Schweiz

Im Rahmen eines Sparprogramms baut die SBB unter Andreas Meyer bis 2020 rund 1400 Stellen ab. Bild: KEYSTONE

190 SBB-Mitarbeiter müssen sich auf ihre eigenen Jobs neu bewerben

Die SBB streicht jede fünfte Kaderstelle im Verkehrsmanagement. Die bisherigen Chefs müssen sich darum bewerben, ihre Führungsfunktion behalten zu dürfen. In der Belegschaft entstehe so ein «Klima der Unsicherheit», kritisiert die Gewerkschaft SEV.

15.06.17, 07:31 16.06.17, 07:24

Auf den ersten Blick ist es eine gute Nachricht für das Zugpersonal: Eine Reorganisation des Verkehrsmanagements solle ab nächstem Jahr «mehr Nähe zu den Kunden» schaffen, informierte die SBB ihre Mitarbeiter unlängst in einer internen Mitteilung. Weil verschiedene Berufsbilder wie Zugbegleiter oder Stichkontrolleur zusammengefasst werden, können die Mitarbeiter künftig einfacher neue Aufgaben übernehmen. Zudem sollen die Abläufe schlanker werden.

Auf den zweiten Blick kommt es für manche Angestellte aber knüppeldick: Durch die Neuorganisation werde es «weniger Stellen in der Führung geben», heisst es im Mailing, das watson vorliegt. «Die heutigen Chefs müssen sich auf die neuen Posten bewerben und es wird eine Nomination erfolgen.» Betroffen sind rund 190 Mitarbeiter des mittleren und unteren Kaders – erstere erfahren bis Ende Juni, ob sie ihren alten Job behalten dürfen, letztere bis Ende September.

«Es schafft ein Klima der Unsicherheit, wenn die Kaderleute nicht wissen, ob sie ihren Job nächstes Jahr noch haben oder nicht.»

Manuel Avallone, Vize-Präsident der Gewerkschaft SEV

Klar ist: Jeder Fünfte muss künftig auf seinen Kaderposten verzichten. Die SBB bestätigt auf Anfrage, es werde künftig 20 Prozent weniger Führungsstellen geben, weil die «Hierarchie verflacht» werde. Die Ankündigung sorgt in der Belegschaft für dicke Luft. Manuel Avallone, Vizepräsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, sagt: «Es schafft natürlich ein Klima der Unsicherheit, wenn die Kaderleute nicht wissen, ob sie ihren Job nächstes Jahr noch haben oder nicht.»

Mauel Avallone: «Ein Klima der Unsicherheit.» Bild: KEYSTONE

Aus seiner Sicht ist es eine Alibiübung, wenn sich altbekannte Mitarbeiter formell um ihre eigene Stelle bewerben müssen: «Die Verantwortlichen kennen ja ihre Kaderleute und wissen oft haargenau, wen sie künftig noch in Chefpositionen sehen wollen.» Avallone vermutet, dass das Vorgehen für die SBB auch eine willkommene Gelegenheit ist, sich unangenehmer Mitarbeiter in Kaderfunktionen zu entledigen.  

Thomas Geiser, Professor für Arbeitsrecht an der Universität St. Gallen, sagt, rechtlich könne die SBB von ihren Mitarbeitern gar nicht verlangen, sich neu auf die eigene Stelle zu bewerben. «Solange keine Kündigung gegen einen Mitarbeiter ausgesprochen wird, läuft das Arbeitsverhältnis formal unverändert weiter.»  

Dazu kommt: Während es im Privatrecht grundsätzlich jederzeit möglich ist, einem Arbeitnehmer zu kündigen, sind die SBB-Mitarbeiter besser geschützt. Sie haben ein öffentlich-rechtliches Verhältnis, sind dem Bundespersonalgesetz unterstellt. Der SBB-Gesamtarbeitsvertrag hält zudem fest, dass keinem Mitarbeiter gekündigt werden darf, der schon länger als vier Jahre im Betrieb angestellt ist.  

«Das Bewerbungsverfahren dürfte vor allem dazu dienen, die Personalentscheide zu legitimieren.»

Thomas Geiser, Professor für Arbeitsrecht

Geiser sagt: «Das Bewerbungsverfahren dürfte unter diesen Vorzeichen vor allem dazu dienen, die Personalentscheide im Zuge der Umstrukturierung zu legitimieren.» Ob dies sinnvoll ist, sei fraglich: «Solche Prozesse sind in aller Regel aufwändig und kosten viel. Unter Umständen wäre es einfacher, mit den Wackelkandidaten direkt das Gespräch zu suchen.»

Umfrage

Findest du es in Ordnung, wenn sich Mitarbeiter auf ihren eigenen Job neu bewerben müssen?

  • Abstimmen

1,735 Votes zu: Findest du es in Ordnung, wenn sich Mitarbeiter auf ihren eigenen Job neu bewerben müssen?

  • 27%Ja, wenn schon umstrukturiert wird, sollen die neuen Jobs nicht willkürlich vergeben werden.
  • 9%Solange niemand gefeuert wird, ist das vertretbar.
  • 64%Nein, das verunsichert die Mitarbeiter unnötig.

