Schweiz

Die Villa Hohenbühl oberhalb der Kantonsschule Stadelhofen. Bild: Roland fischer/zvg

Gymischüler wollen ihre Villa behalten und wehren sich gegen «bitchende» Stadt

Seit vierzig Jahren gehörten die Räume der Villa Hohenbühl zu den Unterrichtszimmern der Kantonsschule Stadelhofen. Weil jetzt die Miete erhöht wird, müssen die Schüler ausziehen. Diese denken nicht daran und wehren sich gegen den Entscheid der Stadt.

13.07.17, 15:18 14.07.17, 07:31

«Es gaht drum, dass de Kanton und d'Stadt sich wie immer ahbitched und mier jetzt die sind, wo drunder münd liide.» Diesen Satz schreibt ein Gymischüler der Kantonsschule Stadelhofen auf Facebook. Im Post verlinkt ist eine Petition, die sich an den Stadtrat der Grünen, Daniel Leupi, richtet. «Retten Sie die Villa Hohenbühl als Schulhaus der Kantonsschule Stadelhofen», heisst sie. Damit beginnt der Widerstand der Gymischüler gegen den Rauswurf aus dem beliebtesten Klassenzimmer der Kantonsschule Stadelhofen. Auf den sozialen Medien ruft die Schülerschaft dazu auf, die Petition zahlreich zu unterschreiben.

Die Vorgeschichte: Die Villa Hohenbühl steht oberhalb der Kantonsschule Stadelhofen in Zürich, zwischen dem Pfauen und dem Kreuzplatz. 1887 im Stil der Neurenaissance erbaut, war die Villa das Heim einer Kaufmanssfamilie. Rund sechzig Jahre später wurde sie an die Stadt verkauft. Diese vermietete das Haus an die benachbarte Töchterschule, die spätere Kantonsschule Stadelhofen, weiter. Schulräume wurden eingerichtet. In den herrschaftlichen Villenräumen wurde in den letzten vierzig Jahren Bildnerisches Gestalten unterrichtet. Wie kleine Künstler durften sich die Gymischüler dort fühlen. Inspiriert von den kalten dicken Mauern, unter der prächtigen Kuppel den Pinsel schwingend, neben einem Garten, in dem Quittenbäume wuchsen.

Blick vom Garten auf die Villa Hohenbühl. Bild: roland fischer/zvg

Seit Ende 2016 ist aber klar: Damit ist bald Schluss. Das Gymnasium muss aus der Villa raus. Weil die Stadt die Miete erhöht, wird es für die Schule zu teuer. Bis Ende Juli 2019 müssen die Gymischüler ausziehen. 

Der Mieterhöhung vorausgegangen war ein zwei Jahre andauerndes Schlichtungsverfahren zwischen der Stadt und dem Kanton. Noch im April 2008 einigte man sich auf einen Mietzins von 156'000 Franken im Jahr. Doch dann wurden Renovationsarbeiten nötig. Die Stadt wollte diesen Arbeiten aber nur zustimmen, wenn sich die Kantonsschule im Gegenzug bereit erklärt, in Zukunft einen kostendeckenden Mietzins zu bezahlen. Der Streit begann. 

Zuletzt beschloss die Stadt den Mietzins auf künftig 558'000 Franken zu erhöhen. Dies sei ein kostendeckender Preis. Der Kanton focht die Erhöhung an. In einem aussergerichtlichen Vergleich konnte man sich auf eine Miete von 350'000 Franken im Jahr bis Ende Juli 2019 einigen. Danach ist Schluss.

Das «Rumgebitche», wie es der Gymischüler der Kanti Stadelhofen in seinem Facebook-Post schreibt, bezieht sich auf diesen Streit zwischen Kanton und Stadt. Er erhält viel Zuspruch. Am Donnerstagmorgen haben bereits 1330 Personen die Petition unterschrieben, die sich gegen das Ende des Mietverhältnis der Villa wehrt. 

Initiiert wurde die Petition von Florentina Walser. Sie ist die Präsidentin der Schüler Organisation (SOV) der Kanti Stadelhofen. «Wir verlieren ein wichtiges Schulgebäude, das hat schwerwiegende Konsequenzen für das Klima unserer Schule», schreibt sie in der Petition. 

Sollte der Widerstand der Schülerschaft wirkungslos bleiben, ist unklar, was künftig mit der Villa Hohenbühl geschehen wird. Noch ist keine nachfolgende Mieterschaft gefunden worden.

