Schweiz

Journalist und Politiker: An der Delegiertenversammlung der SVP vom letzten Samstag wirbt Roger Köppel für seine «Weltwoche» – doch nicht allen Parteifreunden gefällt sein Stil von Journalismus. Bild: KEYSTONE

«Göring-Versteher» – SVP-Parteikollege rechnet mit Roger Köppel ab

Ausgerechnet in der SVP-nahen «Basler Zeitung» schiesst der frühere SVP-Nationalrat Hans Fehr scharf gegen Politiker, die «absurde Gegenpositionen um jeden Preis» einnehmen. Auch wenn er seinen Namen nicht nennt: Diese drei Gegenüberstellungen zeigen, dass er sich dabei auf die Erdogan- und Putin-Schwärmereien von «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel bezieht.

29.06.17, 11:42 30.06.17, 08:25

«Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel sieht sich in die Rolle des einsamen Rufers in der Wüste: Einem angeblich gleichgeschalteten Medien-Mainstream hält er in seinen Editorials «unangenehme Wahrheiten» entgegen, welche das Establishment gerne unter den Teppich kehren würde.

Köppels beliebtestes Mittel, um trotz sinkender Auflagenzahlen maximale Aufmerksamkeit zu erreichen, ist die Provokation. Wenn die ganze Welt den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen kritisiert, lobt Köppel Donald Trumps Entscheid als einen «Akt der Ehrlichkeit». Für diese Praxis erhält Köppel nun eine kräftige Abreibung – und zwar ausgerechnet in der «Basler Zeitung», zu deren Mitbesitzern Christoph Blocher gehört.

Aus Anlass einer Reise in die baltischen Staaten und der dort angetroffenen Skepsis gegenüber dem russischen Nachbarn prangert der 2015 abgewählte SVP-Nationalrat Hans Fehr die westlichen Verteidiger autoritärer Machthaber an.

SVP-Mann Hans Fehr sass 20 Jahre im Nationalrat. Bild: KEYSTONE

Fehr tadelt «Journalisten, Politiker und andere Geister», welche zu «jeder ‹landläufigen› Meinung um jeden Preis eine Gegenposition einnehmen wollen, auch wenn diese absurd ist.» Dass sich die Vorwürfe gegen den «Weltwoche»-Verleger richten, ist augenfällig. Das zeigen die Gegenüberstellungen von Zitaten aus den Editorials von Roger Köppel (grün) mit der Kritik von Hans Fehr (rot).

Köppel, der «Putin-Versteher»

«Kein Stalin und schon gar kein Hitler»: Köppel über Putin. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Roger Köppel (12.2.2015): «Putin ist kein Stalin und schon gar kein Hitler, obschon unvorsichtige Interpreten auch diese Absurdität bereits in die Arena warfen. Putin steuert eine ehemalige Grossmacht, die in den letzten zwanzig Jahren mit ansehen musste, dass ihre Grenzen um rund zweitausend Kilometer von Westen nach Osten zurückgeschoben wurden. Die Russen liessen es geschehen, dass sich Deutschland friedlich wiedervereinigen konnte und ihre einstigen Sowjetrepubliken heute grösstenteils im westlichen Verteidigungsbündnis Nato unterkamen.»

Hans Fehr: «Die Balten haben darum wenig Verständnis für die Putin-Versteher, welche die mobilen Abfang-Raketen, reine Defensivwaffen mit rund 70 Kilometer Reichweite, die von der Nato zum Beispiel während Militärmanövern in den baltischen Staaten eingesetzt werden sollen, als gewaltige Provokation für Putin verurteilen. Da sei es nur verständlich, so die Putin-Versteher, wenn die Russen ihrerseits Raketen installieren würden.»

Köppel, der «Erdogan-Versteher»

«Wohlwollende Distanz»: Roger Köppel über Erdogan. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE

Erdogan zum Ersten

Roger Köppel (16.3.2017): «Ich respektiere Präsident Erdogan als rechtmässiges Staatsoberhaupt, das auf die Unterstützung einer demokratischen, wenn auch schwindenden Mehrheit ­seiner Landsleute zählen kann. ­Zudem respektiere ich, dass sich die Türkei in einer Art Belagerungszustand befindet. Es geht um Recht und Ordnung. Übersehen es in ihrem selbstgerechten Zorn vielleicht die westlichen Erdogan-Anprangerer?»


Hans Fehr: «Die Erdogan-Versteher bekunden Verständnis für das Präsidialsystem, dem die Mehrheit des türkischen Volks nach einer gewaltigen Unterdrückungs- und Verhaftungskampagne gegen die tatsächliche Opposition und gegen Zehntausende angeblicher Oppositioneller zugestimmt hat.»

Erdogan zum Zweiten

Roger Köppel: «Anders als das gesegnete Friedensreduit Schweiz steckt die Türkei nicht nur in einem kalten Bürgerkrieg gegen revoltierende ­ethnische Minderheiten. Sie kämpft auch mit einer Staatskrise am Rande eines brodelnden politischen Hexenkessels im Mittleren ­Osten. Die Stärkung der Zentralgewalt soll helfen.»

Hans Fehr: «Die Erdogan-Versteher argumentieren, dass sich Erdogan mit Sultan-ähnlichen Befugnissen habe ausstatten müssen, weil sich die Türkei mit ihren starken Minderheiten – insbesondere den nach Unabhängigkeit strebenden Kurden – keine Instabilität leisten könne. Dieses Versteher-Argument greift zu kurz.»

Köppel, der «Göring-Versteher»

«Weder Monster noch Teufel»: Köppel über Göring. Bild: public domain

Roger Köppel (7.1.2017): «Göring war weder Monster noch Teufel. Sein Trauma war der Absturz Deutschlands nach dem Weltkrieg 1918. Wie Millionen andere glaubte er in Hitler den genialen Wieder­errichter deutscher Grösse, den Beseitiger politischen Unrechts zu erblicken. Zweifellos hatte Göring Qualitäten, wie auch seine Gegner nach dem Krieg bestätigten.»

Hans Fehr: «Es gibt sogar Leute, welche nachträglich ein differenziertes Bild des Nazireichs- und Luftmarschalls zu zeichnen versuchen: Die Nummer zwei im Dritten Reich habe es eigentlich gut gemeint – aber es sei dann leider falsch herausgekommen. Hermann Göring wird als charismatisches Netzwerkgenie gelobt, dem man in der Vielfalt seiner Eigenschaften gerecht werden müsse.»

«Köppel hat eine rote Linie überschritten»

Auf Anfrage von watson räumt Hans Fehr ein, dass er bei der Kritik an den «Göring-Verstehern» auch ein Editorial von Köppel im Kopf gehabt habe. Er schätze Köppel, aber dessen Göring-Editorial habe eine rote Linie überschritten – «auch wenn es provokativ gemeint war». Dazu, dass sich auch für andere Kritikpunkte Beispiele in Köppels Editorials finden lassen, sagt Fehr vielsagend: «Das ist Ihre Vermutung.» 

Sein Artikel sei aber breiter adressiert und richte sich nicht nur gegen Köppel. Fehr will ihn als Mahnung verstanden haben: «Wer auf Teufel komm raus entgegen aller Fakten immer eine Gegenposition einnimmt, macht sich unglaubwürdig.»

«Ignoranz geht mir auf den Wecker»

Das zeige sich etwa am Beispiel Putins. Er höre oft – aus konservativen, aber auch anderen Kreisen – dass «alles, was Putin macht, super ist», sagt Fehr. Man zeige Verständnis für die Besetzung der Krim, die russische Einmischung in der Ostukraine und die Drohgebärden in Richtung der baltischen Staaten.

Manche Konservative, Anhänger von Verschwörungstheorien, aber auch gewisse Linke wie Alt-SP-Nationalrat Andreas Gross, seien «Putin-Versteher»: «Sie sehen in Russland eine Kraft des Friedens, in den USA hingegen die Quelle allen Übels» sehen.

Dabei zeige die Realität, dass man Putins Handeln sehr kritisch bewerten müsse. Ähnlich verhalte es sich beim türkischen Präsidenten Erdogan. «Diese Ignoranz gegenüber den Fakten geht mir auf den Wecker», so Fehr.

Roger Köppel hat auf die Anfrage von watson bis jetzt noch nicht reagiert.

«Medienkritische Bildbetrachtung» von watson-Kulturredaktorin Simone Meier

2m 47s

Die SVP ist krasser drauf, als man denkt!

