Schweiz

Salmonellen-Alarm in Legebetrieb: Migros ruft Eier zurück

06.10.17, 18:51

Der Grossverteiler Migros ruft Eier zurück, nachdem in einem Produktionsbetrieb Salmonellen festgestellt worden sind. Möglicherweise kontaminierte Eier wurden in Filialen der Genossenschaften Aare sowie in der Westschweiz verkauft. Sie sollten nicht gegessen werden.

Vom Verdacht betroffen sind Eier mit dem aufgedruckten Code 1-CH-231, wie der Migros-Genossenschafts-Bund am Freitagabend mitteilte. Sie können in Packungen verschiedener Grösse mit Eiern aus Boden- und Freilandhaltung enthalten sein, und sie können unterschiedliche Grössen haben.

Die möglicherweise mit Salmonellen kontaminierten Eier sollten nicht gegessen werden, warnt die Migros. Werden sie in eine Migros-Filiale zurückgebracht, wird der Kaufpreis zurückerstattet.

Wer nach dem Eier-Konsum Übelkeit, Durchfall oder Kopfschmerzen hat, sollte einen Arzt konsultieren. Der Produktionsbetrieb, auf dem die Salmonellen bei einer Stichprobe nachgewiesen worden waren, wurde gesperrt. (dwi/sda)

Auch blöd: Transporter verliert Hühner auf Autobahn

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
18
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Richu 07.10.2017 09:53
    Highlight Bei den meisten Einkäufen bei Migros wird auch die Cumulus Karte registriert. So könnte (über die Cumulus Karte) Migros die Namen der Eier-Käufer herausfinden und die entsprechenden Personen raschmöglichst informieren. Weil Migros Salmonellen-Eier verkauft hat, "liegt" die Verantwortung bei der Migros, dass möglichst wenige solche Eier gegessen werden!
    3 3 Melden
  • Mr.President 07.10.2017 01:45
    Highlight Hab meine Eier letzte Woche bei Coop und Aldi gekauft. Puh, Glück gehabt!;) ich kaufe nach Zufallsprinzip, um solche Lappalien vorzubeugen;) *Witz. Sonst ess ich nie rohe Eier, nur 3 min weichgekochtes Ei ist mega lecker! Zwei sind noch besser!
    3 0 Melden
    • Rendel 07.10.2017 15:08
      Highlight Ja, bei 3 und 2 Min. Eiern ist man nie sicher vor Salmonellen. Je frischer das Ei desto kleiner die Gefahr. Eier die mehr als 10 Tage alt sind, sollte man immer durchkochen.
      3 1 Melden
  • p4trick 06.10.2017 22:22
    Highlight Bodenhaltung sollte generell verboten werden. Ein Produzent der beides anbietet ist sowieso nicht ganz ernst zu nehmen. Bei Eier ist Bio umso wichtiger!!
    35 7 Melden
    • MM 06.10.2017 23:00
      Highlight Habe mich auch gefragt, warum Boden- und Freilandhaltung.
      Dass Freilandeier auch als Bodenhaltung verkauft werden, da die Nachfrage zu klein ist, ist wohl eher unwahrscheinlich? Mit Bio geschieht das ja teilweise ...
      3 0 Melden
    • Telomerase 06.10.2017 23:51
      Highlight Und das hat mit Salmonellen was genau zu tun?
      2 0 Melden
    • LubiM 07.10.2017 08:51
      Highlight Die 1 vornedran heisst aber Freilandhaltung... 2 ist Bodenhaltung
      Nichts desto trotz, wieso sollte man diese nicht verwenden können? Haben nicht über 50% aller Poulets und Eier Salmonellen?
      1 0 Melden
    • p4trick 07.10.2017 10:38
      Highlight @Telomerase: es scheint logisch dass Bio Produktionen mehr Zeit investieren in die Kontrolle der Kühlketten und Lagerung etc. Gerade weil das bei Bio Produkten umso wichtiger ist. Billige Produktion von Eiern wie die Bodenhaltung da kann auch nicht grosse Kontrollen bei der Lagerung erwartet werden?
      0 1 Melden
    • Telomerase 07.10.2017 11:54
      Highlight @p4trick: die Hygienevorschriften sind bei Bio-Produkten eher tiefer als in der IP-Produktion.

