Schweiz
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Feuerverbot nun auch im Bündnerland

14.07.15, 09:15 14.07.15, 09:37


Wegen grosser Gefahr von Flur- und Waldbränden haben am Dienstag auch die Bündner Behörden ein absolutes Feuerverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet erlassen

HANDOUT --- In der Nacht auf Sonntag, 1. Juni 2014, ist in einem Maiensaess oberhalb von Zernez ein Feuer ausgebrochen. Um 4 Uhr morgens meldete ein Autofahrer der Kantonspolizei Graubuenden ein Feuer oberhalb von Zernez. Beim Eintreffen der Feuerwehr Pumpiers Macun stand das Gebaeude bereits in Vollbrand. Insgesamt standen 50 Feuerwehrleute mit drei Tankloeschfahrzeugen und drei Motorpumpen im Einsatz. Der angrenzende Wald musste vor einem Uebergriff des Feuers geschuetzt werden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befand sich niemand im Gebaeude. Es wurde niemand verletzt. (Kantonspolizei Graubuenden) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Feuerverbot in Graubünden: Ein Brand wie hier in Zernez soll sich nicht wiederholen. Bild: KANTONSPOLIZEI GRAUBUENDEN

Laut Angaben des Bündner Amtes für Wald und Naturgefahren ist es verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen. Raucherwaren und Feuerzeuge dürften nicht einfach weggeworfen werden. Zudem ist die Benutzung sämtlicher Grillstellen im Wald und in Waldesnähe verboten.

Die Brandgefahr ist hoch, weil die Hitze zu Beginn des Monats Juli die Waldböden und das Unterholz stark austrocknen liess. Feuer können bei diesen Bedingungen leicht ausser Kontrolle geraten. Für die kommenden Tage ist erneut sehr warmes Sommerwetter angesagt, womit die Gefahr von Bränden nochmals steigt.

Mehrere Kantone haben wegen der Trockenheit Massnahmen ergriffen. Wallis, Waadt, Solothurn, Basel-Stadt und Basel-Landschaft verhängten ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Weitere Kantone riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf.

Entspannen wird sich die Lage erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage. Wie die Bündner Behörden weiter schrieben, ist im Hinblick auf den 1. August den Anweisungen der Gemeinden und Feuerwehren unbedingt Folge zu leisten. 

(sda)

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