Video: watson/Renato Kaiser

Da begann es mit der Doppelrolle: Köppel lanciert seine Kandidatur als Nationalrat

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 30.06.2017 20:06
    Highlight glänzend gewählter Nationalrat, ausgezeichneter Analyst und brillanter Journalist,ja das ist er der Roger Köppel
    Und genau darum heulen sie hier wieder im Chor, die linken, argumentlosen, alles verdrehenden Besserwisser
    12 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.07.2017 05:25
      Highlight > http://www.bestimmt.ch/die-paintball-variante-der-svp-steine-werfen-im-volksduemmlichen-glashaus/

      Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen...
      3 5 Melden
    • Zap Brannigan 16.07.2017 11:49
      Highlight Das Deine Kreise Köppels Texte als rethorisch brilliant und analytisch bezeichnen, sagt meht über Euch aus als über Köppel. Er schreibt einfach was ihr hören wollt und nutzt die Tatsache aus, dass ihr wenig Ahnung von Geschichte und Weltpolitik habt. Sogar einer wie der SVP Fehr merkt das, sobald er ein wenig in der Welt herumreist. Solltet ihr auch tun. Aber nicht einfach im All-Inclusuve an den Strand liegen.
      5 0 Melden
  • piedone lo sbirro 30.06.2017 09:00
    Highlight wir nähern uns dem tag, an dem köppel jedem noch übrig gebliebenen weltwoche-abonnenten sein exemplar persönlich nach hause bringt - und dies erledigt er an einem einzigen vormittag.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-stunde-des-ziehsohns/story/23977946
    34 10 Melden
    • pachnota 30.06.2017 16:21
      Highlight Du willst allso die 12 Mio Schweiz?
      10 15 Melden
    • Sauäschnörrli 01.07.2017 16:36
      Highlight @patchnota ohne Einkindpolitik, Weltkrieg oder Genozid wird das längerfristig wohl kaum abzuwenden sein. Und übrigens in Bangkok leben 8.25 Mio auf ca. 8000 km2, dann böte die Schweiz theoretisch Platz für 41.25 Mio.
      6 5 Melden
    • Zap Brannigan 16.07.2017 12:09
      Highlight @pachnota: Die von Köppels Idolen betriebene Politik verursacht die Flüchtlingsströme, die Leute wie Du an der schweizer Grenze mit Militär aufhalten wollen. Toller Plan. Und Köppel selbst hat natürlich nie Militärdienst geleistet. Dafür haben Leute wie er Leute wie Dich.
      4 0 Melden
  • piedone lo sbirro 30.06.2017 08:59
    Highlight intellektuell ist köppel durchschnitt - er hat von einem steinreichen populisten eine eigene zeitung geschenkt bekommen.

    wer seine text analysiert merkt schnell, dass er nur ein intrumentalisierter ideologe ist. er benutzt gerne die scheinbar gehobene sprache um seine leser zu beeindrucken.
    wer genau hinschaut sieht die verdrehungen und unterstellungen schnell.
    köppel ordnet alles seiner weltsicht unter. er weiss, dass ihm seine lakaien alles glauben.

    zum glück muss er dann auch nie beweisen, dass die eigenen lösungen funktionieren.
    31 12 Melden
    • Makatitom 30.06.2017 13:29
      Highlight Welche eigenen Lösungen? habe noch nichts konstruktives von diesem Pseudo-Intellektuellen gehört oder gelesen
      18 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.06.2017 07:30
    Highlight Hans Fehr vom Saulus zum Paulus? Wohl eher ein abgekartetes Spiel, um sich wieder ins Gespräch zu bringen. Ein gemeinsam geschnürtes Päckli zwischen Fehr und Köppel. Die Nebelpetarde hat ihr Ziel erreicht, wie man sieht.
    12 6 Melden
    • rodolofo 30.06.2017 13:00
      Highlight Seit Jahr und Tag sitzen die Rechtsbürgerlichen mit komfortablen Mehrheiten in allen Regierungen und Parlamenten der Schweiz.
      Gleichzeitig wettern sie gegen den Staat und gegen seine arroganten und bewegungsfaulen Beamten!
      Tatsächlich bekam ich es schon einige Male mit solchen unangenehmen, pingeligen Paragraphenreitern zu tun.
      Und von wem waren die ausgesucht worden?
      Richtig! Von einem SVP-Chefbeamten...
      Besonders die SVP beherrscht also das Spiel "Mit Rechtsextremer Opposition Rechtsbürgerlich dominierte Normalität links aussehen lassen" meisterhaft.
      Dieser Text wäre dann also linksextrem.
      24 9 Melden
  • Spooky 30.06.2017 00:59
    Highlight Liebe Kommentatoren

    Seid ihr eigentlich noch im Kindergarten?
    Journalisten sind eine abgehobene Kaste.
    Ob sie rechts oder links sind, ist ihnen total egal.
    Sie arbeiten für Geld, wie der linke Schawinski,
    der auf dem Züriberg wohnt.
    27 50 Melden
    • Firefly 30.06.2017 07:15
      Highlight hä? sind jetztvalle die für Geld arbeiten eine abgehobene Kaste? Abgehoben ist eher die Ansicht, alle Journalisten seien gleich und gegörten einer Kaste oder Verschwörung an.
      24 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 09:55
      Highlight Die einen arbeiten für Geld, die anderen setzen es ein, um die Öffentlichkeit zu manipulieren.

      Die Journalisten schreiben gegen Geld, das ist trivial. Aber ob sie abgehoben sind, wage ich einmal zu bezweifeln. Oder was meinst Du mit abgehoben?

      Sie schreiben also entweder das, was ihnen der Eigentümer vorschreibt (Beispiel Weltwoche),
      oder das, was die Leser gerne lesen. Zudem ist jedes Medium von seinen Werbeeinnahmen abhängig.
      13 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 10:07
      Highlight Sie arbeiten für Geld, wie der rechte Philipp Gut, der auch irgendwo wohnt, und der auch, wie Spooky soeben behauptet hat, abgehoben ist.
      11 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 11:27
      Highlight Dass der Schawinski (angeblich, ich hab's nicht überprüft) am Züriberg wohnt, sollte wohl gegen ihn sprechen, und ein Argument für die Behauptung sein, er sei abgehoben.

      Aber, dass der Blocher an der Goldküste wohnt und eine Gemäldegalerie sein Eigen nennt, hat Euch treuen Blocher-Fans noch nicht den Verdacht erweckt, er könnte inzwischen eventuell ein bisschen abgehoben sein.

      Dass die Martullo-Blocher mehr Vermögen hat, als alle anderen (ach so abgehobenen) Nationalräte zusammen, ist Euch Rechtsnationalen wohl noch nicht abgehoben genug.
      20 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 11:28
      Highlight Oder meinst Du mit «abgehoben» die paar Höhenmeter, die der Bewohner des Züribergs dem Bewohner der Goldküste vor hat?
      10 4 Melden
    • Spooky 30.06.2017 16:51
      Highlight Wieviel kostet ein Ticket für den Presseball?

      0 6 Melden
    • Sauäschnörrli 01.07.2017 16:29
      Highlight @Spooky, Presseball heisst er seit glaube ich 2005 nicht mehr, nennt sich jetzt Mediennacht und das Ticket kostet 190.-.

