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6. Juli: Hier präsentiert die Swiss stolz ihren neuen Jet. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Belüftungssystem ausgefallen: Brandneuer Swiss-Jet aus Zürich muss über Paris umkehren

19.07.16, 10:17 19.07.16, 11:16

Das erst kürzlich durch die Swiss in Betrieb genommene Flugzeug vom Typ Bombardier CS100 musste heute morgen früh umkehren. Es war auf dem Flug von Zürich nach Manchester. Die 65 Passagiere auf dem Swiss-Flug LX390 befanden sich bereits auf Höhe Paris, als Probleme mit dem Belüftungssystem auftauchten.

«Eine von zwei Klimaanlagen ist ausgefallen», sagt Swiss-Pressesprecherin Karin Müller gegenüber watson. «Da in Zürich bessere Reparaturmöglichkeiten bestehen, beschlossen wir umzukehren.» 

Den ersten Linienflug absolvierte der neue Flieger erst am letzten Freitag, 15. Juli. Leidet der neue Jet etwa an Kinderkrankheiten? Das kann Pressesprecherin Müller nicht bestätigen: «Es ist zu früh, um derartige Schlüsse zu ziehen», sagt sie. «Wir müssen die Entwicklung im Auge behalten.»

Das Risiko, dass zu wenig Sauerstoff in die Kabine gelangen würde, hätte zu keinem Zeitpunkt bestanden, da das zweite System einwandfrei funktionierte. «Erst wenn dieses auch versagt hätte, hätte es zu einem Druckabfall kommen können», sagt Müller. 

Triebwerkproblem: Weitere Swiss-Maschine bricht Flug ab

Bei einer Swiss-Maschine mit 233 Passagieren an Bord ist am Montagabend auf dem Flug von Zürich nach New York ein Triebwerkproblem aufgetreten.
Die Airbus A330 kehrte vor der Atlantik-Überquerung um und flog zurück nach Zürich. Die Swiss bestätigte am Dienstag eine Meldung von Blick Online.
Als sich die Maschine westlich von Irland über dem Atlantik befand, bemerkte die Cockpit-Crew laut Swiss-Sprecherin Karin Müller einen erhöhten Ölverbrauch an einem der Triebwerke und entschied sich, aus Sicherheitsgründen zum Startflughafen zurückzukehren. An der Maschine wurde laut Müller kein Ölleck gefunden. (sda)

Planmässig hätte der Flug kurz nach 8 Uhr in Manchester landen sollen, wie das Ostschweizer Online-Portal Fm1 Today schreibt. Jetzt seien die Passagiere wieder in Zürich und fliegen mit einem Ersatzflugzeug nach Manchester. Sie müssen mit einer Verspätung von drei Stunden rechnen. 

(rar)

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Padi Engel #Kanngarnix 19.07.2016 14:20
    Highlight Der kleine Kevin hat schön blöd aus der Wäsche geschaut, als die Mutti gesagt hat, dass der Pilot umdreht, wenn er nicht endlich die Klappe hält und der Pilot dann wirklich umgedreht ist. xD
    17 0 Melden
  • Friends w/o pants 19.07.2016 11:27
    Highlight Bei meinem letzten Flug mit Turkish war es denen egal, dass eine Klimanlage ausgefallen/defekt war - das war schön heiss in der Kabine
    14 2 Melden
  • Jean de Bolle 19.07.2016 11:05
    Highlight Wenn Bombardier die Flugzeuge baut wie die Eisenbahnzüge, dann.....prost!
    7 34 Melden
    • Alnothur 19.07.2016 11:23
      Highlight Also der Cisalpino ist nicht von Bombardier...
      26 1 Melden
    • Maett 19.07.2016 11:45
      Highlight @Jean de Bolle: sprechen Sie auf die BLS-Schüttelbecher an, oder auf den SBB Twindexx? Letzteren können Sie ja kaum beurteilen, da der (immer) noch nicht da ist (bzw. nur auf Testfahrt).
      10 0 Melden
    • 7immi 19.07.2016 12:08
      Highlight bombardier baut gute sachen. züge, trams, schneemobile, motorräder, flugzeugmotoren, ...
      du meinst vermutlich alstom.
      14 2 Melden
    • Fabio74 19.07.2016 12:59
      Highlight Ach das übliche substanzlose Gejammer.
      Kann man von Siemens sagen zum Thema ICE usw
      4 0 Melden
    • Maett 19.07.2016 23:45
      Highlight @Fabio74: wieso, was ist an den ICEs schlecht? Meinen Sie den ICE4? Da kriegt die DB halt, was sie bestellt. Der Eurostar Velaro (der ICE4 ist auch ein Velaro), oder der russische Sapsan (erster Velaro) sind gute Fahrzeuge, die haben aber auch mehr Geld dafür ausgegeben.