Man habe Verständnis dafür, dass die Situation «zu Verunsicherung bei unseren Kadern führen kann», sagt SBB-Sprecherin Masha Foursova auf Anfrage. Umso mehr bemühe sich die SBB um Transparenz. «Durch den Nominationsprozess stellen wir eine Chancengleichheit im Bewerbungsprozess sicher», betont sie. 

Die Reorganisation sei nötig geworden, weil sich das Reiseverhalten der Kunden aufgrund der Digitalisierung verändert habe. «Dieser Entwicklung müssen wir Rechnung tragen, indem wir bestehende Dienstleistungen anpassen und Berufsbilder weiterentwickeln.» Selbstverständlich sei die SBB mit den Sozialpartnern im Gespräch. 

«Wir sind überzeugt, dass wir für alle Mitarbeitenden eine gute Lösung finden werden.

SBB-Sprecherin Masha Foursova

Entlassungen sind nicht vorgesehen. «Wir sind überzeugt, dass wir für alle Mitarbeitenden eine gute Lösung finden werden. Bei Fällen, wo es zu keiner Nomination kommt, werden wir die Mitarbeitenden individuell begleiten und gemeinsam Lösungen finden.»

Für Gewerkschafter Manuel Avallone ein schwacher Trost. Er verweist darauf, dass die Reorganisation im Rahmen des Sparprogramms RailFit stattfindet, in dessen Rahmen bis im Jahr 2020 rund 1400 Stellen gestrichen werden sollen. «Auch wenn die Kaderleute vorerst irgendwo im Betrieb weiterbeschäftigt werden, fallen die Stellen früher oder später über Fluktuation weg», bedauert er. Die Wahrscheinlichkeit sei gross, dass es in naher Zukunft noch in zahlreichen weiteren Unternehmensbereichen der SBB zu Reorganisationen dieser Art komme. 

Im Video: Wenn Pendler so richtig nerven

3m 26s

Pascal über egoistische Pendler

Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • dracului 16.06.2017 08:32
    Highlight Die SBB hat das Leuthard-Korsett des GAV und der Gewerkschaften, welche Bewerbungsverfahren bei Reorganisationen notwendig machen. Bei Jobs mit spezifischen Bahnqualifikationen (Zugbegleiter, Zugleiter, Lokführer etc.) mag das Sinn machen. Bei Bürojobs führt das jedoch zu einem Hierarchie- und Beamtendenken. Durch Angst ist das Wohl der Chefs im Zentrum und nicht das Wohl der Bahnkunden. Meyer will mit Worten zwar vieles ändern, aber er zementiert und verhindert durch seine Taten die notwendige Weiterentwicklung der SBB. Bei Neubewerbung nimmt nämlich die Motivation Zug um Zug ab.
    0 0 Melden
  • Don Alejandro 16.06.2017 07:36
    Highlight Also Herr Meyer, Aldi und Lidl suchen noch Regionalverkaufsleiter. Habe ich gerade gestern im Stellenportal gesehen. Go for it!
    1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.06.2017 04:54
    Highlight Was, Herr Meyer muss sich neu bewerben ?
    8 0 Melden
  • G. 15.06.2017 23:42
    Highlight Kader-Positionen werden gestrichen?

    BRAVO!

    Kader muss sich für seinen Job neu bewerben?

    BRAVO!

    Endlich triffts mal die richtige Arbeiterschicht, nämlich das so genannte Kader...
    4 7 Melden
  • WilliMu 15.06.2017 23:13
    Highlight Ich nehme an, dass das auch für Andreas Meyer gilt. Sonst wäre es ja allzu billig. Oder ist er etwa der grosse Manitu, der einsam über allem steht? So wie der aussieht und was man so von seinen Leistungen hört, z.B. die sich in letzter Zeit häufenden Zugsunglücke und-Ausfälle im Zugsverkehr, sehr oft in den Stosszeiten des Pendler-Verkehrs, muss man sich schon fragen, ob er das alles noch im Griff hat. Vielleicht könnte er bei den deutschen Bundesbahnen eine Nische finden. Ich habe gehört, dass die für ihr Troubleshooting, das noch viel grösser als in der Schweiz sein soll, jemanden suchen.
    3 4 Melden
    • danmaster333 16.06.2017 05:42
      Highlight Bei der DB war der übrigens schon mal angestellt...
      0 0 Melden
    • WilliMu 16.06.2017 23:43
      Highlight @danmaster333
      Danke für diesen wichtigen Tip.
      Dann wurde er wohl wegen Ungenügen in die Schweiz abgeschoben. Oder er verdient hier viel mehr mit einem enorm kleineren Eisenbahnnetz, dann wäre er ein gemeiner Bonus Jäger und Geldscheffler, einer der sogenannten Halsabschneider an unserem Volksvermögen.
      Dass ev. sein Heimweh in die liebe Schweiz eine wesentliche Rolle spielte, wage ich zu bezweifeln.
      Auf jeden Fall: eine illustre Person!

