Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kasachstan-Affäre: Christa Markwalder hat das Kommissionsgeheimnis nicht verletzt

01.06.15, 13:20 01.06.15, 16:20


ARCHIV --- ZUR BEANTRAGUNG DER AUFHEBUNG DER IMMUNITAET VON CHRISTA MARKWALDER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Christa Markwalder (FDP/BE) aeussert sich zum Verjaehrungsrecht am Donnerstag, 25. September 2014, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Aufatmen bei Christa Markwalder. Laut der APK hat sie das Kommissionsgeheimnis nicht verletzt. Es wird auf eine Strafanzeige verzichtet. 

Der Entscheid fiel einstimmig, wie APK-Präsident Carlo Sommaruga (SP/GE) am Montag vor den Medien sagte. Die Kommission geht davon aus, dass die Weitergabe der Dokumente keine Verletzung des Kommissionsgeheimnisses darstellt, da die Informationen bereits in Form einer Antwort auf eine Interpellation von Markwalder veröffentlicht worden waren. 

Laut der Bundesanwaltschaft (BA) bestand hinreichender Verdacht, um eine Strafuntersuchung zu eröffnen. Am Freitag übergab die BA der Immunitätskommission des Nationalrats Gesuche zur Aufhebung der Immunität von Markwalder und Müller. BA-Sprecher André Marty bestätigte am Samstag auf Anfrage eine entsprechende Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung».

Gegen Markwalder seien vergangenen Mittwoch zwei Strafanzeigen bei der BA eingegangen. Diese stammen laut Marty von Privatpersonen und werfen der Berner Nationalrätin einen ganzen Katalog von möglichen Straftaten vor – von Vorteilsannahme im Amt über Amtsgeheimnisverletzung bis zu politischem Nachrichtendienst für einen fremden Staat. 

Bereits zuvor hatte die Juso eine Anzeige gegen Walter Müller eingereicht. Nach Ansicht der Juso hatte sich der St.Galler Nationalrat bestechen lassen. Müller hatte sich im Mai 2014 zu einer Reise nach Kasachstan einladen lassen. 

Die Bundesanwaltschaft hat die Vorwürfe aus den Strafanzeigen bisher nicht näher abgeklärt, auch wurde bisher kein Strafverfahren eröffnet. Weil die Nationalräte durch die parlamentarische Immunität geschützt sind, kann die BA nur aktiv werden, wenn die zuständigen Kommissionen von National- und Ständerat Müllers und Markwalders Immunität aufheben. 

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Robert K. 01.06.2015 13:59
    Highlight Warum wird der Sachverhalt nicht von der Bundesanwaltschaft untersucht. Wenn Frau Markwalder sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, ist die Sache damit vom Tisch. Aber das unter den Teppichkehren durch Parlamentarier ist absolut unverständlich. Die Immunität der Parlamentarier gehört abgeschafft.
    19 3 Melden
    • Hans Jürg 01.06.2015 18:32
      Highlight weil der Bundesanwalt nur dann untersuchen darf, wenn die Immunität aufgehoben wurde.
      1 0 Melden
  • Sagitarius 01.06.2015 13:24
    Highlight Ja dann ist ja alles gut.....
    10 0 Melden

In der Badi wollen alle nur das Eine 

Badi-Beizer versuchen ihre Gäste mit gesundem Essen zu verwöhnen. Mit mässigem Erfolg.

Der Hunger kommt, garantiert. Wer den ganzen Tag im Wasser planscht, sich auf der Wiese die Sonne auf den Bauch scheinen oder den Frisbee durch die Luft segeln lässt, braucht irgendwann eine Stärkung. Beliebtester Badi-Food: Pommes frites mit Ketchup und Mayo. Auch die Bratwurst, der Hot Dog und die Chicken Nuggets gehören zu den Klassikern im Schwimmbad. Verbringen sie einen Nachmittag in der Badi, sind viele Schweizer kulinarisch erstaunlich anspruchslos unterwegs.

Trotzdem geht es den …

Artikel lesen