Spass
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Düsterer Thriller von Designer Tom Ford feiert Premiere beim Filmfest Venedig

02.09.16, 16:07

Filmfestspiele Venedig 2016

Mit «A Single Man» zeigte Designer Tom Ford vor sieben Jahren seinen Debütfilm in Venedig. Am Freitag stellte er sein neues Werk «Nocturnal Animals» vor - mit Amy Adams und Jake Gyllenhaal.

Tom Ford, der als Designer bei den Mode-Labeln Gucci und Yves Saint Laurent berühmt wurde, verwebt in seiem Wettbewerbsbeitrag «Nocturnal Animals» verschiedene Zeitebenen: Die Inhaberin einer Kunstgalerie (Adams) erhält von ihrem Ex-Mann (Gyllenhaal) dessen neuen Roman. Darin wird eine Familie nachts auf einer einsamen texanischen Landstrasse von jungen Männern zum Anhalten gezwungen - der Beginn äusserst beklemmender Filmminuten.

Die beiden Handlungsstränge vermischen sich dabei immer mehr miteinander. Und mit der Zeit wird klar, dass «Nocturnal Animals» eine literarisch verarbeitete Rachegeschichte erzählt: Der sitzengelassene und hintergangene Ex entlädt seine Wut mit Hilfe seiner Fantasie.

Schon mit seinem gefeierten Debüt «A Single Man», der 2009 mit Colin Firth und Julianne Moore ebenfalls im venezianischen Wettbewerb lief, hatte Regisseur Ford sein Gespür für stilvolle Inszenierungen bewiesen. Auch in «Nocturnal Animals» fängt er gekonnt die Kunstwelt und die raue texanische Abgeschiedenheit ein. Die Geschichte ist trotz der verschiedenen Zeitebenen nicht wirklich komplex, entwickelt aber durchaus einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.

(Aliki Nassoufis/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Ich dachte, ich verblute»: Zürcherin muss 144-Notruf wählen, obwohl sie im Spital liegt

41 herrlich ironische Beispiele, wie uns das Leben ab und an ein Schnippchen schlägt

Kritik am Transmenschen-Gesetzesentwurf: «Der Bundesrat signalisiert: Ihr existiert nicht»

«Ihr Zürcho sind huorä Laggaffä! Wixxo! Losers!»

«Liebe Frau Seiler Graf, Ihre SP ist jetzt die neue SVP ...»

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die 9 ungeschriebenen Gesetze des Kinobesuchs

Erst das ausgedehnte TV-Programm, dann VHS- und DVD-Verdrossenheit und schliesslich Netflix (mit oder ohne Chill). Trotzdem: Das Kino ist kaum tot zu kriegen. Und das mit gutem Grund. Wir eruieren – in gewohnt steinernster Manier – die 9 ungeschriebenen Gesetze, die sich über die Jahre herausgebildet haben.

Wieso es die Evolution bislang noch nicht fertig gebracht hat, die Sitzordnung in eine effizientere, logischere oder sinnvollere Richtung zu optimieren, bleibt selbst Kino-Experten schleierhaft. Angesichts der kategorischen Natur dieses Umstands, bleibt vorerst nichts anderes übrig, als dies so hinzunehmen. Vielleicht braucht es noch einige Generationen, ehe der tiefere Sinn dahinter fassbar wird.

Dass Pünktlichkeit mutmasslich eine Schweizer Tugend, ganz sicher aber nicht eine menschliche …

Artikel lesen