      1 0 Melden
  • MergimMuzzafer 15.06.2017 22:31
    Highlight Was ich unglaublich finde ist, dass Mitarbeitern ab 4 Jahren Arbeit bei der SBB nicht mehr gekündigt werden kann? Was ist denn das für ein bescheuerter GAV? Unerhört sowas!
    9 4 Melden
  • Töfflifahrer 15.06.2017 17:12
    Highlight Und dann wundern sich genau diese Unternehmen über mangelnde Loyalität. Die SBB sollen ehrlich sein und diejenigen, die sie nicht mehr wollen direkt kündigen.
    Dass, die Mitarbeiter oder Kader sich auf ihre eigene Stelle bewerben müssen ist doch nur krank!
    23 3 Melden
    • chara 15.06.2017 19:30
      Highlight Lesen...ist nicht möglich...
      6 0 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 15.06.2017 15:58
    Highlight Anleitung zum Kommentarschreiben bei Artikeln, in der die SBB vorkommt:

    1. Zusammenhang und Inhalt ignorieren
    2. Erster Post muss immer das überrissene Gehalt des Managements (unfähig!) beinhalten.
    3. Danach folgt in flexibler Reihenfolge: Scheiss-Pünktlichkeit, viel zu hohe Preise, nie Sitzplätze.
    4. Advanced Level: Dreckige Bahnhöfe, unfreundliche Zugbegleiter, beschissener Service, noch beschissenere Kundeninformation
    5. Profi-Level: Privatisierung fordern, damit drohen, dass man in Zukunft das eigene Auto nähme (oder eins kaufe) oder das man in Zukunft Schwarzfahren wolle

    49 10 Melden
    • Baum68 15.06.2017 21:40
      Highlight Unfreundliche Zugbegleiter? Also letztes hat einer gezaubert und Balone gebastelt, war echt cooler Typ! Ist.
      3 1 Melden
  • Schnurri 15.06.2017 12:36
    Highlight Weshalb will man ein schwerfälliges Monster welches in der heutigen Zeit zu wenig Flexibel wäre nicht anpassen? Bei der Post dasselbe. Wacht mal auf und lernt dass die guten alten zeiten vorbei sind und Anpassung und Reorganisationen schneller nötig sind als früher!
    17 27 Melden
  • atomschlaf 15.06.2017 12:13
    Highlight Und wann bewirbt Meyer sich neu?
    55 8 Melden
    • Hoppla! 15.06.2017 16:38
      Highlight Regelmässig. Beim VR.
      10 4 Melden
  • Thinktank 15.06.2017 11:29
    Highlight Es ist unerträglich, dass ein SBB Mitarbeiter nach vier Jahren unkündbar ist. Die SBB ist gleichzeitig das Arbeitslosenbeschäftigungsanimationsamt. Die SBB hat eine Unmenge an tiefqualifizierten Jobs wie Knipser, Security, Zugführer, Verwaltungsangestellten, die in Zukunft automatisiert werden. Müssen die Konsumenten nun weiterhin die höchsten Ticketpreise in Europa zahlen, nur um zu warten bis die überflüssigen Sesselkleber gestorben sind?
    24 69 Melden
    • Teslanaut 15.06.2017 12:30
      Highlight @Thinktank: Aha, tiefqualifizierte Jobs wie Knipser, Security, Zugführer, Verwaltungsangestellte .........
      Denke, gestützt auf Ihren Kommentar wären Sie nicht annähernd fähig, einen dieser Jobs zu machen!
      72 9 Melden
    • themachine 15.06.2017 13:28
      Highlight @Thinktank

      Lokführer = tiefqualifiziert

      Dein Ernst?
      45 2 Melden
    • Pisti 15.06.2017 14:27
      Highlight Der Security wird automatisiert. Ich freu mich schon auf Robocops in den Bahnhöfen. 😂😂
      31 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 22:34
      Highlight Lokführer muss bei Grün Gas geben, bei Rot bremsen. Was ist daran nun schon schwer
      2 6 Melden
    • WilliMu 15.06.2017 23:38
      Highlight @thinktank
      Ja,ja, das ist doch ein überhobener Schnorrer, sorry.
      Ein Zugführer zählt er bei den unqualifizierten Jobs auf. Und dann den Löchliknipser. Die Putzfrau, die in der Tiolette seine Scheisse wegputzt, wahrscheinlich auch. Er selber könnte es sicher besser.
      Wann ist der das letzte Mal Zug gefahren? In der Spanisch Brötli Bahn?
      3 1 Melden
  • Gummibär 15.06.2017 10:57
    Highlight "Der SBB-Gesamtarbeitsvertrag hält fest, dass keinem Mitarbeiter gekündigt werden darf, der schon länger als vier Jahre im Betrieb angestellt ist."
    Der Leistungsdruck muss unerträglich sein !
    Der Grund leuchtet ein : Ein Lokomotivführer kann sich nicht einfach eine andere Stelle suchen. Aber die Regelung schützt natürlich auch die Nieten, die dann seitwärts verschoben werden bis sie einen Platz finden wo sie hocken können bis zur Pensionierung. Dort versperren sie hoffentlich niemandem den Aufstiegsweg. Eine Evaluation, aber auf allen Etagen, beschleunigt wenigstens das Schieben der Nieten.
    53 5 Melden
    • atomschlaf 15.06.2017 12:15
      Highlight Bei den Lokführern und vielleicht ein paar weiteren hochspezialisierten Tätigkeiten macht eine solche Regelung durchaus Sinn. Aber sicher nicht für das gesamte Personal!
      30 4 Melden
  • alex DL 15.06.2017 10:49
    Highlight Kenne diesen Fall nicht im Detail. Habe aber tatsächlich schon erlebt, dass durch diesen Prozess, der mehr einem Assessment als einer klassischen Bewerbung gleicht, tatsächlich Chancengleichheit und vor allem viel höhere Transparenz geschaffen wurde. Gerade weil Bevörderungen innerhalb von Abteilungen sehr oft das Resultat aus Seilschaften und taktischen Überlegungen sind. Gut geführt kann der Prozess zu einer Entfilzung führen. In einem Betrieb, in dem praktisch unkündbare Kader vehement ihre kleinen Reiche verteidigen, vielleicht ein Versuch wert.
    33 0 Melden
    • Makatitom 15.06.2017 13:04
      Highlight In einem Betrieb, in dem der oberste Filzer Meyer heisst? Wohl eher nicht!
      5 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.06.2017 02:07
      Highlight Aber zum Filzer Meyer passt doch eine BeVörderung: Hauptsache Vorne mit Viel Barem. 😂
      0 0 Melden
  • Asmodeus 15.06.2017 10:27
    Highlight Also der Autor hat nicht viel Ahnung vom Berufsleben...