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Qwertz 14.07.2017 11:51
    Highlight Gibt es überhaupt Gebäude, die sich als Schulräume nutzen lassen, deutlich weniger kosten, bis in 2 Jahren bezugsbereit sind und nicht zu weit von der Kanti Stadelhofen entfernt sind?
    2 0 Melden
  • northvan 14.07.2017 09:41
    Highlight Da mir hier gewisse Relationen (Zahlenmässig) gefehlt haben, habe ich da mal etwas gerechnet.

    Gemäss Protokoll des Stadtrates von Zürich (08.02.17) hat das Gebäude eine Nutzfläche von 1576 m².

    Mietzins alt CHF 155 671.-- (exkl. NK) = CHF 98.77 m²
    Mietzins Ziel CHF 558 000.-- (NK?) = CHF 354.06 m²
    Mietzins Neu CHF 350 000.-- (NK?) = CHF 222.08 m²

    Wenn ich mir dann so die Mietangebote für Büroräume in der Stadt Zürich ansehe, fängt das irgendwo bei CHF 100.-- m² an und geht bis zu unglaublichen CHF 720.-- m² (Je nach Lage etc.). Der geforderte Zins scheint für Zürich realistisch zu sein.
    1 1 Melden
  • fax 14.07.2017 00:02
    Highlight Wie rechtfertigen sich 350T miete für ein Gebäude, dass seit Jahrzenten dem Staat gehört? Marktüblicher Preis?
    3 10 Melden
  • atomschlaf 13.07.2017 22:41
    Highlight Sind wohl eher die verwöhnten Gymeler, die hier rumbitchen.
    44 26 Melden
  • Andrea94 13.07.2017 21:11
    Highlight Ich find's gut, dass sich die Schüler wehren - probieren kann man's ja und nichts tun ist auch keine Lösung ;) und dass sie sich dabei in ihrer Sprache ausdrücken, sollte wohl auch keinen stören.
    48 12 Melden
    • Citation Needed 13.07.2017 22:55
      Highlight Ja, meine Unterstützung haben sie. Das Gerangel um die Villa hat mehr mit einem Zwist Stadt/Kanton um Denkmalschutz/Sanierung etc. zu tun als mit der Frage, ob man dort weiterhin Zeichenunterricht durchführen soll oder kann.
      16 8 Melden
  • Binnennomade 13.07.2017 19:10
    Highlight On a different note: Den provokativen Ausdruck aus irgendeinem Facebook-Post von irgendeiner Kantischülerin in Titel und Aufmacher zu nehmen, ist Blick-Niveau.
    160 7 Melden
  • Einstein56 13.07.2017 19:03
    Highlight Schöner Wohnen für Schüler? Sie könnten sich ja finanziell daran beteiligen...
    48 50 Melden
    • Citation Needed 13.07.2017 22:53
      Highlight ...es wär eh besser, die Goofen würden was anständiges schaffen statt in der Schule rumzublöterlen. Zudem doch Gymi, völlig verkopft. Sollen eine anständige Lehre machen, dann vergehen ihnen die Flausen. //OFF
      14 54 Melden
    • Jazzdaughter 14.07.2017 01:49
      Highlight @Citation Needed
      Aber zum Arzt oder Rechtsanwalt gehen Sie dann? Wer wird Sie gesund heilen und vor Gericht verteidigen? Wenn nicht Leute die das Gymnasium besucht haben? Wie respektlos gegenüber Bildung und Menschen die dafür hart gearbeitet haben kann man denn noch sein
      14 13 Melden
    • SemperFi 14.07.2017 05:08
      Highlight @Jazzdaughter: #ironiekännsch?
      8 3 Melden
    • Jazzdaughter 14.07.2017 10:11
      Highlight @Semper Fri
      Also wenn das Ironie war dann bin ich ja sehr erleichtert
      Leider hab ich schon so viele (unironische) Kommentare in dieser Sorte gesehen, dass mich nichts mehr erstaunen würde
      1 0 Melden
    • Citation Needed 14.07.2017 11:47
      Highlight Jazzdaughter: nächstes Mal schreib ich '//IRONIE OFF' aus statt abzukürzen..
      😛
      3 0 Melden
  • Binnennomade 13.07.2017 18:55
    Highlight Wenn die Stadt einen Mieter findet, der 558'000.- (!) im Jahr zahlt, dann war das halt eine Sparmassnahme.
    Wenn aber nicht, dann war das einfach nur Rumgebitche.

