Schweiz
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Christoph Blocher, rechts, CEO und Praesident des Verwaltungsrates der EMS-Chemie Holding AG, und seine Tochter Magdalena Martullo-Blocher, links, Vize-Praesidentin des Verwaltungsrates, vor dem Fabrikgebaeude in Domat-Ems, aufgenommen am Freitag, 11. Juli 2003, anlaesslich der Medienkonferenz der EMS-Gruppe fuer den Halbjahresabschluss 2003 in Domat-Ems. Die EMS-Gruppe, die in den Geschaeftsbereichen Polymere Werkstoffe, Feinchemikalien und Engineering weltweit taetig ist, erhoehte das Betriebsergebnis (EBIT) auf CHF 195 Mio. (163) Franken und liegt damit 19,3 Prozent ueber dem Vorjahr. Trotz ausserordentlich misslichen Verhaeltnissen auf den Kapitalmaerkten konnte die EMS-Gruppe wie vorgesehen das Finanzergebnis mit einem positiven Saldo von CHF 19 (66) abschliessen. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Sie haben gut lachen: Martullo und Christoph Blocher zählen zu den Gewinnern des «Bilanz»-Rankings Bild: KEYSTONE

Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers



Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

Die 300 Reichsten besitzen zusammen 613 Milliarden Franken. Das sind 18.6 Milliarden mehr als letztes Jahr.

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben terroristische Anschläge. Der Rausch auf den Immobilien- und Kunstmärkten ist verflogen. Einzig die Rohstoffmärkte haben sich nach jahrelangen Einbussen erholt. Und doch hat dieses durchzogene Jahr bei den 300 Reichsten in der Schweiz kaum Spuren hinterlassen.

Jeder Fünfte hat mehr

Zwar ist bei 25 Personen oder Familien das Vermögen geschrumpft; doch ihnen stehen 68 Reiche gegenüber, die, teils deutlich, hinzugewonnen haben. Damit ist mehr als jeder Fünfte der 300 Superreichen noch vermögender geworden.

Zudem hat das Gesamtvermögen mit einem Plus von über 18 Milliarden Franken deutlich stärker zugelegt als noch vor einem Jahr. Damals betrug das Plus 6 Milliarden Franken.

Als die «Bilanz» 1989 begann, das Vermögen der Reichsten in der Schweiz ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen, besassen die 100 reichsten Personen zusammen 66 Milliarden Franken. Pro Kopf entsprach das einem durchschnittlichen Vermögen von 660 Millionen Franken. Heute liegt das Pro-Kopf-Vermögen im Schnitt bei 2.04 Milliarden Franken. Es hat sich in den letzten drei Jahrzehnten also mehr als verdreifacht.

ARCHIV -  ZUM 90. GEBURTSTAG DES IKEA-GRUENDERS INGVAR KAMPRAD STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. -  Ingvar Kamprad, Founder of IKEA, poses for photographer before the Inauguration of Margaretha Kamprad Chair of Environmental Science and Limnology of the Ecole Polytechnique Federale de Lausanne (EPFL), in Lausanne, Switzerland, Monday, December 3, 2012. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Im Ranking auf Platz 1 der Reichsten ist ein altbekanntes Gesicht: Ikea-Gründer Ingvar Kamprad (Bild) und seine Familie. Bild: KEYSTONE

Hinzu kommt, dass mit 135 jeder Dritte der 300 Reichsten Milliardär ist. Laut «Bilanz» lebt demnach jeder 18. der weltweit 2473 Milliardäre in der Schweiz. Und: Für einen Platz unter der Top-Ten in der Schweiz brauchte es 2016 ein Vermögen von mindestens 10 Milliarden Franken.

Altbekanntes Trio

Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich auf den ersten drei Plätzen nur das Vermögen geändert, die Personen sind die Gleichen. So steht unangefochten auf Platz Eins die Ikea-Familie Kamprad. Bezifferte die «Bilanz» deren Vermögen letztes Jahr mit 44 bis 45 Milliarden Franken, sind es dieses Jahr 45 bis 46 Milliarden.

Auf Platz Zwei steht mit geschätzten 27 bis 28 Milliarden Franken der Bierbaron Jorge Lemann. Seine Beteiligung am weltweit grössten Bierbrauer ABInBev hat sein Vermögen 2016 um eine Milliarde Franken reduziert.

Platz Drei belegen die Familien Hoffmann und Oeri. Die Nachkommen der Gründer des Pharmakonzerns Roche verloren im letzten Jahr zwei Milliarden Franken aufgrund des dümpelnden Aktienkurses von Roche. Dennoch besitzen sie immer noch ein Vermögen von 23 bis 24 Milliarden Franken.

Die Familien Hoffmann und Oeri sind 2016 die grössten Verlierer, gefolgt von der Familie Hayek, deren Uhrenkonzern unter der Tourismusflaute im Zug der Terroranschläge etwa in Paris oder Belgien leidet. Platz Drei auf der Verliererliste belegt die Familie Brenninkmeijer, Besitzerin des Textilhändlers C&A.

Blochers mit 2 Milliarden mehr

Demgegenüber steht die Familie Blocher mit einem Zugewinn von zwei Milliarden Franken aus deren Engagements in den Bereichen Kunststoffe, Chemie, Läckerli und Medien. Ivan Glasenberg, Konzernchef und Grossaktionär des Rohstoffgiganten Glencore hat sein Vermögen um zwei Milliarden auf 4 bis 4.5 Milliarden mehr als verdoppelt. Ebenfalls um zwei Milliarden ist das Vermögen der Aufzüge- und Rolltreppenfamilien Schindler und Bonnard gewachsen.