    "Weil verschiedene Berufsbilder wie Zugbegleiter oder Stichkontrolleur zusammengefasst werden, können die Mitarbeiter künftig einfacher neue Aufgaben übernehmen. Zudem sollen die Abläufe schlanker werden."

    Die Übersetzung davon lautet. "Durch die Zusammenlegung von verschiedenen Stellen müssen die bestehenden Mitarbeiter mehr Aufgaben zum selben Lohn durchführen."

    Nix mit guten Nachrichten.
    69 9 Melden
    • Gummibär 15.06.2017 13:30
      Highlight @Asmodeus ich hoffe, dass Deine Uebersetzung richtig ist und die bestehenden Mitarbeiter wirklich fähig sind mehr Aufgaben zum selben Lohn durchzuführen.
      Die unkündbare Stelle ist kein Versprechen an den Stelleninhaber, dass er dreißig Jahre lang an dieser Stelle die gleiche Minimalleistung liefern kann.
      4 8 Melden
    • Asmodeus 15.06.2017 14:21
      Highlight Dazu fähig sein oder dazu gezwungen zu werden sind zweierlei.

      Solche "Umstrukturierungen" dienen normalerweise nur dazu Ausgaben für Mitarbeiter zu sparen und sich dann zu wundern, wieso vermehrt menschliche Fehler geschehen und die Mitarbeiter immer mehr krank werden.
      13 3 Melden
  • Corahund 15.06.2017 10:24
    1 14 Melden
  • Corahund 15.06.2017 10:23
    Highlight So ein Bockmist, alles nur Geschwafel zur sogenannten Kostenoptimierung. Der Grossbezüger (+1 Million) Andreas Meyer sollte sich auch neu bewerben müssen.
    Die SBB benötigt nur eine Legitimation, um unliebsame,
    meistens ältere bewährte Mitarbeiter loszuwerden, die mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg stehen.
    39 9 Melden
  • Baum68 15.06.2017 10:05
    Highlight Blödsinn, dahinter steckt mehr.
    In Zukunft sind die Züge sicher mit weniger Personal unterwegs.Die einzigen dies freut sind Schwarzfahrer. So ist der oder die Kundin einfach auch bei längeren Fahrten nicht begleitet.
    Schon heute sind au Zügen mit 14 Wagen (Doppelstöckige) nur zwei Zugbegleiter vorgesehen.
    Und ist nicht mal durchgehend begehbar.Was wenn etwas passiert? Wer würde heute schon helfen?
    Geisterzüge Ahoi! Der Kondukteur gibt es heute schon nicht mehr, der Reisezugbegleiter ist am Ende.
    Was bleibt ist Video Überwachung. Nach dem ich beraubt wurde,kann ich wenigsten im TV anschauen.
    21 9 Melden
    • ands 16.06.2017 07:55
      Highlight Und mit Zugbegleiter kann der Ihnen ohne Video erzählen wie's ausgesehen hat?
      Es tut mir leid, aber ich bin nicht gewillt Ihr trügerisches Sicherheitsempfinden zu subventionieren.
      0 0 Melden
  • Makatitom 15.06.2017 10:03
    Highlight Und keiner dieser 190 Mitarbeiter, die sich neu bewerben müssen, heisst Andreas Meier. Was ist das eigentlich für ein Führungsstil bei SBB und Post. Kann man die beiden obersten Pfeifen dieser bundesnahen Betriebe nicht einfach in die Wüste schicken?
    54 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 09:32
    Highlight Die Überheblichkeit des Managements und der Genuss, dass jemand zu Kreuze kriechen muss.