      https://www.mediennacht.ch/tickets-mit-angaben
      0 0 Melden
    • Spooky 01.07.2017 21:10
      Highlight @ Sauäschnörrli
      Du Schlingel! Das ist das allerbilligste Ticket.
      0 2 Melden
    • Sauäschnörrli 01.07.2017 22:54
      Highlight @Spooky, hab ich gesagt es sei das teuerste? Wenn jemand fragt wie teuer ist das AC/DC-Konzert sagst du ja auch nicht den Preis des VIP-Tickets oder wenn jemand wissen will wie teuer ein Golf ist nennst du ihm dann das teuerste Modell mit Vollausstattung?
      1 2 Melden
  • Sauäschnörrli 30.06.2017 00:58
    Highlight Hätte nie geglaubt dass ich das jemals sage, aber irgendwie wünsche ich mir den Mörgeli zurück. Der wirkt urplötzlich umgänglich, woran dass wohl liegt.
    8 15 Melden
  • CASSIO 29.06.2017 19:11
    Highlight wer ist roger köppel???
    41 12 Melden
    • Maracuja 29.06.2017 20:35
      Highlight Irgendso ein Breitmaulfrosch, dem es immer wieder gelingt, sich mit Dauergrinsen und spätpubertärem unbedingt anderer Meinung sein müssen in irgendwelchen Talkshows in Szene zu setzen.
      59 15 Melden
    • Lichtblau 01.07.2017 00:08
      Highlight Wenn ich jeweils das superoriginelle "Wer ist ...?" in Bezug auf eine nur vollkommen Uninformierten unbekannte Person lese, denke ich immer: wie blöde.
      1 1 Melden
    • CASSIO 01.07.2017 07:38
      Highlight Lichtblau, nimm's nicht so schwer!
      1 0 Melden
  • rodolofo 29.06.2017 19:09
    Highlight Das freut mich sehr, dass der Demokratie-fähige Teil der SVP (früher mit dem Namen "Berner Linie" umschrieben) endlich beginnt, dagegen aufzumucken, dass ihre Partei von Rechtsextremen und Neonazis gekapert worden ist!
    Heute musste ich in der Zeitung lesen, dass der Nationalrat die Gelder für die Landwirtschaft und für die Entwicklungszusammenarbeit zugunsten von Mehrausgaben für die Armee gekürzt hat.
    Dafür verantwortlich ist die Rechtsbürgerliche Mehrheit, zu der Leute wie der Hetzer und Scharfmacher Köppel gehören!
    Wie lange wollen sich das z.B. die Bauern innerhalb der SVP gefallen lassen?
    60 18 Melden
    • elai 29.06.2017 19:38
      Highlight aber hallo rodolfo, hans fehr gehörte als zürcher svp nationalrat dem "zürcher flügel " an, welche der gegenpol zur "berner linie" darstellte, war geschätsführer der nationalkonservativen auns, publizierte in der rechtsnationalen "schweizerzeit" - umso mehr überraschen mich positiv seine statements gegenüber köppel!
      51 3 Melden
    • rodolofo 29.06.2017 20:33
      Highlight @ elai
      Ja, das tönt wirklich nicht nach "Berner Linie".
      Dann ist es wohl etwas Anderes:
      Im Knatsch zwischen Fehr und Köppel wird die Bruch-Linie zwischen Ultra-Liberalen Voll-Privatisierern und Militär- und Polizeistaat-Parteisoldaten innerhalb des Rechtsnationalen Lagers deutlich.
      So ist auch erklärbar, wieso ein Boris Johnson in GB spinnefeind ist mit Putin, während Marine Le Pen als zukünftige Gauleiterin Frankreich bei Putin zum Bewerbungsgespräch erschien.
      Fehr eignet sich als Brückenbauer zum rechten Flügel der FDP, während Köppel Brücken zur PNOS und zu Einiges Russland bauen kann.
      25 11 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 10:10
      Highlight Landwirtschaftssubventionen sind doch dasselbe wie Entwicklungshilfe ;)
      14 5 Melden
    • rodolofo 30.06.2017 12:37
      Highlight Heute heisst das "Entwicklungszusammenarbeit"!
      Wer viel Geld ausgeben kann ist nicht notwendigerweise weiter entwickelt (Parade-Beispiel Donald Trump), und wer mit seiner harten Arbeit auf keinen grünen Zweig kommt, ist nicht notwendigerweise am falschen Ort.
      Aber nicht zufälligerweise wurde sowohl bei der Landwirtschaft, als auch bei der Entwicklungszusammenarbeit gekürzt.
      Kleinbauern und Selbstversorger (in Afrika, oder hier) sind für das in der Politik tonangebende "Big Business" eben nicht interessant, weil sie zu wenig abhängig und Konsum-süchtig sind...
      7 4 Melden
    • bebra 01.07.2017 16:41
      Highlight Weder die Zürcher-SVP noch die Berner-SVP würden je die Subventionen der Bauern kürzen. Das sind ja ihre Mitglieder und Stamm-Wähler. Für Mehr-Ausgaben bei der Armee wird eher bei Bildung und bei den Sozialausgaben gespart.
      1 1 Melden
  • Don Alejandro 29.06.2017 18:25
    Highlight Der Grund warum die Weltwoche Leser verliert liegt am Inhalt dieser Wochenzeitung. Die helvetische Ausgabe von Breitbart enthält einfach zu viel Stuss und ist selbst für politisch Neutrale eine Zumutung.
    80 20 Melden
    • Makatitom 30.06.2017 13:37
      Highlight Die helvetische Ausgabe von Breitbart ist zu harmlos ausgedrückt. Die Wewo ist mindestens der völkische Beobachter der heutigen zeit, wenn nicht gar "Der Stürmer". Und Köppels grosses Vorbild ist Julius Streicher
      4 6 Melden
  • Phrosch 29.06.2017 18:16
    Highlight "Editorials von Roger Köppel (rot) mit der Kritik von Hans Fehr (grün)."

    Habe ich was falsch verstanden oder habt ihr mit Absicht im Text die Farben grad andersrum verteilt?
    8 1 Melden
    • Christoph Bernet 29.06.2017 23:16
      Highlight Hallo User Phrosch
      Danke für den Hinweis, der Fehler ist unterdessen korrigiert.
      Beste Grüsse
      5 0 Melden
  • blueberry muffin 29.06.2017 17:36
    Highlight Schon schlimm, wenn es schon einen Artikel wert ist, dass ein SVPler nicht voll hinter Diktatoren steht.
    37 4 Melden
  • Echo der Zeit 29.06.2017 17:32
    Highlight ‹landläufigen› Meinung um jeden Preis eine Gegenposition einnehmen wollen, auch wenn diese absurd ist.» Und das von Fehr - Respekt !
    41 6 Melden
  • piedone lo sbirro 29.06.2017 17:27
    Highlight herr köppel hat nur einen blick, und der ist nach herrliberg gerichtet. von dort kommen die direktiven die köppel in seiner weltwoche verarbeiten muss.

    köppel und trump sind in einem rückwärtsgang in die dreißiger Jahre, am vorabend der katastrophe.

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-45/artikel/die-befreiung-die-weltwoche-ausgabe-452016.html


    48 19 Melden
  • Rendel 29.06.2017 17:18
    Highlight Fehr ist auch kein Waisenknabe. Und er schiesst gegen alle "Versteher". Köppel ist ganz sicher kein Versteher.

    Versteher ist wieder so ein neues Schlagwort wie Gutmensch, um auch gute Argumente ohne Gegenargumente schlussendlich tot schlagen zu können.
    32 9 Melden
  • dracului 29.06.2017 17:11
    Highlight Habe diesen Artikel gelesen und gehofft endlich mehr Antworten zu kriegen. Für mich bleibt die typische Schawinski-Frage offen: Wer ist Köppel und wofür steht er? Ist er im Dauervermarktungsmodus der Weltwoche? Liegt ihm doch was am Wohl der Schweiz? Ist er einfach ein kurzsichtiger Akademiker auf Abwegen? Ist er ein spätpubertärer Andersargumentierer? Ist er ein Journalist? Für mich ist dieser Mann weniger fassbar, als ein Stück Seife in der Badewanne. Unfassbar eitel, ein unfassbarer Businessman und vermutlich ein unfassbarer Lausbub und unfassbar auch seine Wahl in den Nationalrat.
    94 14 Melden
    • pachnota 29.06.2017 17:50
      Highlight Sagen wir mal, ein ..brillanter Journalist.
      Das sagen jedenfalls seine ehemaligen Kollegen vom Tagi über ihn.
      22 56 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 19:50
      Highlight RK ist vor allem bemüht seine linken Tendenzen aus der Studentenzeit wo immer möglich abzuwaschen. Dies scheint bei ihm zur Manie geworden zu sein.
      Interessant dass er als briliant betitelt wird. Artikel wie der zur Person Göring zeigen alles andere als in dieser Richtung. Seine Schuldzuweisungen in den letzten Jahren quer Beet gegen das Ausland und vor allem die EU kann man wohl kaum als brilliant verkaufen.
      45 11 Melden
    • piedone lo sbirro 29.06.2017 21:51
      Highlight angenommen einer würde köppel als brillanten journalist betiteln, trotz dessen aussagen über göring usw, könnte man denjenigen dann nicht als brillanten ignorant bezeichnen?
      24 9 Melden
    • pachnota 29.06.2017 22:30
      Highlight nö...
      9 23 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 22:44
      Highlight Wieso nicht?
      Wieso sollte Köppel ein brillianter Jouni sein?
      Hast Du je einen brillianten Text Text von RK gelesen?
      23 7 Melden
    • pachnota 29.06.2017 22:50
      Highlight ja, natürlich, viele.
      Du nicht?
      12 27 Melden
    • balzercomp 30.06.2017 08:04
      Highlight RK war vermutlich einmal ein brillanter Journalist. In seiner Zeit beim Tagi oder der Welt. Heute kann er einem eigentlich nur noch peinlich sein.
      13 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 10:15
      Highlight Wer Köppel als brilliant bezeichnet, disqualifiziert sich selbst. Übrigens habe ich das auch einmal gedacht, weil ihm dieser Ruf vorauseilte. Er wurde gar als gefährlich bezeichnet ...