Ivan Glasenberg, CEO of Glencore, reacts during an interview with Thomson Reuters in London, Britain, October 15, 2015. REUTERS/Toby Melville

Glencore-Chef Ivan Glasenberg hat sein Vermögen mehr als verdoppelt.  Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Immerhin zeigt sich an diesen Beispielen, dass der Schweizer Geldadel seine Millionen und Milliarden im Wirtschaftskreislauf vermehrt – und damit auch noch so manchen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. (sda)

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176Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphfa 03.12.2016 10:25
    Highlight Highlight 4. Dadurch wird der Zusammenbruch nur verzögert, nicht verhindert.
    5. Es braucht Alternativen zu Kommunismus und Kapitalismus. Sprich ein neues Geldsystem.
    6. Diese sind noch nicht ausgereift, weil die "Ökonomietheologie" lieber am alten Versagersystem herumbastelt.
    7. eine Transformation ist trotzdem unumgänglich!
  • Raphfa 03.12.2016 10:20
    Highlight Highlight Die Quintessenz der zunehmenden Vermögen in den Händen weniger lautet nach meiner Meinung:
    1. Der Kapitalismus führt infolge der leistungslosen Kapital- und Spekulationsgewinne zu einer Einbahnstrasse der Geldes in Richtung der bereits Vermögenden. Dasselbe gilt auch in Kommunismus, wegen fehlender Anlagemöglichkeiten aber tendeziell langsamer.
    2. Weil im Spätkapitalismus nicht mehr vollumfänglich investiert werden kann, wandert immer mehr in die Spekulationkassen.
    3. Die für das reale Wirtschaftsgeschehen notwendigen Gelder sind blockiert. Die Notenbanken drucken und drucken...
  • Sophia 03.12.2016 09:34
    Highlight Highlight Und dann kommt es noch so: Den Bauch bis zum Bersten vollgefressen und alle anderen als geistestsgestört zu bezeichnen. (Neuster Teleblocher) Das ist Nazichargon, so fing es am! Wann getraut er sich vom unwerten Leben zu reden?
    Komme nun ja keiner und sage, das sei wieder billigste Argumentation! Ich habe das Kriegsende noch selbst erlebt und weiss wovon ich rede. Es kommt immer schlimmer als man denkt!
  • Spooky 02.12.2016 19:05
    Highlight Highlight Für die Superreichen gilt: Die dümmsten Bauern haben die grössten Härdöpfel.
  • taisho-corer 02.12.2016 18:26
    Highlight Highlight Was mich an solchem Reichtum stört, ist die Tatsache das es nicht durch faires wirtschaften entstanden ist. Entweder man hat seine Macht missbraucht, Gesetze gebrochen oder Menschen ausgebeutet. Würde man die Geschäfte ethisch vertretbar führen, gäbe es keine Milliardäre auf der Welt. Das grosse Vermögen befände sich bei der Mittelschicht, was sehr wichtig für eine funktionierende Gesellschaft ist. Und genau hier ist die SVP/FDP federführend damit dies nicht passiert. Das wird mit allen Mitteln verteidigt, aber die Schuld an der Misere wird der Elite zugeschoben, welcher sie selber angehören.
    • Raphfa 03.12.2016 10:42
      Highlight Highlight Mich stört der Begriff Mittelschicht immer mehr. Heisst das, dass wir eine Armenschicht akzepieren sollen. Oder gar die Mittelschicht wie zur Zeit gezielt gegen die Armenschicht (gerne auch als Sozialschmrotzer bezeichnet) ausgespielt wird.