    So oder so bin auf der Seite der Schüler. Die harte Realität des Lebens trifft sie noch früh genug, sollen sie doch ein bisschen in ihrer Villa rummalen.
    49 40 Melden
    • G. Schmidt 13.07.2017 20:34
      Highlight Und wir sollen als Steuerzahler dafür bezahlen?
      22 42 Melden
    • Rendel 13.07.2017 20:40
      Highlight Die malen da nicht ein bisschen rum, sie halten wohl nichts davon Kreativität auszuleben und zu fördern und auch solche Fähigkeiteh wie sehen, zeichnen, gestalten zu fördern. Auch diese Fähigkeiten sind wichtig und gehören zum Mensch sein dazu und geschult.
      35 15 Melden
    • Hierundjetzt 13.07.2017 20:48
      Highlight Wohnst Du überhaupt in der Stadt? Warum wir 600'000.- / Jahr dafür zahlen müssen, dass ein paar versprengte Knöpfe bildende Kunst oder Ausdruckstanz in einer Villa (!) haben müssen, ist mir schleierhaft. Die Kanti 100m weiter verfügt über sämtliche Räume.

      Aber dann bei der Prämienverbilligung für die Ärmsten sparen, DA ist Zürich ganz gross 🙄😡
      34 20 Melden
    • Brummbaer76 13.07.2017 21:55
      Highlight Das wir für die Bildung zahlen und da gehört auch Kunst dazu. Stört mich nicht. Was mich stört ist das der Kanton die Schuld so Quasi auf die Stadt schiebt, dabei haben sie gewusst, das Sanierungen anstehen und die Stadt hat angekündigt das, wenn Saniert wird die Miete steigt. Mann hätte sich als Kanton ja daran beteiligen können. Aber nein der Kanton will ja Sparen und das auf Kosten der Stadt und das geht meiner Meinung nach nicht.
      19 3 Melden
    • Rendel 13.07.2017 22:31
      Highlight @Hierundjezt Der Kanton soll zahlen, nicht die Stadt und auch Prämienverbilligungen werden vom Kanton ausgerichtet. Und der Kanton spart wo er kann, auch bei den ambulanten Behandlungen die er fördert, wofür er keine Beiträge an die KK zahlen muss, und die Prämien steigen dadurch.

      Bildende Künste gehören immer noch zum Lehrplan in Kantonsschulen und das ist gut so.
      9 1 Melden
    • atomschlaf 13.07.2017 22:42
      Highlight "Auch diese Fähigkeiten sind wichtig und gehören zum Mensch sein dazu und geschult."

      Streitet auch niemand ab.
      Geht aber in unzähligen anderen Schulen auch ohne eigene Villa.
      15 4 Melden
    • Binnennomade 13.07.2017 23:04
      Highlight Bin wohl etwas falsch verstanden worden. Ich glaube kaum, dass die Stadt für 558'000 einen Mieter findet, und selbst wenn, würde ich das nicht befürworten. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass eine Renovation 558'000 pro Jahr kostet, selbst mit Denkmalschutz. Das Rumgebitche ist für mich von beiden Seiten. Auf Kosten der Schüler.

      Ich wohne nicht mehr in der Stadt, bin aber 500m weiter oben in einem denkmalgeschützten Betonbunker in die Kanti gegangen. Und Bildnerisches Gestalten hab ich gehasst, sorry Rendel! 😉
      3 4 Melden
    • Rendel 13.07.2017 23:35
      Highlight Ob Du bildnerisches Gestalten mochtest oder nicht ist doch völlig irrelevant Binnennomade. Könntest dich trotzdem etwas respektvoller ausdrücken, der Kunsterziehung gegenüber.
      Nicht nur Naturwissenschaft bringt die Gesellschaft weiter.
      6 5 Melden
    • Binnennomade 14.07.2017 12:23
      Highlight Mimimimi.. Ich habe mich in ebendiesem Satz FÜR die Kunsterziehung ausgesprochen, und du hängst dich an der saloppen Ausdrucksweise aus? Choose your battles!
      1 1 Melden
    • Rendel 14.07.2017 13:48
      Highlight Na damit dass sie der Meinung sind, dass Kunstunterricht nichts mit der harten Realität des Lebens zu tun hat, haben sie sich nicht wirklich für Kunsterziehung ausgesprochen und gezeigt, dass sie nicht viel davon halten. Mich dann nochmal extra anzusprechen war ihr Mimimi. Und nun mimimimen sie schon wieder. Ich hab übrigens beides geliebt, Kunsterziehung und Naturwissenschaften, sie haben auch viel miteinander zu tun.
      0 1 Melden
  • atlas 13.07.2017 18:13
    Highlight Nur weils dem Kanton zu teuer ist, werden die Unterhaltskosten ja nicht weniger. Und das die Stadt dem Kanton die Bildungsaufgabe zahlt ist auch nicht richtig.
    Für mich wirft das aber auch die Frage auf wieviel Denkmalschutz und -pflege wir uns leisten können und wollen. Denn diese trägt massgeblich zu den hohen Kosten bei.
    25 4 Melden
    • Binnennomade 13.07.2017 19:40
      Highlight Wieviel Denkmalschutz können sich Stadt und Kanton Zürich leisten? Viel!

