Schweiz
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Schweizer Bevölkerung 2016 um 90'000 Personen gewachsen

06.04.17, 11:12 06.04.17, 11:25

8,42 Millionen Menschen leben in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Die Bevölkerung der Schweiz ist 2016 um 90'600 Menschen gewachsen und hat Ende Jahr den Stand von 8.42 Millionen Personen erreicht. Der Hauptgrund für den Anstieg liegt weiterhin in der Zuwanderung.

Mit 1.1 Prozent lag das Bevölkerungswachstum 2016 im Rahmen der Vorjahre, wie die am Donnerstag veröffentlichten provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer nahm um 39'200 Personen (+0.6 Prozent) zu, die ausländischen Bevölkerung um 51'400 Personen (+2.5 Prozent).

Zum Anstieg der Einwohnerzahl trug einerseits der Geburtenüberschuss bei, also die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen. 2016 belief sich das Plus auf 21'000 Personen. Am stärksten wird das Wachstum aber weiterhin von der Migration beeinflusst.

Höherer Wanderungssaldo

2016 wanderten 192'700 Personen neu in die Schweiz ein, 2.2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auswanderungen legten etwas weniger stark zu, nämlich um 0.5 Prozent auf 117'200. Der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen Ein- und Auswanderung, stieg in der Folge an. Er lag bei 75'400 Personen, gegenüber 71'900 im Vorjahr.

Die Zahl der ständig in der Schweiz wohnhaften ausländischen Staatsangehörigen nahm 2016 um 2.5 Prozent auf 2.1 Millionen zu. Ähnliche Wachstumsraten waren gemäss BFS 2010 und 2015 verzeichnet worden. 2008 sowie zwischen 2012 und 2014 wurden hingegen noch höhere Raten registriert. Der Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung liegt unterdessen bei 24.9 Prozent.

Bevölkerung altert

Die demografische Alterung, also der zunehmende Anteil der 65-Jährigen und Älteren in der Bevölkerung, setzte sich im vergangenen Jahr fort. Aktuell beträgt dieser Anteil in der Schweiz 18.1 Prozent. Demgegenüber beläuft sich die Quote der unter 20-Jährigen auf 20.1 Prozent.

In einigen Kantonen übersteigt der Anteil der Älteren bereits den Anteil der Jungen. Dies ist in den Kantonen Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Glarus, Schaffhausen, Nidwalden, Tessin und Graubünden der Fall. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 07.04.2017 09:57
    Highlight Zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt muss die Einwanderungspolitik mit dem Ziel, einen wesentlich reduzierten Wanderungssaldo zu erreichen, überdacht werden. Der Wohlstand pro Kopf könnte dadurch sogar gesteigert werden. Eine Erhöhung des Rentenalters ist ein Unsinn, haben die älteren Erwerbslosen ja heute schon Mühe, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Einwanderung zum Ausgleich der Rentnerquote verschiebt die Problematik nur weiter in die Zukunft; auch die neu Zugezogenen werden einmal alt!
    5 0 Melden
  • RETO1 06.04.2017 20:09
    Highlight ach wo, sind ja nicht einmal 100000 im Jahr,
    wir haben noch viel Platz, hab heute noch eine grüne Wiese gesehen
    11 5 Melden
  • Posersalami 06.04.2017 14:03
    Highlight 2.1 Millionen Menschen leben permanent in unserem Land, ohne sich an der Politik beteiligen zu können. Das ist ein Viertel der Bevölkerung, schon krass! Aber Steuern zahlen sie, und AHV, IV, usw.

    Man sollte ab Ausweis B mindestens ein Wahlrecht erhalten. Diese Gruppe ist ein sehr grosser Wirtschaftsfaktor ohne dass jemand deren Interessen vertritt. Nicht gerade sehr liberal und modern unser Land.. Abstimmungen zu Sachfragen kann man ja weiterhin den Schweizern überlassen. Das wäre mMn ein guter Kompromiss.
    10 41 Melden
    • RETO1 06.04.2017 20:10
      Highlight ...und was hat das mit der ungezügelten Masseneinwanderung zu tun?
      13 4 Melden
    • StefanZaugg 06.04.2017 20:52
      Highlight Ich würde das zumindest noch an eine Mindestdauer der Anwesenheit knüpfen, 10 Jahre oder so. Aber dann könnte man sich genau so gut auch gleich einbürgern lassen.
      3 3 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 22:21
      Highlight Nein kann man unter Umständen nicht. Du musst x Jahre in der selben Gemeinde gewohnt haben, was für viele Expats ein Problem ist. Ich kenne zumindest 3-4 Lwite die gerne den Pass beantragen würden, das aber nicht können weil sie alle paar Jahre umziehen mussten.
      2 7 Melden
    • Fabio74 07.04.2017 08:07
      Highlight Ich würde das Wahlrecht weiterhin an den Pass knüpfen, aber es gibt nur noch eine Frist von 10 Jahren im Land. Keine Kamtonalen und kommunalen Fristen mehr.
      3 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.04.2017 12:53
    Highlight Der einzige Weg ist, SVP stimmen, alle andern Parteien kuschen vor der EU.
    21 17 Melden
    • Fabio74 06.04.2017 18:15
      Highlight Was hat die Eu damit zu tun?
      SVP in die Wüste schicken und wir können wieder konstruktive Politik machen
      6 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.04.2017 11:42
    Highlight Nun haben wir die Zahlen: Der Wanderungssaldo ist wieder gestiegen - 75'400 Personen gegenüber 71'900 im Vorjahr. Wie eigentlich bekannt ist, haben wir im Februar 2014 die MEI-Initiative angenommen. Spüren wir etwas davon?! Es ist einfach skandalös wie hier der Volkswille (auch wenn es nur wenig über 50% Ja-Stimmen waren) umgesetzt wurde.
    64 28 Melden
    • Abbaio 06.04.2017 12:11
      Highlight Ist es nicht die Wirtschaft, inkl. Gesundheitswesen, die die Leute reinholt???
      16 31 Melden
    • Amboss 06.04.2017 12:17
      Highlight Man kann das skandalös finden, vielleicht sogar zu Recht. Man kann auch Zettel mit "Verfassungsbruch" in die Luft halten. Klar.