      Das Wort Schicht oder Klasse hat in einer egalitären Gesellschaft seine Berechtigung verloren.
  • Lowend 02.12.2016 15:24
    Highlight Highlight Ich sage immer hinter dem Wort "Vermögen" steht der Ausdruck "Ich vermag" und daher kommt es bei solchen "Vermögenden" eigentlich nur darauf an, was sie mit ihrer Kohle machen. Die einen horten es und stehlen sich so aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, andere brauchen es, um die Menschen aufzuhetzen, doch es gibt auch solche, die damit Medizin fördern, Kunst und Kultur unterstützen, oder auch Solarflugzeuge oder Segelyachten bauen.
    Geld zu haben bedeutet darum Verantwortung zu tragen, was aber auch bedeutet, dass Menschen, die ihr Geld nur horten, eigentlich menschlicher Abschaum sind.
    • Spooky 03.12.2016 04:55
      Highlight Highlight @Lowend
      Bis jetzt habe ich immer gemeint, du seist ein Linker und wollest den Kapitalismus überwinden. Anscheinend bist du aber Wischiwaschi wie die meisten anderen WatsonUser, bei denen man nicht weiss, ob sie für oder gegen die Superreichen sind.
    • Lowend 03.12.2016 11:57
      Highlight Highlight So ein gequirlter Schwachsinn kommt raus, wenn man nur Schwarz-Weiss denkt und keine Grautöne mehr sieht! Könnte es nicht viel eher so sein, dass es du bist, der einfache Weltbilder liebt und im Grunde keine Ahnung von der Vielfalt der Menschen hast?
      Ich habe immer gesagt, wenn mich einer nicht in eine seiner Schubladen einordnen kann, dann soll er doch gefälligst eine neue Kommode bauen. Also viel Spass dabei!
  • Tomb_the_Womb 02.12.2016 13:34
    Highlight Highlight Oh wie frustriert und von Neid zerfressen manche Zeitgenossen doch sind...
    • Hashtag 02.12.2016 14:14
      Highlight Highlight Wie langweilig ist es, jedes mal dieses Argument zu hören, wenn über Fragen der Gerechtigkeit diskutiert wird....
    • Tomb_the_Womb 02.12.2016 15:10
      Highlight Highlight Hashtag ich versuche es auf eine dir verständliche Art auszudrücken. Leistungsgesellschaft bedeutet, dass Wettbewerb existiert. Das findet tagtäglich statt und dies kann man auch nicht aufhalten. Menschen, denen aus gesundheitlichen Gründen verunmöglicht wird, an dieser Leistungsgesellschaft teilzunehmen, muss geholfen werden und nicht den Leistungsunwilligen. Zu Letzteren gehören Anhänger der SP jedoch viel zu oft.
    • saukaibli 02.12.2016 15:28
      Highlight Highlight Oh, wie frustriert und ausländerfeindlich du sein musst, wenn ich deine Kommentare sonst so lese...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 02.12.2016 12:57
    Highlight Highlight Mit der USR 3 schaffen wir einen Zuwachs um das doppelte, da bin ich mir sicher, dass wir das schaffen. 💪🏼
  • Firefly 02.12.2016 12:16
    Highlight Highlight Und wieso gibts keinen Fakelumzug im Herliberg gegen Abzocke? Haben die auch Schweizer eingestellt oder nur Grenzgänger? Wieso gewinnen die oberen zehn Prozent während die anderen verlieren? Woher kommt das Geld, von Einspahrungen? Wo wird gespart, bei den eigenen Wählern? Wieso demonstriert man nicht gegen Einspahrungen, nur gegen Ausländern? Fragen über Fragen
    • AdiB 02.12.2016 13:42
      Highlight Highlight Ich schreibe auch nicht fehlerfrei und will dich nicht angreifen. Aber du schreibst gespart richtig und Einsparung dan wider mit h.
      Aber ansonsten verstehe ich deinen unmut. Und will dir sagen, das der 0815 schweizer svpler ein sparmensch ist. Er denkt dass, das geld dass der staat spart ihm gehöre. Er kapiert nicht das nicht mal das geld das sich erarbeitet ihm gehört und er bei vernichtung (verbrennen z.bsp.) von geld bestraft wird.
    • Die Erleuchtung 02.12.2016 13:45
      Highlight Highlight Wenn du gerade Herrliberg ansprichst: Das "Geld" (was es eigentlich gar nocht ist, da es sich um einen Zuwachs an Vermögenswert handelt, was nicht gleichbedeutend mit Geld ist) kommt aus Kursgewinnen. Die EMS hat mehr Wert, die EMS gehört den Blochers, ergo sind die Blochers reicher (darüber ob sie jetzt mehr oder weniger "Geld" haben steht konkret nichts im Artikel).
    • saukaibli 02.12.2016 15:18
      Highlight Highlight @Die Erleuchtung: Und worauf stützen sich diese Kursgewinne? Auf Annahmen, dass sich die Firma vermutlich in den nächsten Jahren so und so entwickeln wird. Hat irgend jemand ausser den Aktionären einen Vorteil davon? Wohl kaum, zumindest nicht der Arbeitnehmer, dem ständig gedroht wird, dass er seinen Job verliert wenn er an der Urne nicht so stimmt wie es die Blochers gern hätten. Sowas nennt man dann Demokratie? Eher nicht, wohl doch eher Feudalismus oder Kapitalismus?
  • Die Erleuchtung 02.12.2016 12:10
    Highlight Highlight Die Kommentare hier sind echt erschreckend. Selbst minimale ökonomische Kenntnis scheint bei vielen Watsonlesern nicht vorhanden zu sein. Grundlegendste Irrtümer wie "wenn jemand reicher wird, muss jemand anderes ärmer werden" (nein muss nicht, weil Geldmenge nicht fix und weil grosser Teil dieser Vermögensveränderungen reine Buchgewinne sind) werden hier munter verbreitet und kaum jemand korrigiert. Mit solchen Falschannahmen wäre ich auch frustriert.
    • 7immi 02.12.2016 12:59
      Highlight Highlight Es braucht scheinbar jede ideologie ihre sündenbücke. Bei den einen sind es ausländer, bei denanderen die reichen. Es ist immer schön, wenn man schuldige findet und so nicht vor der eigenen tür kehren muss. In dieser situation bleiben fakten und wissen häufig auf der strecke... was nicht passt wird passend gemacht. was ideologien nicht alles bewirken können...
    • lilie 02.12.2016 13:18
      Highlight Highlight @Erleuchtung: Danke für diese Stimme der Vernunft! Vielleicht sollten Grundlagen der Wirtschaft und Unternehmensführung in den obligatorischen Schulstoff aufgenommen werden.
    • AdiB 02.12.2016 13:50
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Wenn geld aus dem nichts geschaffen wird, sprich einfach mal gedruckt wird verliert es an wert und somit wird ein teil der bevölkerung ärmer. Und geld wie du es erwähnst nur als buchhewinne deklariert werden ohne dass, das nötige bargeld vorhanden ist, kann sehr böse enden wenn die blase platzt.
      Es darf eigendlich nie mehr geld im umlauf sein als es die notenbanken erlauben. Ergo ist geld limitiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 02.12.2016 11:52
    Highlight Highlight Es ist jetzt wichtig, dass wir alle den Gürtel enger schnallen und dieses Steuergeschenk mit der USR III für die Superreichen annehmen, denn sonst drohen sie uns noch mit der Auswanderung von Arbeitsplätzen, oder ihrer eigenen.
    Die Blocher-Tochter hat das ja letzte Woche schon mal getan und ihre SVP wird sicher dafür sorgen, dass die Bevölkerung im Sinne des Grosskapitals stimmt und genug verängstigt sein wird, um denen das Geld freiwillig in den Rachen zu werfen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.12.2016 20:32
      Highlight Highlight Steuerwettbewerb bedeutet letztlich diejenigen anzulocken, die sich naturgemäss dort niederlassen, wo sie sich am wenigstens ums Gemeinwohl kümmern müssen. Also Leute, die naturgemäss nur an sich und nicht an andere, geschweige denn ans grosse Ganze denken wollen.