      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/58c1a24fab5c376327000001
      5 5 Melden
    • Rendel 13.07.2017 20:38
      Highlight Ich finde diese Villa erhaltenswert und Denkmalschutz sehr wichtig. Gebäude erzählen auch Geschichten. Oder soll man sie abreissen und einen Betonklotz hinstellen, mit funktionaler und liebloser Architektur?
      14 3 Melden
    • atlas 13.07.2017 21:10
      Highlight Vielen Dank Binnennomade, aber hast du den Artikel gelesen? Die Überschüsse sind massgeblich durch Neubewertungseffekte entstanden, mit dem kann man sich deswegen nicht mehr leisten...
      Aber übrig bleibt sowieso die Frage nache dem Wunsch nach Denkmalpflege.
      4 4 Melden
    • Binnennomade 13.07.2017 23:08
      Highlight Einverstanden, aber dennoch: Wenn sich eine Stadt umfangreichen Denkmalschutz leisten kann, dann wohl Zürich.

      Die Frage nach dem Wunsch muss natürlich jeder für sich beantworten. Ich persönlich bin grundsätzlich dafür. Aber es kann natürlich auch ausufern.
      3 1 Melden
  • The Origin Gra 13.07.2017 18:11
    Highlight Ist die Stadt Zürich nicht Links-Grün orientiert? Hat die SP etwa vergessen wofür sie steht? 🤔Ganz schnell das Programmheftli rauskramen...
    14 28 Melden
    • Brummbaer76 13.07.2017 19:46
      Highlight Der Kanton ist Bürgerlich und dem sind die Mietkosten zu teuer. Die Stadt schön brav die Sanierung zahlen lassen und sich dann nicht an den Kosten beteiligen. Die Stadt hat Jahrelang keine Kostendeckende Miete verlangt, das sie es nach der Sanierung der Villa nun macht ist nichts als Recht.
      34 3 Melden
  • Grabeskaelte 13.07.2017 18:02
    Highlight Wieder absolut traurige Kommentare... Habt ihr das herrschende System wirklich so verinnerlicht? Naja Schüler raus, kein neuer Mieter... Die Hausbesetzer freuts 😉
    29 12 Melden
    • Hierundjetzt 13.07.2017 20:49
      Highlight Absolut traurig, dass Du nicht weisst, dass 100m entfernt das Gymnasium steht und die Villa rein für das Freifach Zeichnen benutzt wird.

      Für 600'000.- im Jahr.

      Zeichnen
      31 15 Melden
    • sallan 13.07.2017 22:31
      Highlight Da muss ich als ehemalige Schülerin der Kanti Stadelhofen korrigieren: es werden auch 'klassische' Fächer wie Deutsch, Französisch, Spanisch, Mathematik etc. in der Villa Hohenbühl unterrichtet!
      15 0 Melden
    • Grabeskaelte 13.07.2017 22:47
      Highlight Doch der Standort des Gymnasiums ist mir bewusst. Was die Quintessenz meines Kommentars allerdings mit dem Fach Zeichnen (Kunst & Gestaltung o.ä.) und dem Standort des restlichen Gymansiums zu tun hat, erschliesst sich mir nicht ganz.

