Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUR MELDUNG EINE PERSON DES SECO SEI IN UNTERSUCHUNGSHAFT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. In der SECO-Korruptionsaffaere ist eine Person verhaftet worden. Jeannette Balmer, Mediensprecherin der Bundesanwaltschaft, bestaetigte am Freitag eine Meldung der Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Bern habe die Untersuchungshaft am Mittwoch bestaetigt. --- Sicht auf den Eingangsbereich des Staatssekretariat fuer Wirtschaft, SECO, am Donnerstag, 30. Januar 2014, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Im Seco ging nicht alles mit rechten Dingen zu. Bild: KEYSTONE

Neue Details

Korruptionsaffäre beim Bund: iPads, Kutschenfahrten und Heliflüge für Ressortleiter und Mitarbeiter

In der Korruptionsaffäre rund um das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sind weitere Details ans Licht gekommen. Dies, weil einer der Beschuldigten Beschwerde gegen die für ihn angeordnete Untersuchungshaft einlegte.

Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts wies am 28. Mai eine Beschwerde eines Beschuldigten in der Seco-Affäre ab. Im Beschluss der Beschwerdekammer, aus dem die Onlineplattform Newsnet.ch am Dienstag zitierte, finden sich Informationen über den Umfang der Bestechungsvorwürfe.

Auch zu den Gegenleistungen finden sich im Gerichtsbeschluss Details: Er habe dem Seco-Ressortleiter und dessen Mitarbeitern auch einmal je einen iPad geschenkt, wird der Inhaber der IT-Firma zitiert. Den Abschluss eines grossen Projektes habe man mit einer Kutschenfahrt über den Gotthard und anschliessendem Helikopterflug gefeiert. 

Verdacht auf Aktenvernichtung

Das Gericht schliesst nicht aus, dass der Inhaber der IT-Firma vor seiner Verhaftung am 28. April Beweismaterial vernichtet hat. Dies, weil die Verhaftung erst rund zweieinhalb Monate nach jener des ehemaligen Seco-Ressortleiters erfolgte. Im Büro des Firmeninhabers seien die Polizeibeamten auf «zwei volle Aktenvernichter gestossen». 

Die Korruptionsaffäre war Ende Januar aufgedeckt worden. Demnach soll der Seco-Ressortleiter zusammen mit Komplizen IT-Unternehmen überteuerte Aufträge in Millionenhöhe zugeschanzt haben. Im Gegenzug soll der Ressortleiter Geschenke wie etwa VIP-Tickets für Fussballspiele angenommen haben. 

In der Korruptionsaffäre ermittelt neben der Bundesanwaltschaft auch die Zürcher Staatsanwaltschaft. In den Verfahren der BA befinde sich derzeit noch eine Person in Untersuchungshaft, sagte Sprecherin Jeannette Balmer auf Anfrage. (whr/sda)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article