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Michael Künzle (CVP) bleibt der Stadtpräsident von Winterthur

Im zweiten Wahlgang hat er es doch noch geschafft: Der bisherige Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) wird auch die kommenden vier Jahre an der Spitze der Stadtregierung stehen.

15.04.18, 14:16 15.04.18, 15:06

Der Kampf um das Winterthurer Stadtpräsidium ist entschieden: Michael Künzle (CVP) holte 15'817 Stimmen und blieb damit knapp vor Stadträtin Yvonne Beutler, die 12'642 Stimmen holte. Die Wahlbeteiligung betrug 43,79 Prozent.

Künzle reagierte mit Erleichterung auf das Ergebnis. Beutler sei eine starke Gegnerin gewesen, die Anspannung entsprechend gross. «Ich habe sicher zwanzig Kilogramm abgenommen, auch wenn man das jetzt noch nicht sieht.»

Wichtig ist ihm nun, dass die zwei Lager, die während des Wahlkampfs entstanden sind, wieder zusammenfinden. «Wir müssen uns wieder gemeinsam für das Wohl dieser Stadt einsetzen.»

Für Künzle lief die Wiederwahl nicht wie geplant. Weil er im ersten Wahlgang vom 4. März das absolute Mehr verpasst hatte, musste er sich einem zweiten Wahlgang stellen.

«Gegen einen Bisherigen anzutreten, ist immer eine Herausforderung.»

Yvonne Beutler, SP

Finanzvorsteherin Beutler, welche die Stadt durch die finanziell schwierigen Zeiten manövrierte, holte von allen Kandidierenden die meisten Stimmen - und überholte sogar den Stadtpräsidenten. Danach entschied sie sich, im zweiten Wahlgang fürs Stadtpräsidium zu kandidieren.

Beutler reagierte zwar enttäuscht. Weil ihr Ergebnis aber gut sei, sei dies kein Weltuntergang, sagte sie. «Gegen einen Bisherigen anzutreten, ist immer eine Herausforderung.» Wäre Beutler gewählt worden, wäre sie die erste Frau im Winterthurer Stadtpräsidium geworden. (fvo/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Eltriangoli 15.04.2018 19:23
    Highlight Na toll, nochmals 4 Jahre mit Künzle 😐
    3 11 Melden
  • Magnum 15.04.2018 18:46
    Highlight Der «Glass Ceiling» existiert leider auch in Winterthur. Beutler hat im ersten Wahlgang noch über 19'000 Stimmen erzielt. Heute waren es 7'000 weniger. Man muss es so sagen: Das ist enttäuschend. Nicht nur, aber vor allem für Frauen.
    5 27 Melden
    • tinette 15.04.2018 19:35
      Highlight Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen. Die 19'000 Stimmen holte Yvonne Beutler in der Stadtratswahl, wo man sieben Leute wählen darf. Im ersten Wahlgang fürs Stadtpräsidium war Beutler gar nicht dabei.
      11 1 Melden
  • Spiessvogel 15.04.2018 16:41
    Highlight Im zweiten Wahlgang mit 3000 Stimmen Vorsprung das Ziel zu erreichen, ist nicht knapp. Hätte Frau Beutler mit einem Mehr von 87 Stimmen gewonnen, wäre es ein glorreicher Sieg geworden. Ehre, wem Ehre gebührt.
    15 6 Melden
  • tinette 15.04.2018 16:29
    Highlight Knapp? Über 3'000 Stimmen Vorsprung ist doch nun wirklich nicht knapp.
    34 6 Melden

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