      Und übrigens: Eier werden nicht gekühlt, falls dir das noch nie aufgefallen ist.
      1 0 Melden
    • Roro Hobbyrocker 07.10.2017 18:38
      Highlight Ich arbeite zwischendurch in dieser Branche (jedoch bei der Konkurrenz). Die Produzenten können nur Bodenhaltung oder Freiland machen. Kontrolliert und das Alter der Eier ist genau gleich, egal welche Produktion. Eier welche weniger Verkauft werden (Bodenhaltung und Bio) werden eher älter.
      Ich bin überrascht das Bodenhaltung und Freilandeier betroffen sind. Das heisst Freiland sind als Bodenhaltung verkauft worden oder die Migros hat ihren Laden nicht im Griff. Wobei ich eher ersters Vermute.
      1 0 Melden
    • Roro Hobbyrocker 07.10.2017 18:51
      Highlight Ach übrigens, alle Hühner haben es in der Schweiz Verhältnismässig gut, achtet euch besser auf die Verarbeitete Ware. In den Backwaren ist wirklich der Dreck (Importeier zum Teil auch Batteriehaltung drin). Ist nicht deklariert ist immer Importeier.
      Bioimport ist übrigens auch nicht gleich wie unser Bio. Da haben es sogar unsere Bodenhaltungshühner besser.
      Will man wirklich etwas gutes machen, Dual-Hühner (Sind Hühner welche Eier legen und das Fleisch danach auch in den Verkauf geht) aus Bio-Produktion wäre am Nachhaltigsten.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.10.2017 19:21
    Highlight Die Küken müssen zuerst schlüpfen bevor sie zurück zur Migros können. Eier bewegen sich nicht zu Ruflauten.
    7 29 Melden
    • Datsyuk 07.10.2017 02:32
      Highlight Vielleicht klappt's nächste Woche mit dem Humor.
      6 0 Melden
  • Jol Bear 06.10.2017 19:07
    Highlight Salmonellen sterben ab 70 Grad Temperatur ab. Rohe Eier kochen, Spiegelei beidseitig einige Minuten braten, Eier im Wasser gut kochen, Omeletten machen, aber keine Mayonnaise oder Tiramisu (rohe Eier) herstellen. Bei der Zubereitung darauf achten, dass keine rohe Eierresten an Geschirr und Händen verbleiben, also umgehend mit Seife waschen.
    32 4 Melden
    • who cares? 06.10.2017 21:51
      Highlight Oder einen Kuchen backen. Nach 40 Minuten bei 180° sollte alles tot sein. Man darf einfach nicht den Topf auslecken.
      19 2 Melden
    • EvilBetty 06.10.2017 23:51
      Highlight Topf ausschlecken ist doch der halbe Spass?!
      4 0 Melden
    • Aglaya 07.10.2017 00:02
      Highlight Kuchen backen ohne Schüssel auslecken, geht das überhaupt? Ich habe es jedenfalls noch nie zustande gebracht...
      2 0 Melden
    • who cares? 07.10.2017 11:19
      Highlight @EvilBetty @Aglaya no risk no fun :D
      2 1 Melden

Zahnarzt muss gegen den Willen der Bürgergemeinde eingebürgert werden

Er spricht Deutsch, hat hier studiert und seine Kinder gehen in Vereine. Er hat aber auch Sozialhilfeschulden, äussert sich unklar zur Rolle der Scharia, und seine Frau ist nicht integriert. Die Bürgergemeinde wollte den libyschen Zahnarzt nicht einbürgern. Das Verwaltungsgericht schon.

Wilhelm Tell kannte er nicht. Und auf mehr als 300'000 Franken Sozialhilfeschulden sitzt der libysche Zahnarzt auch. Trotzdem muss der mehrfache Familienvater jetzt mit seinen Kindern eingebürgert werden. Das hat das Solothurner Verwaltungsgericht entschieden – gegen den Willen einer Bürgergemeinde im unteren Kantonsteil. Sie hatte dem Mann, der seit 19 Jahren in der Schweiz lebt, die Einbürgerung verweigert – zum zweiten Mal. Der 46-Jährige wollte sich schon 2011 einbürgern lassen.

Ein Urteil, …

Artikel lesen