    Neben dem Lohn und Bonus eines der schönsten Gefühle der Welt, wenn man ganz oben angekommen ist.

    Armselig und erniedrigend für die betroffenen Personen... aber nur weiter so....
    36 1 Melden
    • Hoppla! 15.06.2017 13:50
      Highlight Was schlägst du dann vor?
      3 2 Melden
  • Tomjumper 15.06.2017 09:25
    Highlight Zwischen den Zeilen gelesen, deuted dies für mich wieder auf einen Abbau bei Service und Sicherheit und eine Reduktion der älteren Mitarbeiter hin. In der Privatwirtschaft ein gängiges Mittel die Atienkurse zu steigern.
    30 1 Melden
  • Dr. Atom 15.06.2017 09:24
    Highlight Da ist noch sehr viel Spielraum offen!
    Auch bei der Thurbo AG gibt es zu viele Cheffen und bekanntlich versaltzen zuviele davon die Suppe, was bei der Tochterfirma der SBB vollstens zutrifft.
    Nach erzählungen meines Kollegen, der Lokführer da ist, gibt es da 3 Oberlokführer auf eine KMU wie die Thurbo. Steuergelder werden so verbraten und die überbesetzung steht bereits seit Jahren.
    Bin mal gespannt wie lanfe es da noch so weiter geht!
    9 5 Melden
    • purpletrain 15.06.2017 17:48
      Highlight Was macht den ein Oberlokführer so? Und wieviele 'normale' Lokführer beschäftigt die Thurbo?
      2 1 Melden
  • EvilBetty 15.06.2017 09:19
    Highlight «Es schafft ein Klima der Unsicherheit, wenn die Kaderleute nicht wissen, ob sie ihren Job nächstes Jahr noch haben oder nicht.»

    Welcome to the real World.
    40 7 Melden
  • Tomlate 15.06.2017 09:07
    Highlight Musste mich neulich auch neu im eigenen Unternehmen bewerben. Mit CV und Motivationsschreiben. Reorganisation und neue Rollen. Anstrengend, aber auch eine gute Herausforderung, da ich zuvor in einer gemütlichen Komfortzone tätig war. Für mich war die Erfahrung positiv. Allerdings nicht für alle, die davon betroffen waren.
    16 10 Melden
  • Kaviar 15.06.2017 08:56
    Highlight Ein Zeugnis für die geistige Ödnis zwischen den Ohren der SBB-Direktoren.
    Wie doof muss man eigentlich sein, um zu fragen: "Wozu habe ich dich damals eingestellt? Und war ich immer zufrieden mit Dir?"
    Genau auf diese Fragen läuft die verlangte, simulierte Wiederbewerbung nämlich heraus.
    62 8 Melden
    • bebby 15.06.2017 09:07
      Highlight Das ist einfach eine neue Methodik der HR Abteilung (in allen Grossunternehmen). Ganz absurd ist es dann, wenn der Mitarbeiter sich ganz offiziell nochmals mündlich bei seinem Vorgesetzten bewerben muss. Der Vorgesetzte weiss ja eh schon, wenn er wie einsetzen wird. Das ist weder für die Vorgesetzten noch für die Mitarbeiter lustig. Vermutlich wieder mal so eine McKinsey Idee, die man teuer bezahlt hat.
      37 0 Melden
  • Raphael Stein 15.06.2017 08:43
    Highlight Die SBB stecken seit Jahren in einer dauerhaften Reorganisation. Also nichts neues.
    54 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 09:33
      Highlight Ui was für ein geistreicher Kommentar im Zusammenhang mit 190 Personen, die jahrelang für die SBB gearbeitet haben und sich jetzt neu bewerben müssen....
      10 6 Melden
    • Baum68 15.06.2017 10:06
      Highlight Die Reorganisationen kosten vermutlich mehr als die Einsparungen!
      18 0 Melden
  • kleiner_Schurke 15.06.2017 08:39
    Highlight Dieses elende Geschwafel von Transparent und Chancengleichheit ist kaum zu ertragen. Langjährige verdiente Mitarbeiter bekommen also die gleiche Chance wie ein Neu Bewerber. Danke SBB! Bei mir bekommt das Auto die gleiche Chance wie die Bahn - Pech gehabt Bahn!
    75 20 Melden
    • phreko 15.06.2017 09:15
      Highlight Sozialismus vs. Kapitalismus...
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 09:33
      Highlight Ui die SBB ist heute 1 Minute stillgestanden weil Du das Auto benutzt in Zukunft....

      Ein Ruck geht durch's Land. Vielen Dank kleiner Schurke...
      15 4 Melden
  • Herbert Anneler 15.06.2017 08:33
    Highlight Solche Personalspiele sind heute Mode. Sie beruhen auf einem Führungsverständnis, das 100 Jahre zurück geht... Eigentlich müsste sich Meyer jedes Vierteljahr um seinen eigenen Job bewerben! Ähnlich geht es auch bei der Postfinance zu und her. So kauft man den Betroffenen die Motivation ab, statt sie zu fördern. Aber man kann sich dann als dynamischen CEO selbst-darstellen. Und Meyer liegt wohl nichts so sehr am Herzen wie dies. Gibt es etwas Positives zu berichten, stolpert er vor jede Kamera; wenn's brenzlig ist, müssen zunächst seine Untergebenen den Kopf hinhalten. Feige, so etwas!
    117 5 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 15.06.2017 08:32
    Highlight Einen umfassenden Kündigungsschutz nach vier Dienstjahren? Kein Wunder kann die SBB nicht funktionieren!

