Schweiz

Blick auf das Ustermer Stadthaus: Die Gemeinde im Zürcher Oberland leistet bei der Flüchtlingsintegration Pionierarbeit.   Bild: KEYSTONE

Uster tanzt gerade ziemlich aus der Reihe – und hat damit Erfolg 

10.01.17, 05:12 10.01.17, 12:25

Seit Juni 2016 dürfen Asylsuchende in der Stadt Uster flächendeckend einer Beschäftigung nachgehen. Damit will die drittgrösste Stadt des Kanton Zürichs den Migranten von Anfang an eine Tagesstruktur geben und sie an die hiesige Arbeitswelt heranführen. Denn in Uster geht man davon aus, dass die Flüchtlinge längerfristig in der Schweiz bleiben werden.

Das Beschäftigungsprogramm, welches nun seit mehr als sechs Monaten läuft, ist ein Erfolg, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Demnach helfen die Flüchtlinge nun mit beim Schneeräumen, erledigen Malerarbeiten und bewachen die Velostation beim Bahnhof. Es sei gelungen, für fast alle erwachsenen Flüchtlinge eine Beschäftigung zu finden, sagt Jörg Schilter, Leiter der Ustermer Asylkoordination gegenüber der Zeitung. Einen Arbeitszwang für die Flüchtlinge gibt es zwar nicht, doch die Behörden erwarten den Arbeitseinsatz.

Positive Feedbacks

Im Normalfall arbeiten die Asylsuchenden drei bis vier Nachmittage in der Woche. Am Morgen besuchen viele Deutschkurse, welche von Freiwilligen organisiert werden. Für die geleistete Arbeit erhalten die Asylsuchenden, welche fast alle den Status N haben, zwar lediglich 1.80 Franken pro Stunde, doch das Feedback fällt auch bei ihnen positiv aus. Viele seien froh, dass sie etwas zu tun haben, schreibt der Tages-Anzeiger.

In Uster ist man zudem überzeugt, dass durch das Beschäftigungsprogramm, die Akzeptanz der Flüchtlinge in der Bevölkerung gestiegen ist. Ein Asylsuchender der arbeitet, stösst auf mehr Goodwill als ein Asylsuchender, der im Park oder am Bahnhof herumhängt. 

Regierungsrat bleibt kritisch

Den positiven Erfahrungen zum Trotz steht der Kanton Zürich dem Modell Uster kritisch gegenüber. Wie der Tages-Anzeiger schreibt, fürchtet sich der Regierungsrat davor, dass die Flüchtlinge andere Arbeitskräfte verdrängen. Zudem werde durch die frühzeitige Beschäftigung die Integration beschleunigt, obschon noch gar nicht über das Asylgesuch entschieden sei. Dies erschwere bei einem negativen Entscheid nur die Abschiebung. (cma)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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63
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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 10.01.2017 18:19
    Highlight Ein super Projekt, das gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt: Die Leute werden beschäftigt und kommen so nicht auf dumme Ideen. Auch wichtig: Die erworbenen Sprachkenntnisse können sofort geübt werden.

    Ausserdem können sie sich so ein Taschengeld dazu verdienen. Klar, Fr.1.80/h ist nicht viel, aber es geht ja nicht um einen regulären Broterwerb, sondern um Beschäftigung. Und die Gemeinde kann Arbeiten günstig erledigen lassen (wobei man berücksichtigen muss, dass sie immer noch die Last der Tagesgelder trägt und zudem die Leute ja auch betreuen muss).

    Ich sehe nur Vorteile! 👍
    9 1 Melden
  • illoOminated 10.01.2017 12:57
    Highlight Dieselben Leute, die hier rumjammern, dass Schweizern Arbeitsplätze geklaut werden, behaupten auch die Asylsuchenden würden nicht arbeiten und wären Sozialschmarotzer.

    Man könnte fast schon meinen es geht ihnen nicht darum was sie tun, sondern vielmehr darum wer sie sind - aber das wäre ja rassistisch...
    52 3 Melden
  • thunder 10.01.2017 10:16
    Highlight Ein Witz, dass das Programm freiwillig ist! Arbeitszwang wäre nicht mehr als recht!
    Schlussendlich profitieren die Flüchtlinge von einer allumfassenden Rundumversorgung!
    18 72 Melden
    • Charlie Brown 10.01.2017 11:24
      Highlight Wart mal, ich da noch was für dich: !!!

