Sony
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«The Interview» wird vorerst nicht gezeigt

Hacker-Angriff auf Sony: USA machen Nordkorea verantwortlich

18.12.14, 04:39 18.12.14, 08:10

Der Cyber-Angriff auf das Hollywood-Studio von Sony ist nach Angaben aus US-Regierungskreisen von Nordkorea in Auftrag gegeben worden. Ermittler kamen zum Schluss, dass die Führung in Pjöngjang für die Computer-Attacke verantwortlich sei.

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama werde vermutlich in Kürze eine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen veröffentlichen, liess man am Mittwoch aus Regierungskreisen in Washington verlauten. Über die Vermutungen der Regierung berichteten zahlreiche US-Medien und die Nachrichtenagentur Reuters.

Kim Jong Un. Hat er die Hacker-Angriffe angeordnet? Bild: KCNA/REUTERS

Nach Drohungen von Hackern hatte Sony Pictures am Mittwoch bereits die für Donnerstag angesetzte Premiere des Films «The Interview» in New York abgesagt. Wenige Stunden später sagte das Filmstudio den für Weihnachten geplanten Kinostart der Komödie in den USA ganz ab.

Eine Hackergruppe hatte Ende November das Computersystem von Sony Pictures angegriffen und erheblichen Schaden angerichtet. Die Gruppe warnte auch davor, sich die Komödie um ein CIA-Komplott gegen Nordkorea im Kino anzusehen.

In den USA war schon seit Wochen darüber spekuliert worden, dass Nordkorea hinter dem Hackerangriff stecken könnte. Denn in der Komödie «The Interview», die eigentlich ab dem 25. Dezember landesweit in die US-Kinos kommen sollte, geht es um fiktive CIA-Pläne zur Ermordung von Staatschef Kim Jong Un. Die Regierung in Pjöngjang hatte den Film bereits als «Kriegshandlung» verurteilt. (feb/sda/reu)

Das könnte Sie auch interessieren: Die sieben eindrücklichsten Hacker-Attacken



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • poesie_vivante 18.12.2014 07:37
    Highlight Die US-Regierung macht ziemlich häufig ohne irgendwelche Beweise vorbringen zu können Staaten für Sachen verantwortlich. Komischerweise sind es immer Staaten, die den USA politisch gerade nicht ins Konzept passen.
    0 0 Melden

«Wir dürfen uns nicht wichtiger nehmen, als wir sind»: Keine Strafzölle gegen USA

Für die Schweizer Regierung sind im Handelsstreit mit den USA eigene Strafzölle gegen die Grossmacht kein Thema. Der Bundesrat hält solche für nutzlos, wie Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Mittwoch erklärt.

Eigene Strafzölle seien zwar theoretisch möglich, die Schweiz habe aber schlicht das Handelsvolumen nicht, um die USA zu beeindrucken, sagte der 66-jährige freisinnige Bundesrat. «Wir dürfen uns nicht wichtiger nehmen, als wir sind.»

Im …

Artikel lesen