Schweiz

Bild: Alex Spichale/Schweiz am Wochenende

Wie das berühmteste Wunderkind der Schweiz das Schulsystem ändern will

Wie fördern unsere Schulen Hochbegabte? Viel zu wenig, sagt das berühmteste Wunderkind der Schweiz. Dabei geht Mathe-Genie Maximilian (13) schon nächstes Jahr an die Uni. Ein Besuch bei einem, der das System ändern will.

15.04.17, 13:20 16.04.17, 10:02

Yannick Nock / Schweiz am Wochenende

Was geht in einem Kind vor, wenn der Kopf zehn Jahre älter ist als der Körper? Maximilian Janisch war immer besonders, das brach schon aus ihm heraus, bevor er richtig sprechen konnte. Einmal – der Bub war gerade zweieinhalb – versuchte er auf den Zehenspitzen und mit Nuggi im Mund an die Tasten eines Bancomaten zu kommen. Sein Grossvater hatte den PIN vergessen. Er wusste ihn.

Maximilian, kariertes Hemd, zerzaustes Haar, sitzt auf dem Sofa zu Hause in Meierskappel LU und lacht über die väterliche Anekdote. Der 13-Jährige wirkt wie so viele Teenager: etwas unbeholfen, etwas schlaksig, ein bisschen verlegen. Vorbei sind die Zeiten, als er als Neunjähriger anderen Maturanden Nachhilfe in Mathematik gab. Altklug kam das rüber. Ungewollt, aber wie soll es wirken, wenn ein Kind Dinge erklärt, die andere ein Leben lang nicht verstehen?

In der 1. Klasse sollte Maximilian als Hausaufgabe bis 20 zählen, dabei wusste er, was eine Billion ist. Innert weniger Wochen übersprang er mehrere Klassen.

In einem Jahr wird Maximilian offiziell die Universität Zürich besuchen und damit zum jüngsten Studenten der Schweiz. «Das ist der Plan», sagt er. Zuerst will er reden. Darüber, warum die Förderung von hochbegabten Kindern in der Schweiz kaum stattfindet, und über seinen eigenen Kampf für mehr Unterstützung. «Auch wenn meine Aussagen nicht den grössten Impact haben werden, so hoffe ich doch, dass andere Kinder von meinen Erfahrungen profitieren.»

Bis heute ist Maximilian der berühmteste Hochbegabte der Schweiz. Mit einem IQ von 149+ sprengt er die gängige Skala. In der 1. Klasse sollte er als Hausaufgabe bis 20 zählen, dabei wusste er, was eine Billion ist. Innert weniger Wochen übersprang er mehrere Klassen. Mit acht landete er am Gymnasium Immensee. Nur ein Jahr später legte er die Mathematik-Matura mit Bestnoten ab. Eine Leistung, wie es in der Schweiz keine vergleichbare gibt.

Aus dem Hochbegabten wurde ein Medienphänomen

Der Abschluss war zugleich ein Beginn. Aus dem Hochbegabten wurde ein Medienphänomen. Zeitungen, Radio- und TV-Stationen rissen sich um den damals Neunjährigen. Nicht nur in der Schweiz. Deutsche Sender berichteten über ihn, auch die britische BBC und ein japanisches Magazin: Maximilian, das «Genie», das «Wunderkind», der «Mozart der Mathematik». «Das ist arg übertrieben», sagt Maximilian heute und schmunzelt.

Dok-Film über Maximilian Janisch

Video: YouTube/SRF DOK

Doch der Hype ging nicht spurlos vorbei. Eine Welle der Empörung schwappte über die Familie. «Rabeneltern», hiess es in Dutzenden Briefen und Tausenden Kommentaren. Man solle Maximilian Kind sein lassen, schrieben sie. Sein Platz sei auf dem Spielplatz, nicht hinter einem verstaubten Mathebuch.

«Die grosse Mehrheit der Bevölkerung glaubt, die Kleinen könnten nichts, was für ein Unsinn.»

Maximilians Vater Thomas Drisch

Maximilians Vater Thomas Drisch, ein pensionierter Mathematikprofessor mit grauem Bart, schüttelt den Kopf. «Die grosse Mehrheit der Bevölkerung glaubt, die Kleinen könnten nichts», sagt er, «was für ein Unsinn.» Sein Sohn solle tun, was ihm Spass mache, und das sei nun mal die Mathematik. Ihn stört, dass Maximilian seine Interessen rechtfertigen muss, dass ihn die Menschen lieber bremsen statt fördern. «Hat je einer Roger Federers Vater und Mutter als Rabeneltern bezeichnet?»

Drisch kritisiert, dass es in der Schweiz zwei Dutzend Sportgymnasien und viele Mittelschulen mit Schwerpunkt Musik gibt, doch kein einziges Gymnasium für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT). «Dabei hängt die Zukunft der Schweiz nicht von der Zahl der Goldmedaillen ab, sondern von der Entwicklung ihrer MINT-Talente.»

Das Verhältnis zu den Medien

Die Förderprogramme, die es heute gibt, würden längst nicht reichen, sagt Drisch. Er will gerade über die Kurse der Integrativen Förderung sprechen (IF), als ihn Maximilian unterbricht. «Sei vorsichtig, was du sagst.» Stille, die beiden schauen sich an – und lachen los. «Ich sage besser nichts», meint der Vater. In früheren Gesprächen sagte er noch: «Das war Müll, eigentlich hätte Maximilian die IF-Lehrerinnen unterrichten müssen.» Aber diesen Kampf will er nicht über die Presse austragen.

Maximilian und sein Vater im Dok-Film des SRF 2015. Screenshot SRF/Youtube

Ohnehin ist das Verhältnis der Familie zu den Medien gespalten. «Alle wollen zu Maximilian, am besten bis ins Kinderzimmer, und ein Foto schiessen», sagt Drisch, «aber über die Förderung will niemand sprechen.» Dass beide selbst die Hysterie befördern, wenn Maximilian als 11-Jähriger mit dem Vater als Ghostwriter eine Autobiografie veröffentlicht, sieht Drisch nicht. «Es geht nicht um den Hype, es geht immer um die Sache.»

«Maximilian soll es besser haben, deshalb helfe ich.»

Camillo De Lellis, Mathematik-Professor und einst selbst hochbegabtes Kind

Letztlich hat der Hype auch geholfen. Eigentlich wollte Maximilian nach der Mathe-Matura an die ETH Zürich, die Schweizer Elite-Uni schlechthin. Doch kein Neunjähriger darf hierzulande Student sein. Die besten amerikanischen Hochschulen meldeten sich, Harvard kämpfte um das Mathematik-Talent, doch umziehen kam für die Familie nicht infrage. Maximilian sollte nicht aus seinem Umfeld gerissen werden. Die Sache schien gegessen, bis eines Abends das Telefon klingelte.

Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, war am anderen Ende der Leitung. Er hatte den Rummel um Maximilian verfolgt und bot ihm ein spezielles Programm an. Nicht als Student im Hörsaal, aber als Schüler im Privatunterricht. «Ich bin der Meinung, dass jeder junge Mensch das Anrecht hat, so gefördert zu werden, wie es für ihn am besten ist», sagt Hengartner. Und er hatte den passenden Mentor, einen 40-jährigen Mathematik-Professor, der selbst ein hochbegabtes Kind war. «Ich konnte damals an keinem Förderprogramm teilnehmen», sagt Camillo De Lellis. «Maximilian soll es besser haben, deshalb helfe ich.»

Auf einen wie ihn ist das Schulsystem nicht vorbereitet

Alle zwei Wochen unterrichtet er den 13-Jährigen am Mathematischen Institut der Universität Zürich. «Ich habe nie eine solche Begabung gesehen wie bei ihm», sagt Mentor De Lellis. Maximilian hat bereits einige Prüfungen des Bachelor-Studiums abgelegt, bald erreicht er das Niveau eines Masterstudenten. Angerechnet wurden ihm seine Leistungen nicht. Wieder betritt Maximilian Neuland. Das Schulsystem ist auf einen wie ihn nicht vorbereitet. Gemäss Statuten muss er zuerst in allen Fächern die Matura absolvieren, dafür büffelt er derzeit am Gymnasium Immensee. Englisch und Französisch sind kein Problem, beides spricht er fliessend. Mühe hat er nur in einem Fach. «Also in der Geografie bin ich doch eher schlecht.» Schlecht heisst bei ihm: Note 4.

Damit würde er auf einen Schlag seinen Bachelor machen – mit 15.

Mit dem Abschluss kommen die nächsten Fragen. Was passiert mit all den Prüfungen, die er bereits an der Universität abgelegt und mit Bestnoten bestanden hat? Sind sie wirklich wertlos? «Wir werden eine Lösung finden», verspricht Rektor Hengartner. Sie müsse fair gegenüber Maximilian, aber auch gegenüber allen anderen Studenten sein. Womöglich kann Maximilian die Resultate mündlich zügig bestätigen. Damit würde er auf einen Schlag seinen Bachelor machen – mit 15.