    / Und nein, mit dem Kader hab ich kein Mitleid.
    69 48 Melden
    • JJ17 15.06.2017 08:50
      Highlight Weshalb hast du mit dem Kader kein Mitleid? Weisst du wie diese arbeiten bzw. kennst du diese Personen alle persönlich?
      Ich bin noch Lernender (nicht bei der SBB), also sehr weit entfernt vom Kader, aber dieser Neid gegenüber gewissen Personengruppen in der Schweiz ist echt unausstehlich.
      116 11 Melden
    • Tobi23 15.06.2017 09:29
      Highlight Zudem handelt es sich beim unteren Kader um Teamleiter, Gruppenleiter und Abteilungsleiter. Also der Teil des Kaders der den Übergang von der Basis zur Leitung massgeblich definiert und nicht um die pöse pöse Teppichetage.. Frage mich ob es für die betroffenen Mitarbeiter auch so egal ist, wenn die wegfallen.
      20 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 09:35
      Highlight @jj17: Schon mal kräftig Speichel lecken und in den Hintern kriechen beim Kader? Du wirst es weit bringen...

      Schwarzen Anzug und Krawatte nicht vergessen beim Aufstieg..... Das Hemd bügelt Dir Mutti noch bis zur Pensionierung...

      Heuchler..
      4 32 Melden
    • Peter Keller (1) 15.06.2017 09:50
      Highlight Es geht hier um Basiskader und mittlere Kader. Wenig Teppich!
      14 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 15.06.2017 09:59
      Highlight Es ist kein Neid, es ist das einfache Wissen dass diese Personen den höheren Lohn nicht durch bessere Arbeit legitimieren sondern einfach durch ihre Position.
      4 13 Melden
    • Baum68 15.06.2017 10:09
      Highlight @ JJ17 wenn die Schlange den Kopf verliert, zappelt der Schwanz nicht mehr lange.
      Es ist das untere Kader also nicht etwa die Elite. In anderen Firmen wären das Vorarbeiter oder Büro Teamleiter.
      9 1 Melden
    • Pisti 15.06.2017 11:54
      Highlight Keinkommentar was für ein Quatsch, ins Kader schafft es meistens, wer mehr und besser arbeitet. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.
      @Katcountry ich gehöre auch zum Kader und habe noch nie Krawatte und Anzug bei der Arbeit getragen. Ein Polier, Werkstattleiter etc. ist auch ein Kader, ich glaube kaum, dass diese ihre Position durch Ar... lecken gekriegt haben.
      14 0 Melden
    • JJ17 15.06.2017 12:01
      Highlight @katcountry: Ihre Schreibweise ist wohl um einiges respektloser als jegliches Kader!
      11 1 Melden
    • SemperFi 15.06.2017 13:15
      Highlight @kEINKOmmEnTAR: Genau, bei den SBB funktioniert ja überhaupt nichts...

      Zugfahrer sind Sie wohl kaum.
      6 0 Melden
  • elivi 15.06.2017 08:30
    Highlight Bin realist, ne firma kann nicht immer so weiter arbeiten wie vor 50 jahren und sie kann auch nicht immer alle mitarbeiter halten. Ein mitarbeiter sollte sich auch nicht an nen job klammern bis ins grab nur weil man ihm nicht künden kann.
    Und das es diesmal kader leute trifft is zwar schade aber ned viel mehr als wenns nicht kadar leute trifft wie es normalerweise ist...
    37 20 Melden
  • Max Havelaar 15.06.2017 08:28
    Highlight Wir auch Zeit, dass die SBB in der künstlich aufgeblasenen Teppichetage mal aufräumt.
    43 17 Melden
    • Tobi23 15.06.2017 09:30
      Highlight Du nennst das Basiskader, dass teilweise weniger verdient als die Mitarbeitenden die es führt Teppichetage? Okkee..
      12 3 Melden
    • Brummbaer76 15.06.2017 09:44
      Highlight Hier geht es aber nicht um die Teppichetage, sondern um die direkten Vorgesetzen der Basis.
      11 1 Melden
    • Baum68 15.06.2017 10:10
      Highlight Leider sind es nicht die Stellen die mit Helium aufgeblasen sind. Sondern nur das Fussvolk. Obere Etagen sind nicht betroffen.
      13 1 Melden
    • Matthias Studer 15.06.2017 10:20
      Highlight Kannst davon ausgehen, es ist nicht die Teppichetage.