      In diesem Sinne würde ich es begrüssen, wenn Töchterchen Magdalena irgendwo in Singapur ein ihr genehmes Steuerexil fände. Am besten nähme sie doch gleich ihre ganze Familie mit.
  • piedone lo sbirro 02.12.2016 09:17
    Highlight Highlight der ems-chemie ist der ch-werkplatz egal, sie hat tausende arbeitsplätze ins ausland verlagert um steuern und arbeitskosten zu sparen.
    blocher wettert ständig gegen die eu, nimmt aber millionen eu-fördergelder entgegen.
    blocher kämpft für steuererleichterungen der reichen (ausländer) und unternehmen. in beiden fällen profitiert er tüchtig. zahlen müssen dann die rechnung die unterprivilegierten, die seiner partei wieder die stimme geben... mit speck fängt man mäuse, oder mit "ausländer raus!"-hetze die völkischen...
    • rodolofo 02.12.2016 16:09
      Highlight Highlight Das nennt sich eben Unternehmerisches Denken!
      Investitionen in die Politik müssen sich für "knallharte Verhandler", wie die Blochers zweifellos sind, lohnen, sonst nennen sie es "in der Schwatzbude zu Bern verplemperte Zeit".
      Da können wir "Linke" und "Grüne" uns durchaus eine Scheibe abschneiden davon!
      Was haben wir uns nicht schon verausgabt mit unseren Appellen und Initiativen!
      Alles wurde von der Bürgerlichen Mehrheit in Parlamenten und in der Bevölkerung abgeschmettert und verworfen.
      Ausser Spesen nichts gewesen.
      Ja so ist sie leider, unsere Bilanz: Tief rot!
      Wenigstens stimmt die Farbe.
  • rodolofo 02.12.2016 08:38
    Highlight Highlight Da haben sie gut lachen, die Blochers!
    Die Schweiz von den Linken regiert, und trotzdem haben es die schlauen Blochers geschafft, gleich viel Überschuss zu generieren, wie die sparsame Eidgenossenschaft!
    Da können sie ja bald auf Einkaufstour gehen, wie die Chinesen!
    Welche serbelnde Zeitung kaufen sie als Nächstes?
    Oder wie wär's mit dem Schweizer Fernsehen?
    Letzten Mittwoch schaute ich bei der Publikumsdiskussion "Hallo srf!" hinein und war ziemlich erschrocken: Da sassen lauter grimmige "Hardliner" und schimpften und nörgelten, was das Zeug hielt!
    Die stinkreiche "Wutbürger-Schweiz" eben...
    • Firefly 02.12.2016 12:24
      Highlight Highlight Die Schweiz von den Linken regiert? In welcher Schweiz lebst du?
    • saukaibli 02.12.2016 15:00
      Highlight Highlight @Firefly: Je nach eigenem Standpunkt sind alles Linke, z.B. wenn man PNOS-Mitglied ist.
    • rodolofo 02.12.2016 16:03
      Highlight Highlight @Firefly
      Muss ich Dich in aller Öffentlichkeit aufklären?
      Das war eine Postfaktische Ironie!
      Was ist das?
      Das ist eine Postfaktisch verpackte Botschaft, welche dermassen überspitzt daher kommt, dass sie sowohl von einem "Gläubigen der Rechtsnationalen Inquisition", als auch von einem humoristischen Satiriker verfasst sein könnte.
      Damit gelingt es "uns" (diejenigen, welche sich mit einigen plausiblen Gründen für intelligent und aufgeklärt halten) soweit tarnen, dass wir weder dem Rechtsnationalen Wutbürger-Mob, noch dem Schweizerischen Geheimdienst auffallen und ins Netz gehen.
      Alles klar?
  • dracului 02.12.2016 07:38
    Highlight Highlight Leicht vergessen die Reichen, dass wir in einem gemeinsamen Ökosystem leben. Dieses System funktioniert so lange, wie alle ein wenig davon profitieren. Der soziale Frieden ist in Gefahr, wenn Reiche immer reicher werden, während alle Anderen immer ärmer werden. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich so ein Pulverfass entzündet.
    • Wehrli 02.12.2016 10:54
      Highlight Highlight Und was ist wenn die Reichen reicher werden und der Mittelstand auch reicher wird? Wenn also die Mitte, 60% am meisten profitiert?
      Was auch tatsache ist, wenn Sie die Statistik anschauen. Natürlich gaukeln uns die SVP, die SP und die Emo-Schlötterlimedien etwas anderes vor, denn Sie brauchen den dauerempörten Leser.
    • Firefly 02.12.2016 12:27
      Highlight Highlight Momentan schaffen die Reichen es noch erfolgreich die Massen abzulenken, meist gegen Fremde oder andere imaginäre Feinde. Sie sind da leider sehr erfolgreich, oder die Massen sehr leichtgläubig, um es nett auszudrücken.
    • Firefly 02.12.2016 12:32
      Highlight Highlight @Wehrli es kann nicht aufgehen, dass in wirtschaftlich mageren Zeiten die oberen 60% reicher werden. Wenn der Reichtum schneller wächst als die Wirtschaft, dann muss dafür irgendwo bezahlt werden, das ist eine einfache Rechnung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 02.12.2016 07:34
    Highlight Highlight Na, ja die haben nun X Milliarden mehr, wer hat die aber jetzt weniger?
    • Die Erleuchtung 02.12.2016 10:12
      Highlight Highlight Niemand!
      Du gehst (wie so Viele) von der komplett falschen Annahme aus, die Geldmenge sei eine fixe, beschränkte Grösse. Dabei ist das Geldvolumen volatil und wer minimal informiert ist weiss, dass wir in den letzten Jahren eine massive Ausdehnung der Geldmenge erlebt haben!

      https://data.snb.ch/de/topics/snb#!/cube/snbmonagg
    • Wehrli 02.12.2016 10:55
      Highlight Highlight Niemand hat die weniger, das ist Buchwert, kein Nullsummenspiel. Aber das begreifen die Leute hier nicht ....
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.12.2016 13:20
      Highlight Highlight Geld hat einen Gegenwert. Man gibt Geld und erhält Wert. Das ist schon ein Nullsummenspiel.