      Dann habe ich paar Text von ihm gelesen und ein paar Interviews mit ihm gesehen ...
      8 3 Melden
    • FrancoL 30.06.2017 10:45
      Highlight @pachnota, dann lass uns doch an den brillianten Texten teilhaben. Bitte nichts zur Ueberfremdung, zu Blatter oder zu Trump. Diese Texte kenne ich zur Genüge und da brilliert aller höchstens das Glanzpapier.
      10 0 Melden
    • pachnota 30.06.2017 22:34
      Highlight nö geht nicht. du musst sie schon selbst lesen. nachher darfst du wieder mittreden.
      1 4 Melden
  • piedone lo sbirro 29.06.2017 17:04
    Highlight nur der willenlose parteisoldat der immer schön das herrliberg-mantra nachbetet ist geduldet, auf alle andern wird scharf geschossen - dafür hat blocher seinem ziehsohn köppel die weltwoche zur verfügung gestellt.

    hans fehr muss mit einer monatelanger verleumdungs- und schmutz-kampagne rechnen.
    67 15 Melden
    • pachnota 29.06.2017 19:25
      Highlight Piedone
      Und wie steht es, mit deinem eigenen willenlosen JUSO Gebetsteppich?
      Den du (gefühlte) 50x täglich ausrollst.
      Um die Parolen runter zu leiern.
      18 57 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 22:48
      Highlight @pachnota: übernimmst Du Dich nicht etwas, wenn Du Duch analytisch ausdrücken willst? Wie passen da willenlos und Teppich zueinander?
      Oder versuchst Du brilliant zu sein?
      25 4 Melden
    • pachnota 29.06.2017 23:04
      Highlight ja (lach) da hast du natürlich recht.
      Ich könnte mir allerdings vorstellen, das der JUSO Gebetsteppich voll willenslos ist. Weil man eben jeden Blödsinn in ihn reininterpretieren kann, ohne das er sich wehren könnte.
      Tscheggsch?
      4 28 Melden
    • FrancoL 30.06.2017 00:39
      Highlight Nein Pachnota ich "Tschegg" es nicht. Ein organisches Material und das Wort willenlos kommen nicht zusammen, auch bei Deiner neuen Erläuterung.
      16 4 Melden
    • piedone lo sbirro 30.06.2017 09:06
      Highlight @pachnota

      “übernimmst Du Dich nicht etwas, wenn Du Dich analytisch ausdrücken willst?“

      diese aussage hätten sie von mir nicht als frage seviert bekommen.
      obwohl sie auch so noch reichlich schmerzt.

      zeit ihre grundhaltung zu hinterfragen:
      http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Vom-KoeppelFan-zum-Fluechtlingsfreund/story/23345179

      5 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 10:19
      Highlight Die «Parolen» von Piedone sind zumindest um einiges geistreicher als die Schlagwörter («Gutmensch») Pachnotas.
      12 2 Melden
    • pachnota 30.06.2017 21:53
      Highlight 50 x
      die woche...!
      1 2 Melden
    • pachnota 30.06.2017 22:24
      Highlight oder doch täglich?
      1 2 Melden
  • oureax 29.06.2017 16:06
    Highlight Ich freue mich auf das Jahr 2019! Dann wird Köppel und Glarner abgewählt. Köppel kann sein Schundblatt noch weiter herunterwirtschaften und Glarner seine Rollator an die Rentner verhökern. Resultate sehe ich noch keine von denen, aber unglaubliche Medienaufmerksamkeit wegen ihrem unbegründetem Hass...
    100 22 Melden
    • wasylon 29.06.2017 18:26
      Highlight Wohl nur in deinen feuchten Träumen.😂
      12 40 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 10:21
      Highlight Das mit dem Herunterwirtschaften seines Schundblatts ist kein feuchter Traum, sondern bereits jetzt schon Realität.
      12 4 Melden
    • wasylon 30.06.2017 19:07
      Highlight @Follbescheuert hast du die WW Abonniert oder liest du sie wöchentlich, dass du dier eine Meinung über die Qualität des Blattes erlauben kannst?
      1 4 Melden
  • Skorpion 29.06.2017 15:53
    Highlight Ausgerechnet Hans Fehr will wissen, wer die Guten und wer die Bösen sind? Also überzeugt haben mich Fehrs geistige Ergüsse bisher nie, auch während seiner Zeit im Nationalrat! Wüsste gerne, woher Alt - NR Hans Fehr sein politisches Wissen holt! Setzt er sich überhaupt mit anderen Meinungen auseinander? Wenn Fehr jeweils in Talks vom HEILIGEN LAND schwärmte, dann überkamen mich stets Zweifel, ob dieser Mann wirklich im Heute lebt!
    24 17 Melden
    • blueberry muffin 29.06.2017 17:39
      Highlight Aha. Du denkst also die Nazis waren die Guten?

      Sowas gehört tatsächlich ausgeschafft.
      11 11 Melden
  • robben 29.06.2017 15:52
    Highlight stop jumping on the populist train. war schön, mal eine weile nichts vom köppel zu hören.
    46 8 Melden
  • der_senf_istda 29.06.2017 15:36
    Highlight Das der Hans Fehr mal etwas gescheites sagt, hätte ich auch nicht gedacht.
    78 9 Melden
    • redeye70 29.06.2017 17:59
      Highlight Bin sehr überrascht über die differenzierte Sichtweise Fehrs. Früher war er doch ein sturer Hardliner. Der schreckliche Verdacht kommt auf, dass Differenzierung in der SVP gänzlich unerwünscht ist. Vermutlich sogar der eigenen Karriere massiven Schaden zufügen. Diese Partei war für mich schon länger mehr Show als ernsthaftes Politisieren. Rumbrüllen, Radau machen, Grenzen des Anstands überschreiten und dann die anderen ausbaden lassen, was sie angerichtet haben.
      36 3 Melden
  • Grundi72 29.06.2017 15:35
    Highlight so spannend...
    6 26 Melden
  • Thinktank 29.06.2017 14:17
    Highlight Also Bitte. Watson/az als SVP Hasser konstruieren eine Story aufgrund von Interpretationen eines einzelnen SVP Mitglieds, das sonst in diesen Zeitungen immer durch den Kakao gezogen wird. Sommerloch steht an.
    17 80 Melden
  • zombie woof 29.06.2017 14:07
    Highlight Göring war weder Monster noch Teufel.....vielleicht braucht Köppel eine neue Brille um nachlesen zu können, wer 1935 Reichstagpräsident war und die Nürnberger Rassengesetze verkündet hat.
    98 11 Melden
    • piedone lo sbirro 29.06.2017 15:24
      Highlight @zombie woof

      "Göring war weder Monster noch Teufel"

      doch war er!

      hermann göring war die nummer 2 in adolf hitlers reich. er war für die errichtung der ersten konzentrationslager ab 1933 verantwortlich, 1941 erteilte er höchstpersönlich den auftrag zur endlösung der judenfrage. er war ein intellektueller, der abscheulichste verbrechen plante und umsetzte.

      http://www.stefan-schaer.ch/2016/01/08/roger-koeppel-ein-selbstsuechtiger-steigert-die-dosis/

      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-1/artikel/goering-die-weltwoche-ausgabe-12016.html
      43 10 Melden
    • piedone lo sbirro 29.06.2017 15:31
      Highlight ...auch eine neue brille wird köppel nicht von seinem gedankengut abbringen - da sind sie zu optimistisch. traurig, welch gedankengut "unsere" volks(ver)treter in sich tragen und propagieren.
      45 10 Melden
    • pachnota 29.06.2017 17:47
      Highlight piedone
      Und was ist jetz eigentlich mit dem Genankengut, des Politologen von gestern?
      Schien mir ziemlich traurig.
      6 26 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 19:59
      Highlight Ja piedone wenn RK doch ohne jegliche Anmerkung den Satz von Göring mit der Aussage Göring habe nichts von Greultaten des Regims gewusst in den Raum stellt, dann heisst doch dies entweder ist RK blind und taub oder er findet diese Taten nicht so sonderlich abscheulich.
      Beides mehr als bedenklich für einen Volksvertreter.
      25 4 Melden
    • zombie woof 29.06.2017 20:12
      Highlight Piedone, lies nochmal was bzw. wie ich es geschrieben habe
      15 7 Melden
    • pachnota 29.06.2017 20:31
      3 18 Melden
    • pachnota 29.06.2017 20:36
      Highlight zombie woof
      Es spielt doch überhaup keine Rolle, was du überhaupt geschrieben hast.
      Piedone will, wie immer, einfach Frust abbauen.
      6 28 Melden
    • piedone lo sbirro 30.06.2017 09:14
      Highlight @pachnota

      es ist mir stehts ein anliegen, meine blumigen kommentare mit knackigen links zu schmücken. dass dies bei ihnen, mangels gegenargumente, frustgefühle oder verwirrtheit auslösen kann ist mir durchaus bewusst.

      http://www.srf.ch/news/schweiz/hass-auf-eliten-und-auslaender-besuch-bei-wutbuergern

      8 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 10:26
      Highlight @pachnota

      Hast Du es gelesen? Wohl nicht, sonst würdest Du nicht Zombie Woof in Schutz nehmen.

      Zombie Woof hat nämlich geschrieben, dass Dein Idol dringend eine neue Brille braucht.
      9 1 Melden
    • pachnota 30.06.2017 16:04
      Highlight Ein einziges mal, habe ich den Fehler gemacht einen ihrer Links zu öffnen.
      Es war der blanke Horror. Eine Ansammlung abstruser linker Verschwörungsfantasien.
      Etwas für pubertierende Gymnasiasten.