Nächstes Jahr könnte Maximilian im Hörsaal mit Masterstudenten sitzen. Noch immer wird der Kopf älter sein als der Körper. Wo wird das enden? Darf man Grosses von ihm erhoffen? «Jede Erwartung ist unsinnig», sagt sein Vater. Es habe Hochbegabte gegeben, denen nie eine Entdeckung gelang, und weniger begabte, die den Nobelpreis erhielten. Maximilian kümmern solche Gedankenspiele nicht, einzig, wo er neben der Universität Zürich studieren möchte, weiss er schon: in Stanford, Herz des Silicon Valley.

Doch zuerst will er das Schweizer Schulsystem verändern. Hochbegabte Kinder sollen – anders als er – nicht abhängig vom Einsatz eines Universitäts-Rektors sein. Talent müsse auf allen Stufen gefördert werden, sagt er. Egal ob am Gymnasium Immensee, an der Universität Zürich oder in Stanford. Ein Wunderkind mit klarem Ziel, ein Wunderkind, das erwachsen wird.

Weil nicht jeder ein Wunderkind ist ... ;)

Diese kreuzfalschen Prüfungsantworten sind so lustig, dass sie die Bestnote verdienen

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • FastProf -FastNobel-FastSuper 19.04.2017 02:49
    Highlight Ein Junge; gescheit, schlagfertig, altklug. In seiner Freizeit trekkt er seinem alten Vater und dessen Träumen hinterher.
    Bald kommt die Pubertät. Ohne dass er gleichaltrige Bezugspersonen hätte, mit denen er gemeinsam diesen Wachstumschritt bewältigen könnte. Stattdessen klebt er zwischen Büchern und Professoren.
    Die Schule soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern vor allem eine strukturierte Sozialisierung.
    Das tut sie nie optimal.
    Aber ein virtueller Bubble leistet noch viel weniger.
    Wie nun selektiv Hochbegabten eine stimulierendere Umgebung anbieten, ohne sie zu desozialisieren?
    5 1 Melden
  • Raphfa 17.04.2017 19:59
    Highlight Es gab die Escuale Moderna von Francisco Ferrer. Der war seiner Zeit weit weit voraus.

    Und unserer wohl immer noch.

    http://www.outlawlegend.at/?legend=17
    0 4 Melden
  • ZH27 16.04.2017 13:21
    Highlight Natürlich ist das Schulsystem nicht auf sogenannte Hochbegabte zugeschnitten, weil ein Schulsystem, das auf die individuellen Bedürfnisse jedes Schülers eingeht schlicht und einfach zu teuer ist. Weshalb man nun sogenannte Hochbegabte speziell fördern sollte und andere nicht, sehe ich jetzt nicht ein. Wäre das dann fair? Information ist zum Grossteil frei verfügbar - gerade ein Hochbegabter sollte fähig sein, bei Interesse sich die Informationen selbst zu beschaffen (oder ist das dann eine andere Begabung?).
    75 52 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2017 16:09
      Highlight Ja - diese Begabung fiele unter den Begriff Medienkompetenz.

      "Natürlich ist das Schulsystem nicht auf sogenannte Hochbegabte zugeschnitten, weil ein Schulsystem, das auf die individuellen Bedürfnisse jedes Schülers eingeht schlicht und einfach zu teuer ist."

      Hier fehlt allerdings die sachliche Grundlage und eine fundierte (wissenschaftliche) Argumentation. In diesem Sinne ist deine "natürliche" Schlussfolgerung einfach so mal aus der Luft gegriffen.

      Antithese: Ein die individuellen Begabungen der Kinder förderndes Schulsystem wäre billiger, natürlicher, menschlicher und zukunftsgerichteter.
      51 19 Melden
    • Tanea 16.04.2017 19:49
      Highlight Klar wäre er fähig, aber du kannst doch nicht von einem bspw. 6-jährigen Kind erwarten, dass es sich alles selbst beibringt!?
      Es ht genau so ein Anerecht auf Bildung wie alle anderen.
      22 13 Melden
    • Das-Malo 16.04.2017 21:28
      Highlight @Ueli der Knecht
      Bezüglich deiner Antithese, hast du eine bestimmte Idee wie ein solches Schulsystem auszusehen hat?
      22 1 Melden
    • Ueli der Knecht 17.04.2017 00:52
      Highlight Yep, Das-Malo: Der Staat und private Institute müssten ein möglichst breites Bildungsangebot bereitstellen, so wie es ZH27 formuliert (frei übersetzt): Bildung ist zum Grossteil frei verfügbar - ein hinreichend Begabter ist fähig, bei Interesse sich die Informationen und die Bildung selbst zu beschaffen. Auch 6-Jährige können das. Denn Wissensdurst liegt in ihrer Natur.

      Bildung ist ein Recht der Kinder (keine Pflicht!). Kinder sollten Bildungsgutscheine erhalten. Sie können dann selbst entscheiden, wo, wann und wie sie diese einsetzen wollen. Eltern, Familien etc. stehen beratend bei.
      23 12 Melden
    • Das-Malo 17.04.2017 09:20
      Highlight Ich denke in etwa gleich. Mir gefällt auch das schwedische Modell in dem es bis zur 6. Klasse keine Noten gibt. Ich denke wir müssen weg kommen von der Idee dass in der Schule reines Wissen gelehrt werden muss. Methodenkompetenz erachte ich heutzutage als wichtiger.
      21 6 Melden
    • Dr.Bogyman 17.04.2017 11:01
      Highlight „weil ein Schulsystem, das auf die individuellen Bedürfnisse jedes Schülers eingeht schlicht und einfach zu teuer ist“
      Das ist eine Investition wo dann schlussendlich wieder das zigfache dabei rausspringt.

      Man sollte nicht sparen wo es nichts zu sparen gibt, das Geld muss fliessen.
      15 3 Melden
    • Ueli der Knecht 17.04.2017 16:34
      Highlight Da hast du Recht, BigPun. Ausgaben in die Bildung wären eine Investition, die sich längerfristig auszahlt.

      Allerdings wäre zu bedenken, dass erstens die Mittel begrenzt sind, und zweitens daher optimal eingesetzt werden sollten, und vorallem drittens eine staatliche Planwirtschaft selten einen optimalen Ressourceneinsatz bewirkt, sondern oft vielmehr den Funktionären zudient.

      Daher befürworte ich die Abschaffung der Schulpflicht und die Stärkung des Rechts der Kinder auf Bildung, was auch deren freie (marktwirtschaftlich organisierte, Ressourcen optimierende) Wahl beinhalten würde.
      8 6 Melden
    • Nguruh 18.04.2017 09:03
      Highlight "Bildung ist ein Recht der Kinder (keine Pflicht!). Kinder sollten Bildungsgutscheine erhalten. Sie können dann selbst entscheiden, wo, wann und wie sie diese einsetzen wollen."

      Du bist dir aber schon bewusst, dass es sehr viele faule Kinder gibt, die eben lieber draussen spielen als zu lernen?
      Würde man Kindern die freie Wahl lassen, würde das System bald kollabieren... Ich glaube kaum, dass die paar wenigen "Bildungsinteressierten" das verhindern würden...
      Man ist oftmals als Kind nicht fähig zu verstehen, wieso die Schule eben doch wichtig ist...
      5 1 Melden
    • Citation Needed 18.04.2017 10:13
      Highlight ZH27: stell Dir vor Du hast etwa Matura-Niveau und sitzt täglich mit Kindern im Schulzimmer, die noch kaum Bruchrechnen können. Die Langeweile macht Dich fertig!! Nur schon darum müssen Fördermöglichkeiten her, sonst verkümmern solche Kids. Unterforderung killt die Lernmotivation, Herausforderung stärkt sie. Fehlt die Herausforderung, dann nimmt die ganze Persönlichkeit Schaden und die Begabung verkehrt sich zur Belastung.
      7 0 Melden
    • Züribueb 18.04.2017 11:07
      Highlight @Citation Needed:Du sprichst mir aus der Seele! Es ist genau so wie du sagst, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Das selbe geschieht jeden Tag mit x Lernenden in der Berufslehre:Sie kommen motiviert zur Arbeit, um etwas neues entdecken, bzw lernen zu können. Jedoch wird ihnen oftmals kein Vertrauen oder keine Verantwortung übergeben, um eine anspruchsvolle Arbeit erledigen zu dürfen. Die Motivation sinkt in den Keller, nach der Lehre wundert man sich, weshalb sie den Beruf wechseln.
      Im Prinzip das gleiche wie in der Schule bei Kids, die, wenn man sie fördern würde, viel mehr leisten könnten
      4 0 Melden
    • Citation Needed 18.04.2017 12:11
      Highlight Züribueb: oft fehlt es nicht am Geld, sondern an der Bereitschaft und am Wissen, dass man von gut geförderzen Lernenden mehr Leistung erhält. In Schulen wird schon heute besser drauf geachtet, Einzelne weder zu über- noch zu unterfordern. Aber es bleibt anspruchsvoll.. Ein Irrtum aber zu denken, kluge, leistungswillige Kids könnten sich selber beschäftigen/motivieren. Scheitert oft an Hierarchien/Disziplin/fehlender Bereitschaft. Es müssen sich alle engagieren. Aber eben: wenn man Förderung nur als Last und nicht als Gewinn sieht, geht nichts. Dabei sind motivierte Kids leichter zu führen.
      5 0 Melden
    • Ueli der Knecht 18.04.2017 13:01
      Highlight Nguruh: Ja, ist mir klar, dass ein paar Leute draussen spielende Kinder als faul bezeichnen, weil sie glauben, dass die dabei nichts lernen.