      Verdoppelt die Zentralbank die Geldmenge, verliert das Geld den halben Wert.

      Bei Ausdehnung der Geldmenge verlieren diejenigen, die ihr Vermögen in Geld (statt Wert) angelegt haben.

      Daher muss Wachstum der Geldbeträge im Verhältnis zur Inflation (Gegenwert) stehen. Diejenigen, die ihr Geld über der Inflation vermehren, gewinnen, alle anderen verlieren.

      Theoretisch wäre es (auf Werte bezogen) ein Nullsummenspiel. Aber das wollen die Leute nicht glauben. Daher gerät es etwas aus dem Gleichgewicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 02.12.2016 07:25
    Highlight Highlight "Dass der Geldadel seine Milliarden im Wirtschaftskreislauf vermehrt und Arbeitsplätze schafft" lesen wir am Schluss des Beitrags. Dumm nur, dass deren Vermögen regelmässig stärker steigt als das durchschnittliche Wirtschaftswachstum und die Zunahme der Durchschnittslöhne. Kurz: Die Vermögenden schaffen weit weniger Arbeitsplätze als sie könnten - deshalb werden ihre Bankkonti immer dicker, und dafür dürfen wir ja bald auch noch ihre Unternehmenssteuern senken, damit sie - so Martullo-B.'s Drohung - ihre Geldmaschinen nicht ins Ausland dislozieren. Bescheuert, wer auf ihre Brosamen hofft!
    • saukaibli 02.12.2016 14:56
      Highlight Highlight Unternehmenssteuern senken ist doch schön, das macht es noch attraktiver die Gewinne zu optimieren, also noch weniger Arbeiter einzustellen um mehr Arbeit zu erledigen und diese auch noch schlechter zu bezahlen.
  • Lowend 02.12.2016 07:25
    Highlight Highlight Die Reichen werden reicher, die Grossinvestoren wissen nicht mehr wohin mit dem Geld und die einzigen, die dauernd sparen und Opfer bringen müssen, sind die Staaten und damit die Bevölkerungen. Merkt jemand, was da schief läuft?
    • Wehrli 02.12.2016 10:56
      Highlight Highlight Der grösste Grossinvestor ist 1. Die PKs, 2. Die Nationalbank. Beides gehört "DIR". Wir haben eine Staatsquote von 42%! Welche Opfer bringst du denn????
    • Lowend 02.12.2016 11:39
      Highlight Highlight Nimm mal deine nationalistische Brille ab und die Welt wird sofort grösser!
      Ich rede von internationalen Grossinvestoren und Unternehmen wie Apple, Google, Microsoft, Glencore, und wie sie alle heissen, die es locker mit unserer Nationalbank aufnehmen und die PK's reihenweise aufkaufen können!
    • Wehrli 02.12.2016 12:54
      Highlight Highlight Weltgrösste Firma heisst Apple, hat Cashbestände von 200 Mrd. Unsere Natzbank hält zurzeit 600mrd. Die schweizer PKs? 2000 Mrd. Da ist Glencore ein kleiner Minenfurz dagegen
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 02.12.2016 07:20
    Highlight Highlight Die Reichen werden immer Reicher? Klar, das nennt man freie Marktwirtschaft oder Kapitalismus. Solange wir nichts an diesem System ändern wird es immer so weitergehen. Die Wirtschaft wächst, aber nur die Reichsten profitieren davon, genau wie es seit mehr als 30 Jahren passiert. Seit dem Ende des Kommunismus wird der Kapitalismus einfach als alternativlos hingenommen. Dabei führt eben der Kapitalismus nicht nur zu extremer Ungleichheit, sondern auch zur Zerstörung unseres Planeten.
    • Die Erleuchtung 02.12.2016 10:41
      Highlight Highlight Die Aussage ist so falsch. Der Gini koeffizient ist relevant. Sprich es ist egal wie viel die Reichsten besitzen, solange es der Mehrheit besser geht und das ist nach wie vor der Fall (insbesondere auf die lange Frist).
      Die Frage ist; Wollen wir ein System in dem es Ungleichheit gibt, aber allen relativ besser geht oder ein System der Gleichmacherei und kollektive Armut.
    • Firefly 02.12.2016 12:40
      Highlight Highlight Aber die Mehrheit geht zurzeit auf Ausländer los, weil sie Angst haben die nehmen ihnen was weg. Also geht es den Leuten nun eben so besser wie den Reichen und sie sind einfach rassistischer geworden oder geht es ihnen schlechter und ihre Angst ist berechtigt?
    • saukaibli 02.12.2016 14:34
      Highlight Highlight @Die Erleuchtung: Das ist neoliberales Gefasel par Excelance. Wieso sollten wir eine Welt wollen, in der der Reichtum und somit die Macht bei einigen Wenigen liegt? Es würde uns allen noch viel besser gehen, wenn der Reichtum nicht so einseitig verteilt wäre. Oder sollen wir wirklich dankbar sein für ein paar Almosen, die wir von den Superreichen erhalten dafür, dass wir uns täglich den Arsch abchrampfen? Also wir wollen ein System wo einer der hart arbeitet mehr hat als andere, aber nicht Millionen mal mehr. Das Verhältnis stimmt einfach schon lange nicht mehr.
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  • Muggeseckli 02.12.2016 07:18
