Schweiz
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Un homme tient un passeport biometrique Suisse dans le nouveau centre de biometrie au Flon ce vendredi 21 janvier 2011 a Lausanne. Ce centre va recolter les donnees biometriques pour les passeports suisse ainsi que pour les cartes de sejour biometrique. A partir du 24 janvier 2011, les titres de sejour biometriques pour les ressortissants etrangers des Etats tiers deviennent obligatoires. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)..

Bild: KEYSTONE

Du willst Schweizer werden? In diesen Kantonen hast du Pech gehabt

Ob und wie schnell jemand Schweizer werden kann, hängt massgeblich davon ab, in welchem Kanton er wohnt. Der grosse Vergleich anhand von drei Karten.

19.07.17, 10:16 20.07.17, 05:30


Funda Yilmaz ist 25-jährig, Türkin und möchte gerne Schweizerin werden. Doch: Sie darf nicht. Obwohl sie in der Schweiz geboren ist, immer hier lebte und perfekt Schweizerdeutsch spricht. Der Fall aus dem Kanton Aargau sorgte in den letzten Wochen für Furore und vor allem: viel Unverständnis.

Hier kannst du das Protokoll ihres Einbürgerungsgesprächs nachlesen

Würde Funda Yilmaz in einem anderen Kanton wohnen, hätte sie den Schweizerpass möglicherweise bereits. Denn wenn es um die Bürgerrechte geht, ist er besonders aktiv, der Kantönligeist. Der Vergleich. 

Kriterium 1: 
Wartezeit

Das Bundesgesetz schreibt vor: Wer Schweizer werden will, muss mindestens zwölf Jahre hier gelebt haben. Wobei die Jahre zwischen dem vollendeten zehnten und 20. Lebensjahr jeweils doppelt zählen. So streng wie die Schweiz ist sonst kein Land in Europa

Doch nicht nur die Jahre, die jemand insgesamt in der Schweiz verbracht hat, zählen. Jeder Kanton kennt zusätzlich eigene Wartefristen. 

Kantonale Wohnsitzfrist in Jahren

Quelle: Staatssekretariat für Migration

Am strengsten ist der Kanton St.Gallen. Acht Jahre muss ein Ausländer im Kanton wohnen, vier davon ununterbrochen in derselben Gemeinde. Wer umzieht, hat Pech gehabt: Dann geht das Zählen nochmals von vorne los. In den Kantonen Bern und Genf genügen hingegen zwei Jahre.

Auf Anfang Jahr muss der Kanton St.Gallen jedoch die Anforderungen nach unten korrigieren. Gezwungenermassen. Mit dem neuen Bürgerrechtsgesetz ist noch maximal eine kantonale Mindestwohnsitzdauer von fünf Jahren erlaubt.

Somit müssen auch die Kantone Glarus, Graubünden, Nidwalden, Solothurn, Thurgau und Uri auf Anfang Jahr ihre Wohnsitzfristen nach unten korrigieren. In allen muss der Ausländer derzeit sechs Jahre wohnen, bevor er überhaupt an den Schweizerpass denken kann. 

Auch auf Bundesebene wird die Wohnsitzfrist entschärft. Ab 2018 reichen noch zehn statt zwölf Jahre. Dafür reicht die B-Bewilligung zukünftig nicht mehr, um den Schweizerpass zu beantragen. Dafür braucht es eine C-Bewilligung.

Kriterium 2: Einbürgerungsquote

Zwischen 2013 und 2016 wurden in der Schweiz 148'514 Ausländer eingebürgert. Oder anders ausgedrückt. Pro Jahr werden zwei von 100 Personen, die die nötige B- oder C-Bewilligung haben, Schweizer Bürger. 

Auch hier gibt es unter den Kantonen starke Unterschiede. Dies zeigt der Blick auf die standardisierte Einbürgerungsquote, welche die Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen berechnet hat. Die standardisierte Einbürgerungsquote widerspiegelt die Anzahl Einbürgerungen pro 100 Ausländern im Jahr, wenn die ausländische Wohnbevölkerung bezüglich Aufenthaltsdauer konstant über die Kantone verteilt wäre.