      Allerdings meine ich, dass draussen spielende Kinder dabei Wertvolles für IHR Leben lernen, und dass es eher ein Zeichen eines sehr engen Horizonts von Erwachsenen ist, wenn sie solche draussen spielende Kinder als faul und unbelehrbar bezeichnen.

      "Würde man Kindern die freie Wahl lassen, würde das System bald kollabieren"

      Ein überholtes Schulsystem, das weniger den Kindern als vielmehr den Funktionären zudient, darf mE. ruhig kollabieren. Gut so!
      2 2 Melden
    • Nguruh 18.04.2017 14:25
      Highlight Faul ist in Bezug auf die lernbereitschaft der Schule gemeint...
      Ich selber bin mit besten Beispiel voran gegangen, in der Schule oft nicht aufgepasst und meine Freizeit draussen verbracht. Ich habe erst sehr spät realisiert, dass lernen nicht nur "schlecht" ist.

      Dass das System erneuert und ausgewechselt werden sollte macht auf jeden Fall Sinn. Ein Kollaps wäre jedoch fatal!
      1 2 Melden
    • Dr.Bogyman 18.04.2017 16:41
      Highlight Man sollte aber manchen Kinder, und auch wenn sie in der Unterzahl sind, nicht beibringen dass lernen schlecht ist.

      Jeder hat seine eigenen Methoden und muss die auch anwenden können wie es für Ihn am besten ist.
      2 1 Melden
  • Horst Pfannenmüller 16.04.2017 13:04
    Highlight Das Gymnasium Immensee belegt seit Jahren in der Schulen-Rangliste der ETH die letzten Plätze. Warum Herr Drisch seinen hochbegabten Sohn ausgerechnet dort zur Schule schickt und dann über das System herzieht, ist mir ein Rätsel.
    61 18 Melden
    • Alnothur 16.04.2017 14:43
      Highlight Ich war selbst auf dem Gymnasium Immensee, und kenne auch einige, die dort waren und anschliessend an die ETH gingen. Besseren Unterricht als dort hatte ich definitiv vorher nirgends. Auch das individuelle Lernen und Lernen in Gruppen wird gefördert. Auf diese Ranglisten sollte man keinen grossen Wert legen, wenn man nicht weiss, wie sie zustande gekommen sind.
      23 34 Melden
    • IMadeYouReadThis 16.04.2017 17:11
      Highlight Wie viele 3D Drucker hast du der Schule gezahlt, Alnothur?
      20 18 Melden
    • Alnothur 16.04.2017 18:19
      Highlight Wie bitte kommst du jetzt auf 3D-Drucker?
      12 20 Melden
    • Horst Pfannenmüller 17.04.2017 10:28
      Highlight Sehr geehrter Herr Alnothur es ist lächerlich anzunehmen, die ETH könne ihre Studenten nicht richtig beurteilen. Aber das ist ein anderes Thema.
      Nochmals extra für Sie: Herr Drisch hätte die Möglichkeit seinen Sohn an die öffentliche KSLuzern in eine naturwissenschaftlich ausgerichtete Klasse zu schicken. Stattdessen schickt er Maximilian in ein privates, sozialwissenschaftlich ausgerichtetes Gymnasium und bemängelt das Schweizer Schulsystem.
      45 4 Melden
    • Alnothur 17.04.2017 17:40
      Highlight Immensee ist nun wirklich auch naturwissenschaftlich ausgerichtet. Werde ich als ehemaliger BioChemie-Schüler wohl wissen... Und für Sie nochmal, da Sie scheinbar im Deutsch/Leseverstehen einen Fensterplatz hatten: selbständiges Lernen, individuelle Förderung und Lernen in Gruppen wird dort sehr vorbildlich angewandt. Aber ich weiss ja schon, wie das hier auf Watson ist... "Oh Gott! Privat! Scheissdingens!"
      17 20 Melden
    • Citation Needed 18.04.2017 10:26
      Highlight Immensee hat evtl. als Privatschule die Bereitschaft/Möglichkeit, einen Ausnahmeschüler wie Maximilian adäquat zu unterrichten. Dass Maximilians Bildung wegen nicht ganz höchstrangigen Ratings der Schule hätte leiden können, ist angesichts seiner Begabung unwahrscheinlich, besonders, wenn er auf ihn zugeschnittene, passende Programme bekommt. Das dürfte für die Wahl der Schule ausschlaggebend gewesen sein, nicht der Notendurchschnitt früherer Abgänger.
      5 4 Melden
    • Horst Pfannenmüller 21.05.2017 10:27
      Highlight Ja lieber Alnothur, seit dem Bericht im Tagi wissen wir auch, wie die individuelle Förderung am Gymnasium Immensee aussieht. Und wie sich die Schulleitung versuch aus der Verantwortung zu stehlen, ist einfach nur widerlich.
      http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Du-kriegst-lebenslaenglich/story/15535526#mostPopularComment

      7 1 Melden
  • DerTaran 16.04.2017 12:20
    Highlight Das Schweizer Schulsystem hat nur das Ziel der Industrie und dem Gewerbe durchschnittlich gebildete Auszubildende zur Verfügung zu stellen. Die Gebildeten importiert man lieber.
    Wenn man sich schon nicht um eine angemessene Ausbildung für die Mehrheit der Schüler kümmert, warum soll man sich dann um die Handvoll Hochbegabten kümmern?
    Uebrigens, der Junge will nach Stanford, ein ganz schlechtes Zeichen für den Innovationsstandort Schweiz.
    23 29 Melden
  • Sofia Baffo 16.04.2017 12:17
    Highlight 3/3 Ein Mathematiker, der sich auch mit Ethik befasst, kann uns vor viel Schaden bewahren! Vielleicht bekommt er dann «nur» den alternativen Nobelpreis, ist aber dafür ein besserer Mensch.
    Diese Stiftung sammelt eine grosse Menge Artikel zum Thema: http://sengifted.org/resources/resource-library/ Wenn man das Archiv gut durchsucht, findet man teilweise sehr interessante, erhellende und vor allem empathische Beiträge (mit Sensibilität und ohne Prahlerei).
    5 10 Melden
  • Sofia Baffo 16.04.2017 12:16
    Highlight 2/3 Da ihm bis zum erwerbsfähigen Alter noch so viel Zeit bleibt, könnte man ihm auch ein breiteres Programm bieten als nur Mathe. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Zusatzausbildung im Bereich Philosophie? Wenn man so einen Kopf hat, ist eine wirklich breite Allgemeinbildung ein Schatz. Viele wichtige Erkenntnis sind nicht unbedingt auf ein einzelnes Fach begrenzt. Klar, die Zeiten der Universalgenies sind vorbei, aber Interdisziplinarität ist gerade im moralphilosophischen Bereich immer wichtiger, und immer schwieriger zu erreichen, insbesondere für die sogenannten Normalbegabten.
    19 9 Melden
  • Raphfa 16.04.2017 12:14
    Highlight Mathematikbegabte gibt es viele. Wir brauchen aber vor allem Talente in vielen anderen Gebieten. Darum finde ich es nicht als eine Bereicherung für die Gesellschaft, wenn ein Junge bereits in der ersten Klasse auf eine Billion zählen kann.

    Mathematiker können zudem nicht einmal einen Kreisumfang exakt ausrechnen.

    Da sind mir die Fähigkeiten des Kochs meines Lieblingslokals schon mehr wert.

    Das ist ein ganz ernst gemeinter Kommentar.

