Spass

bild: bump.ru

Keine Widerrede! Die Studienzeit ist die beste Zeit deines Lebens

06.02.17, 16:27

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Ganz ehrlich? Es wird in deinem Leben keine härtere Prüfung gegeben haben als dieser Marathon am Ende des Gymnasiums oder der Berufsschule. Diese Matura. Dieses «27 Prüfungen innerhalb von drei Tagen oder so, und darunter befinden sich entsetzliche Fächer wie Physik und Chemie». Es wird nie mehr so schlimm!

Okay, meine entsetzlichen Fächer hiessen auch noch Biologie, Geographie und Mathematik. Der Rest war ein Leichtes. Und ich wusste: Mit dem Leichten werde ich nun meine ganze Studienzeit verbringen dürfen. Was für ein unverschämter Luxus.

bild: digavando

Vielleicht stehst du gerade jetzt vor der gerade umgekehrten Fächerwahl für dein Studium, vielleicht bist du ein naturwissenschaftliches Genie und dieser ganze Sprach-, Literatur- und Kunst-Krempel sagt dir einfach nichts. Die Sache mit dem Luxus gilt für dich genauso. Geniesse ihn. An jedem einzelnen Tag!

Du darfst dich ab sofort nur noch dem widmen, was dir am Herzen liegt. Wofür du dich wirklich begeistern kannst. Worüber du gern dein kleines Hirn zermarterst, bis es zu verglühen droht.

Gleich geht's weiter mit dem Loblied an das Studium, vorher ein passender Hinweis:

Grosse Pläne?

Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dich über das Bachelor-Studium an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur zu informieren. Besuch unsere Info-Veranstaltung am 15. Februar und wirf einen Blick hinter die Kulissen der Unterrichtsräume und Labors auf dem Campus in Horw.
Mehr verstehen mit dem Bachelor-Studium in Luzern!

Das ist die eine Freiheit. Die andere Freiheit hat nicht direkt was mit dem Gegenstand deiner Studienfächer zu tun. Die andere Freiheit heisst Leben. Heisst, rasend schnell zum nachtaktiven Wesen zu werden.

Denn wen lernt man an der Hochschule kennen? Gleichgesinnte. Und was will man mit denen tun? Zusammensein natürlich. Nach der Vorlesung, in der Wohngemeinschaft, in der Bar, an der Party. Das beste sind Partys in Wohngemeinschaften. Also, wenn sich auch die Gleichgesinnten um Musik und Getränke kümmern. Es passt da einfach alles am besten zusammen, und Polizeistunden gibt es auch keine. 

Überhaupt: Wohngemeinschaften! Sie sind grossartig! Besser als jede TV-Soap! Und es findet sich da auch immer jemand, der besser und lieber kocht als du selbst! Gut, sie sind nicht immer ganz nervenschonend und manchmal entpuppt sich die Wahl der lieben Mitbewohner als pure Qual. Aber manchmal ist es einfach nur schön und der beste Ort der Welt.

Apropos Ort: Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, mach unbedingt ein oder mehrere Auslandssemester. Geh an eine wirklich grosse oder an eine wirklich abgelegene Hochschule. Lerne, dich unter anderen Bedingungen zu beweisen. Lerne von den andern. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist es härter als in der Schweiz, mit allergrösster Wahrscheinlichkeit aber auch interessanter. Bereichere dich schamlos daran.

Lerne und geniesse auf Vorrat. Du wirst ein Leben lang davon zehren können. Zum Beispiel wirst du während deines Studiums so viele Partys feiern und dabei so oft zur gleichen Musik tanzen, trinken und rumknutschen, dass sich ganz nebenbei der Lieblingssoundtrack deines Lebens ergeben wird. Egal, wie alt du einmal sein wirst – wenn du ihn hörst, bist du einen süssen Moment lang wieder für immer jung. Halt ihn fest!

Und damit du auch ein schönes Plätzchen zum Lernen hast: Die 20 schönsten Bibliotheken der Welt

Apropos Studentenleben:

21 Dinge, die du nur verstehst, wenn du Jus studierst

Schaffst du es an die Elite-Uni? 10 Punkte und du bist schon fast in Harvard

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  • Gelöschter Benutzer 07.02.2017 11:13
    Highlight Kein Wunder macht das Studi-Leben Spass... danach merkt man, dass man die Theorie, die man im Studium gebüffelt hat, eigentlich für nichts Nutze ist. Sondern man sollte in der Praxis funktionieren.... nur leider kann man da nicht mit Power-Point-Folien argumentieren sondern sollte etwas vorweisen....