      Set dem weiß ich, Ppipone Links, sind ein no Go, für Leute, die alle Tassen im Schrank haben.
      Kein Wunder sind sie so...( ), wenn sie solch Unsinn auch noch ernst nehmen.
      2 4 Melden
    • FrancoL 30.06.2017 19:07
      Highlight Da hat aber Pachnota einen an der Schü.... oder den Verfolgungswahn.
      Was ist denn das für ein undeziffrierbarer Post, Pachnota? Etwas eingeworfen?
      2 2 Melden
    • pachnota 30.06.2017 22:26
      Highlight du meinst nicht frittierbar?
      0 1 Melden
  • LeChef 29.06.2017 14:06
    Highlight Ich denke, was Köppel über Göring geschrieben hat, das kann man durchaus so sehen. Die allerwenigsten Menschen sind wirkliche Monster, und kein einziger Mensch ist ein eindimensionaler Charakter, den man auf ein einzelnes Persönlichkeitsmerkmal reduzieren kann. Die wichtige Frage ist doch: Mit welcher Intention hat Köppel diesen Text geschrieben? Will er die Taten von Göring rechtfertigen? Oder will er sagen, dass jede historische Figur eben unterschiedliche Seiten hat?
    33 92 Melden
    • allesklar 29.06.2017 15:06
      Highlight theoretisch stimmt das ja, aber wenn es um eine person geht, die sehr direkt mit berreicherung durch völkermord zu tun hatte, interessiert es mich herzlich wenig, dass derjenige unter umständen doch noch ganz nett war. natürlich hat jeder mensch freunde znd beziehungen etc. aber das ist bei taten wie dem holicaust sehr zweitrangig.
      68 4 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 15:40
      Highlight Wenn es um unterschiedliche Seiten einer Figur geht, dann bitte doch eine Wertung der Seiten, denn es spielt doch eine entscheidende Rolle welche Seiten überwiegen und was diese "Seiten" da so bewirkt oder angerichtet haben.

      Darum zweifle ich stark, ob man das was Köppel in der WW geschrieben hat auch so wirklich stehen lassen kann.
      43 4 Melden
    • fabsli 29.06.2017 15:42
      Highlight Was soll das heissen? Das Göring in allen anderen Charakterzügen ein lieber Mensch gewesen sein sollte? Etwas laienhaft diese Interpretation.
      In diesem Fall ist es völlig irrelevant was Köppel damit sagen will. Das was er gesagt hat zeigt seine Gesinnung.
      41 10 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 16:05
      Highlight Wie kann man auch nur in allem Ernst einen Artikel als eine mögliche Betrachtung sehen in dem steht, dass Göring die Nr. 2 im deutschen Reich war und dann den Satz:
      "Von den Verbrechen seines Regimes wollte er nichts gewusst haben"
      unkommentiert stehen lassen.
      Kann man wirklich so blind sein und dies so sehen? Vermutlich nur wenn man eine Affinität zu solchen Begründungen hat.
      35 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 29.06.2017 16:31
      Highlight Hitler war bekanntlich ein Tierfreund, was durchaus auch eine noble Seite seines Charakters offenbart ;)

      Als überzeugter Vegetarier brachte er es nicht übers Herz, Fleisch zu essen. Gemäss seiner Sekretärin Traudl Junge wollte er sogar seine Generäle zum Fleischverzicht bekehren, indem er sie aufforderte, sich einmal in einem Schlachthof das Elend der da abgeschlachteten Tiere anzusehen. So würde ihnen der Appetit auf Fleisch schnell vergehen.

      Übrigens ein sehr interessantes und aufschlussreiches Buch, diese Aufzeichnungen der Frau Junge über einen Spiesser, der es zum Diktator gebracht hat.
      31 2 Melden
    • LeChef 29.06.2017 17:17
      Highlight allesklar, Franco, fabsli: Mir steht nichts ferner, als Göring verteidigen zu wollen. Ich habe auch den Köppel-Artikel nicht gelesen, nur den Ausschnitt oben. Ich will nur sagen, dass Menschen nicht einfach nur Dämonen und "böse" sind. Für alles was wir tun, haben wir Gründe und versuchen uns moralisch zu rechtfertigen. Hitler wird von sich selbst kaum gedacht haben, er sei ein böser Mann. Er wird seine Verbrechen als notwendig und richtig eingeschätzt haben.

      Follbescheuert: Interessant, das wusste ich nicht. Genau so etwas meine ich, wenn ich sage, dass Menschen nicht eindimensional sind.
      12 1 Melden
    • rodolofo 29.06.2017 19:17
      Highlight Jetzt verstehen wir vermutlich auch, warum Frau Sommaruga beim Anblick von Köppel den Drang verspürt, eine Toilette aufzusuchen...
      21 6 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 19:42
      Highlight @LeChef: dann würde ich einmal den Artikel in der WW lesen. Dieser zeigt wie man durch bewusstes Vergessen und Verniedlichen und auf der anderen Seite durch überzeichnen eine Figur umbewerten kann.
      Diese macht man meistens nicht ohne Grund und der Grund liegt dann als Lösung für die Aussage klar suf dem Tisch.
      Es geht aber um Wertung der Tugenden versus Untugenden. Wir können nur existieren mit Werteskalen und diese sind eine unumstössliche Grundlagen, zB die Menschenrechte. Da spielt es doch eine Rolle ob ich diese mit Füssen trete und da ändert auch ein IQ von 140 nichts daran.
      14 2 Melden
  • Exilsummi 29.06.2017 13:47
    Highlight Sehr sehenswert zum Thema Putin:


    Und immer schön skeptisch bleiben in jedwede Richtung, gelle?

    Auch noch sehr sehenswert zum Thema Putin:
    4 10 Melden
    • walsi 29.06.2017 18:27
      Highlight Mit dem Film überfordern sie die meisten hier im Forum und ich bin mir ziemlich sicher, dass die, die einen Blitz geben, den Film noch nicht einmal gesehen haben.
      4 12 Melden
    • Echo der Zeit 29.06.2017 20:16
      Highlight Der Film ist schlecht gemacht - Besonders bezüglich denn Oligarchen, da könnte man auch eine völlig Gegensätzliche Story daraus Basteln.
      7 1 Melden
  • pachnota 29.06.2017 13:24
    Highlight In der WW lese ich regelmässig linke Gegenpositionen.
    In keinem anderen Blatt ist "Fairness" so ausgeprägt.

    (man stelle sich vor, auf Watson, einen unkommentierten Beitrage von z.B. Köppel...goots no!)

    Nur als NICHT WW Leser hat man wohl noch so eine Vorstellung von dieser Zeitung...

    59 200 Melden
    • Mahagoni 29.06.2017 14:20
      Highlight Das problem ist nicht das man die Weltwoche nicht gelesen hat, das Problem ist das du dich zu leicht manipulieren lässt. Linke gegenpositionen werden Bewusst gestreut um den schein einer neutralen Zeitung zu waren.

      Frage: Findest du die Bild Zeitung ist Pro feministisch, Alice Schwarzer schreibt da ja regelmässig ;)
      85 23 Melden
    • Kastigator 29.06.2017 15:01
      Highlight Quatsch, mit Verlaub. Die WW benützt linke AutorInnen als Feigenblatt. Im Tagi z.B. kommen viel mehr Rechte zum Wort als Linke in der WW. Kein Wunder, setzt du "Fairness" in Anführungszeichen - wenn du wirklich ZeitungsleserIn bist, kann es dir mit dieser Aussage unmöglich ernst sein.
      44 12 Melden
    • äti 29.06.2017 15:44
      Highlight Ich glaube, mehr linke sachliche Gegenpositionen als von den Linken selbst gibt es kaum. Es wäre schön, wenn andere Parteien auch selbstkritische Positionen zulassen würden.
      23 5 Melden
    • pachnota 29.06.2017 16:25
      Highlight Mahagoni
      Der Vergleich mit der BILD Zeitung ist doch Blödsin.
      Ich schreibe ja auch nicht, das die WW deswegen gleich eine linke Zeitung ist. Nur etwas weniger einseitig, weil die "andere" Seite eben auch zum Zuge kommt.
      Und ja ... um die WW zu kritisieren, MUSS man sie auch lesen, daran führt immer noch kein Weg vorbei, auch wenns unbequem ist.
      Da du dies nicht tust, befürchtet ich, das du derjenige bist der manipuliert ist.
      Schon mal überlegt?
      14 45 Melden
    • piedone lo sbirro 29.06.2017 17:12
      Highlight @pachnota

      sie schreiben sich um kopf und kragen, ohne zu wissen wie ihnen geschieht. sie klammern sich peinlichst an jeden noch so kleinen strohhalm, in der hoffnung ihr verlogenes SVP-parteiblatt möge doch noch einer ernst nehmen.
      47 12 Melden
    • pachnota 29.06.2017 17:39
      Highlight piedone
      Nö... du bist es doch, der sich hier als ein, bisschen bizarrer, Fanatiker outet.
      ; )
      4 33 Melden
    • Mahagoni 29.06.2017 18:50
      Highlight Klar hab ich die Weltwoche gelesen, zig mals. Was jetzt?