    Highlight Highlight Wie können sich einige Watsonnutzer jetzt derart darüber nerven? Wenn heute das ganze Geld in der Schweiz verteilt wird, so das jeder genau gleich viel hat, dann gibt es morgen wieder solche die nichts mehr haben und solche die das doppelte haben... Das Problem ist, dass es einige Menschen gibt die mit Geld und Macht umgehen können und es gibt sehr viele die genau dies nicht können.
    • Wehrli 02.12.2016 10:57
      Highlight Highlight Solche Wahrheiten will hier niemand hören. Stimm lieber in das Geheul das kleinen Mannes ein.
    • Lavamera 02.12.2016 14:36
      Highlight Highlight Und dann gibt es noch solche, die hineingeboren wurden und erben. Was, wie ich glaube, meistens der Fall ist.
  • Denverclan 02.12.2016 06:21
    Highlight Highlight Das Hirn mit solchen Beiträgen zu füttern macht krank. Das Leben ist für die meisten Menschen ein Überlebenskampf.....nur der Level ist unterschiedlich gelagert auf dem dieser Kampf stattfindet. Geld und Reichtum sowie das Streben danach ist vielleicht nicht unwichtig, aber es gibt wertvolleres was man dadurch verpasst. Man kann bei diesem Streben sogar das Leben verpassen. Unsere Sinne sind nicht spezifisch für's Geldschmöcken gedacht. Übrigens kann man Geld auch nicht in's Jenseits transferieren und Neid bringt sowieso nichts. Das Leben ist komplex und doch so einfach. Nicht nur schlecht.
    • Wehrli 02.12.2016 11:12
      Highlight Highlight "Das Leben ist für die meisten Menschen ein Überlebenskampf" ... ach ja? Wohnen Sie in Liberia oder Ogadugu?
    • Denverclan 02.12.2016 12:05
      Highlight Highlight Herr Wehrli, mit "die meisten Menschen" ist nicht nur unsere kleine Schweiz gemeint. Armut und Reichtum gibts bekanntlich auf der ganzen Welt. Um Sie aber doch zu beruhigen, ich kenne leider einige Schweizer Bürger und seit Jahrzenten hier lebende, anständige (nicht dass Sie mich falsch verstehen) "Ausländer"persönlich, welche tatsächlich Monat für Monat nicht auf Rosen gebettet sind. Glauben Sie mir, dort wo diese Menschen wohnen, möchten Sie Herr Wehrli nicht hausen. Ich kenne ganze Wohnsiedlungen in welchen Armut herrscht und der Stolz der Leute es nicht zulässt auf die Gemeinde zu gehen
  • CheGue 02.12.2016 06:13
    Highlight Highlight Dann entzieht euch doch ihr Ausgebeuteten, Ausgenutzten, ungerecht Behandelten dem System und gestaltet euch an einem schönen Fleck der Erde euer Leben selber! Ich jedenfalls bin froh, dass von Superreichen überhaupt Steuern gezahlt werden.... Oderstopft ihr die immer grösseren Finanzlöcher!! Ach ja, das sollen ja die andern.......
    • Froggr 02.12.2016 06:57
      Highlight Highlight Doch fair! Steuern sind kein Vermögensaushleich. Sie dienen dazu, dass von der Infrastruktur und Staatsinvestitionen profitiert werden darf. Davon profitiert ein Reicher wenn überhaupt nur minimal mehr als Normalsterbliche. Und sie bezahlen ja heute schon mehr. (Progressiver Steuersatz)
    • saukaibli 02.12.2016 07:23
      Highlight Highlight @RoJo: Wenn das Geld, was die Superreichen aus der Realwirtschaft abschöpfen in der Realwirtschaft bleiben würde, hätten wir alle viel, viel mehr davon. Superreiche machen schlussendlich unsere Wirtschaft und somit unsere Gesellschaft kaputt. Das wurde schon ihn mehreren guten Wirtschaftsbüchern von z.B. Thomas Piketty oder Joseph Stieglitz ausgezeichnet dargelegt. Vielleicht solltest du mal ein paar dieser Bücher lesen, dann würdest du deine Meinung ganz sicher ändern.
    • lilie 02.12.2016 07:57
      Highlight Highlight @Max Havelaar: Aber stimmt das?

      Steuertarife Kanton Zürich, Alleinstehende: Ein Büezer mit einem Jahreseinkommen von 43'700.- bezahlt 1'645.- Steuern. Das sind weniger als 3.5%.

      Ein Reicher mit einem Jahreseinkommen von 254'900.- bezahlt Steuern in der Höhe von 23'562.-. Das sind über 9%, also prozentual 2-3 mal so viel.

      (Beim Büezer kommen auf dieser Lohnstufe 7.- Steuern pro 100.- mehr Einkommen dazu, beim Reichen hingegen 13.- - also fast doppelt so viel).

      Die gleiche Rechnung könnte man auch für das Vermögen machen, die nicht umsonst auch als "Reichensteuer" bekannt ist.
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  • Raphfa 02.12.2016 02:16
    Highlight Highlight Der letzte Satz "...und damit auch noch so manchen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt..." sollte einmal gut analysiert werden. Nehmen wir mal an, dass dank fehlendem Arbeitszwang niemand für diese Leute gearbeitet hätte, wären die Leute dann wirklich zu Multimilliardären geworden?