    Unter Seinesgleichen kann man ja grosskotzig auftreten nur lassen sich die anderen nicht beeindrucken.

    Und mit Bubigesicht, Harry-Potter-Brille und weissem Hemd inklusive Konformanten-Lackschuhen wirkt man halt irgendwie wie eine Witzfigur... und ist doch "fähig" Unternehmen zu beraten...
    14 52 Melden
    • Alnothur 07.02.2017 19:55
      Highlight Tjah, darum geht man in eine Verbindung, da bekommt man von den Altherren/Altdamen etwas vom Berufsleben mit, und weiss, worauf es später wirklich ankommt.
      3 9 Melden
  • Scaros_2 07.02.2017 09:55
    Highlight Ich erzähl einmal die Sichtweise einer Person die +/- bei 30 ist und erst ein Teilzeitstudium Bachelor und jetzt am Master sitzt - Teilzeit. Nebenbei arbeitet man 80% weil man einen Level im Leben hat das man halten will und nicht zwingend was auf die Frau abwälzen möchte. Man hat Verantwortung in der Firma und den 1 Tag in der Woche wo man im Unterricht sitzt checkt man parallel die Emails. Zusätzlich ist man 2 Abende ebenfalls in der Schule nachdem man den Tag schon von 7-17 Uhr gearbeitet hat. Im zug nach hause liest man noch die Dossier und schmeisst sich um mitternacht ins Bett. 4 Jahre!
    37 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.02.2017 11:10
      Highlight Mi,mi,mi.... Augen auf bei der Berufswahl...
      8 55 Melden
    • Scaros_2 07.02.2017 11:36
      Highlight Was hat das mit Mimimi zu tun, wenn man schon in einer Leitenden Position in einem Unternehmen ist wo man durch treue und Arbeitsfleiss aufgestiegen ist und einen "Bachelor" nur deshalb macht weil man einen in der Tasche hat. Das hat nix mit der Berufswahl zu tun sondern damit das Teilzeitstudenten während des Studiums 2 Pensum erfüllen während die meisten Vollzeitstudenten einem weis machen wollen das die Studienzeit aus Party und Co. existiert. Und dann jammern die rum weils einmal ein wenig streng ist. Über den Beitrag kann ich einfach nur lachen. Das leben ist hart und wer sich das Ziel
      32 3 Melden
    • Scaros_2 07.02.2017 11:38
      Highlight zu sagen, das man vor dem 30. Geburtstag ein Einkommen von über 120k zu haben und NICHT im Raum Zürich zu arbeiten ja der hat es streng aber er hat es nicht strengen vor - während - nach dem Studium sondern der hat es immer streng weil man viel erreichen will. Deal with it!

      Und zurück schauen kann man ab und zu mal aber täglich daran denken - come on. Das leben ist im hier und nicht gestern.
      10 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.02.2017 15:52
      Highlight Scaros_2: Bitte verstehe mich nicht falsch. Die Leistung (LEISTUNG!) dieser +/- 30-jährigen Person ist ausgezeichnet und verdient grosse Anerkennung.

      Aber mit Verantwortung hat das wenig zu tun.

      Wenn jemand im Unternehmen Verantwortung trägt, insbesondere über untergebene Menschen, dann sollte er vorallem eines: genug schlafen!

      Ein Manager, der unter permanenter Schlaflosigkeit leidet, resp. permanent über seiner Leistungsfähigkeit arbeitet, dem fehlen die Ressourcen. Falls er sie nicht erhält, sollte er den Job schmeissen. Alles andere ist unverantwortlich gegenüber seinen Untergebenen.
      16 1 Melden
    • Scaros_2 08.02.2017 06:57
      Highlight Wer redet den hier von Schlaflosigkeit? Ich sage nur, das man während den 4-5.5 Jahren des Studiums in Teilzeit schlicht keine Freizeit hat wenn man sich ziele steckt und die Erreichen möchte. Das hat nix mit Schlaflosigkeit und ich würde behaupte ich schlafe immer noch mehr als jene die nur arbeiten gehen und abends vor Netflix verhocken und morgens völlig übermüdet zur arbeit gehen.
      3 1 Melden
  • Snooja 06.02.2017 22:26
    Highlight kein Wunder kommt so etwas von der Uni Luzern :P
    43 11 Melden
    • humpfli 07.02.2017 15:19
      Highlight Wenn sie lesen würden, hätten sie bemerkt, dass es von der Hochschule Luzern kommt. Nein, die Hochschule Luzern und die Uni Luzern sind nicht dasselbe...
      18 0 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 07.02.2017 18:06
      Highlight Naja, fast. Hochschule Luzern ist nicht ganz Uni Luzern.
      12 0 Melden
  • Froggr 06.02.2017 22:09
    Highlight Man braucht einfach einen Job, der einem Spass bereitet. Wenn man am Montag Morgen aufsteht und keine Lust hat arbeiten zu gehen, dann hat man schon verloren.
    58 1 Melden
  • 123und456 06.02.2017 22:05
    Highlight Naja also das Studi-Leben ist stark davon abhängig was und wo man studiert..;)