Am wenigsten Schweizerpässe werden im Kanton Glarus verteilt. Weniger als einer von 100 Ausländern wird hier pro Jahr eingebürgert. Auch geizig im Verteilen von Schweizerpässen sind die Kantone Thurgau, Basel-Landschaft, Nidwalden und Schwyz. Die fleissigsten Schweizermacher sind die Kantone Zürich, Genf, Waadt und Wallis.

Kantonale Einbürgerungsquoten

Quelle: Staatssekretariat für Migration ZEMIS; Berechnung Fachstelle für Statistik Kanton St. Gallen

Es gibt jeweils zwei mögliche Gründe, warum einige Kantone im Verhältnis viel weniger Schweizer machen als andere. Entweder die Wohnbevölkerung und deren Entscheidungsträger sind besonders zurückhaltend, was Einbürgerungen betrifft. Oder: Die Motivation sich einzubürgern, ist bei den Ausländern in diesen Kantonen viel tiefer.

Kriterium 3:
Gebühren

Für die Einbürgerung dürfen Bund, Kantone und Gemeinden nur so hohe Gebühren verlangen, wie tatsächlich an Verfahrenskosten angefallen sind – so das Gesetz.

Dennoch: Die Gebühren unterscheiden sich von Kanton zu Kanton massiv. Die Karte zeigt die maximalen Gebühren, die ein Kanton für die ordentliche Einbürgerung einer Einzelperson verlangt, die über 25 Jahre alt ist.

Kantonale Gebühren

Quelle: Unia

Schweizer zu werden, kann vor allem in den Kantonen Solothurn, St.Gallen, Glarus , Zug und Basel-Landschaft teuer werden. Hier können die kantonalen Behörden 2000 Franken oder mehr für die Einbürgerung verlangen. Wobei im Kanton Glarus in diesem Betrag auch gleich die kommunalen Gebühren inbegriffen sind und es im Kanton Zug grosse Unterschiede geben kann. Die Gebühren variieren zwischen 400 und 2400 Franken.

Viel günstiger sind da Luzern, Waadt und Wallis. Diese Kantone stellen weniger als 400 Franken in Rechnung.

Fazit

Liebe Ausländer, ihr wollt gerne Schweizer werden? Dann nehmt euch die obigen Analysen zu Herzen und zieht nicht in den ...

Kanton Glarus

Kantonswappen Glarus

Bild: Wikipedia

Sowohl bei der Wohnungsfrist als auch bei der Gebührenhöhe und der Zahl vorgenommener Einbürgerungen zählt Glarus zu den strengsten fünf Kantonen.

Dass die Glarner hinsichtlich Einbürgerung eher einen restriktiven Kurs fahren, zeigte sich dieses Jahr auch an der Urne. 50,4 Prozent der Glarner Stimmberechtigten sprachen sich gegen die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation aus, die in den meisten Kantonen deutlich angenommen wurde. Auch streng sind die Kantone Basel-Landschaft und Thurgau.

Wenn du meinst, du hast jetzt den Durchblick, dann sei gewarnt – es ist alles noch viel komplizierter. Denn nicht nur die Kantone haben alle unterschiedliche Regelungen, sondern auch die Gemeinden innerhalb eines Kantons haben meist verschiedene Wohnsitzfristen und abweichende Gebühren und stellen unterschiedliche Anforderungen an die Bewerber. Die Schweiz – ein Einbürgerungsdschungel.

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Wenn Kantonswappen ehrlich wären ...