      Brauchst du noch ein paar?

      Da: !!!
      53 12 Melden
  • Thinktank 10.01.2017 10:05
    Highlight Wieso wendet man dieses Modell nicht für alle Arbeitslosen an? In der Schweiz gibt es hundertausende Arbeitslose oder Ergänzungsleistungen Beziehende. Die Gemeinden könnten die Hälfte ihres Personals einsparen für Sachbearbeiter, unqualifizierte Arbeit etc. oder ich könnte mir endlich eine Putzfrau und einen Gärtner leisten. Wahrscheinlich muss man einfach noch ein wenig warten, bis die Arbeitslosenzahlen weiter steigen und die Mittelschicht keine Lust mehr hat, immer mehr Steuern für das Sozialleben anderer zu leisten.
    16 57 Melden
    • Lord_ICO 10.01.2017 10:46
      Highlight Der Kern Ihrer Aussage ist, Sie wollen billige Arbeitskräfte für Arbeiten für die Sie sich zu schade sind und die es Ihnen nicht Wert sind den Arbeitern einen anständigen Lohn auszuzahlen.
      Wenn man Ihren "tollen" Vorschlag umsetzen würde, wären weitere hunderttausende Menschen Arbeitslos und man müsste weiter Plätze schaffen. Wo würde man hochqualifizierte Arbeitslose einsetzen? In ihrem Fachgebiet oder in unqualifizierter Arbeit? Welche Firmen dürften von diesen billigen Arbeitskräften profitieren? Mit dieser Idee würde sich eine neue soziale Unterschicht bilden, siehe Mini-Jobs in DE.
      55 2 Melden
    • Charlie Brown 10.01.2017 11:31
      Highlight Vorab; Warum kommen die am kürzesten gedachten Vorschläge immer von usern, die so hochfliegende Namen wie "thinktank" haben?

      Nun noch zum Inhalt... Lord_ICO hat schon vieles gesagt.

      Ich möchte nur noch anmerken, dass die Arbeitslosenquote mit 3.3% verdammt tief ist. Was soll die Polemik mit "Wahrscheinlich muss man einfach noch ein wenig warten, bis die Arbeitslosenzahlen weiter steigen..."?

      Seit Jahren posaunen die Wutbürger Zeug raus von schlechter Wirtschaftslage und Massenarbeitslosigkeit. Und doch geht es uns im Schnitt besser als allen anderen in Europa.
      45 5 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 13:36
      Highlight Kannst du heute schon, als ich nicht arbeitsfähig war, habe ich auf der Gemeinde Kopien gemacht und Briefe verschickt (nichts vertrauliches), habe Spaziergänge mit Leuten aus dem Altersheim unternommen, habe in der Projektwoche der Schule geholfen, war fötzelen mit den Gemeindearbeitern und habe bei der Papiersammlung geholfen. Dafür bekam ich 5.-/h, aber wichtig ist dass es freiwilig ist und bleibt, so konnte ich ohne schlechtes Gewissen absagen, wenn es mir mal nicht gut ging.
      20 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 09:06
    Highlight Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge
    #stopclickbait
    34 3 Melden
  • suchwow 10.01.2017 08:10
    Highlight An diejenigen Leser, die sich am oben erwähnten Stundenlohn aufhängen: es geht mehr um die Symbolik als um das Geld.