    14 70 Melden
  • Sofia Baffo 16.04.2017 12:14
    Highlight 1/3 Es ist toll, dass er einen verständnisvollen Mentor gefunden hat. Extrem wichtig finde ich auch, dass man ihm später als Jugendlicher genügend Gelegenheiten bietet, sich vom Elternhaus zu emanzipieren und gegebenenfalls auch eine Rebellionsphase zu geniessen. Die Förderung durch den eigenen Vater, wie es bis jetzt geschah, ist sicher nicht der beste Weg. Homeschooling ist meistens vor allem eine mit hohem Erwartungsdruck gepaarte Indoktrination. Leute, die von den eigenen Eltern unterrichtet wurden, sind für soziale Inkompetenz anfällig (konnte ich viel zu oft beobachten).
    11 14 Melden
  • Das-Malo 16.04.2017 12:05
    Highlight Ich bin Grundsätzlich sogar der Meinung dass Bildung so gestaltet werden muss, dass sie Spass macht. Dafür muss allerdings das gesamte Schulsystem überdenkt werden
    20 5 Melden
  • dracului 16.04.2017 10:48
    Highlight Hat irgendjemand zufälligerweise mal die (neuen) Primarschulzeugnisse des Kantons Zürich gesehen? Einerseits verteilen die Schulen neuerdings lose A4-Blätter pro Semester und kein kompaktes Büchlein mehr. Das Benotungssystem ist selbstverständlich mit keinem anderen Kanton und schon gar nicht international abgestimmt. Noch weltfremder ist das Benotungssystem: Pro Sprachfach gibt es eine Hauptnote und 3 Unternoten (verstehen, reden, schreiben) also 4 Noten gesamthaft pro Fach oder 12 Noten für alle 3 Sprachen (D/F/E). Für Mathe und alle Teilgebiete gibt es ... eine (!) einzige Note!
    21 10 Melden
    • Alnothur 16.04.2017 14:46
      Highlight Gab es hier in Biel schon vor 15 Jahren... Die drei Sprachnoten werden in der Sprach-Gesamtnote zusammengenommen und haben für sich allein null Bedeutung im Gesamtschnitt.
      13 5 Melden
  • Ökonometriker 16.04.2017 08:13
    Highlight Begabtenförderung ist in der Schweiz extrem schlecht. Ich konnte mit 7 programmieren, baute mit 8 meine erste KI, meine Lehrer konnten mathematisch nicht mithalten.
    Die gesamte obligatorische Schulzeit hindurch war ich aber vollkommen gelangweilt, ständig krank und habe, wie wütende Lehrer berechnet haben, über 50% geschwänzt.
    Erst am Gymnasium, mit 16, hat die Schulleitung gefunden, dass ich trotz Schwänzen immer noch sehr gute Noten hätte und mich an die Uni geschickt.
    Mein Vertrauen in den Staat ist aber dahin. Heute arbeite ich in einer Bank - in der Akademia gibt es zu viel Missgunst.
    18 35 Melden
    • ZH27 16.04.2017 15:02
      Highlight Im Internet ist jeder ein Genie, so viel ist klar. Den Job bei der Bank mag ich dir von Herzen gönnen. Die KIs entwickeln unterdessen andere weiter ;) Grüsse aus der "Akademia".
      41 5 Melden
    • Herbert Anneler 16.04.2017 16:06
      Highlight Tja, was nützt Intelligenz, wenn man nicht in der Lage ist, selbstverantwortlich etwas Schlaues daraus zu machen? Anders gefragt - ist das, was wir als Intelligenz messen, wirklich auch Intelligenz? Wenn ich deinen Opferrollen-Post lese, habe ich da so meine Zweifel.
      27 10 Melden
    • Ökonometriker 16.04.2017 18:38
      Highlight @ZH27 - ich entwickle KIs bei Banken, daher ist das schon ok.

      @Herbert Anneler: ich mach eben für mich das Beste draus. In der Wirtschaft kann ich pragmatisch drauf los Forschen, in der Akademia kommt einem ständig die Politik in den Weg.

      Ich sehe mich daher überhaupt nicht als Opfer - sage aber, dass die Grundlagenforschung so einfach nicht mehr attraktiv ist. Das Opfer ist die Zukunft unserer Gesellschaft - und das ist viel tragischer. Jeder Mensch sollte so gefördert werden, dass er mit seinem Potential die Menschheit so gut wie möglich voranbringen kann.
      17 16 Melden
    • Citation Needed 18.04.2017 10:47
      Highlight Ich war kein Genie, aber in einzelnen Fächern sehr stark. Damals (ist heute anders) richtete man sich aber nach den Schwächsten. Klar konnte ich mich selber beschäftigen - ich hatte mitte der 1. Klasse alle Bücher der Schulbibliothek gelesen und stellte auch sonst manches an - aber eben ausserhalb des Unterrichts. In der Schule galt es stillzusitzen und zu versauern, bis jedeR das hinterletzte Sätzchen dahergebröselt hatte. Ich hatte regelrechte Bauchschmerzen vor Langeweile, durfte aber auch kein eigenes Buch lesen oder still Rätsel lösen. So killt man Motivation nachhaltig..
      7 0 Melden
    • Citation Needed 18.04.2017 11:08
      Highlight PS: Förderung dient nicht dazu, Eliten heranzuzüchten oder Gräben zwischen Normal- und Hochbegabten zu zementieren. Aber man kann Begabung nicht zurechtstutzen, Unterforderung ist nicht nur langweilig, sie ist schädlich.
      6 0 Melden
    • Ökonometriker 19.04.2017 06:04
      Highlight @citation needrd ja, das ist genau das Problem. Und wenn man dann keine Lust hat die Uhr anzustarren bis der Unterricht vorbei ist (die Uhr seh ich heute noch vor mir...) und aktiv wird, heisst es schnell man habe ADHS.

      Am Ende bräuchte es wohl einfach kleinere Klassen - man kann nicht auf 30 Kids individuell eingehen.
      2 0 Melden
  • Daylongultra 16.04.2017 02:23
    Highlight Das CH Bildungssystem ist sicher für den Schnitt eine gute Sache, allerdings gibt es sicher Defizite für "spezielle" Leute wie Max. Auch ich hatte Probleme in der Schule, obschon ich nicht speziell intelligent, sondern wohl eher auf der anderen Seite angesiedelt bin. Ich passte jedoch kaum in den Raster des Systems, aufgrund meiner Art und Vorgehensweise. als junge kann dies enorm frustrierend sein, jedoch muss man auch sagen das die Lehrer nicht für unkonv.Schüler vorbereitet sind. Auch ich habe heute meinen Bsc, jedoch wünsche ich mir für andere "spezielle" Kinder einen einfacheren Werdegang
    39 7 Melden
  • Karl Müller 15.04.2017 22:47
    Highlight Ich kann die Probleme der Hochbegabten gut nachvollziehen. Auch ich war in der Schule immer gelangweilt und unkonzentriert, die Lehrer haben mich nicht verstanden, ich war immer vor allen anderen fertig und wusste dann nicht was tun. Okay, gute Noten hatte ich zwar nicht, aber von diesem Detail abgesehen war bei mir alles genau wie bei einem Wunderkind!
    52 42 Melden
    • Dragon Link 16.04.2017 00:15
      Highlight Sie sind ja äusserst überzeugt von Ihnen selbst
      41 24 Melden
    • Datsyuk * 16.04.2017 09:43
      Highlight Dragon Link, Karl Müller hat einfach Humor.
      39 6 Melden
  • OkeyKeny 15.04.2017 21:41
    Highlight Ja gut, Maximilian ist hochbegabt, aber er vermittelt ein falsches Bild von Hochbegabten. "Normale" Hochbegabte, die einfach intelligenter oder talentierter sind als der Durchschnitt, gibt es viel mehr als Leute wie Maximilian, die in einem Bereich extrem stark sind. Aber für diese gilt das gleiche wie für ihn: Das Schulsystem geht überhaupt nicht darauf ein. Aber ich denke auch ganz allgemein gibt's noch viel Luft nach oben in unserem Schulsystem.
    36 11 Melden
    • klatsch 16.04.2017 00:38
      Highlight Natürlich gibt es noch viel Luft nach oben! Jedoch gleich zum Schluss zu kommen, man gehe nicht auf die Stärken einzelner Schüler ein, ist falsch. An vielen Schulen wird versucht zusätzlich zu Individualisieren - auch bei Hochbegabten. Es ist schlussendlich immer eine Frage der vorhandenen Ressourcen. Und darüber entscheidet die Politik bzw. das Volk.
      37 6 Melden
    • OkeyKeny 16.04.2017 03:20
      Highlight Ja da hast du vollkommen Recht, da entscheidet die Politik, aber wer sagt, dass sie gut entscheidet? Es ist natürlich von Kanton zu Kanton verschieden, aber das was ich kenne ist nicht gerade erste Sahne.
      4 8 Melden
    • klatsch 16.04.2017 14:21
      Highlight Ich möchte die Situation nicht schönreden. Es gibt aber etliche Bemühungen in die richtige Richtung.

