Schweiz
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Schweizer Bevölkerung 2016 um 90'000 Personen gewachsen

06.04.17, 11:12 06.04.17, 11:25


A festival goer wearing a costume cheers in the crowd as Swiss singer Bastian Baker performs on stage during the 39th edition of the Paleo Festival in Nyon, Switzerland, Tuesday, July 22, 2014. The Paleo open-air music festival, the largest in the western part of Switzerland, with 230'000 spectators over six days will run from July 22 to 27. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

8,42 Millionen Menschen leben in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Die Bevölkerung der Schweiz ist 2016 um 90'600 Menschen gewachsen und hat Ende Jahr den Stand von 8.42 Millionen Personen erreicht. Der Hauptgrund für den Anstieg liegt weiterhin in der Zuwanderung.

Mit 1.1 Prozent lag das Bevölkerungswachstum 2016 im Rahmen der Vorjahre, wie die am Donnerstag veröffentlichten provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer nahm um 39'200 Personen (+0.6 Prozent) zu, die ausländischen Bevölkerung um 51'400 Personen (+2.5 Prozent).

Zum Anstieg der Einwohnerzahl trug einerseits der Geburtenüberschuss bei, also die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen. 2016 belief sich das Plus auf 21'000 Personen. Am stärksten wird das Wachstum aber weiterhin von der Migration beeinflusst.

Höherer Wanderungssaldo

2016 wanderten 192'700 Personen neu in die Schweiz ein, 2.2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auswanderungen legten etwas weniger stark zu, nämlich um 0.5 Prozent auf 117'200. Der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen Ein- und Auswanderung, stieg in der Folge an. Er lag bei 75'400 Personen, gegenüber 71'900 im Vorjahr.

Die Zahl der ständig in der Schweiz wohnhaften ausländischen Staatsangehörigen nahm 2016 um 2.5 Prozent auf 2.1 Millionen zu. Ähnliche Wachstumsraten waren gemäss BFS 2010 und 2015 verzeichnet worden. 2008 sowie zwischen 2012 und 2014 wurden hingegen noch höhere Raten registriert. Der Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung liegt unterdessen bei 24.9 Prozent.

Bevölkerung altert

Die demografische Alterung, also der zunehmende Anteil der 65-Jährigen und Älteren in der Bevölkerung, setzte sich im vergangenen Jahr fort. Aktuell beträgt dieser Anteil in der Schweiz 18.1 Prozent. Demgegenüber beläuft sich die Quote der unter 20-Jährigen auf 20.1 Prozent.

In einigen Kantonen übersteigt der Anteil der Älteren bereits den Anteil der Jungen. Dies ist in den Kantonen Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Glarus, Schaffhausen, Nidwalden, Tessin und Graubünden der Fall. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 07.04.2017 09:57
    Highlight Zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt muss die Einwanderungspolitik mit dem Ziel, einen wesentlich reduzierten Wanderungssaldo zu erreichen, überdacht werden. Der Wohlstand pro Kopf könnte dadurch sogar gesteigert werden. Eine Erhöhung des Rentenalters ist ein Unsinn, haben die älteren Erwerbslosen ja heute schon Mühe, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Einwanderung zum Ausgleich der Rentnerquote verschiebt die Problematik nur weiter in die Zukunft; auch die neu Zugezogenen werden einmal alt!
    5 0 Melden
  • RETO1 06.04.2017 20:09
    Highlight ach wo, sind ja nicht einmal 100000 im Jahr,
    wir haben noch viel Platz, hab heute noch eine grüne Wiese gesehen
    11 5 Melden
  • Posersalami 06.04.2017 14:03
    Highlight 2.1 Millionen Menschen leben permanent in unserem Land, ohne sich an der Politik beteiligen zu können. Das ist ein Viertel der Bevölkerung, schon krass! Aber Steuern zahlen sie, und AHV, IV, usw.

    Man sollte ab Ausweis B mindestens ein Wahlrecht erhalten. Diese Gruppe ist ein sehr grosser Wirtschaftsfaktor ohne dass jemand deren Interessen vertritt. Nicht gerade sehr liberal und modern unser Land.. Abstimmungen zu Sachfragen kann man ja weiterhin den Schweizern überlassen. Das wäre mMn ein guter Kompromiss.
    10 41 Melden
    • RETO1 06.04.2017 20:10
      Highlight ...und was hat das mit der ungezügelten Masseneinwanderung zu tun?
      13 4 Melden
    • StefanZaugg 06.04.2017 20:52
      Highlight Ich würde das zumindest noch an eine Mindestdauer der Anwesenheit knüpfen, 10 Jahre oder so. Aber dann könnte man sich genau so gut auch gleich einbürgern lassen.
      3 3 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 22:21
      Highlight Nein kann man unter Umständen nicht. Du musst x Jahre in der selben Gemeinde gewohnt haben, was für viele Expats ein Problem ist. Ich kenne zumindest 3-4 Lwite die gerne den Pass beantragen würden, das aber nicht können weil sie alle paar Jahre umziehen mussten.
      2 7 Melden
    • Fabio74 07.04.2017 08:07
      Highlight Ich würde das Wahlrecht weiterhin an den Pass knüpfen, aber es gibt nur noch eine Frist von 10 Jahren im Land. Keine Kamtonalen und kommunalen Fristen mehr.
      3 2 Melden
  • Saterr 06.04.2017 11:33
    Highlight Der Anstieg der Bevölkerung mit Schweizerpass verdanken wir hauptsächlich der Eingebürgerten ^^.
    47 10 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 14:00
      Highlight Furchtbar, diese Eingebürgerten! Das werden doch niemals richtige Eidgenossen!!!!!!!!!!!
      13 15 Melden
    • Hugo Wottaupott 06.04.2017 15:27
      Highlight nö sind eben Eingebürgerte Ausländer.
      15 8 Melden
    • Fabio74 06.04.2017 18:15
      Highlight Musst halt Kinder machen
      7 9 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 23:50
      Highlight Ab wie vielen Generationen gilt man denn als Eidgenosse?
      2 4 Melden
    • Hugo Wottaupott 07.04.2017 00:53
      Highlight Ist halt wie bei einer Frau die lieber ein Mann wäre odersoähnlich.
      2 2 Melden

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