Schweiz

Umgestylte Magistraten

Hiphop-Ueli, Rasta-Dorli, Hipster-Didi: Jugendparlamente veräppeln Bundesräte

02.11.14, 17:23 03.11.14, 12:45

In der Schweiz gibt es auf kantonaler Ebene und in den Gemeinden über 30 Jugendparlamente. Am Wochenende trafen sie sich zur Konferenz des Dachverbandes der Jugendparlamente und beschlossen, die nationale Kampagne «Mach die Schweizer Politik jugendlicher» zu lancieren. 

Die Kampagne wurde von einer Zürcher Werbeagentur lanciert und hat das Ziel, darauf aufmerksam zu machen, dass Politik durchaus auch jugendlich sein kann. Dazu wurden die sieben Bundesräte in überraschende Outfits gesteckt und «typisch jugendlich» umgestylt. Dabei habe der Dachverband der Jugendparlamente bewusst ein breites Spektrum der Jugendtypen verwendet, «vom Emo bis zum Hipster».

Bundespräsident Didier Burkhalter nahm an der Konferenz teil und dankte den über 160 Jugendlichen für ihr Engagement. «Durch Ihre Debatten und vor allem durch Ihre Überzeugung und Ihre Werte übernehmen Sie wichtige Verantwortung für die Zukunft unseres Landes», sagte der Bundespräsident am Freitagabend. Er äusserte sich zudem positiv zur Stimmrechtsalter-16-Forderung des Dachverbandes. (pma)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The Destiny 03.11.2014 05:35
    Highlight Was genau soll ews darstellen?
    Emo oder ghotic?
    2 1 Melden
  • Zeit_Genosse 03.11.2014 01:02
    Highlight Ein bischen "photoshöple" passt zu Jugenpolitik, die lieber die Alten umstylen will, als sich erwachsen einbringen möchte. Effekthascherei macht Politik nicht besser oder jünger. Die Jungen sollen durch eigene Themen und Ideen auffallen. Taten statt Bildli. Freue mich von den Jungen, nicht von einer Werbeagentur, zu hören.
    11 33 Melden
  • flowsen 02.11.2014 23:00
    15 0 Melden
    • Moe Mentmal 14.11.2014 19:16
      Highlight Und die “Originale“ von R.H. sind erst noch viel besser und lustiger.
      1 0 Melden
  • Micha Moser 02.11.2014 17:58
    Highlight Die Fotos sind so oder so sehr lustig geworden :D ob es etwas bringt mag ich zu bezweifeln. Das Stimmrecht ab 16 Jahren kann man auch überdenken. Wäre mir da aber noch unschlüssig ob dies gut wäre.
    19 0 Melden
    • xd 02.11.2014 22:36
      Highlight absolute übereinstimmung. obwohl ich auch ein jugendlicher bin, glaube ich, dass wir uns zwar engagieren müssen, aber die Älteren Leute haben nun mal mehr erfahrung.
      7 4 Melden
    • Kian 02.11.2014 22:44
      Highlight Erfahrung wird überschätzt.
      9 7 Melden

Swisscom-Chef: «In der Schweiz ist es sehr schwer, ein 5G-Netz aufzubauen»

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit dem besten und schnellsten Netz zum Surfen. Doch jetzt droht laut Urs Schaeppi gleich doppeltes Ungemach – wegen dem strengen Strahlenschutz und dem neuen Fernmeldegesetz.

Tief entspannt und eine Viertelstunde früher als angekündigt trifft Swisscom-Chef Urs Schaeppi in unserem Newsroom in Aarau ein. «Es hatte für einmal keinen Stau», sagt er. Der Chef über 22 000 Mitarbeiter nimmt Platz und legt sein Smartphone auf den Tisch. Es ist 9 Uhr und wir fragen, wie oft er das Gerät am Morgen schon benutzt habe. Schaeppi überlegt kurz und antwortet dann, «sicher schon 15- bis 20-mal». 

Was haben Sie mit dem Gerät gemacht?Urs Schäppi: E-Mails und SMS …

Artikel lesen