      Ich habe das Gefühl, dass die "Bildungslobby" nur schwach vertreten ist in der Politik und sich beispielsweise Lehrerverbände zu wenig Gehör verschaffen. Mir kommt es oft so vor, als ob alle über Bildung sprechen und politisieren, nur nicht diejenigen die es wirklich betrifft. Man verlangt gewisse Leistungen von der Volksschule und kritisiert sie. Merkt aber gleichzeitig nicht, dass im Hintergrund gespart wird.
      5 4 Melden
    • Alnothur 16.04.2017 14:52
      Highlight "An vielen Schulen wird versucht zusätzlich zu Individualisieren" - ich sehe eher das Gegenteil geschehen: unter dem Trendwort "Inklusion" werden alle und jeder in einen Topf geworfen, und die Lehrer sind überfordert. Der Lehrplan wurde ja lustigerweise auch nach unten verdichtet. Jetzt wird herumgeheult, dass zwei Sprachen in der Primarschule zu viel sind, aber auf die Idee, Englisch wieder "erst" ab der siebten zu machen, kommt ebensowenig jemand, wie dass Kleinklassen u.ä. vielleicht doch keine so schlechte Idee waren, bloss weil ein paar Eltern herumquengelten.
      11 3 Melden
    • klatsch 16.04.2017 17:05
      Highlight @Alnothur. Ja, genau das meine ich. Vielleicht hätte ich schreiben müssen, dass TROTZ SPARMASSNAHMEN WIE DER INKLUSION, an vielen Schulen versucht wird zusätzlich zu Individualisieren. Die Integration aller Kinder in die Regelschulen scheint schlussendlich einfach eine Sparmassnahme zu sein, welche mit schönen Worten verkauft wird.
      Würde man Lehrpersonen befragen, wäre wahrscheinlich ein gewichtiger Teil gegen die Inklusion. Ist gerade in Bern (oder so) ein Thema im Lehrerverband - glaub.
      Ich wehre mich nur gegen Aussagen, es werde gar nichts unternommen an den Schulen für die begabten Kinder
      1 4 Melden
  • hansa 15.04.2017 20:43
    Highlight Weiss der Maximilian, dass der Dativ dem Genitiv sein Tod ist?
    35 25 Melden
    • DerTaran 16.04.2017 12:21
      Highlight Ziemlich sicher, ab es wird ihm egal sein.
      10 7 Melden
  • Nuka Cola 15.04.2017 20:30
    Highlight Ich bin ja dafür, das klassen nicht mehr nach Einschulung geformt werden, sondern nach leistung, und das für jedes Fach einzeln, ist also jemand in Mathe voll gut, dann ist er mit vollguten zusammen, und das Niveau etwa gleich, so dass man schnell voran kommt. Und der Bereich in dem man nicht so gut ist, wie zum Beispiel (bei sehr vielen Leuten eine auf Basis pseudopolitischer Korrektheit aufgedrückte) Fremdsprache, mit anderen ebenfalls weniger guten Schülern hat, für ein ausgeglichenes Erfolgserlebnis. Ausserdem sollten die Fächer Modulartig ab einem gewissen Niveau freiwillig sein.
    20 29 Melden
    • Rendel 15.04.2017 20:58
      Highlight Und ein Mathegenie, wie der vorgestellte Fall, sitzt dann allein in einer Klasse. Toll, da lernt er prima sozial zu interagieren. Da schickt man ihn besser zur Mathe an die ETH und sonst besucht er auch die normale Schule.
      44 12 Melden
    • Macke 16.04.2017 10:21
      Highlight @Django: Das Trennen der SchülerInnen nach Leistung bringt nichts, die Leistungen werden gerade bei "schwächeren" SchülerInnen schlechter. Das kann auch an der Stigmatisierung liegen. Von unten nach oben zu kommen, ist kaum möglich. Schon gar nicht, wenn ein Fach als "uncool" gilt. Und was spricht dagegen, dass stärkere SchülerInnen den schwächeren helfen? War bei mir normal in der Schule, da lernen beide dann gerade noch Sozialkompetenz, die im beruflichen Leben mindestens gleich wichtig wie schulische Leistung ist.
      12 7 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 15.04.2017 19:56
    Highlight Wenn bloss mehr Eltern die Einsicht hätten, ihr Kind solle das tun, was ihm Spass macht, dann hätten wir nicht so eine unzufriedene Gesellschaft. Jeder hat ein Talent. Bei manchen ist es ausgeprägter als bei anderen. Wenn man ein Kind in seinem Lerndrang behindert, hat das Folgen für's ganze spätere Leben. Ich wünschte, man hätte mich machen lassen. Ich bin zwar an Mathematik überhaupt nicht interessiert, aber dafür künstlerisch und sprachlich talentiert. Man hat mich in der Schule aber lieber zu Mathematik gezwungen. Und ich hass(t)e Mathematik. Unser Schulsystem ist insofern unbrauchbar.
    53 20 Melden
  • Menel 15.04.2017 19:32
    Highlight «Dabei hängt die Zukunft der Schweiz nicht von der Zahl der Goldmedaillen ab, sondern von der Entwicklung ihrer MINT-Talente.»

    Absolut! Aber wenn man sich die Schulen, vor allem Oberstufe, anschaut, läuft dort nichts. Im BL ist noch nicht mal Lehrplan 21 in den Oberstufen umgesetzt. Wir haben viel zu wenig Informatiker, aber es scheint nicht zu eilen. 🙈
    58 13 Melden
    • Mia_san_mia 15.04.2017 20:18
      Highlight Wenn interessieren Informatiker usw. Lieber ein Roger Federer als irgend solche Streber.
      20 79 Melden
    • Firefly 15.04.2017 20:41
      Highlight @Mia, nun, die Informatiker gründen Firmen und stellen Leute an, Federer macht nur Werbung für sich selbst.
      53 14 Melden
    • gusg 15.04.2017 20:46
      Highlight Und diese MINT Talente werden an den ETHs gefördert. Natürlich könnte es in den Unterstufen noch besser sein, aber im wirklich entscheidenden Bereich sind wir super aufgestellt.
      10 16 Melden
    • Nuka Cola 15.04.2017 21:00
      Highlight Aber Hauptsache es gibt so ne Sportliche Bewertung, die ja voll wichtig ist. Stand Sportunterricht zur Auflockerung zu benutzen solche Sachen wie Rape Skipping benoten.