      Aber so laufen nun mal die Prozesse ab:
      1. Verfassungsänderung
      2. Umsetzung (Gesetzesänderung)
      3. Wenn man mit dem Ergebnis der Umsetzung nicht einverstanden ist, dann muss man halt das Referendum ergreifen.

      Die SVP macht das nicht, also ist ja alles i.O.
      Ganz normales Ergebnis eines politischen Prozesses
      22 29 Melden
    • JaneSoda 06.04.2017 12:22
      Highlight Hast du dich fürs Referendum gegen die MEI-Umsetzung eingesetzt, dich dafür engagiert?
      Nur Jammern und anprangern ändert ja nix ;-)
      21 21 Melden
    • Chrigu91 06.04.2017 12:38
      Highlight Das Gesetz war ja noch gar nicht ausgearbeitet. Wie hätte man also etwas davon merken sollen?
      23 8 Melden
    • RETO1 06.04.2017 20:07
      Highlight warum soll die SVP das Referendum ergreifen???
      Die MEI war von der SVP, wurde angenommen und von unserem feinen Parlament null umgesetzt
      Auch ein SVP-Referendum würde von den gleichen undemokratischen Kräften wieder gebodigt
      8 5 Melden
    • Amboss 06.04.2017 21:53
      Highlight Reto, es ist die die altbekannte Frage: Worüber hat man bei der MEI abgestimmt?
      Die Zuwanderung begrenzen? Ja
      Die Bilateralen gefährden ? Nein, war nicht Bestandteil der Abstimmung.
      Die SVP wollte eine Kündigung der Bilateralen am Volk vorbeischmuggeln. Das geht nicht...
      4 6 Melden
    • Fabio74 07.04.2017 08:09
      Highlight @Reto Also doch. Die SVP ist ohne Rückgrat und Eier.
      Anstatt zu kämpfen spielt man Opfer.
      Weil so das die Problembewirtschaftung weiter gehen kann
      4 4 Melden
    • JaneSoda 09.04.2017 12:59
      Highlight @RETO1: Ich grabe auch nicht in der Mottekiste und jammere rum, weil unser Parlament die Zweitwohnungs- und die Alpenschutz-Initiative nicht wie vorgesehen umgesetzt hat.
      Das Rechtsmittel heisst Referendum! Wenn du was ändern willst, kannst du dies ergreifen.
      https://www.ch.ch/de/referenden/

      Und hier alles zu Volksinitiative:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Volksinitiative_(Schweiz)

      Gruss, Jane

      1 1 Melden
  • Saterr 06.04.2017 11:33
    Highlight Der Anstieg der Bevölkerung mit Schweizerpass verdanken wir hauptsächlich der Eingebürgerten ^^.
    47 10 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 14:00
      Highlight Furchtbar, diese Eingebürgerten! Das werden doch niemals richtige Eidgenossen!!!!!!!!!!!
      13 15 Melden
    • Hugo Wottaupott 06.04.2017 15:27
      Highlight nö sind eben Eingebürgerte Ausländer.
      15 8 Melden
    • Fabio74 06.04.2017 18:15
      Highlight Musst halt Kinder machen
      7 9 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 23:50
      Highlight Ab wie vielen Generationen gilt man denn als Eidgenosse?
      2 4 Melden
    • Hugo Wottaupott 07.04.2017 00:53
      Highlight Ist halt wie bei einer Frau die lieber ein Mann wäre odersoähnlich.
      2 2 Melden

Coop und Migros aufgepasst – «Plastic Attack» kommt in die Schweiz

Wenn nach dem Einkauf viel Abfall im Supermarkt zurückbleibt, nennt sich dies «Plastic Attack». Die Aktion aus England erreicht jetzt auch die Schweiz.

Keynsham ist eine kleine Stadt im Südwesten Englands. Berühmt ist der Ort zwischen Bristol und Bath vor allem für seine Vergangenheit. Unter anderem für eine Schlacht im Mittelalter, als königliche Truppen auf Aufständische rund um den Herzog von Monmouth trafen. Nun wird Keynsham zum Schauplatz eines weiteren Kampfes. Des Kampfes gegen übermässig viel Plastikabfall. Ein Kampf, der sich nun auf die ganze Welt ausweiten könnte. Auch auf die Schweiz. Aber von vorn.

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