      Die Teppichetage wird das angeordnet haben. Wenn du den Artikel liest, steht dort, unteres bis mittleres Kader.
      13 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 08:12
    Highlight Phasen von Unsicherheit bergen Chancen im Leben.
    Warum wird Unsicherheit immer negativ konnotiert?
    20 37 Melden
    • Raphael Stein 15.06.2017 08:39
      Highlight Ist mir auch schleierhaft. Für die meisten ist das Glas eben halb leer, statt halb voll.
      17 18 Melden
    • AskLee 15.06.2017 09:19
      Highlight Man Stelle sich vor jemand hat sich über Jahre langsam hochgearbeitet und führt jetz vlt fünf bis 10 Mitarbeiter. Diese Person hat evtl 2 Jahrzehnte Ihres Lebens weniger mit Schulbildung und Studiums, jedoch durch Leistung was erreicht.
      Jetz muss Sie/Er sich um auf den eigenen Job bewerben. Was wenns durch Umstrukturierung gar kein Job für die Dame/Herrn geben kann. Was dann? Wo kann Sie sich bewerben? Ist ja nicht so dass die Konkurrenz (gibt praktisch keine) eine Alternative wäre. Jetz mit 50 mit dem CV noch ein Job kriegen?!?! Wo denn bitte.
      Glas halb voll ?!?! Ja genau!! -.-
      23 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 09:36
      Highlight Ihr habt zu viele Lebensratgeber gelesen...

      Und wenn ich das mit halb vollen (leeren) Glas nochmals lese kommt mir die Galle hoch...

      Fragt doch mal einen über 50-Jährigen, was er in dieser Situation von Eurem blöden Glas hält.

      Eure Kommentare sind nur zynisch und herablassend.... Aber mit vollen Hosen ist gut stinken...

      Vor allem der steinige Raphael ist einer von den ganz Tollen hier im Forum...
      18 2 Melden
    • Baum68 15.06.2017 10:11
      Highlight Oder das Glas ist zu gross!
      4 2 Melden
    • Raphael Stein 15.06.2017 12:01
      Highlight katcountry, lies mal gut mit. Es geht um mich.

      Mit 52 weg vom Job. Vo heute auf morgen. Keine Abgangszahlungen, rein nichts. 3 Monate und tschüss. 20 Jahre dort gearbeitet, Leute geführt, Innovationen vorangetrieben usw. Ferien verschoben und, und, und.
      Frust pur.
      Jetzt, nochmals vorne angefangen und weisst du was? Hätte ich doch vorher schon das gemacht was ich jetzt tut. Deshalb ist das Glas für mich halb voll.
      Konntest du aber ja nicht wissen. Also chill e chli.
      10 0 Melden
  • Baccara 15.06.2017 08:11
    Highlight ...was die SBB macht ist seit Jahren z.B. in der Bundesverwaltung gang und gäbe..soviel dazu.
    24 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 09:37
      Highlight Ja gut die waren ja auch 100 Jahre unter Welpenschutz.... Seien wir mal realistisch...
      4 3 Melden
    • Baum68 15.06.2017 10:11
      Highlight Was es nicht besser macht!
      4 0 Melden
  • Chrigi-B 15.06.2017 08:10
    Highlight Das sollte man im Topmanagement machen. Diese elenden Pfeiffen werden auch dieses Jahr, pünktlich, die Preise erhöhen. Service + Sicherheit sind jedoch rückläufig.
    54 12 Melden
    • Hoppla! 15.06.2017 09:04
      Highlight Das erste wird nicht passieren. Was du unter Service und Sicherheit verstehst darfst du sonst noch etwas ausführen.
      1 2 Melden
    • Raembe 15.06.2017 11:10
      Highlight Chrigi B, klagen kann Jeder. Bring Lösungsvorschläge wie die Preise, trotz stärkerer Netzbelastung und höheren Ansprüchen, tief bleiben...
      4 2 Melden
    • Makatitom 15.06.2017 13:33
      Highlight Zum Beispiel, indem 130 Millionen Franken nicht dem Bund zurück gegeben werden, sondern für die dringend benötigte Sanierung der Infrastruktur verwendet wird. Aber das kann ja der Meyer nicht entscheiden, so lange ihm niemand von McKenzie oder PWC das OK dafür gibt. Dort muss gespart werden, die Bosse erhalten so viel, dass die gefälligst die Leistung selber erbringen sollen, statt die Unternehmensberatungen auch noch teuer einzukaufen
      3 0 Melden
    • Raembe 15.06.2017 14:27
      Highlight Makatitom, woher weisst Du das er keine Leistung erbringt? Ja, Ceo s verdienen viel. Aber das nicht immer ungerechtfertigt. Ich bezweifle das Du eine ähnliche Position inne hast. Ich mag auch nicht alle Entscheidungen die das Kader meiner Firma trifft. Aber habe einen riesen Respekt vor ihrem Jobprofil
      1 4 Melden
    • Chrigi-B 15.06.2017 14:38
      Highlight Makatitom, besser bringt man es nicht auf den Punkt! Das Schlimmste? Sie sind bei allen grossen Firmen und es endet meistens mit Kündigungen empfehlen. Die Bonis und ihr fürstliches Gehalt müssen ja schön weiter eintrudeln. Wie kann man da in der Nacht noch schlafen?
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 08:08
    Highlight Ist die Digitalisierung Fluch oder Segen?
    11 5 Melden
    • BRO 15.06.2017 08:57
      Highlight Das Frage ich mich auch des Öfteren. Es kommt darauf an auf welcher Seite man steht.
      11 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 09:38
      Highlight Die Digitalisierung wird der Flop des Jahrhunderts. Hier erhofft sich eine Elite die Arbeitserledigung durch Maschinen und Roboter, damit sie sich nicht mehr Menschen abgeben müssen und ihre abgehobene Lebensweise in ihren Prunkpalästen ausleben können.
      6 1 Melden
    • Makatitom 15.06.2017 13:35
      Highlight Genau, kat, und leider ist diese Elite zu dumm um zu merken, dass, wenn sie keine Menschen mehr beschäftigen es auch niemanden mehr gibt, der ihre Produkte kauft oder Dienstleistungen in Anspruch nimmt.
      1 0 Melden
  • Donald 15.06.2017 07:54
    Highlight "Die Reorganisation sei nötig geworden, weil sich das Reiseverhalten der Kunden aufgrund der Digitalisierung verändert habe." Könntet ihr mal nachfragen, was damit gemeint ist? Billete werden ja sowieso schon lange am Automaten gekauft... und was das für einen Einfluss auf Kader hat, ist fraglich.
    59 2 Melden
  • amore 15.06.2017 07:45
    Highlight Solche Aktionen sind unwürdig. Man kennt doch seine Mitarbeitenden durch und durch. Bewerbungen bringen nichts. Aber gute und intensive Entwicklungsgespräche mit Vorgesetzten und HR-Spezialisten sind die richtigen Massnahmen.
    34 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 08:57
      Highlight Wer oder was und in welche Richtung muss entwickelt werden? Wer definiert berufliche Entwicklung? Arbeitgeber oder Arbeitnehmer?
      7 3 Melden
    • Baum68 15.06.2017 10:12
      Highlight Eigentlich das Produkt?
      2 0 Melden
  • pumpkin42 15.06.2017 07:42
    Highlight Es ist in der Privatwirtschaft leider je länger je mehr gang und gäbe, dass man sich auf den eigenen Job neu bewerben muss. Mir ist das auch schon passiert, und es hat mich befremdet, da es eine reine Alibiübung war um Leute auszusondern, die man nicht mehr wollte. Schade!
    39 1 Melden
  • chnobli1896 15.06.2017 07:39
    Highlight [...] Der SBB-Gesamtarbeitsvertrag hält zudem fest, dass keinem Mitarbeiter gekündigt werden darf, der schon länger als vier Jahre im Betrieb angestellt ist. [...]
    Unglaublich. 4 Jahre Einsatz zeigen bei der Arbeit und dann herrscht bis zur Pensionierung Jobsicherheit.. So kann man doch kein Unternehmen führen?!
    44 15 Melden
    • axantas 15.06.2017 08:48
      Highlight Vergiss es. Es gibt den GAV unter anderem deswegen, weil es viele sehr bahnspezifische Stellen gibt. Die haben eine entsprechend spezialisierte Ausbildung, mit der du u.U. auf dem Arbeitsmarkt keine grosse Chance hast.

