Schweiz
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Islamisten in der Schweiz, Weissgeld und Cannabis: Das schreiben die Sonntagszeitungen heute



Die Schlagzeilen der Sonntagspresse:

Islamisten in Winterthur

Im Umfeld der An'Nur-Moschee in Winterthur werden offenbar auch Kinder mit Propaganda der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) konfrontiert. Nach Recherchen des «SonntagsBlick» werden schon kleinen Buben Terror-Videos des IS gezeigt. Diese würden auch vor schwarzer Fahne und mit erhobenem Zeigefinger – das Zeichen des IS – fotografiert. Die Väter würden solche Bilder voller Stolz im Internet publizieren. Der Präsident der Moschee, Atef Sahnoun, bestreitet die Vorwürfe. Der Winterthurer Stadtparlamentarier Blerim Bunjaku berichtet in der «NZZ am Sonntag» zudem, dass jungen Frauen Geld bezahlt worden sei, wenn sie sich mit einem Kopftuch bedecken.

ZUR EINFUEHRUNG DES SWISSPASSES VOR DREI MONATEN STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 4. NOVEMBER 2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Conductor Salvatore Grade verifies a train passenger's SwissPass, photographed on November 4, 2015 in an Eurocity train of the Swiss Federal Railways SBB bound from Zurich, Switzerland, to Milano, Italy. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Zugchef Salvatore Grado kontrolliert den SwissPass eines Zugreisenden in einem Eurocity-Zug der Schweizerischen Bundesbahnen SBB unterwegs am 3. November 2015 von Zuerich nach Mailand. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Rund 3 Prozent teurer: ÖV-Fahrten ab 2017.
Bild: KEYSTONE

Die Billettpreise im öffentlichen Verkehr dürften auf Ende 2016 um rund 3 Prozent steigen. Davon geht Ueli Stückelberger, Direktor des Verbandes öffentlicher Verkehr, aus. «Aus heutiger Sicht werden die Preise um rund 3 Prozent steigen», sagte er der SonntagsZeitung. Gründe dafür sind laut Stückelberger das erweiterte Angebot sowie höhere Preise des Bundes für die Benützung des Schienenangebotes. Zudem sind die Kantone nicht bereit, mit Steuergeldern höhere Kosten zu übernehmen. Der Bund hatte bei den Diskussionen um die Bahnvorlage FABI betont, dass der Bahnausbau zu höheren Preisen für die Nutzer führen wird.

Bauern und Zürcher

Die Ausmarchung der SVP-Bundesratskandidaten war laut dem unterlegenen Anwärter Oskar Freysinger von langer Hand geplant. Es habe minutiöse Vorbereitungsarbeiten gegeben, sagte der Walliser der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche». Die Parteiführung, vor allem die Zürcher und die Bauern hätten «starken Einfluss» genommen, damit Guy Parmelin und Thomas Aeschi auf das Ticket kämen. Freysinger war im Kampf um den Westschweizer Platz auf dem Ticket Parmelin unterlegen.

Grenzwaechter kontrollieren einen rechtswidrigen Aufenthalter, am Dienstag, 10. November 2015, am Bahnhof in Buchs. Im September kamen erstmals mehr Fluechtlinge an der Ostgrenze als im Tessin an. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Grenzwacht-Gewerkschaft kritisiert Budgetentscheid.
Bild: KEYSTONE

Die Gewerkschaft Garanto, die das Grenzwacht und Zollpersonal vertritt, zeigt sich empört darüber, dass die Finanzkommission des Nationalrats eine Erhöhung des Budgets für das kommende Jahr abgelehnt hat. Es ging um 12,9 Millionen Franken für 100 zusätzliche Stellen, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» unter Berufung auf den Kommissionspräsidenten berichtete. Laut Garanto-Zentralsekretär André Eicher hätten bürgerliche Politiker, aus deren Richtung sonst Forderungen nach mehr Sicherheit kommen, gegen den Antrag gestimmt. Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf lehnte die Aufstockung laut Zeitung unter anderem deswegen ab, weil sie ihr zu rasch erfolge und weil das Parlament eine Plafonierung des Personalbestandes fordere.