      Köppel nimmt es nicht so genau mit der Geschichte, schreibt seine eigene Wahrheit der Welt. Ein intelligenter, manipulativer, machthungriger Ideologe mit grossem Einfluss. Und so einem Vertrauen sie?

      Gratulieren.
      24 3 Melden
    • pachnota 29.06.2017 19:18
      Highlight Mahagoni
      Ja klar.. ( lach)

      Glaub was du willst. Ist ja dein Leben.
      Vielleicht brauchts ja noch etwas Verstand...?
      4 34 Melden
    • Mahagoni 29.06.2017 20:08
      Highlight Wow.

      Entweder wir Argumentieren unsere Standpunkte aus, und sehen am Ende wessen Wahrnemung denn der Realität näher kommt und lernen im günstigsten Fall voneinnander oder aber wir machen uns lustig über den anderen.

      Per se isses mir egal, sie sind mir unwichtig. Aber die Wahrheit ist für mich persönlich wertvoll. Deswegen ziehe ich die erste Option vor ;)
      21 2 Melden
    • pachnota 29.06.2017 22:44
      Highlight Ah so. Standpunkte also..

      "Linke gegenpositionen werden Bewusst gestreut um den schein einer neutralen Zeitung zu waren."
      Da bist du dir aber schon bewusst, das dies kein Standpunkt ist, sondern nichts anderes als eine vorwitzige, absurde Behauptung, für die es ja auch nie, den Hauch eines Beweises gibt.
      Einfach Fake News im kleinen.
      Und dies, von einem (vermuteten) nicht Leser...
      3 14 Melden
    • Mahagoni 29.06.2017 23:01
      Highlight Ach wissen sie entgültige Beweise gibt es nirgends ausser in der Mathemathik und selbst dort gibt es Grenzen. Vermutungen, Aussagen, Meinungen seien sie Studienbezogen, Anerzogen, selbst gebildet oder sogar geträumt, sind alles Standpunkte, wenn man denn diese als Argument äussert.

      Soviel dazu.

      Dann zu ihrer Behauptung man kann meine Aussage nicht Beweisen. Stimmt. Aber ich kann dennoch Vermutungen anstellen. Ein hohes Mitglied einer politischen Partei, mit einem neutralen Magazin?

      Ich bitte Sie.

      Sagen sie mir einen vernünftigen Grund warum Köppel ein Interese haben sollte seine...
      7 2 Melden
    • Mahagoni 29.06.2017 23:04
      Highlight ....Zeitung wirklich ausgewogen zu gestalten. Und komm mir nicht mit dem Argument, er würde so eine grösse Leserschaft erreichen, dazu reicht es schon wenn er ab und zu einen Linken zu wort kommen lässt, wie an an dir ja schon festgestellt hat.

      Gute nacht.
      7 1 Melden
    • pachnota 29.06.2017 23:17
      Highlight Mahagoni
      So So.. eine Vermutung also.

      Und ich vermute, du liest die WW gar nicht. Und stellst daher, dein Behauptung ins Netz ohne zu wissen, von welchen WW-Artikeln übehaupt die Rede ist.
      Aber "beweisen" kann ich das natürlich nicht.

      Schlaf gut.
      2 11 Melden
    • Mahagoni 30.06.2017 11:31
      Highlight Ich hab die Weltwoche zum ersten mal mit 9 Jahren gelesen, das war noch nicht in diesem Jahrtausend, keine Angst, ich weiss von was ich rede :)
      2 0 Melden
  • Digichr 29.06.2017 13:19
    Highlight Ich bin gespannt, ob R.K. wiedergewählt wird. Viel erreicht in Bern hat er nicht, ausser vielleicht dass Frau Sommoruga mal auf die Toilette flüchtete :-)
    88 12 Melden
    • fabsli 29.06.2017 15:44
      Highlight War von Anfang an klar, dass er nichts erreicht.
      25 6 Melden
    • Maracuja 29.06.2017 15:52
      Highlight Der stellt sich der Wiederwahl? Hat er nicht ursprünglich behauptet, dass er nur mal kurz nach Bern ginge um aufzuräumen?
      35 6 Melden
  • D(r)ummer 29.06.2017 12:40
    Highlight 1: Beide haben recht, reden meiner Meinung nach nicht ganz vom selben. Köppel über Putin, Fehr über das Befinden der balten gegenüber Putin's Raketenstationierung als Reaktion auf die Nato...

    Ansonsten würd' ich gern mal mit Köppel in den Ausgang um seine Drogen auszuprobieren. (scheinen speziell zu sein)
    Ich würde am nächsten Morgen garantiert in der EU aufwachen...


    52 21 Melden
    • allesklar 29.06.2017 15:07
      Highlight göring hatte die besseren drogen
      10 2 Melden
    • äti 29.06.2017 15:45
      Highlight ... ohne Kopfschmerzen.
      5 3 Melden
  • kupus@kombajn 29.06.2017 12:38
    Highlight Das hätte ich Fehr nicht zugetraut. Chapeau!
    145 15 Melden
    • Sillum 29.06.2017 13:29
      Highlight Ich persönlich hätte das jedem Watson-Kommentarschreiber zugetraut: Ist doch klar, alles was gegen Köppel (Weltwoche) ist, ist schlicht SUPER! Und bei Verlierer Fehr dem alten Haudegen SVPSchlachtross (um im Watson Dialekt zu bleiben) ist das besonders zu verstehen, er vermisst schmerzlich seine Bühne und sucht den Auftritt auch beim Teufel, äh.. Watson. Und bekommt ihn. Das ist Super!
      31 125 Melden
    • Fabio74 29.06.2017 13:58
      Highlight Ja Sillum die Welt des unreflektierten SVPlers..
      69 8 Melden
    • The oder ich 29.06.2017 14:03
      Highlight @Sillum: Fehr hat in der BaZ geschrieben, über die man vieles sagen kann, aber nicht, dass sie linke Positionen vertritt.
      Vielleicht war dem Zürcher Somm der Zürcher Fehr aber ganz willkommen: schliesslich heisst sein Blatt ja Zü... ähm Basler Zeitung.
      40 3 Melden
    • kupus@kombajn 29.06.2017 14:14
      Highlight @Sillum: Ich meinte eher, dass ich ihm diesen Standpunkt nicht zugetraut hätte ;-)

      Next!
      21 3 Melden
    • Kastigator 29.06.2017 15:04
      Highlight Nein, Sillum. Die SVP hat - im Gegensatz zu allen anderen Parteien - an ihren DV Zustimmungsraten von gegen 100 Prozent, wie in Nordkorea. Und das Zentralkomitee um Blocher und Köppel massregelt alle Abweichler sofort. Auch die WW dient als Disziplinierungsorgan, man erinnere sich zum Beispiel an die lange Kampagne gegen die "Weissweinfraktion", mit der die traditionell liberaler eingestellten Welschen auf Kurs gebracht werden sollten.
      Da ist Fehr mit einer pointierten eigenständigen Haltung tatsächlich ein Unikum - tragisch nur, dass man es bei einer Schweizer Partei überhaupt erwähnen muss.
      32 2 Melden
    • a-n-n-a 29.06.2017 15:16
      Highlight Als nicht SVP-Anhänger ist mir schon einige Male aufgefallen, dass Fehr offener ist als der Rest seiner Partei. Wenn ich mich richtig erinnere war er bereits bei der letzten PFZ-Abstimmung öffentlich dafür, entgegen dem allgemeinen Tenor der Partei. Hut ab!
      18 2 Melden
  • Spötter 29.06.2017 12:22
    Highlight Ich bin siebzig. Der Köppel ist ein Laveri und Wichtigtuer. Er erlebte den kalten Krieg nicht. Musste in der Schweiz das "frieren" im Militär "nicht" üben, weil man Angst hatte, dass die Russen kämen. Der Kadi sagte, als wir auf Stroh und nur mit Zeltplachen im Schnee schliefen. "Dir müesst lehre früre, der Ivan cha das!" Köppel hat keine Schwiegereltern, welche von den Russen aus Ungarn flüchten mussten und weiss nicht was eine traumatisierte (meine Ehefrau) ist welche die Folgen in Ungarn im 56, noch heute in sich trägt. Gute Nacht, was kommt wohl noch an weiteren "Verstehern"
    275 39 Melden
  • Lowend 29.06.2017 12:09
    Highlight Danke Hans Fehr!