      Auserdem sind viele Kader gemäss OR angestellt. Da ist nix mit GAV und du fliegst, wenn es deinem Chef nicht mehr passt.

      Also hört bitte auf neidisch zu sein.
      48 5 Melden
    • chnobli1896 15.06.2017 09:14
      Highlight Ich frage mich nur wie ein Unternehmen wirtschaftlich funktionieren soll (Stichwort Ticketpreise) wenn man keine Stellen abbauen kann falls kein Bedarf mehr vorhanden ist..
      3 3 Melden
    • Schildlaus 15.06.2017 09:33
      Highlight Wenn die Arbeitleistung nicht stimmt oder andere begründete Probleme bestehen kann trotzdem gekündet werden. Nach 4 Jahren kann aber nicht aus Betrieblichen Gründen gekündet werden. Der MA ist geschützt vor Wirtschaftlichen Begründeten kündigungen. Nicht vor kündigungen im allgemeinen.
      5 1 Melden
    • FrauMirach 15.06.2017 09:43
      Highlight Ist nicht ganz korrekt - es kann nur nicht aus betrieblichen Gründen (Reorganisationen) gekündigt werden. Wer faul rumliegt kann schon fliegen.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2017 10:09
      Highlight Du bleibst bei der SBB, aber nicht zwangsläufig in deinem jetzigen Tätigkeitsbereich. Die SBB kann dich nach Bedarf an verschiedenen Orten einsetzen, verbunden mit eventuellen Lohneinbussen.
      3 0 Melden
    • Baum68 15.06.2017 10:16
      Highlight Erstens bezahlen die Bähnler /innen den GAV sehr teuer. Zum Beispiel haben Tausende nur eine Lohngarantie. Dass heisst wenn der Vertrag 2019 gekündigt würde. Hätten einige bis 10000 Franken weniger Lohn.
      Die Arbeitsplätze sind nur sicher wenn jeder ja sagt. Also ab Morgen Arbeitest du in Fribourg statt St.Gallen. Dann bleibst du. Aber nur so.
      7 1 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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