      4 14 Melden
    • Rendel 15.04.2017 21:01
      Highlight Die Entwicklung? von was. Wir brauchen alle Menschen mit besonderen Talenten und die andern auch. Wir können alle voneinander lernen. Wer MINT höher schätzt als anderes, hat auch noch viel zu lernen.
      28 13 Melden
    • Menel 15.04.2017 21:27
      Highlight @Rendel, zu einer Zeit, in der immer mehr Berufe von Bots übernommen werden, ist MINT immer wichtiger. Aber eben, jedes Land entscheidet selbst, wo es investieren möchte. Es gibt genug ausländische Fachkräfte, auf die wir dann zurück greifen können. MEI lässt grüssen 🙈
      13 19 Melden
    • Menel 15.04.2017 21:28
      Highlight @Mia, ja, genau....sie schreiben ja auch gerade auf einem Tennisschläger ihre Koments 🤣
      17 10 Melden
    • Bene883 15.04.2017 21:38
      Highlight Tun wir nicht, aber gleichwertig fördern wie Sport-Talente wär allemal angebracht...
      2 10 Melden
    • Rendel 15.04.2017 22:19
      Highlight Geh mir weg mit MEI menel. Das hat nun wirklich nichts damit zu tun, was ich ausdrücken wollte. Zu starke Einseitigkeit bringt einfach auch nichts. Ausser Du willst die Welt den Computern und Robotern überlassen.
      13 8 Melden
    • Menel 15.04.2017 23:22
      Highlight @Rendel, na klar hat das was miteinander zu tun. Wenn wir jetzt schon in einem Bereich zu wenig Leute haben, der in Zukunft noch mehr Leute braucht, und nichts in die Förderung investieren, dann wird der Fachkräftemangel von nicht-Schweizern abgedeckt.
      Von Einseitigkeit von einem Bereich zu sprechen, der bis jetzt sträflich vernachlässigt wurde, ist unverständlich.
      ...und nein, ich überlasse die Welt nicht alleine den Computern und Robotern, das machen wir alle oder wer stellt sich gegen die Weiterentwicklung?
      13 14 Melden
    • gusg 16.04.2017 10:40
      Highlight @Menel: Auf welcher Stufe willst du die MINT Fächer mehr fördern? In der Primarschule oder in der Sek/Gymnasium?
      0 2 Melden
    • DerTaran 16.04.2017 12:26
      Highlight Menel, du sprichst mir aus der Seele. Importieren statt ausbilden, das ist zusammengefasst die Bildungspolitik der Schweiz.
      7 6 Melden
    • gusg 16.04.2017 14:25
      Highlight @derTaran und Menel: An der ETH Zürich sind knapp 40% der Master Studenten und 70% der Doktoranden Ausländer. Es werden also auch viele Ausländer hier ausgebildet. Auch ich wünschte mir eine bessere Förderung der MINT Fächer in den Unterstufen/Gymnasium oder eine Ausweitung der Studienplätze in Medizin - dennoch sollte man auch attestieren dass unsere Unis sehr international sind. Es ist nicht nur so, dass wir profitieren. Wir investieren auch. Mehr als so manches Land in Europa.
      0 2 Melden
  • Macke 15.04.2017 19:22
    Highlight Kann nicht jedeR einen Hörerschein an einer Uni "lösen" und dann Veranstaltungen besuchen? In Bern wäre das möglich. Ich glaube kaum, dass dies an der ETH und der Uni Zürich nicht auch möglich wäre. Der einzige Unterschied zu einem offiziellen Studium besteht darin, dass man keinen Abschluss erwerben kann. Und da bin ich der Meinung, dass eine Matur Grundvoraussetzung dafür ist und bleiben soll. Laut EDK braucht es für jedes erfolgreiche Studium gute Kenntnisse in Muttersprache UND Mathematik (Bericht zur Studierfähigkeit).
    41 6 Melden
    • gusg 15.04.2017 20:47
      Highlight Ist auch an der ETH möglich und wurde Ihm soweit ich weiss auch angeboten.
      19 4 Melden
    • SemperFi 16.04.2017 07:02
      Highlight Der Junge will aber nicht "hören", er will abschliessen.
      4 6 Melden
    • gusg 16.04.2017 14:30
      Highlight @SemperFi: Und wo ziehen wir die Grenze? Auch ich war äußerst begabt und interessiert in Naturwissenschaften (nein, ich behaupte nicht dass ich "hochbegabt" war) und hätte ein naturwissenschaftliches Studium schon ein paar Jahre vor meinem Maturitätsabschluss beginnen können. Vielen anderen geht es gleich.
      2 4 Melden
    • Macke 17.04.2017 06:57
      Highlight @Semper Fi: Er erfüllt aber die Anforderungen nicht. Und bevor der Aufschrei kommt: Ein Studium ist mehr als das Brillieren in einem Fach. Ein Studium ist heutzutage meist interdisziplinär und gerade in der ETH hast du sehr viele Projekte, die in Start-Ups münden. Möchtest du einen Teenager wirklich dem ganzen wirtschaftlichen Druck aussetzen? Ein Studium ist auf Erwachsene zugeschnitten.
      Und wieso sollte er das Recht haben, etwas abzuschliessen, bei dem er nicht die Anforderungen erfüllt? Er wird ja nicht daran gehindert, seinen Interessen nachzugehen und sich zu bilden.
      10 1 Melden
    • SemperFi 17.04.2017 10:07
      Highlight @gusg/Macke: Ich sehe Ihre Argumente schon. Ich denke aber dennoch ganz allgemein, dass wir Schweizer ganz gross darin sind, mit Zusatzunterricht und sauteuren Sondersettings die Schwachen und Benachteiligten zu fördern (was ich übrigens wichtig finde) und die Hochbegabten haben einfach "Pech" gehabt und müssen entweder zurückbuchstabieren (wie Sie gusg) oder sollen froh sein, dass er nicht am Lernen gehindert (!) wird. Das ist wohl ein bisschen in unserem Bünzlitum und dem Misstrauen gegenüber Exzellenz begründet.
      2 1 Melden
  • Olaf44512 15.04.2017 19:10
    Highlight Dass die ETH und Uni zuerst die Matur sehen wollen bevor sie ihm Prüfungen anrechnen ist absolut richtig. Auch alle anderen Studenten müssen zuerst die breite Allgemeinbildubg der Matura erreichen.
    115 11 Melden
  • Boogie Lakeland 15.04.2017 18:18
    Highlight Ich hab den Weg Sek/Lehre/HF gemacht und kenn mich mit Unis und FHs nicht wirklich aus. Deshalb eine Frage:
    So wie ich es verstanden habe ist der Junge in Math ein Genie. Aber wieso sollte er deshalb berechtigt sein an die Uni zu gehen?
    Wir hatten zB einen in der Klasse der schon in der 3. Klasse sämtliche Geschichtsbücher las und weitgehend verstand. Aber er kam nie in den Genuss von einem Studium weil die restlichen Noten nicht fürs Gymnasium reichten.
    Im Sinne der Fairness sollten auch Hochbegabte, im angepassten Rahmen, einen “normalen Weg“ gehen.
    Oder verstehe ich das System falsch?
    80 19 Melden
    • Mia_san_mia 15.04.2017 20:19
      Highlight so sehe ich das auch.
      26 11 Melden
    • Nuka Cola 15.04.2017 21:02
      Highlight Ich finde, die hochbegabten sollten aber dort wo ihre Stärke liegt zugang zur Bildung erhalten.
      28 7 Melden
  • Vio Valla 15.04.2017 17:21
    Highlight Immerhin hat er Eltern, die seine Hochbegabung erkannten und förderten. Es gibt nämlich auch Kinder, die weder von den Eltern und von der Schule sowiso nicht gefördert wurden. Da ist der Frust für alle Beteiligten dann vorprogrammiert. Aber ok, im Leben ist es nicht nur wichtig akademisches Wissen zu besitzen und zu nutzen. Mit Frust umgehen zu können, macht einem fürs Leben auch stärker. Die Welt ist leider nicht rosa, auch nicht für Hochbegabte.
    47 10 Melden
    • Dewar 15.04.2017 18:49
      Highlight War bei mir so, meine Eltern wurden mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass ich eine Klasse überspringen könnte, aber sie wollten das nicht, da sie befürcheten, dass es zu sozialen Problemen führen könnte, wenn ich dann jünger wäre als alle anderen. Für mich war es aber ok, ich habe dann in der Freizeit halt intensiv musiziert, anstatt schulisch weiter gefördert zu werden. Das ETH Studium habe ich dann ganz "normal" gemacht, nachdem ich noch ein halbes Jahr Reisen war. Klar wäre eine andere Lösung vielleicht noch besser gewesen, aber mir geht es zum Glück sehr gut damit.
      26 5 Melden
  • Dr.Bogyman 15.04.2017 16:36
    Highlight Wäre cool wenn man das Schulsystem indiwidueller gestalten könnte.
    52 19 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 15.04.2017 20:04
      Highlight Dann dürfte man individuell auch mit w schreiben.

      Spass beiseite. Das Schulsystem sollte unbedingt von diesem einheitlichen Eintrichterkonzept wegkommen. Es dient nur dazu, die besseren (nicht zwangsläufig intelligenteren) Schüler herauszufiltern & zu fördern. Der Rest darf später als preiswerte Arbeitskraft & Konsument ein geduldetes Leben führen - solange sie Steuern zahlen & brav für Nachwuchs (neue Arbeitskräfte & Konsumenten) sorgen. Leider ist die Schule nicht auf das Erkennen von Talenten & deren Förderung ausgelegt. Wo kämen wir da auch hin? So gäbe es nur Fachidioten, heisst es dann.
      15 10 Melden
    • Nuka Cola 15.04.2017 21:09
      Highlight @Silent Speaker zumal besser leider häufig durch bescheissen zustande kommt.

      Bei mir so ca 50% mit dem Handy am spicken, der Lehrer bemerkt es (willentlich) nicht. Und dann haben die, die nicht beschiessen haben, bei einer schweren Prüfung schlechte Noten, da der Lehrer nicht erkennen kann, dass diese einen Fragen gar niemand verstanden hatte. Doch die einen haben gegoogelt, und dann steht dort 1 zu 1 nen Wikipediaabklatsch, er bemerkt es auch, aber unternohmen wird nichts.

      In der Hoffnung das Ehrlich am längsten wehrt, bescheisse ich auch weiter nicht, und geb mich mit den Noten zufrieden
      8 7 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 15.04.2017 21:48
      Highlight Das Leben ist unfair. Die Dreisten schaffen's bis in die Chefetagen, die Ehrlichen nimmt keinen ernst.

      Wer bescheisst, bescheisst sich selbst. Allerdings kann "kluges" Bescheissen eben auch dienlich sein. So haben es schon einige Spinner soweit gebracht, dass sie zu Ärzten wurden. In diesem Fall wird's natürlich gefährlich, da mit der Gesundheit der anderen gespielt wird. Aber es reflektiert sehr gut, dass "Diplome" wichtiger sind als echtes Talent.

      Nun kann ich dir keinen echten Rat geben, was du tun sollst. Willst du weit nach oben kommen, müsstest du wohl an deiner Dreistigkeit arbeiten.
      7 3 Melden
    • Hedonist 15.04.2017 22:12
      Highlight da muss ich dich leider enttäuschen.

      ehrlich währt am kürzesten...
      (siehe trump)

      6 5 Melden
    • Dr.Bogyman 15.04.2017 23:43
      Highlight Nein das sehe ich nicht so. Die dreisten kommen vieleicht am schnellsten zu viel Geld weil sie keine skrupel haben, aber wer ein gutes Herz hat, nicht nur für sich schaut und dabei standhaft bleibt ist langfristig viel reicher als ein Trump.
      Er hat vieleicht mehr Geld als die meisten anderen, aber guckt niemand mag ihn, und die die Ihn mögen werden ihn irgendwann auch im stich lassen wie er alle anderen auch im stich lassen würde.