    Zwar erhaltet ihr knapp zwei Franken pro Stunde, ABER ihr werdet gebraucht und habt auch was zu tun, anstatt von Tagesanbruch an zu warten, wann ihr wieder schlafen könnt (weil ihr ja eh nichts zu tun habt).
    128 4 Melden
  • lily.mcbean 10.01.2017 07:33
    Highlight Geniale Sache! Für die Flüchtlinge eine super Lösung die einer Tätigkeit nachgehen wollen, und ein starkes Zeichen an den Faulpelzen die nur profitieren wollen. Das brauchen wir in der ganzen Schweiz!
    71 7 Melden
  • Wilhelm Dingo 10.01.2017 07:30
    Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings darf das nicht im Sinne einer Öffnung des Arbeitsmarktes verstanden werden sondern klar als Erbringung einer Gegenleistung für die bezognen Unterstützungsgelder.
    75 9 Melden
  • Posersalami 10.01.2017 06:55
    Highlight Bravo Uster! Endlich mal wieder eine sinnvolle Sache für Asylauchende! Hoffentlich macht das Modell Schule. Einzig die 1.80 / h find ich etwas zu geizig, aber ihr habt ja grad erst damit angefangen.
    62 48 Melden
    • hueberstoebler 10.01.2017 07:57
      Highlight du weisst aber schon dass sie mehr als die 1.80 in der stunde erhalten? Unterkunft, Taschengeld, Lebensmittel, Mobiltelefone etc.
      Die 1.80 sind da nur noch ein Zückerchen obendrauf für die freiwillig geleistete Zusatzarbeit. Das ist doch vollkommen in Ordnung?
      82 24 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 08:22
      Highlight Allein reisende Erwachsene erhalten exakt 168.- alle 2 Wochen, das sind 12.- / Tag. Davon bezahlen sie meist den ÖV und immer ihr Essen, Kleider, Telefonkosten usw. Dazu bezahlt man ihnen die Unterkunft mit NK und natürlich das Verfahren an sich. Ich weiss das schon.

      Ich finde 1.80/h für teilweise harte körperliche Arbeit (zB. im Wald, jetzt im Winter..) schon etwas wenig, auch wenn man es mit der Leistung verrechnet, die sie beziehen. Aber es ist natürlich besser als nichts.
      38 15 Melden
    • Christian Mueller (1) 10.01.2017 08:50
      Highlight Mobiltelefone? Jetzt erzählst Du auch so n Scheiss? Die bezahlen sie selbst, so wie das meiste.
      47 19 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 08:59
      Highlight @ Christian Mueller (1): ähm also.. genau das habe ich doch geschrieben? Guthaben fürs Telefon berappen sie von den 168.-, die sie alle 2 Wochen erhalten, selbst.
      14 3 Melden
    • Christian Mueller (1) 10.01.2017 13:12
      Highlight Sry, falsch verstanden. Zu schnell gelesen.und auf den obersten kommentar geantwortet. Deiner war noch nicht da.
      5 2 Melden
    • Bowell 10.01.2017 14:18
      Highlight Es geht ja weder darum Menschen auszubeuten, noch ihren Lebensunterhalt selber bestreiten zu lassen sondern sie zu beschäftigen und eine Tagestruktur zu ermöglichen.
      5 1 Melden
  • Findolfin 10.01.2017 06:44
    Highlight Als ob ein Schweizer Bock hätte, die Fahrräder am Bahnhof für 1.80 pro Stunde zu bewachen ;)
    124 19 Melden
    • o.o 10.01.2017 07:03
      Highlight Ja eben deshalb die Verdrängung. Wenn dein Job jemand für 1.80/h macht bist du auch schnell weg.
      19 133 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 07:18
      Highlight Gab es in den letzten 100 Jahren irgendwo in der Schweiz Schweizer, die für 1.80.-/h Velos bewacht haben? Zu welchem Job eines Schweizers steht ein Asylsuchender ohne jede Sprachkenntniss (und ohne Berufslehre oder Studium) in Konkurrenz?

      Es wird hier wirklich immer absurder.
      161 11 Melden
    • o.o 10.01.2017 07:25
      Highlight Bei uns werden Velos von Schweizern bewacht, klar nicht zu dem Lohn, aber das ist ja genau das Problem.
      13 79 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 07:57
      Highlight Wo gibts denn von Schweizern bewachte Velos? Bitte die Stadt und den genauen Standort angeben.
      82 6 Melden
    • R&B 10.01.2017 08:18
      Highlight @was ist das für 1 life: Sorry, aber das glaube ich Ihnen schlichtwegs nicht.

