Solothurn

Serientäter im Aargau erwischt: Mindestens 33 Einbrüche verübt

09.11.17, 14:47 09.11.17, 15:01

Eine Serie von Fensterbohrer-Einbrüchen in Einfamilienhäuser im Grenzgebiet der Kantone Aargau, Solothurn und Bern ist weitgehend aufgeklärt. Ein 31-jähriger Albaner soll insgesamt 33 Einbruchdiebstähle verübt haben. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Das DNA-Profil des Albaners, der Anfang Oktober bei einem Hauseinbruch in Rothrist AG auf frischer Tat verhaftet worden war, ergab bislang 33 DNA-Hits, wie die Aargauer Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Von Einbrüchen im Kanton Solothurn stammen 21 Treffer und sieben von Einbrüchen im Kanton Bern.

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm führt gegen den 31-Jährigen ohne Wohnsitz in der Schweiz ein Verfahren wegen gewerbsmässigen Einbruchdiebstahls. Der Mann ist nicht geständig. Während die Bewohner schliefen, soll er sich durch das Fenster eingeschlichen haben, das Haus durchsucht und Wertsachen gestohlen haben.

Weitere Fälle vermutet

Der Ermittlungsbehörden gehen gestützt auf die bisherigen Ermittlungen davon aus, dass der Mann für zahlreiche weitere Einbruchdiebstähle nach gleichen Muster in den Kantonen Bern und Solothurn sowie im Bezirk Zofingen verantwortlich ist. Die Auswertung der Spuren dauert gemäss Staatsanwaltschaft an und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Eine aufmerksame Nachbarin hatte Anfang Oktober in Rothrist zur Verhaftung des Mannes geführt. Sie meldete ihre Beobachtung um 3.30 Uhr der Polizei – und diese rückte mit mehreren Patrouillen aus.

Die ersten Patrouillen stellten beim Eintreffen eine aufgebrochene Türe beim Einfamilienhaus fest. Der eingesetzte Diensthund «Iaro» der Regionalpolizei Zofingen machte dann so grossen Eindruck, dass sich der im Innern aufgespürte Einbrecher widerstandslos festnehmen liess. (sda)

Dieser Raub geht nach hinten los

30s

Dieser Raub geht nach hinten los

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 12.11.2017 07:03
    Highlight Eigentum ist Diebstahl!

    Darum: Hört bitte auf, ihr Linken, über Einbrecher zu schimpfen!

    Einbrecher machen nur ihre Pflicht, genauso wie die Polizisten.

    Die Pflicht eines Einbrechers ist: einzubrechen.

    Die Pflicht eines Polizisten ist, den Einbrecher zu erwischen.

    Mehr ist nicht dahinter.
    0 7 Melden
  • Spooky 10.11.2017 22:08
    Highlight Einbrecher sind nicht gefährlicher als Steuerbeamte. Ausserdem sind die Schweizer überversichert.
    0 11 Melden
  • Schneider Alex 10.11.2017 08:57
    Highlight Warum hat das Regionalradio AG/SO die Nationalität des Einbrechers nicht genannt?
    6 2 Melden
  • Angelo C. 09.11.2017 18:57
    Highlight Nun ja, wenigstens wird das "Kind" im Aargau noch beim Namen genannt : albanischer Serientäter - in Zürich würde man ab heute rätseln, bei wem man etwas vorsichtiger sein könnte, sollte, müsste 🤔!
    25 5 Melden
    • Rendel 09.11.2017 19:16
      Highlight Wegen Leuten wie ihnen ist es genau richtig, die Nationalität nicht zu nenne, weil sie Leute "Sippenhaft" nehmen.
      7 20 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.11.2017 16:11
    Highlight Gefasst ist gut. Und wie lange wird es dauern bis er wieder weitermachen kann wo er aufgehört hat?
    29 6 Melden
    • AntiGravity 09.11.2017 17:17
      Highlight Warum so negativ. Freu dich jetzt doch eifach dass er gefasst wurde. Gopfertami nomol!
      12 6 Melden
    • Rendel 09.11.2017 18:05
      Highlight Hätten sie gern lebenslänglich für den Mann?
      5 17 Melden

Schafe weg, Schafe wieder da, Schafe weg: Solothurner Polizei steht vor einem Rätsel

Zugegeben, bei dieser Vermisstmeldung ist es schwierig sich ein Lachen zu verkneifen. Dies liegt aber nicht daran, dass für einmal nicht ein Mensch, sondern vier Schafe gesucht werden. Lustig ist viel mehr der Text des Zeugenaufrufs. Denn die Medienmitteilung der Kantonspolizei Solothurn liest sich so:

Inwiefern, dass es mir hilft, zu wissen, dass die Schafe je rund 40 Kilogramm wiegen, erschliesst sich mir nicht ganz (meistens habe ich keine Wage in meinem Rucksack). Gut, wenn ich einem ganz …

Artikel lesen