      In wirklichkeit ist er eine arme Sau weil er niemandem trauen kann, weil er seine eigene Mutter für den Trohn verkaufen würde. Wie alle anderen dreisten Idioten.
      12 6 Melden
  • jjjj 15.04.2017 16:32
    Highlight Und was will er denn nun ändern?
    Titel nicht beantwortet...
    106 15 Melden
    • Sheez Gagoo 15.04.2017 18:51
      Highlight Ja, tatsächlich
      20 6 Melden
  • Caturix 15.04.2017 16:14
    Highlight Ich war gelangweilt und unkonzentriert in der Schule kam einfach ohne lernen immer eine Stufe weiter. Mir wurde aber auch nicht geholfen. Also irgendwie wer nicht dem Durchschnitt entspricht hat Pech ob er begabt ist oder schlecht ist, macht keinen Unterschied.
    72 12 Melden
    • Dimmu 15.04.2017 17:00
      Highlight ging mir genauso. alles lief immer locker flockig und ohne jeglichen aufwand. und das trotz gewaltigen... nebengeräuschen... ;-)
      13 14 Melden
  • Rendel 15.04.2017 15:58
    Highlight Wir könnten da neue Gesetze brauchen. Schade kann er an der ETH keine Mathematik belegen, die fehlenden Fächer fürs Abi kann er ja nachliefern.
    Es geht doch darum, dass er da wo er seine Begabung hat, weiter kommen kann und nicht ansteht, warten muss und neues lernen kann und passende Gegenüber findet, im Mathebereich.
    Gut hat wenigstens Uni da eine Lösung gefunden.
    30 13 Melden
  • hansa 15.04.2017 15:54
    Highlight Weiss der Maximilian das der Dativ dem Genitiv sein grösster Feind ist?
    28 40 Melden
    • DomiNope 15.04.2017 18:37
      Highlight Wusstest du das mit 13?
      8 12 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 15.04.2017 20:05
      Highlight @DomiNope: Ging hansa mit 13 denn an die Uni?
      17 9 Melden
    • SemperFi 16.04.2017 07:10
      Highlight Dafür kann Maximilian Infinitesimalrechnung.
      5 3 Melden
  • sheep 15.04.2017 15:49
    Highlight Weshalb steht im Artikel, dass es kein einziges Gymnasium mit Fokus auf MINT Fächer gibt in der Schweiz? Das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium Rämibühl in Zürich hat sich doch genau darauf ausgerichtet?
    73 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.04.2017 17:13
      Highlight das problem könnte sein, dass er als luzerner nicht in zürich das "öffentliche" gymnasium besuchen kann/darf. (kantönligeist?)
      35 10 Melden
    • gusg 15.04.2017 20:39
      Highlight Sein Papa sagt das. Und der ist halt ein bisschen ein "Schnurri". Das MNG ist übrigens eine super Schule, kann ich allen empfehlen.
      17 7 Melden
  • chabacha 15.04.2017 15:24
    Highlight Über Förderung darf man in der Tat diskutieren. Der Entscheid der ETH nur Studierende zuzulassen, die entweder die Matura haben, oder aber eine Aufnahmeprüfung (nicht nur Mathematik) bestanden haben, halte ich jedoch für sehr richtig.
    Auch gilt zu bedenken, dass Leute, die grosses erreicht haben, eher nicht einseitig "hochbegabt" sind, sondern kreativ, unnachgiebig, kritisch usw.. Solche Leute zu fördern, bringt bestimmt viel mehr, dafür sind sie schwieriger zu identifizieren.
    152 14 Melden
    • xlt 15.04.2017 16:12
      Highlight Grundsätzlich einverstanden. Schliesst man aber extrem einsigt begabte Menschen aus, geht auch viel Potential verloren. Klar können die ihr Potential auch ausserhalb einer Hochschule fördern, nur eben nicht ausreichend gut. Und ohne Abschluss wird es auch mit den besten Fähigkeiten schwierig.
      42 8 Melden
    • Rendel 15.04.2017 17:38
      Highlight Ein Mensch muss also was bringen. Nur wer etwas bringt darf gefördert werden?
      Rein ökonomisches denken. Ja, wir wissen nicht, wer Grosses hervorbringt. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass eine Begabung nicht verkümmert, weil sie nicht gelebt werden kann. Das passiert öfters, vielleicht ist ihnen das nicht bekannt.
      Er wird in den andern Fächern Zeit brauchen, bis er Maturawissen erreicht, die Normalzeit vielleicht.
      Ich verstehe nicht, warum man wem verwehren will seine Begabung zu leben. Die Gymilehrer können ihn nicht fördern, denen ist er voraus und er kann mehr als seine Lehrer.
      16 12 Melden
  • andre63 15.04.2017 15:19
    Highlight aussergewöhnliches wird in der schweiz mit argusaugen verfolgt.
    wieso auch? toll dieser junge mann!
    wenn seine leidenschaft und sein talent die marhematik ist, sollte man ihn unbedingt fördern.
    diese "sondersetting" wäre wenigstens sinnvoll 😊
    59 19 Melden
  • Töfflifahrer 15.04.2017 15:14
    Highlight Damüssen aber erst eingige Behördenvertreter ihr selbstgefälliges Gehabe ablegen.
    15 36 Melden
  • pamayer 15.04.2017 14:48
    Highlight Für echte Wunder ist die Schweiz doch etwas zu klein...
    18 64 Melden
    • ls@latela.ch 15.04.2017 19:26
      Highlight er ist ja (m. W.) auch Deutscher *duck und weg*
      9 8 Melden
  • AlteSchachtel 15.04.2017 14:29
    Highlight Wunderkinder soll man fördern und etwas mehr Flexibilität im System zu Gunsten von ihnen kann auch nicht schaden.

    Aber das aktuelle Schulsystem (und nachher Lehrplan 21) ist sowieso schon zu sehr auf Wirtschaft und Akademiserung zugeschnitten. Die Ziele und der Leistungsdruck empfinde ich bereits jetzt als kinderfeindlich.

    Wenn noch mehr Gewicht auf Geistesfächer und Akademisierung gelegt würde, wäre die frühe Demotivation von mindestens der Hälfte der durchschnittlich und musisch begabten oder sportlichen Kinder die logische Folge.
    31 24 Melden
    • Mamba 15.04.2017 15:42
      Highlight Ich wurde mit 15 Demotiviert, hatte eine schnelle Auffassung in Mathematik und Naturwissenschaften, es kam auch schon mal vor, dass ich den Lehrer korrigiert habe. Aber anstatt mich zu fördern, schwere Aufgaben zu geben, wurd ich gezwungen noch mehr einfache Aufgaben zu lösen. Und machte ich leise Hausaufgaben für andere Fächer wurde ich vor die Tür gesetzt. Durch meine Unterförderung kam mir die Freude an der Mathematik abhnaden.
      24 15 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 15:49
      Highlight Auf Wirtschaft? Hahaha, guter Witz! Selbst die Uni ist mittlerweile dermassen verschult. Ich studiere Informatik. Weisst du, was die Firmen von Leuten mit Informatik-Master halten? Unbrauchbar. Da muss man schon selbst nebenher etwas praktische, und im besten Fall Arbeitserfahrung in einer Firma, sammeln.
      18 9 Melden
    • AlteSchachtel 15.04.2017 17:03
      Highlight @alnothur: mit Wirtschaft meinte ich vorallem Banken und HSG-Branchen etc.
      Das Handwerk, die Fähigkeiten für technische und soziale Berufe werden in der Volksschule natürlich mehr und mehr vernachlässigt. Und auch in der Berufsbildung führt die zunehmende Akademisierung zu Defiziten in der Praxis. Am Schluss können Lernende zwar top kalkulieren, haben vom Material und der Praxis kaum Ahnung.

      Aber das ist unsere Gesellschaft; Titel und Schulbesuche werden entlöhnt, der Schreiner soll aber gefälligst für Fr. 40.00/Std. die Kücheneinrichtung der Herrschaften einbauen...

      14 12 Melden
    • who cares? 15.04.2017 17:58
      Highlight Sich auf akademischer Stufe Titel zulegen kostet viel Geld und Zeit. Das wird dann dementsprechend entlöhnt.
      Die Volksschule akademisiert nicht! Sie bringt absolute Basiskenntisse bei. Oder ist gutes Deutsch und Pythagoras bereits zu viel des Guten?
      11 7 Melden
    • AlteSchachtel 16.04.2017 08:59
      Highlight @who cares: ich spreche nicht vom Grundwissen. Deutsch, Rechnen und Allgemeinbildung Geschichte und Naturwissenschaften.
      Aber Kinder die in kopflastigen Fächern mehr Mühe haben, sind motivierter wenn sie auch ein "Erfolgsfach" haben.
      Heute wird viel zu kopflastig unterrichtet. Und es wird auch nicht berücksichtigt, dass die natürliche Aufnahmefähigkeit (vorallem bei Kleinen) nicht unbegrenzt ist.

      Dabei: Woher holt ihr die Arbeitskräfte her, wenn hier alle nur noch auf mindestens KV aber besser noch Gymi, Matura usw. vorbereitet werden?
      3 3 Melden
  • Toerpe Zwerg 15.04.2017 14:13
    Highlight Hier liegt tatsächlich vieles im Argen. Für jede Benachteiligung gibt es Sonderförderung und Einzelunterricht und auf die Schwächsten wird jederzeit auch durch Ausbremsen ganzer Klassenzüge Rücksicht genommen.

    Für die sehr starken und sowieso für die Hochbegabten tut man ... nichts. Es gibt in der Volksschule eine starke Tendenz zur Nivellierung nach unten. Besser ein bescheidenes Niveau, dafür dasselbe für Alle. Wir verschenken uns damit viel Talent.
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    • neewa 15.04.2017 15:29
      Highlight Das Problem sind wohl eher die vielen Sparmassnahmen während gleichzeitig die Ansprüche bezüglich der Differenzierung steigen..
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    • Alnothur 15.04.2017 15:51
      Highlight Hat was - "mein Kind ist zu dum für diesen Unterrichtsstoff, also sollte das niemand haben. Noten abschaffen, allen unabhängig der Fähigkeiten dasselbe beibringen, sonst fühl ich mich benachteiligt!"
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    • Dr.Bogyman 15.04.2017 16:29
      Highlight Ich glaube nicht dass die Benachteiligten gefördert werden, eher versucht man sie in ein Schema zu pressen für dass sie nicht geschaffen sind. Darum sind sie auch benachteiligt.
      Unt die Talente werden neben bei vergessen zu fördern...
      Durchschnitt und Witschaft kommt abscheinend noch vor Menschlichkeit... leider
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    • AlteSchachtel 15.04.2017 17:26
      Highlight Vorallem sollen alle in den exakt gleichen Rahmen passen. Wer nicht reinpasst wird auf alle Arten therapiert. (das kostet extrem viel)
      Sie hätten zwar trotz Sprach- oder Rechenproblemen ausserordentliche Fähigkeiten im Werken, Zeichnen, Singen oder Sport, oder sind sozial sehr kompetent, aber das zählt nicht und wird mangels Lektionen auch nicht erkannt.