Bundesrat Ueli Maurer spricht ueber den Sicherheitsbericht des Bundesrates zu den Medien, an der woechentlichen Medienkonferenz im Anschluss an die Bundesratssitzung, am Mittwoch, 11. November 2015, in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Rechnet angeblich mit gegen 100'000 Asylgesuchen: VBS-Vorsteher Maurer.
Bild: KEYSTONE

Verteidigungsminister Ueli Maurer soll vor der SVP-Fraktion erklärt haben, es könnten im nächsten Jahr gegen 100'000 Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Das berichtet die Schweiz am Sonntag unter Berufung auf zwei ungenannte Quellen. Es könnten gegen 100'000 Asylgesuche eingehen, falls die Entwicklung ungebremst weiter gehe und keine zusätzlichen Massnahmen ergriffen würden, sagte der SVP-Bundesrat demnach. Maurer habe ferner ausgeführt, dass sein Verteidigungsdepartement dem Grenzwachtkorps sehr rasch 300 Militärpolizisten zur Seite stellen könne. Dazu müsste das Korps aber eine entsprechende Anfrage stellen.

BKB für Weissgeldstrategie

Bei der Basler Kantonalbank muss jeder Kunde bestätigen, dass er sein Geld versteuert hat. Nur eine solche konsequente Weissgeldstrategie für Schweizer und Ausländer reduziere die Risiken für die Bank, sagte Bankchef Guy Lachappelle im Interview mit dem «SonntagsBlick». Eine Bestätigung der Steuerehrlichkeit liege derzeit für 90 Prozent der verwalteten Vermögen vor. Bei den kleinen Kunden werde diese beim nächsten Kontakt verlangt. Den Geldabfluss bei der Bank von 2,6 Milliarden Franken im vergangenen Jahr führt Lachappelle auch auf die Weissgeldstrategie zurück.

Displays at Shango Cannabis shop on first day of legal recreational marijuana sales beginning at midnight in Portland, Oregon October 1, 2015. The sale of marijuana for recreational use began in Oregon on October 1, 2015 as it joined Washington state and Colorado in allowing the sale of a drug that remains illegal under U.S. federal law. REUTERS/Steve Dipaola

Machbarkeit prüfen: Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke.
Bild: STEVE DIPAOLA/REUTERS

Das Bundesamt für Gesundheit lässt mittels einer Machbarkeitsstudie prüfen, wie die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke vonstatten gehen könnte. Eine Expertengruppe soll fachliche, rechtliche und methodologische Voraussetzungen überprüfen, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtete. Resultate sollen voraussichtlich Ende 2016 vorliegen. Heute erhalten jährlich rund 500 Personen eine Ausnahmebewilligung, um Hanf als Medikament gegen Schmerz einnehmen zu können. (kad/sda)

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  • RatioRegat 22.11.2015 13:19
    Highlight Highlight "Das Bundesamt für Gesundheit lässt mittels einer Machbarkeitsstudie prüfen, wie die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke vonstatten gehen könnte."

    Dafür wird Steuergeld aus dem Fenster geworfen? Streicht Cannabis einfach aus Art. 2 lit. a BtmG! Dafür braucht es keine Studie.
    Die Abgabe an Minderjährige kann analog zum Alkohol- und Tabakkonsum geregelt werden.
    • Fumo 22.11.2015 16:33
      Highlight Highlight Vor allem könnte man auch ganz gut auf Macbarkeitsstudien sowie Ergebnisse der tatsächlichen Legalisierung aus anderen Ländern zurückgreifen.
      Bei Krieg und Wirtschaft sind die Amerikaner unsere beste Freunde, bei der Medizin nicht?
  • MaskedGaijin 22.11.2015 09:29
    Highlight Highlight Wie sieht das gesetzlich in der Schweiz aus? Kann man diese 'Moschee' nicht richterlich schliessen?
    • Fumo 22.11.2015 11:09
      Highlight Highlight Weil Recherchen des Blick die hier zitierten Ergebnisse erzielten? Irgendwie etwas schwammig für einen richterlichen Verbot, findest du nicht?
      Ausserdem ist das als würde man eine katholische Kirche schliessen, weil sich jeden Sonntag Mafiabosse darin verabreden um ihre Schandtaten zu planen.
    • Teslaner 22.11.2015 11:58
      Highlight Highlight Vielleicht nicht die ganze Moschee schliessen, aber sicher diese Hassprediger "eliminieren". Stellt euch vor ein Pfarrer würde rechtsextreme Parolen von sich geben und im Gottesdienst Bilder von Gräuentaten der Nazis verherrlichen. Der wäre auf keinen Fall mehr lange Pfarrer.
    • atomschlaf 22.11.2015 12:51
      Highlight Highlight @Fumo: Natürlich nicht allein aufgrund der Blick-Recherchen. Aber diese Recherchen sind sicherlich Grund genug für eine genauere Untersuchung durch die zuständigen Stellen. Falls die vermuteten Tatbestände bestätigt werden können, sind anschliessend die notwendigen Massnahmen zu ergreifen.
      Wir dürfen nicht länger zulassen, dass uns diese Extremisten unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit auf der Nase herumtanzen!
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