      Wenn Sie keine Gegenargumente haben, überlegen Sie sich bitte, warum Sie keine Gegenargumente haben. Könnte es sein, dass Sie Unrecht haben? Sich irren, heisst nicht "falsch" zu sein, sondern etwas Neues gelernt zu haben und vorwärts zu kommen.

      Also: bitte nicht lügen.
      54 5 Melden
    • Aged 10.01.2017 08:29
      Highlight @was ist das: lies doch bitte den Text vorher.
      8 1 Melden
    • o.o 10.01.2017 08:59
      Highlight http://www.luzernmobil.ch/verkehrsmittel/velo/stadt-luzern/bahnhof-luzern
      2 3 Melden
    • o.o 10.01.2017 09:54
      2 6 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 10:10
      Highlight @was ist das für 1 life: Und diese Personen vor Ort tun also nichts anderes, als die Velos bewachen? Ich kenne das so, dass die auch Administrative Aufgaben wahrnehmen und Velos auch ausleihen. Dafür sind gute Deutschkenntnisse erforderlich, also stehen sie nicht in Konkurrenz zu Asylsuchenden, deren Deutsch ja idR. eher nicht so "toll" ist.

      Korrigieren sie mich wenn ich falsch liege, aber ich habe wirklich noch nie gesehen, dass an einem Veloparkplatz permanent Personen herumstehen die nur Bewachungsaufgaben haben.
      11 3 Melden
    • D(r)ummer 10.01.2017 10:10
      Highlight Tatsächlich gibt es sowas am Bahnhof Luzern, wenn man Richtung Uni läuft (unter/neben der Zufahrt zum Parkhaus)^^

      Ob das nötig ist oder nicht, Hauptsache die Asylsuchenden bekommen eine Beschäftigung.
      3 1 Melden
    • Zarzis 10.01.2017 10:17
      Highlight Luzern?
      WOW, da hat ein Kumpel von mir 3 Wochen Velo Bewachung am Bahnhof gemacht. Nicht als Job sondern, glaubs als Zivildienst. Er fand es total Nervtötend und hat den ganzen Tag, seine Arbeitskollegen vom Bezahlten Job, mit SMS Genervt.
      Also wird einem Schweizer nicht den Job weggenommen, sondern nur die langweile Zivildienst Beschäftigung.
      16 1 Melden
    • ElendesPack 10.01.2017 10:27
      Highlight Leute an geschützten Arbeitsplätzen verdienen auch nicht viel mehr als CHF 1.80 pro Stunde und leben dabei ebenfalls vom Existenzminimum, das aufgrund Rente und EL berechnet wird. Sie sind ebenfalls produktiv und erarbeiten Mehrwert. Darüber mokiert sich ebenfalls kein Mensch oder jedenfalls habe ich darüber noch nie Artikel oder Kommentare gelesen.
      13 1 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 11:07
      Highlight @ElendesPack: Ich finde die 1.80/h für geschützte Arbeitsplätze (falls es wirklich so sein sollte, ich höre zum ersten mal davon) ebenfalls etwas geizig. Wer einen Mehrwert erarbeitet soll doch bitte wenigstens etwas davon partizipieren und die Möglichkeit haben, durch seine Arbeit wenigstens etwas über das Existenzminimum zu kommen. Das Geld fliesst schliesslich nahezu 100% sofort wieder in unsere Wirtschaft zurück.
      6 2 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 14:23
      Highlight "Mit dem Betreiben der Station bietet die Caritas Luzern 15 bis 20 Sozialhilfebezügern einen Arbeitsplatz, um sie auf die Integration in den Arbeitsmarkt vorzubereiten." Und in Uster wird die Velostation vom Verein für berufliche und soziale Integration Bezirk Uster betrieben.
      Asylsuchende sind Sozialhilfebezüger die auf eine Integration in den Arbeitsmark vorbereitet werden sollten oder findest du nicht?

      http://www.caritas-luzern.ch/p81002521.html?force_folder=081000369

      http://www.alsobp.ch/content/d/1/index.php?N1=Dienstleistungen
      6 2 Melden
    • ElendesPack 10.01.2017 19:11
      Highlight Ich habe Posersalami hier unter diesem Kommentar nochmal geantwortet. Ist diese Antwort in den Weiten des Netzes verloren gegangen oder wurde sie nicht freigeschaltet, weil es beleidigend war von mir, ihm punktuell zuzustimmen?
      1 0 Melden
    • Echo der Zeit 10.01.2017 21:54
      Highlight @Posersalami - Menschen an geschützten Arbeitsplätzen verdienen durchaus 1.80 in der Stunde, kann ich so bestätigen.
      2 0 Melden
  • Grundi72 10.01.2017 06:00
    Highlight Das ganze ist auch in Uster äusserst umstritten. Barbara Thalmann Interessiert das alles nicht und nutz einmal mehr Schwächere aus um sich selber zu profilieren.