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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87
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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 19.07.2017 20:28
    Highlight In absoluten Zahlen gehört die kleine Schweiz zu den 10 grössten Einbürgerungsländern Europas (Tagesanzeiger)
    22 12 Melden
    • Nick Name 19.07.2017 21:52
      Highlight Aha. Und?
      10 17 Melden
    • RETO1 20.07.2017 09:18
      Highlight es wird zu viel eingebürgert
      die Kriterien sind zu larsch
      9 5 Melden
    • Nick Name 20.07.2017 13:20
      Highlight Ich wiederhole meine unten an Sie gerichtete Fragen, auf die Sie noch nicht eingegangen sind:
      Warum zu viele?
      Wie viele wären nicht zu viel? Warum?
      Was ist die schlimme Folge der angeblich zu viel Eingebürgerten?
      Und warum sind Doppelbürgerschaften ein Hohn?
      6 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • alana 19.07.2017 18:34
    Highlight 1000 my ass. Die Einbürgerung hat mich 2500.- gekostet. Unter anderem, weil die Geburtsurkunde natürlich nach 6 Monaten abläuft und ich Ignorant das nicht wusste. Bin im selben Bezirk geboren, in dem ich mich einbürgern liess. Ja, die GEBURTSURKUNDE ist jeweils nur ein halbes Jahr gültig. Erkläre mir das bitte einer.
    29 3 Melden
    • pachnota 19.07.2017 20:19
      Highlight Wusste ich nicht.
      12 2 Melden
    • pachnota 19.07.2017 20:20
      Highlight Einbürgerung kostet soviel ich weiss 600.
      Geburtsurkunde ist also das 2000.- Stutz?
      4 11 Melden
    • Saraina 20.07.2017 01:12
      Highlight Wwieviel die Einbürgerung kostet hängt vom Kanton ab. Steht im Artikel, wie auch, dass einige Gemeinden bis zu 2000.00 verlangen.
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 19.07.2017 18:33
    Highlight Stelle hier schon zum dritten Mal die Frage:

    Wieso will man überhaupt Schweizer werden?

    Irgendjemand findet aber, beim Aufschalten, das diese Frage, die Netiquette verletzt.

    Wenn ich sehe, was auf dieser Spalte, zT für Beleidigungen regelmässig aufgeschaltet werden, ist dieses Nichtaufschalten einer einfachen Frage schon fast skurril.
    18 14 Melden
    • Mia_san_mia 19.07.2017 20:20
      Highlight Das gibts manchmal...
      6 2 Melden
    • pachnota 19.07.2017 20:25
      Highlight Ja, oft.
      Je nach dem, wer grad am aufschater sitzt.
      8 2 Melden
    • Mia_san_mia 19.07.2017 21:32
      Highlight Finde ich aber nicht gut. Solange man anständig ist, sollte man seine Meinung sagen dürfen. Auch wen die Person,l die aufschaltet, anderer Meinung ist.
      13 2 Melden
  • Christian Mueller (1) 19.07.2017 15:58
    Highlight so viel zum Thema: 'vor dem Recht sind alle gleich in der Schweiz...'
    22 25 Melden
    • Thrasher 19.07.2017 20:52
      Highlight Sind sie auch. Nur gilt in verschiedenen Kantonen nun mal anderes Recht.
      21 1 Melden
  • Trump's verschwiegener Sohn 19.07.2017 14:55
    Highlight Wow....vielleicht hat dieser Einbürgerungsfall gleich zweierlei Missstände in der CH ans Tageslicht befördert. Erstens, die fehlerhaften Einbürgerungspraktiken, welche Fragerunden beinhalten, bei welchen sich sogar bürgerliche Politiker an den Kopf fassen müssen. Zweitens, die um sich schlagende Entwicklung, dass eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Menschen in der CH sich selbst zum Richter ernennen und über die assozialen Medien anonym und in primitivem Vokabular die Moralkeule erheben und es geniessen, dass es nun endlich einen Weg gibt, sich selbst Gehör zu verschaffen.
    25 8 Melden
  • RETO1 19.07.2017 14:19
    Highlight In der CH werden viel zu viele eingebürgert
    Gemessen an der Wohnbevölkerung liegt die Schweiz in der Spitzengruppe der Erteilung des Bürgerrechts
    43 85 Melden
    • malo95 19.07.2017 15:30
      Highlight Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Schweiz ist eins von den Ländern bei dem man am schwersten den Pass bekomt.
      46 19 Melden
    • ArcticFox 19.07.2017 15:32
      Highlight Nein, Reto! In diversen Ländern (z.B. Frankreich) wird der Nachwuchs von Immigranten automatisch Brüger des jeweiligen Landes. Dies erscheint aber in keiner Einbürgerungsstatistik.
      Somit messen Sie mit unterschiedlichen Ellen und machen eine unqualifizierte Aussage.
      44 9 Melden
    • Nick Name 19.07.2017 16:33
      Highlight Warum zu viele?
      Wie viele wären nicht zu viel? Warum?
      Was ist die schlimme Folge der angeblich zu viel Eingebürgerten?
      (Bitte nicht als Antwort, dort und dort werden nur so und so viele eingebürgert. Das ist kein Argument und zieht höchstens die Frage nach sich: Geht es den Leuten dort deswegen besser als uns in der Schweiz?)
      30 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 19.07.2017 13:55
    Highlight OT:

    Wieso werden eigentlich noch immer Doppelbürgerschaften geduldet?
    Ich finde es ein Hohn. Entweder man will Schweizer sein oder nicht.

    Ich hoffe das es bald eine Initiative gibt um Doppelbürgerschaften (Ausnahmen möglich) in der Schweiz zu verbieten.


    38 87 Melden
    • DrPop 19.07.2017 14:38
      Highlight Darf man sich nur mit einem Land verbunden fühlen?
      36 12 Melden
    • Mr. Spock 19.07.2017 15:39
      Highlight Warum denn nicht? Was genau ist verwerflich daran? Und wann ist eine Ausnahme akzeptabel?
      30 5 Melden
    • Bruno S. 88 19.07.2017 16:08
      Highlight Was wenn der Vater Schweizer ist und die Mutter Italienerin?
      39 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 19.07.2017 13:49
    Highlight Da rege Diskussion herrscht, hier eine Knacknuss:

    Man kriegt mit der Einbürgerung automatisch das Kantons- und Gemeindebürgerrecht. Das ist der eigentliche Knackpunkt. Deswegen bin ich nicht nur Schweizer sondern automatisch auch Aargauer.

    Wenn man die Staatsbürgerschaft auf Bundesebene regelt, hat man ja noch keinen "Heimatkanton" und noch keine "Heimatgemeinde".

    Wie sollte man denn das lösen? Man müsste zwangsläufig die Kantone und Gemeinde "entmachten" (in dem man ihnen einen Bürger aufzwingt) oder aber das Kantons- und Gemeindebürgerrecht separat verteilen.

    Vorschläge erwünscht.
    23 10 Melden
    • DrPop 19.07.2017 14:40
      Highlight Es geht ja nur darum die Bedingungen zu vereinheitlichen, den Einbürgerungsprozess vollzieht jede/r Gemeinde/Kanton selbst.
      9 2 Melden
    • Christian Mueller (1) 19.07.2017 16:00
      Highlight wozu braucht es überhaupt ein bürgerort?
      26 6 Melden
    • bilbo 19.07.2017 17:05
      Highlight Die erleichterte Einbürgerung, die ja für verheiratete Ehepartner nach 3 Jahren möglich ist, läuft ja über den Bund. Weisst du, wie das dort mit Bürgerort/Gemeindebürgerrecht geregelt ist?
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raffaele Merminod 19.07.2017 12:32
    Highlight Ich verstehe einfach nicht, warum es Kantonale Unterschiede gibt, wenn es um die SCHWEIZER Staatsbürgerschaft geht? Warum kann jeder Kanton die Regeln selber auslegen? Ich finde das Paradox.
    Man müsste schweizweit die gleichen Voraussetzungen schaffen um Schweizer zu werden.
    121 19 Melden
    • p4trick 19.07.2017 12:53
      Highlight Weil du eben nicht Schweizer Bürger wirst, sondern Ortsbürger einer Gemeinde. Ähnliches gilt auch für jeden der seine Ortsbürger Gemeinde ändern will, da musst du genau gleich lang da wohnhaft sein sonst gehts nicht.
      Aber ja, ist paradox
      69 8 Melden
    • BigE 19.07.2017 14:00
      Highlight @p4trick: Ortsbürger wird man nicht bei der Einbürgerung. Das ist nochmals was anderes. Man erhält "nur" die Gemeinde als Heimatort.