    Derart klare Worte aus dem Mund eines Vertreters der SVP tun gut und es ist einzig schade, dass solche Menschen wie Sie, in der von Blocher finanzierten Kaderpartei SVP, mit schöner Regelmässigkeit abgesägt werden, weil Blocher und seine Schattenregierung keine Kompromisse eingehen wollen, sondern Politiker wie Köppel protegieren, die Unfrieden, Hass und Hetze sähen, um Menschen zu verunsichern und die verunsicherten Menschen dann mit ihren einfachen Lösungen und vereint im Hass zu ködern.
    190 45 Melden
    • sheimers 29.06.2017 12:46
      Highlight Was soll diese Lobhudelei? Auch wenn Hans Fehr hier mal richtig liegt, macht das ihn noch lange nicht zu einem "Guten". Ich erinnere mich wie er sich immer wieder arrogant und abschätzig über Andersdenkende, besonders Linke, geäussert hat. Und er wurde nicht von Blocher abgesägt, sondern ganz einfach nicht mehr gewählt.
      106 18 Melden
    • Genital Motors 29.06.2017 13:23
      Highlight aha die rechten sind die bösen und die linken die guten :D gottseidank !!
      31 48 Melden
    • pachnota 29.06.2017 13:25
      Highlight ist Fehr nicht der Chef der Auns?
      4 42 Melden
    • Lowend 29.06.2017 13:31
      Highlight Da haben Sie schon recht, sheimers.

      Ich war als erste Reaktion nur froh, dass ein Exponent der Hassmenschen für einmal gegen die offizielle Parteidoktrin ankämpft.

      Wenn aber ein Hardliner wie Hans Fehr plötzlich als Gutmensch wahrgenommen wird, zeigt dass im Grunde nur, wie schlimm es um diese Partei inzwischen steht und wie extremistisch deren Positionen seit dem 2. Bundesratssitz geworden sind.

      Eigentlich haben die ja damals versprochen, dass sie sich mässigen würden und ich bin gerade selber erschrocken, wie weit in's Rechtsextreme sich seither unser Koordinatensystem verschoben hat!
      43 18 Melden
    • Makatitom 29.06.2017 13:41
      Highlight Es handelt sich hier übrigens um den Hans Fehr, der "vergessen" hat, seine mazedonische Putzfrau bei den Sozialwerken anzumelden. In meinen Augen bezeichnet da ein Esel den anderen als Langohr.
      50 5 Melden
    • Fabio74 29.06.2017 14:00
      Highlight Fehr zu loben ist gar dicke Post. Einer der seine Putzfrau schwarz anstellte und nichts wissen wollte, wird nicht zum Guten weil er auf Köppel eindrischt
      36 3 Melden
    • ujay 29.06.2017 14:07
      Highlight Anus.....Anus heisst das. HJS😂
      20 7 Melden
    • balzercomp 29.06.2017 14:10
      Highlight @pachnota:
      Das war er. Inzwischen ist es Lukas Reimann.
      26 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 29.06.2017 16:18
      Highlight @Genital Motors

      Nein, die Linken sind die Bösen und die Rechten die Guten.
      6 6 Melden
    • Genital Motors 29.06.2017 16:51
      Highlight Ah danke dass ich jetzt nicht mehr selber studieren muss =)
      2 9 Melden
    • Schweizer Bünzli 29.06.2017 17:25
      Highlight @Genital Motors

      Das wusstest Du sowieso schon. Sonst hättest Du es uns ja nicht schon selbst, ein wenig verklausuliert, aber durchaus verständlich, mitgeteilt. Und zwar, da bin ich mir sicher, ohne vorher lange zu grübeln.
      9 0 Melden
    • pachnota 29.06.2017 17:43
      Highlight Follbescheuert
      Und wieso sind es dann die Linken, die immer den Gutmenschen machen?
      ; )
      3 12 Melden
    • Makatitom 29.06.2017 19:42
      Highlight Weil mit den Schlechtmenschen gaaanz schlechte Erfahrungen gemacht wurden, von 1933 bis 1945
      13 2 Melden
    • Lowend 29.06.2017 19:44
      Highlight Und schon morgen jammern die selben Schubladendenker dann, dass diese linken Gutmenschen immer so bös zu echten, rechten Eidgenossen sind
      ;-)

      Irgendwie auch lächerlich!
      12 1 Melden
    • pachnota 29.06.2017 20:24
      Highlight Gut
      also plötzlich ist Fehr, für Euch!
      der neue Heiland?
      (lach)
      5 10 Melden
    • Makatitom 29.06.2017 21:50
      Highlight Vielleicht findest du einen Zirkus der bereit ist, deone Gedankensaltos vorzuführen.
      7 0 Melden
    • Lowend 29.06.2017 21:54
      Highlight Netter Versuch der Wortverdrehung, aber das können Sie besser! Hopp, probieren Sie's nochmal...
      9 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 30.06.2017 09:17
      Highlight @pachnota

      Dass die «Gutmenschen» gut oder gar besser sind, meinst Du offensichtlich nicht.

      Du willst uns bloss mitteilen, dass die «Gutmenschen» schlechte Mensch sind.

      Folgerichtig wären dann die «Schlechtmenschen» die guten.

      Wobei die schlechten Menschen, also die «Gutmenschen», deshalb schlecht sind, weil sie «unrealistisch» (auf gut Deutsch: nicht Deiner Meinung) sind.