    Und was nicht im Bericht steht: viele Flüchtlinge beantragten das Versetzen in eine andere Gemeinde um dem Arbeiten zu entkommen. Kann man in der Lokalpresse entnehmen. Aber ja... Barbara Thalmann Stammbach und der Tages Anzeiger.. :-) Nice try!
    49 91 Melden
    • pamayer 10.01.2017 06:25
      Highlight Ohä. Tönt etwas anders, als die offizielle Schreibweise.
      Schade, da die Idee an sich ganz gut ist. Oder eben sein könnte.
      31 11 Melden
    • _kokolorix 10.01.2017 06:25
      Highlight Wer ist Barbara Thalmann? Wird im Artikel nirgends erwähnt.
      47 3 Melden
    • Maunadis 10.01.2017 06:47
      Highlight Ich höre in Uster nur positive Stimmen dazu!
      65 9 Melden
    • Süffu 10.01.2017 06:49
      Highlight Wo sich die Filterblasen treffen. Ich finds gut.
      59 3 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 06:53
      Highlight Bitte einen Link zur Lokalpresse posten, wo das drinnen steht. Ich glaube ihnen nämlich nicht. Es besteht ja kein Zwang zum Arbeiten.
      76 12 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 07:28
      Highlight Schick mal den Link zu diesen berichten. Höre aus Uster nichts negatives.
      56 5 Melden
    • ElendesPack 10.01.2017 10:31
      Highlight In Uster ist genau das, was Grundi schreibt Allgemeinwissen. Thalmann ist die Präsidentin der Sozialbehörde, die noch nie durch besonders soziales Verhalten bekannt wurde. Ebenfalls bekannt ist die Verquickung zwischen Armin Manser, Abteilungsleiter Soziales, und Also!, einem Integrationsbetrieb für Sozialhilfebezüger, in dessen Leitung Manser sich nebst seinem Behördenjob befindet.
      Das sind alles so Lokalgeschichten, die bei näherem Hinsehen weniger sozial sind als vielmehr ein Gschmäckle haben.
      10 7 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 11:09
      Highlight @ElendesPack: Soso, Allgemeinwissen. Woher hat die Allgemeinheit denn dieses "Wissen"?
      10 3 Melden
    • ElendesPack 10.01.2017 12:06
      Highlight Posersalami: Aus dem Interesse an der Lokalpolitik. Ich möchte allerdings dabei nicht in Abrede stellen, dass ein Teil von dem auch das übliche Dorf-Gerüchte-Aufblasen sein kann.
      6 1 Melden
    • #bringhansiback 10.01.2017 14:14
      Highlight @ElendesPack: Quellenangaben bitte. Ein "Allgemeinwissen" und "ich habe gehört dass" zählt nicht.
      Alles andere ist sonst nur populistisches Gepoltere.
      8 3 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 15:14
      Highlight Hat jemand ein Züriost-Abo? Habe da einen Artikel gefunden vom 13.06.16 "Asylsuchende arbeiten, um sich an die Schweiz zu gewöhnen", ich weiss ist erst 6 Wochen nach Einführung aber mehr als "Ustemer Allgemeinwissen" ist es allemal.