      Es geht doch darum, dass aufgrund eines kapitalistischen Entscheides wieder die wirtschaftlich schwächeren verzichten müssen. Das ist der perfekte Nährboden und die beste Begründung für eine Besetzung. Nur das wollte ich damit sagen. Jetzt angekommen?
      11 6 Melden
  • Rendel 13.07.2017 17:44
    Highlight Wenn der Mietpreis kostend deckend so hoch ist, dann soll der Kanton den auch zahlen, will er den Schülern weiterhin den Kunstunterricht dort ermöglichen. So eine Villa, die unter Denkmalschutz steht, zu renovieren, kostet ein Heidengeld. Die Schüler sollen sich an den Kanton wenden.
    52 9 Melden
  • Boki Peterson 13.07.2017 17:24
    Highlight 'liide' 😂 die haben ja keine ahnung was 'liide' bedeutet.
    131 17 Melden
  • Cerberus 13.07.2017 17:17
    Highlight Sollen sie doch ans Eton College gehen, wenn sie soviel Wert auf eine Schlössli legen.
    67 30 Melden
    • Citation Needed 13.07.2017 18:26
      Highlight Invidia (Neid, Missgunst, Eifersucht), die sechste Todsünde, ts, ts!!
      21 32 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.07.2017 17:17
    Highlight Ziemlich verzogen, die Bälger. Deren Anspruchsdenken könnte sie eines Tages gehörig auf die F***** fallen lassen.
    79 54 Melden
    • Citation Needed 13.07.2017 23:01
      Highlight Die sollen nur lernen, für ihre Interessen hinzustehen. Oder wäre kuschen und alles still hinnehmen in Deinen Augen die bessere Variante? Die Jugend von heute gilt schon als so überangepasst und brav, dass man sich fragt, wann die mal die ganze Rebellion nachholen werden.. Aber ja, ein Mucks und man wittert Anspruchsdenken. Mir lieber so. Die sollen ihre politische Stimme ausprobieren und sich Gehör verschaffen.
      11 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.07.2017 15:46
      Highlight Immer schön, eigenene Interessen durchzusetzen. Vor allem auf fremde Kosten. Gute Lektion fürs Leben, momoll
      1 1 Melden
  • Stibbs 13.07.2017 17:15
    Highlight Die sollen doch in eine Tiefgarage. Immer nur Forderungen stellen und nichts leisten, mit Unterstützung der Linken und Grünen, die das sauer verdiente Geld der ehrlichen Schweizer aus dem Fenster werfen! Für was soll denn so eine Schule überhaupt gut sein?
    40 118 Melden
    • vmaster97 13.07.2017 17:51
      Highlight Nicht sicher ob Ironie oder nicht 🤔
      69 6 Melden
    • Datsyuk 13.07.2017 18:27
      Highlight Glaubst du, was du hier schreibst?
      16 3 Melden
    • Me, my shelf and I 13.07.2017 18:33
      Highlight Schalt mal dein Smartphone aus. Ah und übrigens das ganze Internet kannst du dir in die Haare schmieren. Mobilfunk auch. Usw usw.
      Wo wir schon beim Thema sind, sogar Haargel kannst du vergessen, wurde von Chemikern entdeckt. Diese Akademiker haben in ihrem Leben echt nichts geleistet. Merkste selber?
      26 5 Melden
    • Brummbaer76 13.07.2017 19:49
      Highlight @stipps Mal einfach ein bisschen Denken.
      Der Bürglich dominierte Kanton will der Links-Grünen Stadt nicht die Kostendeckende Miete zahlen. Wer hier das hartverdiente Geld aus dem Fenster wirft, bzw. sich auf Kosten der Steuerzahler der Stadt bereichen will ist der Kanton. Der Jahrelang zu einem nicht Kostendeckenden Mietzins die Villa nutzen konnte. Im Kanton hatten die Linken noch nie die Mehrheit.
      16 2 Melden
  • Felix Moser 13.07.2017 17:11
    Highlight Die Petition müsste sich an den Kanton richten, der zwar gerne eine Villa als Schulhaus benutzt, aber dafür die Miete nicht bezahlen will.
    69 4 Melden
  • Michael Heldner 13.07.2017 16:54
    Highlight dumme Frage aber wenn ich es richtig verstehe, will der Staat doch einfach, dass es für ihn ein Nullsummen Spiel wird. Denn wenn man ehrlich ist könnte er die Villa auch Gewinnbringend vermieten. Von daher finde ich die Forderung durchaus fair. Auch wenn ich Steuern grundsätzlich lieber für eine Schule als für die Reitschule zahle, ziehe ich es dennoch vor, wenn der Staat auf seine Kosten schaut. Das ist hier der Fall. ein Nullsummenspiel ist mehr als fair für beide Parteien.