      Denen, die früher nach der Schule gute Handwerker, Köche, Pflegefachfrauen etc. werden konnten, verleidet die Schule schon vor der Berufswahl.
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    • who cares? 15.04.2017 17:55
      Highlight @AlteSchachtel Also was ich in Primar und Sek gelernt habe ist absolutes Allgemeinwissen (fehlerfrei Deutsch sprechen, einige logische mathematisch Zusammenhänge erkennen können, Basiswissen zu Geschichte und Geografie, erste Fremdsprachenkenntnisse weil das nur schwerer wird mit dem Alter) und das sollte jeder beherrschen, aich wenn er "nur" handwerklich begabt ist.
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    • Alnothur 15.04.2017 18:18
      Highlight "Vorallem sollen alle in den exakt gleichen Rahmen passen. Wer nicht reinpasst wird auf alle Arten therapiert." Das ist doch unter dem Begriff "Inklusion" der letzte Schrei.
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  • Gelöschter Benutzer 15.04.2017 14:04
    Highlight Auf solche Kinder ist das Schweizer Schulsystem tatsächlich nicht vorbereitet - sollte es aber im Interesse überdurchschnittlich Lernineressierter sein.
    Aber mit 11 Jahren gleich eine Autobiographie herausgeben zu wollen, wirkt - gelinde gesagt - dann doch etwas sehr "selbstbewusst" in Anbetracht des offensichtlichen nicht Bewusstseins darüber, dass auch ein 11jähriger Höchstbegabter kaum über eine Lebenserfahrung wie jemand mit 70 Jahren hat - und der damit über Tiefgründigeres als seine Selbstverwirklichungsprobleme zu berichten weiß.
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    • phreko 15.04.2017 15:31
      Highlight Biographien von 70 Jährigen gibt es zu hauf, doch wie sieht ein 11 Jähriger Hochbegabter die Welt?
      Was wenn er doch was zu sagen hat?
      Vielleicht sollte man einfach mal über den Tellerrand hinaus schauen anstatt alles nur dem gewohnten Ablauf folgen lassen.
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    • Gelöschter Benutzer 15.04.2017 17:12
      Highlight Ungewohnt ist nicht zwingend eine Qualität und bedeutet auch nicht unbedingt, dass man im positiven Sinn über den Tellerrand schaut.
      Und die Erfahrungen eines hochbegabten Kindes kombiniert mit der Reife eines 70jährigen haben sicher mehr Überzeugungskraft als jene eines 11jährigen, der gar nicht eine entsprechende Reife haben kann und muss - ja, nicht einmal soll. Besser, er pflegt die Bereiche, wo er trotz Hochbegabung auch ein ganz "gewöhnlicher" 11jähriger ist.
      Das würde ihn auch vor dem Eindruck bewahren, bei Altergenossen - mit denen jeder Mensch zu tun hat - als überheblich zu gelten.
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  • Ophelia Sky 15.04.2017 14:03
    Highlight Nur weil jemand in einem Bereich überdurchschnittlich ist, heisst das doch nicht, dass man die Schule nicht besuchen muss. Er braucht die Allgemeinbildung genau so wie jeder Andere! Oder soll er in seiner eigenen Welt leben ohne jegliche Ahnung vom Rest der Welt? Ich finde es gut erhält er im Mathematik-Bereich eine Sonderbehandlung. Aber nicht in allen anderen Bereichen.
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    • phreko 15.04.2017 15:32
      Highlight Naja, die Sprachen hat er schon mal erledigt. Wieviel kann denn ein Durchschnittsschweizer?
      37 18 Melden
    • Saraina 15.04.2017 17:34
      Highlight Kit Armstrong jedenfalls hat davon profitiert, dass er nicht den Weg durch öde, langweilende Schuljahre nehmen musste - und hat mit 25 deutlich bessere Allgemeinbildung als ein Durchschnittsbürger. Und Ahnung vom Rest der Welt hat der Amerikaner auch, nachdem er in London und Paris studierte, ein halbes Dutzend Sprachen fliessend spricht, und mit Klavierkonzerten um die Welt tourt. Es gibt nun mal Ausnahmegehirne.
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  • Li La Launebär 15.04.2017 13:59
    Highlight Das Problem bei unserem Schulsystem ist:

    Beim "Normalschüler" (mittlere 80%) wird grausam gespart, da werden Stunden gekürzt und Wahlfächer gestrichen!

    Trotzdem wird das Schulsystem immer teurer...

    Wenn wir nun für die 20% am Rande der Leistungsskala noch mehr Geld ausgeben, wird einfach in der Mitte mehr gespart - oder die ganze Sache wird teurer!
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    • phreko 15.04.2017 15:34
      Highlight Der ist hart, aber da wird viel Geld zurück fliessen....

      Dass gespart wird ist eine getrennte Frage. Aber die Mehrheit hält Bildung sowieso für einen unnötigen Luxus. 2 Hände reichen für "qualifizierte" Arbeit.
      11 19 Melden
  • who cares? 15.04.2017 13:57
    Highlight Ach ja, und darüber wie er das Schulsystem konkret ändern will steht irgendwie nicht im Artikel... Irrführender Titel
    72 8 Melden
  • who cares? 15.04.2017 13:55
    Highlight Sehr interessant der Junge. Gesellschaftlich gsehen gibt es zwei Seiten:
    - soll man wirklich soviel Aufwand für einen sehr sehr kleinen Anteil der Bevölkerung reinstecken? Was rechtfertigt eine Sonderbehandlung?
    - Vielleicht sind genau solche Menschen wie Maximilian, die wichtige Entdeckungen für die Menschheit machen. Das darf man doch nicht einfach versickern lassen.

    Ich tendiere ja eher zum zweiten. Auch kann ich mir vorstellen, dasm Maximilian schnell gelangweilt oder sogar depressiv werden könnte durch Unterforderung. Lasst ihn an die Uni/ETH!
    30 14 Melden
  • Nuka Cola 15.04.2017 13:53
    Highlight Drischs Kritik find ich absolut top und auf den Punkt gebracht.
    9 16 Melden
  • Ralph Rickenbach 15.04.2017 13:42
    Highlight Mit grossem Interesse habe ich den Artikel gelesen. Das Thema tut Not. Zu meiner Zeit bestand Hochbegabtenförderung daraus, dass ich am Samstag dn Privateinkauf für die Lehrerin erledigen und Mittwochs das Schulmaterial bei der zentralen Abgabestelle besorgen durfte.

    Der Artikel wurde allerdings dem Titel nicht gerecht. Ist die einzige Massnahme, dass ein Schüler nicht mehr auf die Gunst eines Unirektors angewiesen wäre?

    Wie wäre es mit stärkenorientierten Schulen, individuellen Lehrzielen/Stoffen/Geschwindigkeiten? Umgekehrten Klassenzimmern? Freier Schulwahl? Heimunterricht? Privatschulen?
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    • Alnothur 15.04.2017 15:54
      Highlight Freie Schulwahl, Privatunterricht und stärkenorientierte Schulen sind politisch nicht gewollt. Weil voll gegen Gleichmacherei und so.
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    • philosophund 15.04.2017 16:28
      Highlight Lieber Ralph
      Ich denke dass der wöchentliche Samstagseinkauf für die Lehrerin und das besorgen von Schulmaterial am Mittwoch eher eine etwas andere Form der Förderung war.

      Und nein, freie Schulwahl ist keine Option, schon gar kein Heimunterricht. Das öffnet Tür und Tor für sekten- und religionsunterwanderte Bildung. Du weisst ja was ich meine.
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    • Alnothur 15.04.2017 18:19
      Highlight philosophund: mit demselben Argument sollte man dann aber auch die freie Wohnquartierwahl verbieten. In die Schule, in der ich in die Sek ging, würde ich meine Kinder (so ich denn welche hätte) auf gar keinen Fall schicken...
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    • philosophund 15.04.2017 22:25
      Highlight @Al: mit freier Schulwahl meinte ich private, religiös-politisch-ideologisch gefärbte Schulen.

      Zur Schule musste in ein Nebendorf, obwohl ich keine 100m von der nächsten gewohnt habe. Begründung damals war, es wäre gut für die Kindesentwicklung bla bla bla.
      2 3 Melden
    • Sofia Baffo 16.04.2017 12:28
      Highlight Der Philosophund hat völlig recht! Ich gehe sogar weiter und sage, dass Heimunterricht immer eine Form von Indoktrination ist. Eltern haben eine völlig andere Autorität auf die eigenen Kinder. Ein Lehrer wird anders wahrgenommen und es entsteht nicht so schnell eine Doppelbindung bzw. einen Loyalitätskonflikt, d.h. psychologische Mechanismen, die das kritische Denken massiv einschränken und innere Zerrissenheit erzeugen. Etwa so:
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