      Heimatort und Ortsbürgerschaft sind zweierlei Schuhe!
      15 11 Melden
    • ArcticFox 19.07.2017 15:35
      Highlight @BigE
      Eben nicht. Man wird primär Bürger seiner Wohngemeide und dadurch eben auch Schweizer.
      10 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • solani 19.07.2017 12:08
    Highlight Ich kenne jemanden, der seit 16 Jahren in der Schweiz ist und alle Kriterien erfüllen würde.. aber weil er in diesen 16 Jahren ca. alle 3-4 Jahre umgezogen ist, muss er immer wieder von vorne zählen.
    Der letzte Umzug war von einer Gemeinde in die nächste (ca. 1km) und schon wieder geht das Zählen los. haha.
    Naja... er sagt: "es schlimmeres auf der Welt, als nicht den schweizer Pass zu haben." ;)
    93 7 Melden
    • Chääschueche 19.07.2017 13:58
      Highlight Dieses Beispiel ist wohl ein Einzelfall...Ich Arbeite in der Stellenvermittlung und kenne praktisch keine Leute (Ausser "Wanderarbeiter") welche immer wieder umziehen wollen.

      Und das 99% der Ausländer alle 3-4 Jahre umziehen müssen nur um Arbeit zu finden bezweifle ich stark. ;)

      11 26 Melden
    • solani 19.07.2017 14:22
      Highlight Also sinnvoll ist es sicher nicht.. Ich bin Bürger von Affoltern i.E. und (ich glaube) ich war als Kind mal einen Tag da.. und in Bern hab ich auch nie gewohnt.. konsequenterweise müsste ich ja dann das Bürgerrecht verlieren.. irgendwie... hmm..
      12 5 Melden
    • solani 19.07.2017 16:52
      Highlight @Chääschueche: Ich habe doch nicht gesagt, dass er umziehen musste. Er wollte wohl verschiedene Orte der Schweiz kennenlernen.
      Ich persönlich wechsle meinen Wohnwohne auch sehr gerne. Ich liebe es neue Orte und Regionen kennenzulernen. Was ist denn bitte falsch oder negativ daran???
      14 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • satyros 19.07.2017 11:45
    Highlight All das zeigt, dass es eigentlich ein absoluter Unsinn ist, die Kantone hier überhaupt mitreden zu lassen. Es geht um den Schweizer Pass, das Gemeindebürgerrecht ist heute doch eher zweitrangig und zufällig. Wer Schweizer werden will, sollte nicht der Willkür von kantonalen und kommunalen Behörden ausgesetzt sein. Diese kann man immer noch zu Rate ziehen, wenn sich Fragen bezüglich der erfolgreichen Integration stellen. Bei Leuten, die hier geboren sind und nie woanders gelebt haben, stellen sich diese allerdings nicht. Das sind Schweizer.
    108 33 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 19.07.2017 11:36
    Highlight Es ist nicht schlecht das die Hürden sehr hoch hängen. Ausser vielleicht was die Dauer des Wohnkantons angeht würde ich das System so behalten.