    62 6 Melden
  • Candy Queen 13.07.2017 16:38
    Highlight Klar, ein gutes Schulklima ist nur in einer Villa möglich... Nicht schlecht, wie diese Jugendlichen, noch grün hinter den Ohren, lauthals Forderungen aufstellen können.
    137 44 Melden
    • chrisdea 13.07.2017 17:00
      Highlight Wer nichts fordert, der kriegt auch nichts...
      44 34 Melden
  • bcZcity 13.07.2017 16:31
    Highlight Es zählt eben für viele nicht mehr was sie lernen, sondern wo. Ein bisschen "bitchig" das Ganze. Aber es wäre schön wenn die Stadt überall so konsequent kostendeckend arbeiten würde, das muss ich dann schon sagen!!
    80 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2017 17:00
      Highlight "Noch ist keine nachfolgende Mieterschaft gefunden worden" - die dann 558'000 Fr. zahlt.
      Was ist daran kostendeckend?
      33 12 Melden
    • Brummbaer76 13.07.2017 19:52
      Highlight Darum einfach dem Kanton Geld schenken. Der wenn es darauf ankommt, der Stadt gerne vorschriften macht. Und glaub mir an dieser Lage findet sich schnell ein passender Mieter.
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2017 20:23
      Highlight Geld für Bildung auszugeben ist kein Geschenk.
      Aber mit einer Sparbildung hat man bald das Geschenk - wie einige Kommentare hier verdeutlichen.
      7 4 Melden
    • Brummbaer76 13.07.2017 21:52
      Highlight In dem Falle ist es ein Geschenk. Weil die Kantonsschule nun mal Kantonssache ist. Warum soll hier die Stadt eine Gebäude teuer Sanieren und dafür die Kosten nicht geltend machen. Sie haben schon Jahrelang nicht die Miete verlangt die sie verlangen müssten. Zudem ist es genau der Kanton der Jahrelang der Stadt in die Finanzen reingeredet hat.
      6 0 Melden
  • Griffin 13.07.2017 16:09
    Highlight <3
    14 14 Melden
  • Wilhelm Dingo 13.07.2017 16:07
    Highlight Ich finde es gut dass die Schüler rausmüssen damit dann Privatbänkerbitches oder Vermögensberaterzuhälter dort einziehen dürfen.
    55 15 Melden
    • tschuege 13.07.2017 19:45
      Highlight ich denke dass die für46000FR Miete im Monat interessantere Objekte finden
      1 5 Melden
    • Wilhelm Dingo 14.07.2017 06:29
      Highlight @tschuege: optimal wäre es die Uni/ETH und wichtige Gymnasien z.B. In Rothrist anzusiedeln. Dort sind die Mieten vil tiefer und eine top Verkehrsanbindung ist auch da. Und es wäre billiger!
      4 0 Melden
  • Bijouxly 13.07.2017 15:54
    Highlight Schwerwiegende Konsequenzen für das Klima an der Schule..? Sorry, aber das Haus gehört nicht der Schule. Das läuft auch bei Privathaushalten so: Wer sich die Miete nicht mehr leisten kann, zieht um. So einfach ist das.
    111 22 Melden
    • Lukas_W 13.07.2017 19:12
      Highlight Nur dass hier die mieterin bisschen länger als normal drin war, indemsofern ist es meiner meinung nach ein bisschen eine andere situation.
      8 16 Melden
  • Stachanowist 13.07.2017 15:43
    Highlight Schüler raus und Expat-Wohnungen, Botox-To-Go-Klinik und ein veganes indisch-peruanisches Restaurant rein, aber sofort! Schulen nerven, die werfen keinen Gewinn ab.

    Für die Kanti kann man dann farbenfrohe Containergebäude neben der Masoalahalle aufstellen. Sehe das Problem nicht!
    152 21 Melden
    • Me, my shelf and I 13.07.2017 18:35
      Highlight The irony is strong in this one.
      27 1 Melden
    • BärenAdler 13.07.2017 19:31
      Highlight Diese farbenfrohen Container Gebäude sind übrigens überhaupt nicht schlecht und reichen vollkommen. Da braucht es nicht unbedingt eine Villa.

      Ich zumindest mag die, die wir hier in Uster haben, auch wenn sie nur ein Provisorium sind.
      20 5 Melden

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