    Ohne dass man stark von der Arbeit anderer Leute profitiert, kann man nicht so reich werden. Oder kennt ihr Einmannbetriebs-Milliardäre?
    • CheGue 02.12.2016 06:02
      Highlight Highlight Aber Millionäre!😜 wieso ist die Schweiz ein Land voll Neidern?! 🤔Vielleicht hätten sie halt in ihrem Leben etwas anders machen müssen?!
    • Xriss 02.12.2016 06:48
      Highlight Highlight Richtig. Alleine wird man nicht so reich. Es braucht hunderte, gar tausende, welche man für seine Idee begeistert, welche mit höchster Motivation täglich an ihre Arbeit gehen und somit das Unternehmen, deren Inhaber und letztlich auch sich selbst (erfolg)reicher werden lassen! So funktioniert unsere Wirtschaft und das ist auch gut so!
      Diese Mitarbeiter müssen erst gefunden und entsprechend motiviert werden. Das ist in der ersten Welt leider nicht selbstverständlich. Zu gross der Neid gegenüber Vorgesetzten!
    • Midnight 02.12.2016 07:40
      Highlight Highlight Ich gebe Raphfa recht. Die Arbeizsplätze werden vermutlich schon geschaffen, allerdings im Ausland. Grade Schindler hat in den letzten Jahren einen Grossteil seiner Mitarbeiter in Ebikon entlassen - und jedes Jahr Rekordgewinne erziehlt. Rundherum mussten denn auch etliche kleine Zulieferer schliessen, weil die Aufträge nach Osteuropa wanderten. Dass die ihr Geld vermehren konnten ist ja schön für sie, man sollte allerdings auch wissen, wer den Preis dafür bezahlt!
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  • ThomasHiller 02.12.2016 00:03
    Highlight Highlight Am Ende ist es relativ einfach: 80% Erbschaftsteuer und 1CHF Freibetrag für jeden 1 gespendeten CHF im Rahmen der Erbschaft -> das wird manch eine Verwerfung beseitigen.
    • Maett 02.12.2016 00:23
      Highlight Highlight @ThomasHiller: das würde zur Zerschlagung von haufenweisen Familienunternehmen führen. Ein Land, dessen Wirtschaft primär auf KMUs abgestützt ist, kann dadurch nur verlieren.

      0% Erbschaftsteuern sind (auch aus diesem Grund) logischer. Wenn das Budget nicht stimmt, muss man eben die ordentlichen Steuern anpassen.

      Reiche zur Kasse zu bitten kann man vergessen, das verhindert der Kapitalismus und die Globalisierung, weil sie ihr jeweiliges Vermögen bequem verschieben können. Erst müssten hier Anpassungen gemacht werden, aber dazu ist die Bevölkerungsmehrheit offensichtlich nicht bereit.
    • ThomasHiller 02.12.2016 00:34
      Highlight Highlight Ich denke nicht, daß das zu Zerschlagungen führt. Freibetrags- und Stundungsregelungen in sinnvoller Weise können Probleme vermeiden.
      Die Bevorzugung von KMUs ist sicherlich okay (bei mir in Deutschland wäre dafür wohl eine Grundgesetzänderung notwendig), sollte aber auch ihre Grenzen finden.
      Die Übertragung eines 20Mio-Unternehmens ohne irgendeine Erbschaftssteuer ist sicherlich auch nicht richtig. Wer so viel bekommt, sollte seine gesellschaftliche Verantwortung nicht vergessen.
    • phreko 02.12.2016 01:21
      Highlight Highlight "Erst müssten hier Anpassungen gemacht werden, aber dazu ist die Bevölkerungsmehrheit offensichtlich nicht bereit."
      Was meinst du damit?
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  • Menel 01.12.2016 23:58
    Highlight Highlight Der Geldfluss ist recht unausgeglichen. Das sind Einzelpersonen oder Familien, wie soll das Geld wieder in den Kreislauf kommen? 2000 Autos kaufen? 200 Häuser bauen?
    Wir haben Finanzlöcher, ja, aber auch Geldberge...
    • Oberlehrer 02.12.2016 00:58
      Highlight Highlight Y=C+I+G+NX

      Y: Summe aller Einkommen in der Schweiz
      C: privater Konsum
      I: Bruttoinvestitionen
      G: Staatskonsum
      NX: Nettoexporte (Exporte minus Importe)

      (Y-C-T)+(T-G)=I+NX
      S=I+NX

      T: Steuern minus Transfers
      (Y-C-T): private Ersparnis
      (T-G): Ersparnis Staat
      S=Ersparnis total

      Wächst das Vermögen nicht, fliessen die Einkommen ins C (stützt Konjunktur). Wachsen die Vermögen, steigt entweder I oder NX. Steigt I, wird dadurch Realkapital aufgebaut (erhöht Produktivität / Reallöhne). Steigt NX, werden durch Kredite ans Ausland Importe ermöglicht (stützt Konjunktur).



    • Spooky 02.12.2016 06:26
      Highlight Highlight @Oberlehrer
      «Manche reden leider lieber gescheit als verständlich.» (SP-Nationalrat Matthias Aebischer)😆
    • Marco86 02.12.2016 08:49
      Highlight Highlight Immer wieder witzig wie das reine Wiedergeben von Fakten zum Blitzliüberschuss führt.... Darum lieber Marx zitieren :-)....
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  • Asmodeus 01.12.2016 23:39
    Highlight Highlight Wieviel dieser Kohle basiert rein auf Aktien und stellt daher keine Arbeitsplätze zur Verfügung?
    • ThomasHiller 02.12.2016 00:01
      Highlight Highlight Aktien sind Beteiligungen, die Arbeitsplätze wie das Unternehmen selbst bereit stellen - was ist daran verkehrt ?
    • Maett 02.12.2016 00:24
      Highlight Highlight @Asmodeus: Aktien sind Kapital um Himmels Willen, da ist nun mal überhaupt nichts daran auszusetzen. Ohne diesen Mechanismus könnten Unternehmen weit weniger investieren, und damit ebenfalls weit weniger Arbeitsplätze schaffen.
    • lilie 02.12.2016 08:34
      Highlight Highlight @Asmodeus: Aktien sind Anlagen in ein Unternehmen. Ist das Unternehmen nicht produktiv, fallen die Aktien. Produktiv ist ein Unternehmen nur, wenn es viele produktive Mitarbeiter hat.