      Siemens baut im Allgemeinen gute Züge, wie ich finde.
      4 0 Melden
  • droelfmalbumst 19.07.2016 10:42
    Highlight vermutlich haben sie was vergessen und haben es einfach kurz geholt x)
    18 5 Melden
  • CH-Wallace 19.07.2016 10:42
    Highlight Der Pilot weiss vielleicht etwas vom einem nächsten anschlag...
    1 84 Melden
  • Silvio Bonhomme'lli 19.07.2016 10:33
    Highlight eventuell einfach #käluscht
    48 8 Melden
  • 7immi 19.07.2016 10:29
    Highlight da das flugzeug nach zürich zurückkehrte und nicht zb in paris notlandete, scheint nichts allzu schlimmes passiert zu sein...
    53 2 Melden
  • 19_Invictus_21 19.07.2016 10:22
    Highlight Das Flugzeug ist das erste seiner Art. Die ein oder andere Kinderkrankheit wird sie darum wohl noch haben.
    Aber wahrscheinlich nichts dramatisches.
    63 2 Melden
    • Fumo 19.07.2016 11:52
      Highlight Ein Flugzeug sollte zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme keine Kinderkrankheiten mehr haben. In der Luftfahrt besteht null Spielraum für Fehler.
      8 20 Melden
    • 19_Invictus_21 19.07.2016 13:29
      Highlight Null Spielraum für Fehler also? Darum sind ja alle wichtigen Systeme doppelt oder sogar dreifach vorhanden.
      *null Fehler* gibt es nicht und wird es auch nie geben.
      Darum hat der Flieger das System ja zweimal.
      9 0 Melden
    • Fumo 19.07.2016 13:54
      Highlight Die Systeme sind ja genau weil keiner ausfallen darf mehrfach vorhanden.
      5 1 Melden
    • 7immi 19.07.2016 14:01
      Highlight kinderkrankheiten, die zum absturz führen, sollte er tatsächlich nicht mehr haben. das flugzeug hat wahrscheinlich schon mehr als 2500 testflugstunden hinter sich (rund 10% der lebensdauer bis zum d check). einzelne, nicht primär sicherheitsrelevante bauteile können dennoch versagen (z.b. klimaanlage, wetterradar, hydraulik, ...). das testprogramm prüft in erster linie die struktur und aerodynamik des flugzeugs. den rest zeigt die zeit, resp. der reguläre betrieb. kinderkrankheiten sind aber deutlich unwahrscheinlicher, verglichen mit zb. schienenfahrzeugen, da alles zertifiziert wird...
      6 0 Melden
    • 19_Invictus_21 19.07.2016 14:12
      Highlight Es sollte natürlich nicht passieren. Aber in jedem Flugzeug kann jeder Zeit irgend ein beliebiges System ausfallen.
      Auch wenn mit dem Flugzeug schon etliche Stunden an Flugtests absolviert wurden, muss bei der Einführung in den Passagierdienst nach wie vor noch mit kleineren Problemen gerechnet werden. Das ist normal.
      Hier viel ein System aus das doppelt vorhanden war und man flog nur nach Zürich zurück weil die Reparatur dort einfacher ist. Einem Weiterflug wäre ansonsten nichts im Wege gestanden. No Problem also!

      Erinnern Sie sich an die Einführung der B787? Bei der brannten Batterien..
      7 0 Melden

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