      http://zueriost.ch/search?keywords=Uster+asylsuchende+arbeiten&section=All&source=All&author=&date%5Bfrom%5D=&date%5Buntil%5D=
      2 1 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 15:51
      Highlight @ Sauäschnörrli: Nein, ich habe kein solches Abo. Aber was steht da drinnen? Steht da drinnen, dass die Asylanten in Massen Uster verlassen wollen, um bloss nicht arbeiten zu müssen?
      2 1 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 16:28
      Highlight Kann es eben auch nicht lesen und hoffte jemand anderes kann es. 😊
      1 1 Melden
    • ElendesPack 10.01.2017 19:07
      Highlight bringhansiback: Ja, zu Dorf- oder Stadtgerede gibt es natürlich x Quellen. Sowas wird in der Regel vom Brockhaus bis zu Wikipedia akribisch aufgezeichnet.
      3 0 Melden
  • thefru1 10.01.2017 05:54
    Highlight but maybe...
    198 13 Melden
    • Alnothur 10.01.2017 06:26
      Highlight Vielleicht ist das auch einfach ein idiotisches Argument - warum einen Schweizer anstellen, wenn man den Flüchtling (oder u.U. "Flüchtling") für Fr. 1.80 die Stunde haben kann?
      38 116 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 06:29
      Highlight @alnothur: ernsthaft?
      63 16 Melden
    • sowhat 10.01.2017 06:47
      Highlight @alnothur: ja klar, weil Schweizer sich darum reissen Veloständer zu bewachen.....
      104 7 Melden
    • Maunadis 10.01.2017 06:52
      Highlight Wenn Du Dich etwas genauer informiert hättest, dann wüsstest Du, dass genau mit Sperberaugen darauf geachtet wird, dass es eben keine Jobs sind, die man Schweizern wegnimmt. Immer dieses unfundierte Losmotzen! Wenn wir die Leute nicht nach dem Asylentscheid in der Sozialhilfe haben wollen, tun wir gut daran, vorzusorgen. Sowohl mit den dänn bereits bekannten geregelten Tagesstrukturen als auch den Sprachkursen.
      135 6 Melden
    • Theor 10.01.2017 07:23
      Highlight Nur schade, dass kaum Flüchtlinge die Sprachkurse besuchen...
      9 49 Melden
    • Charlie Brown 10.01.2017 07:46
      Highlight @Maunadis: Deine Argumente sind gut. Leider laufen sie bei jenen, die sie angehen, ins Leere.

      Es gibt Menschen unter uns, die wollen, keine kriminellen Ausländer, die wollen keine integrierten Ausländer, die wollen keine faulen Ausländer, die wollen keine arbeitenden Ausländer, die wollen ganz einfach keine Ausländer hier. Bei den Leuten sind Argumente vergeudete Zeit.

      Leider.
      90 5 Melden
    • Hoppla! 10.01.2017 08:00
      Highlight @ Charlie Brown

      Schön geschrieben. Man hätte es auch mit "es gibt (viele) Rassisten unter uns" abkürzen können.
      46 5 Melden
    • Alnothur 10.01.2017 08:44
      Highlight @Maunadis ich habe mich auf das gepostete Meme bezogen, nicht auf die Situation hier... und das ist nun mal ziemlich dämlich.
      4 15 Melden
    • rauchzeichen 10.01.2017 11:00
      Highlight @alnothur: mhm man bezieht sich auf ein meme dessen inhalt eine meinung vertritt, teilt mit dass man gegenteiliger meinung ist und bringt ein fadenscheiniges argument. dann, von anderen belehrt und eigentlich einsichtig dass das die botschaft des memes eigentlich doch nicht so falsch ist, bezieht man sich plötzlich auf was anderes das gar nichts anderes ist... konjugier bitte mal absurd.
      7 2 Melden
    • Posersalami 10.01.2017 11:12
      Highlight @ Theor: So ein Schwachsinn! Die Kurse sind voll und diverse Organisationen suchen händeringend Deutschlehrer. Gäbe es nur wenige Asylsuchende, die Deutsch lernen wollen, wäre das wohl kaum so.

      Was treibt sie dazu, im Internet solchen Müll zu verbreiten?
      15 1 Melden
    • Alnothur 10.01.2017 18:43
      Highlight @rauchzeichen: konjugier doch bitte mal "Leseverstehen" ;) Maunaudis hat sich auf den Artikel bezogen, und ich dann richtiggestellt, dass ich mich auf das Meme beziehe, dessen Argument eben völlig fadenscheinig ist.
      1 4 Melden

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