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Die coolste Bar von Zürich laut der «New York Times»? Darauf kommt ihr nie, nie, nie!



Die «New York Times» führt die wundervolle Reiserubrik «36 Hours». Darin werden Wochenend-Städtetrips beschrieben, mit einem Programm, das so voll gepackt ist, dass man damit auch gut doppelt so viel Zeit füllen könnte. Die aktuellen 36 Stunden verbringt die «New York Times» nun in Zürich. Und preist dabei Dinge an, die erwartbar sind: Die Boutiquen in den Viaduktbögen im Kreis 5, die alles überblickende Clouds-Bar im Prime Tower, eine Bootsfahrt auf der Limmat, Vintage-Möbel aus dem Bogen 33. Und – wie es sich fürs 100-Jahre-Dada-Jubiläum gehört: Alles rund um die Dada-Bewegung.

Doch der wirklich überraschende Tipp samt Riesenfoto gehört: Der Xenix-Bar! Und dem Kino-Xenix! Der Kiesplatz-Bar schlechthin! Gewachsen aus den Zürcher Jugendunruhen Anfang der 80er-Jahre. Und jetzt offenbar Hipster-Weltkulturerbe. Huch? Wie kam denn das?

In the evening, guests of Xenix Bar sit at tables at Kanzleiareal in Zurich, Switzerland, pictured on July 5, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Gaeste der Xenix Bar sitzen am Abend auf dem Kanzleiareal an Tischen, aufgenommen am 5. Juli 2013 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Zürcher Xenix-Bar: Quartier-Seele des Kreis 4.
Bild: KEYSTONE

«Der weisse, langgezogene, hüttenartige Raum schaut auf den Helvetiaplatz – ein grosser Platz, auf dem sich am Samstagmorgen ein Flohmarkt entfaltet – und ist mit einem Kino verbunden, dem Xenix Kino, das internationale Indie-Filme zeigt, vergessene Klassiker, alte Streifen und ungewöhnliche Dokumentationen. Gekleidet in Fair-Trade-Stoffe, John-Lennon-Brillen und Vintage-Store-Sakkos ....»

«The New York Times»

... saufen Jung und Alt enorm viel Bier vor, nach und zwischen den Filmvorführungen, steht da auch noch, einfach in viel mehr Worten. Während übrigens auch. Und dies erst noch auf sehr viel Nähe schaffenden Sofas.

Die schönsten Plakate des Kino Xenix

Wir, die wir dort seit Jahren sowieso oft anzutreffen sind, wenn auch selten in Fair-Trade-Mode und mit John-Lennon-Brille (trägt man die noch in New York? Ehrlich?), gratulieren dem Xenix herzlich zu seiner Aufnahme in die Hall of Fame der mondänsten Stätten auf diesem Planeten. Wir sind gespannt, wieviele bierselige amerikanische Flohmi-Schnäppchenjäger, die über europäisches Arthouse-Kino diskutieren wollen, wir in diesem Sommer auf dem Kiesplatz unter den Kastanienbäumen antreffen werden. 

(sme)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lichtblau 19.03.2016 01:08
    Highlight Highlight "Wir, die wir dort seit Jahren sowieso oft anzutreffen sind, wenn auch selten in Fair-Trade-Mode und mit John-Lennon-Brille (trägt man die noch in New York? Ehrlich?), gratulieren dem Xenix herzlich zu seiner Aufnahme in die Hall of Fame."
    Die John-Lennon-Brille wird ja offenbar im Xenix und nicht in New York getragen. Und statt dem "Ehrlich?" hätte hier ein noch nervigeres "Echt jetzt?" hingehört. Das wäre eine zusätzliche Spur penetranter gewesen.
  • Kstyle 18.03.2016 17:38
    Highlight Highlight Verstehe die überraschung nicht. Es gibt nichts friedlicheres als an einem schönen Sommerabend auf dem Kiesplatz zu sitzen und ein Bier zu trinken. Überrascht sind die, die nur auf Zürich in den Ausgang kommen.
  • twijo 15.03.2016 13:26
    Highlight Highlight Was hingegen wirklich, wirklich lustig ist: der Hinweis "Josef, a glammy new restaurant with a rock ’n’ roll vibe..."
    :->
  • URSS 15.03.2016 08:25
    Highlight Highlight Habe zwar meine Jugend im Kanzlei verbracht, aber das Xenix ? Ne ,stundenlang warten auf ein Bier und dann noch arrogant angequiickt werden...Ehrlicherweise muss ich sagen das es in den 80 er war.Wie es heute ist weiss ich nicht.
  • Calvin Whatison 15.03.2016 04:39
    Highlight Highlight tja... und ich mach Augen, grosse Augegen, noch GRösSSsERE AUGEGEGen! aber ja warum auch nicht.
  • Gigle 14.03.2016 22:42
    Highlight Highlight Kanzlei = Flohmi, Helvetiaplatz = Märt, Demo, Drögeler
    • Kstyle 18.03.2016 17:55
      Highlight Highlight Hahaha. Und auf dem flohmi verkaufen die Drögeler ihre geklauten sachen und so schliesst sich der Kreis. Sehrwahscheinlich seit 20jahren nicht mehr dort gewesen. Richtig?
  • whatthepuck 14.03.2016 22:33
    Highlight Highlight Mit diesem Beitrag ist so viel falsch. Der strotzt nur so vor Hipster, ganz schlimm! Was sind die Beweggründe dazu sowas zu schreiben?
    Da rühmt man sich oberpeinlich die Bar schon seit Urzeiten zu besuchen, redet sich also selbst zum Oberhipster, findet es dann aber geil dass der "Geheimtipp" (der gar keiner ist, das Xenix ist ja sowas von Mitten in Zürich, wer kennt das nicht, zumindest vom Sehen?) in der NYT erwähnt wird. Und als ob das nicht schon genug wäre, schreibt man in einer Onlinezeitung darüber, so dass es auch ja jeder kennt. Aber dann ist man bald ja gar kein Insider mehr? Häää?!
    • sambeat 14.03.2016 22:42
      Highlight Highlight Tja, Watson halt ;)
    • Duweisches 15.03.2016 07:01
      Highlight Highlight Ach, du weisst schon, damit man am Ende sagen kann: "Ich kannte das schon bevor es cool war!" ^^
      Und sich darüber aufregen kann, dass plötzlich so viele neue hier sind, die nichts hier verloren haben... 😉
    • Sir Eau Tonin 15.03.2016 08:54
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob ich den Beitrag schlimmer finden soll als den Versuch, sich mit einem Kommentar davon abzuheben...
  • Luca Brasi 14.03.2016 20:32
    Highlight Highlight Na, das ist doch einmal eine Ehre für das putzige Städtchen an der Limmat. Echte New Yorker! Fortschritt ist nicht aufzuhalten.
  • Kookaburra 14.03.2016 18:02
    Highlight Highlight Nie?
    Benutzer Bild
    • The Host 14.03.2016 19:08
      Highlight Highlight Bringt mir ein Gebüsch!
    • Kookaburra 14.03.2016 20:51
      Highlight Highlight Und was als nächstes?

      Ich sag: Ni, ni, ni... ni, ni! Noo shrubbery for you! Ni!
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Ich machte bei GNTM mit – und so war's (empörend!)

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