      So seicht sind die «Argumente» der Rechtsnationalen ...
      7 1 Melden
  • Isa Boletini 29.06.2017 12:08
    Highlight Der böse Putin installiert "Raketen" in seinem eigenen Land! Was für ein Diktator und Monster er doch ist. Das die USA aber Atomwaffen z.b. in Rammstein installiert hat und in fast jedem Land eine Militärbasis hat wird hier kaum "kritisiert". Wenn man die eine Seite anprangert, dann muss man auch die andere Seite kritisieren. Passiert hier aber kaum von den etablierten Leuten/Medien.
    73 154 Melden
    • Firefly 29.06.2017 12:40
      Highlight Ich denke die Kritik richtet sich nicht gegen die Raketen im eigenen Land sonder gegen die Raketen in Ländern die nicht mit Russland verbündet sind.
      34 12 Melden
    • Isa Boletini 29.06.2017 13:15
      Highlight In welche Länder hat den Russland "Raketen" installiert? Das Russland seit vielen Jahren weitgehend "isoliert" und "sanktioniert" wird ist ein Fakt. Die USA aber darf alles: Foltern, Kriege führen und Menschen hinrichten.
      21 39 Melden
    • viella 29.06.2017 13:48
      Highlight Ich habe nicht das Gefühl, dass die USA hier bei Watson nicht kritisiert wird. Insbesondere erlebe ich die Kommentare als kontrovers mit einem Hang zu 'anti-USA',
      46 11 Melden
    • äti 29.06.2017 15:54
      Highlight @isa, du kennst aber auch etwas die Geschichte seit dem 2.WK? Du kennst auch die Hintergründe der Sanktionen? Und du weisst, dass man Isolation auch selbst wählen kann?
      19 6 Melden
    • Dong 29.06.2017 16:53
      Highlight Gottseidank gibt's die Kommentare - die Redaktion ist komplett auf NATO-Linie
      3 13 Melden
    • Isa Boletini 29.06.2017 17:03
      Highlight äti der kalte Krieg ist schon vorbei und der "Warschauer Pakt" aufgelöst. Die Nato besteht weiterhin.
      3 9 Melden
    • paddyh 29.06.2017 19:05
      Highlight Nein, genau darum ging es nicht. Es ist berechtigt die USA zu kritisieren, aber kein Grund bei Russland alles schön zu reden. Die Welt ist nicht in Pro resp. ANTI Russland / USA unterteilt.
      12 2 Melden
    • Isa Boletini 29.06.2017 20:02
      Highlight Paddyh ich spreche von etablierte Medien/Menschen, die das selten oder nie machen. Aber dafür ist Russland jeden Tag auf den Titelseiten zu sehen. Das nenne ich halt nicht "gerecht". Wie gesagt man muss beide Seiten kritisieren. Ich rede ja Russland nicht schön, aber die sind auch nicht schlimmer als die Amis.
      5 7 Melden
    • Echo der Zeit 29.06.2017 20:25
      Highlight @Isa Boletini - Die Usa werden schon seit dem Vietnam Krieg kritisiert - die werden schon die ganze Zeit kritisiert wegen ihrer Kriegstreiberei. Und jetzt wollen sie uns für Blöd Verkaufen - "Aber dafür ist Russland jeden Tag auf den Titelseiten zu sehen. Das nenne ich halt nicht "gerecht" Das hat auch ihren Grund, aber wen mann sich nur in Schund Medien Informiert, verwundert mich das auch nicht.
      11 1 Melden
    • äti 29.06.2017 22:11
      Highlight @isa, >>der kalte Krieg ist schon vorbei und der "Warschauer Pakt" aufgelöst<< . Und was heisst das jetzt, aus allen Köpfen weg? Vergessen?
      Die Nato hat auch präventiven Charakter. Vielleicht sähe unser Leben heute anders aus, ohne Nato.
      7 1 Melden
    • Isa Boletini 29.06.2017 22:43
      Highlight Die "Angstmacherei" ist aktuell unbegründet. Wenn man sich mit dem Kalten Krieg befasst sieht man, dass Russland nie einen 3. Weltkrieg wollte und den USA stark entgegen kam (Siehe Kuba Krise). Anderseits hat die USA die Taliban finanziert, damit die Sowjetunion in einem endlosen Krieg gezwungen wird und mit diesem Vorgehen den Terror erst "richtig" entfacht hat. Ich empfehle euch allen das Buch: "The grand chessboard" von Brzezinski, dann sieht ihr auch wieso die Ukraine nicht einfach aufgegeben werden darf von Russland. @Echo demnach sind alle Mainstreammedien "Schundmedien".
      3 5 Melden
    • Firefly 30.06.2017 06:41
      Highlight isa, die Angst im Osten ist berechtigt, schon vergeseen, was hinter dem eisernen Vorhang passierte? Mit den Intellektuellen, den Journalisten, den Grundbesitzern?
      2 0 Melden
  • Alice36 29.06.2017 12:05
    Highlight Für einmal bin ich vollkommen einverstanden mit Hans Fehr. Was Putin betrifft, ich habe ich einige Male in Russland gearbeitet (nach 1992) und den russischen Zustand ausserhalb der Potemkinschen Dörfer Moskau und Petersburg erlebt. Zum Glück sind die Russen genügsam und schlechte Zeiten gewohnt. Sie warten bis Putin vorbeigeht. Zu Erdogan, man muss wohl ziemlich dicke Brillengläser haben wie RK um diesen Despoten verstehen zu können. Was Göring betrifft verkneiffe ich mir den Kommentar da ich wohl ausfällig werden würde.
    164 16 Melden
  • Stambuoch 29.06.2017 12:03
    Highlight Gerade beim Punkt Putin/Baltikum trifft Fehr voll ins Schwarze. Das erste Mal, dass ich mit ihm gleicher Meinung bin.
    158 18 Melden
  • m. benedetti 29.06.2017 12:02
    Highlight Ja liebe watson-Leute, ich lese die Weltwoche regelmässig und finde sie im Gegensatz zu dieser Plattform mit ihrem Schubladendenken differenzierter und manches Mal gar erhellend. Auf jeden Fall intellektuell anspruchsvoller. Und das sage ich als linker SP Wähler.
    75 254 Melden
    • dave_Schweiz 29.06.2017 12:14
      Highlight Bitte zumindest den Link zu einem intellektuell anspruchsvollen Artikel der Weltwoche.
      Wobei sich das 'anspuchsvoll' nicht nur auf den Text sondern vor allem auf den Inhalt bezieht.
      131 29 Melden
    • Raembe 29.06.2017 12:15
      Highlight Was hat das nun mit diesem Artikel zu tun. Hier geht es um 2 verschiedene Meinungen, zweier Parteikollegen. Ausserdem sind Köppels Aussagen teilweise sehr beunruhigend.
      114 16 Melden
    • Nicholas Fliess 29.06.2017 12:16
      Highlight Natürlich sind Sie ein linker SP-Wähler... 😉
      133 15 Melden
    • Sapere Aude 29.06.2017 12:16
      Highlight Die paar Quotenlinken die in der WW schreiben, täuschen nicht über den reaktionäre Weltsich dieses Blattes hinweg. Dass Linke auch gefallen findet an diesem Propagandablatt zeigt lediglich, dass diese ebenso nicht immun sind gegen Populismus.
      127 22 Melden
    • Ridcully 29.06.2017 12:21
      Highlight Lesen Sie lieber die WOZ. die ist inhaltlich sicher auch nicht neutral, jedoch journalistisch absolut sauber und integer - was man von der Weltwoche nicht behaupten kann. Und das sage ich als FDP-Wähler
      157 27 Melden
    • Max Dick 29.06.2017 12:22
      Highlight Naja, ich würde die Weltwoche - jedenfalls Artikel, die vom Chef persönlich stammen - eher als pseudointellektuell bezeichnen. Stumpfsinnige Theorien und Halbwahrheiten verpackt in einer gewandten Sprache.
      141 24 Melden
    • Spötter 29.06.2017 12:27
      Highlight Benedetti, geh mal nach Osteuropa, z.B. nach Ungarn, aber nicht nach Budapest, sondern etwa 100km raus aufs Land und sprich mal mit den Leuten über Kommunismus, Putin und den fehlgeleiteten Orban dann weisst du, dass Köppel nicht weiss was er spricht. Sein Denken ist schauderhaft. Ein gefährlicher Mann. Achtung! Ich bin weiss Gott kein linker, dessen kannst du dir gewiss sein.
      116 17 Melden
    • Firefly 29.06.2017 12:35
      Highlight das letzte Mal als ich einen Artikel von Köppel las, zählte ich die "links"-Begriffe, die als negative Konotation Verwendung fanden. Im selben Artikel 25 mal "links". Darunter so abenteuerliche Verwendungen wie; Links-Nobelpreisträger Krugmann. Was daran intellektuell anspruchsvoll sein soll verstehe ich nicht. Ein Pfarer wiederholt sich weniger oft in seinen Predigten.
      87 15 Melden
    • Posersalami 29.06.2017 12:41
      Highlight @ Spielverderber: Und wer wählt denn einen Orban oder Putin, wenn sie diese "vorüber gehen" lassen wollen?

      Nicht dass ich Putin oder Orban gut finden würde, aber jemand wählt die doch! Und auch in Russland oder Ungarn wohnt die Masse nicht in Moskau oder St Petersburg.
      17 32 Melden
    • neutrino 29.06.2017 12:57
      Highlight @benedetti: ich finde die WW auch unterhaltsam zu lesen, bin aber mit deren Inhalt in der Regel nicht einverstanden. Wenn sie die WW (und insbesondere deren Inhalt) in grossen Teilen gut finden, dann sind sie leider kein Linker mehr.

      Klar, es gibt auch linke Positionen in der WW (sowohl von Gastautoren und auch vereinzelt von Köppel), aber unter dem Strich ist die WW ein klar rechtes Blatt mit rechtem Gedankengut. Das ist nicht meine Idee, sondern wurde auch von Medienwissenschaftlern dargelegt. D.h. wenn sie Inhalte der WW gut finden, dann vertreten sie grundsätzlich rechtes Gedankengut.
      34 6 Melden
    • Therealmonti 29.06.2017 13:00
      Highlight Benedetti, bist wohl auch einer, der sich einseifen lässt von Leuten mit geschliffenem Mundwerk und gewandter Schreibe. Köppel ist gefährlich. Es ist gut, wenn dies auch ein paar bestandene SVP-ler merken.
      32 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 29.06.2017 13:04
      Highlight Na und, bist Du als «linker SP-Wähler» besonders prädestiniert, die journalistische Qualität der Weltwoche zu beurteilen?
      28 3 Melden
    • Asmodeus 29.06.2017 13:07
      Highlight @firefly

      ich betrachte es schon als anspruchsvoll alles irgendwie den "Linken" anhängen zu wollen und neue Wortkreationen zu erstellen :)
      23 5 Melden
    • pachnota 29.06.2017 13:10
      Highlight dave.ch
      Geht nicht, da die WW nicht gratis im Netzt erscheint.
      5 20 Melden
    • Lezzelentius 29.06.2017 13:22
      Highlight Ja, Posersalami. Erinnere mich, wie Putin mit 140% gewählt worden ist. Alles völlig legitim, ohne Medien zu beeinflussen und politische Gegner zu liquidieren.
      28 5 Melden
    • neutrino 29.06.2017 13:43
      Highlight @Posersalami: bin gleicher Meinung - Rassismus, Nationalismus, etc. ist in Osteuropa stärker als in Westeuropa. Dementsprechend ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass so Rechtspopulisten wie Orban, oder Nationalisten und Militaristen wie Putin gewählt werden.
      16 5 Melden
    • ujay 29.06.2017 14:23
      Highlight @M.Benedetti. Differenziert a la WW. Prozesse gegen die Journalisten Gut, Koeppel und Baur in den letzten Monaten geben ein anderes Licht auf die Integritaet dieses Blaettchens. Serioes recherchiert sieht anders aus. Du laesst dich als linker WW Leser, als das du dich bezeichnest, von der Gastkommentator- Strategie einlullen, einem klassischen Mittel des Journalismus: Gib dem Gegner ein Haeppchen, um dann umso mehr auf den Putz zu hauen.
      20 3 Melden
    • Posersalami 29.06.2017 15:40
      Highlight @ Lezzelentius: Niemand wurde je mit 140% gewählt. Die Zustimmung für Putins Politik ist in Russland immer noch ziemlich hoch, war aber schon mal höher. Umfragen dazu finden sie mit Google.

      Nochmal für alle Blitzklickvollidioten: ich mag Putin nicht und will nichts relativieren, das er tut. Es ist aber so, dass er das, was er tut, grösstenteils mit Rückendeckung des russischen Volks tut. Nichts anderes wollte ich festhalten.
      8 7 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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