    Zudem gibt es genug Eingebürgerte die sich kein Stück Schweizerisch fühlen und denken. Viele interessierts nicht einmal was im Land so läuft also ist wirklich nicht jeder Eingebürgerte auch wirklich Schweizer. Es kommt darauf an als was sie sich bezeichnen. Nicht was wir sagen nur weil sie die CH Staatsbürgerschaft haben.
    58 70 Melden
    • Bits_and_More 19.07.2017 11:45
      Highlight Nach dem Kriterium "Viele interessierts nicht einmal was im Land so läuft also ist wirklich nicht jeder Eingebürgerte auch wirklich Schweizer"
      wären auch viele gebürtige Schweizer keine Schweizer ;)
      109 21 Melden
    • bilbo 19.07.2017 17:15
      Highlight Viele interessierts nicht einmal was im Land so läuft also ist wirklich nicht jeder *Schweizer auch wirklich *interessierter/informierter/engagierter Schweizer.
      5 0 Melden
  • Radesch 19.07.2017 11:31
    Highlight Ich finde es gut, dass zumindest die Wohnfristen nun
    einheitlich sind; gleiches sollte auch für die Gebühren gelten. Ich denke, dass man da einen Guten Mittelweg finden muss. Klar kostet so eine Einbürgerung, aber es darf nicht sein, dass man den Schweizer pass "kauft" sondern man muss ihn bekommen.

    Die Kriterien für eine Einbürgerung müssten auch objektiver beurteilt werden. Wenn ich lese, dass teilweise Leuten der Pass verweigert werden weil sie sagen, dass sie kein Fondue mögen oder in Trainerhosen herum laufen, dann empfinde ich das doch eher als Armutszeugnis denn als Wert-Erhaltung.
    85 12 Melden
  • Grundi72 19.07.2017 11:30
    Highlight Unser System ist ziemlich ok. Auch dass jeder Kanton seine eigene Linie fahren kann.

    Das Beispiel mit Funda Ylmaz ist jedoch ziemlich peinlich für dieses System. Das sollte verbessert werden. Wer eingebürgert werden will und die Kriterien erfüllt, sollte das auch ohne Willkür schaffen.

    Das im gleichen Kanton während der Frist nicht umgezogen werden darf verstehe ich auch nicht ganz. Was hat das für einen Hintergrund?
    52 17 Melden
    • BigE 19.07.2017 14:02
      Highlight Weil die Gemeinde zum Heimatort wird. Und nicht der Kanton!
      8 0 Melden
    • Grundi72 19.07.2017 15:00
      Highlight Ok, danke macht Sinn!
      2 0 Melden
    • Saraina 19.07.2017 18:34
      Highlight Nein, Sinn macht es nicht, aber es ist so. Es ist jetzt auch schon ein Weilchen her, seit Bundesrat Otto Stich von der Schweizer (!) Bevölkerung verlangt hat, dass sie mobiler werden und für einen Arbeitsplatz auch mal einen Umzug in Kauf nehmen müsse. Was soll heute das Heimatorttheater?
      5 1 Melden
  • poesie_vivante 19.07.2017 11:28
    Highlight Ein Hoch auf den Kanton Glarus!
    31 123 Melden
    • Valon Behrami 19.07.2017 12:42
      Highlight Kannst du bitte Argumente bringen?
      21 14 Melden
    • Mia_san_mia 19.07.2017 12:43
      Highlight Darum wollen auch so viele weg von dort 😉
      31 13 Melden
    • Martinov 19.07.2017 15:44
      Highlight Ja ein Hoch auf den Kanton, aber nicht wegen der im Text geschriebenen Argumenten. Gruss aus Glarus
      11 0 Melden
  • Madison Pierce 19.07.2017 11:13
    Highlight Das Problem ist das Verfahren an sich. Man kann sich nicht beim Bund einbürgern lassen, sondern nur bei der Wohngemeinde. Dort wird man Bürger und das Kantons- und Schweizer Bürgerrecht sind quasi inbegriffen. Deshalb auch die sehr unterschiedlichen Verfahren. Eine kleine Gemeinde legt mehr Wert darauf, dass die Kandidaten den Metzger im Ort kennen oder in einem Verein Mitglied sind als eine grosse Stadt, in der man vorwiegend anonym verkehrt.