      Ohne Arbeitsplätze keine Aktien!
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  • Silent_Revolution 01.12.2016 23:38
    Highlight Highlight "Immerhin zeigt sich an diesen Beispielen, dass der Schweizer Geldadel seine Millionen und Milliarden im Wirtschaftskreislauf vermehrt - und damit auch noch so manchen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt."

    So werden diese immensen Unterschiede seit Jahrzehnten schöngeredet. Dass für solche Beträge Diebstahl am eigentlichen Wertschöpfer betrieben werden muss, sei es der Sklave im Kongo oder der Fabrikarbeiter oder Detailhändler in der Schweiz ist allen völlig egal. Hauptsache Arbeitsplätze und ihr könnt eure monatlichen Schulden (Haus, Wohnung, Handy, TV,Auto) bezahlen. Stolze Lohnsklaven eben.
    • dä dingsbums 02.12.2016 00:21
      Highlight Highlight Jap. Die Schweizer wollen das genau so. Sonst würden die Abstimmungen nicht fast immer im Sinne der Superreichen ausgehen.
    • Maett 02.12.2016 00:26
      Highlight Highlight @Silent_Revolution: ja, und jetzt erklären Sie mir mal ein besseres System in einer globalisierten Welt. Will man den Reichen was wegnehmen passiert was? Richtig, sie verschwinden und investieren es anderswo, wo man nicht zu viele Fragen stellt.

      Muss ihnen nicht gefallen, richtig ist es aber allemal.

      Mit der Aufweichung der ökonomischen Grenzen, ist nun mal auch das hier erwirtschaftete Geld nicht mehr greifbar - alles hat so seine Folgen...
    • Silent_Revolution 02.12.2016 01:18
      Highlight Highlight Die Globalisierung ist ja Teil der Problematik.
      Genau, bei härteren Regeln für Konzerne wird innerhalb kürzester Zeit in andere Staaten ausgelagert was eben nur geht.
      Nur, wenn es so weiter geht, führt uns dieses ständige Profit- und Machtstreben direkt in den Abgrund. Das System ist ausgelegt auf "mehr". Mehr Produktion, mehr Konsum, mehr Menschen. Bei offensichtlich begrenzten Ressourcen. Das ist ja kein rein schweizerisches Problem, aber wir beheimaten eine zu anderen Staaten vergleichsweise sehr grosse Liste and abartigsten Konzernen. 1/2
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  • Typu 01.12.2016 23:32
    Highlight Highlight Das sind die feel good artikel für die breite leserschaft. Danke medien, dass ihr uns jährlich wieder an die vermögenssituation der reichen erinnert. Immer wieder spannend.
  • Oberlehrer 01.12.2016 23:21
    Highlight Highlight "Damit ist mehr als jeder Fünfte der 300 Superreichen noch vermögender geworden."

    Oder anders formuliert: "Fast vier von fünf Superreichen konnten ihr Vermögen nicht vergrössern." So wird es ev. in der NZZ stehen...

    Dies nur als kleines Beispiel dafür, wie Journalisten die Vermögensentwicklung der 300 Reichsten je nach ideologischem Spin eher skandalisieren oder eher relativieren können. Beide Formulierungen sind mathematisch korrekt bzw. identisch, die Wirkung beim Leser mutmasslich jedoch sehr verschieden.
    • dä dingsbums 02.12.2016 00:23
      Highlight Highlight Interessante Betrachtung. Danke für den Denkanstoss.
    • trio 02.12.2016 00:43
      Highlight Highlight @Oberlehrer und wie steht es in der NZZ, das die 300 Reichsten 18,6 Milliarden mehr als letztes Jahr besitzen?
    • Oberlehrer 02.12.2016 03:51
      Highlight Highlight Etwa so: "Das Vermögen der 300 Reichsten stieg um knapp 3%. Seit dem Jahr 2000 nahm das Medianvermögen (die Hälfte hat weniger bzw. mehr) stärker zu als das Vermögen des obersten Dezils (reichste 10%). Mit anderen Worten: Die Vermögensungleichheit sank."

      @NZZ: Wann kann ich bei euch anfangen?
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  • Mandra 01.12.2016 23:11
    Highlight Highlight Und denkt daran, bei der nächsten Abstimmung über eine allfällige Erbschaftssteuer unbedingt NEIN stimmen....... und ja nicht motzen oder in Frage stellen, denn dann wird man ja noch vom Mittelstand selber als Neider bezeichnet.
    • Menel 02.12.2016 00:01
      Highlight Highlight Wer hinterfragt, dem wird die "das kostet Arbeitsplätze" -Keule präsentiert...
  • fnz12 01.12.2016 22:33
    Highlight Highlight Den letzten Abschnitt finde ich doch mehr als schmeichelhaft. Frau Martullo-Blocher hat ja schon angekündigt, falls die USR III nicht angenommen wird sie mit ihrer Firma ins Ausland abwandern könnte...soviel zum Thema Arbeitsplätze...
    • lilas 02.12.2016 00:00
      Highlight Highlight Ist sie dann ein Wirtschaftsflüchtling?

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

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