonieren noch surfen. Störungsmeldungen kamen aus der ganzen Schweiz. Inzwischen ist die Störung behoben.

Artikel lesen