    Eine Lösung wäre, dass der Bund das Bürgerrecht erteilt, nicht die Gemeinde.
    70 18 Melden
    • Daniel Caduff 19.07.2017 12:10
      Highlight Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Es ist völliger Schwachsinn, dass die Gemeinde über die Erteilung des Kantonalen Bürgerrechts und des Nationalen Bürgerrechts entscheidet. Aber man kann das als historischen Anachronismus akzeptieren.

      Was aber auf jeden Fall geändert gehört, ist die Abschaffung der kantonalen und Kommunalen Wohnsitzfristen. Heute zieht man halt einfach häufiger um, sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. Niemand ist "mehr" Schweizer, nur weil sie ihr ganzes Leben im selben Kanton verbracht haben.
      Die Einbürgerung sollte zudem nach objektiven Kriterien erfolgen.
      57 17 Melden
  • Elmar Netzer 19.07.2017 11:06
    Highlight Ich finde es sehr schade. Das die Schweiz ein Land ist mit dutzende verschiedene Gesetze. Es geht um den Schweizerpass. In diesem fall eine Bundesebene und nicht Kantonal. Man könnte noch viel Geld in der Verwaltung einsparen.
    43 28 Melden
    • Bits_and_More 19.07.2017 11:48
      Highlight Die Schweiz hat einen sehr starken Föderalismus Gedanke und das ist auch gut so.
      Sei es nun Politisch, aber auch privat im Geschäft. Im Schweizer Geschäftsleben wird viel mehr intern diskutiert, als in anderen Firmenkulturen in welchen der Chef befiehlt und die Angestellten nicken.
      20 31 Melden
  • Sheldon 19.07.2017 10:56
    Highlight Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, dass die Trauben für eine Einbürgerung hoch hängen, aber die Beurteilung muss professionnel und anhand von objektiv klaren und nachvollziehbaren Faktoren erfolgen. Dilletanten und Tratschkönige haben da nichts verloren.
    123 6 Melden
    • meine senf 19.07.2017 12:14
      Highlight Darum ist es auch unverständlich, dass Gemeinden für die Einbürgerung in ein Land zuständig sind. Das heisst ja, dass es in der Schweiz rund 2000 verschiedene Einbürgerungsgremien gibt. Da können ja kaum alle professionell sein.

      Die Begründung dafür ist ja meist "in der Gemeinde kennt man die Leute halt". Was ja nichts anderes als eine nette Umschreibung für "Tratsch" ist.

      Wenn ich mich als Ausländer einbürgern lassen wollte, würde ich in eine grosse Stadt ziehen. Anonymer und das Risiko, dass Fristen von vorne beginnen, weil man keine neue Wohnung in der selben Gemeinde findet, ist kleiner
      29 9 Melden
  • Ökonometriker 19.07.2017 10:30
    Highlight Über 500 Franken Verfahrenskosten zwigt, dass das Verfahren zu schlecht gemanaget ist und die Beamten zu langsam arbeiten. Gerade im teuren Solothurn habe ich die Beamten schon oft beim Solitärspielen erwischt
    Ein landesweites Moratorium für das Schaffen von neuen Beamtenstellen würde die Regierungen zwingen, die Leute besser zu verteilen.
    30 57 Melden
    • droelfmalbumst 19.07.2017 10:54
      Highlight die spielen ernsthaft Solitaire, trotz all den neuen, modernen, browsergames?
      116 8 Melden
    • dmark 19.07.2017 10:55
      Highlight Naja, das zählt aber nicht für die Kantonspolizei. Die haben mir bereits zwei Minuten nach einem Telefonat meine Blitzerbilder auf meine email geschickt. ;)
      58 8 Melden
    • Max Dick 19.07.2017 11:03
      Highlight Unglaublich, haben die nichts besseres zu tun während der Arbeitszeit? Zum Beispiel ein bisschen überflüssige Kommentare auf Watson schreiben?
      68 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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