    Wenn ich beispielweise das Leben von Psychologie und Chemie-Studenten vergleiche gibts da doch ziemlich gravierende Unterschiede, angefangen bei den Präsenzzeiten an der Uni...

    Dazu kommt noch, dass es auch Studis gibt die nebenbei noch ihren Lebensunterhalt sicherstellen müssen und 20-30 % arbeiten, in den Ferien noch mehr.

    Es mag einige Studis geben, die das Glück haben ein Leben wie in den amerikanischen Filmen zu führen, es gibt aber auch einige die, meiner Meinung nach, Grosses leisten...
    128 4 Melden
  • owlee 06.02.2017 21:20
    Highlight Kommt dann halt auch noch drauf an, was man studiert und welchen Notenschnitt man anstrebt...
    57 1 Melden
    • 123und456 06.02.2017 22:06
      Highlight O jaa...

      Wenn man beispielsweise eine 5.5-6 in Chemie anstrebt siehts ein wenig anders aus als beim Chill-Studi der sich irgendwie durchs Psycho-Studium mogelt...
      41 7 Melden
    • smoenybfan 07.02.2017 00:06
      Highlight Ich habe Psychologie im Nebenfach. Wir haben 2 Stunden für etwas gebraucht, was uns im Computergrafik in 5 Minuten erklärt wurde. Ist ein Extrembeispiel, aber der Aufwand ist in naturwissenschaftlichen Studiengängen definitiv grösser. Aber jedem das seine. Ich bin glücklich über meine Studienwahl, auch wenn es manchmal sehr anstrengenden sein kann :)
      19 3 Melden
  • Yippie 06.02.2017 20:04
    Highlight Ich bin den Weg ins Studium über eine technische Lehre/BMS gegangen und habe "nur" an einer FHS studiert. Die Lehre mit berufbegleitender Matura war für mich härter als die anschliessende Studienzeit, hat mich aber enorm gut aufs Studium vorbereitet. Dadurch war das anschliessende Studium zumindest während dem Semester relativ locker und entspricht einigermassen dem Artikel. Lag vielleicht einfach daran, dass ich nicht alle übungen besucht habe, was dann aber wiederum dazu geführt hat, dass die Prüfungszeit ziemlich hart war^^
    Jeder macht halt seine eigenen Erfahrungen.
    18 5 Melden
  • Littlepage 06.02.2017 19:30
    Highlight Ich war diesen Sommer mit meiner studierten Freundin an ihrem allerersten Open Air. Sie ist 40! Sie hatte während Matur und Studium immer im Sommer die Prüfungsphase, dann wenn die ganzen Festivals sind...
    34 7 Melden
    • chraebu 07.02.2017 15:06
      Highlight Ich habe während der Uni an Openairs gejobbt. Von 10 Uhr morgens bis ca. Mitternacht arbeiten. Ab Mitternacht bis 5 Uhr feiern und dann ab 10 Uhr wieder arbeiten.

      Zwei Fliegen mit einer Klappe: Geld verdient und Party gehabt :)

      Eigentlich die beste Zeit Ever - Trotzdem möchte ich nicht mehr zurück
      4 0 Melden
  • Thinktank 06.02.2017 18:48
    Highlight Kann jedes Wort nur bestätigen. Kann übrigens das Wirtschaftsstudium empfehlen, da muss man nicht so viel lernen und kriegt einen gut bezahlten Job. Ich machte Auslandssemester auch ohne EU, Erasmus und sonstigem Nutzlosem und konnte schon in Europa arbeiten ohne Personenfreizügigkeit. Geld war immer leicht aufzutreiben aber ohne Arbeiten in den Ferien brauchts einen reichen Papi. Studentenparties sind unvergessen, an den Vorlesungen musste man ja auch nicht immer anwesend sein. Fucking great time.
    25 77 Melden
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:14
      Highlight Aha. Du hast dein Wirtschaftsstudium wohl im "Bahnhöfli" oder im "Hirschen" gemacht.
      84 7 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 21:53
      Highlight Gefällt mir immer "da muss man nicht so viel lernen". Ja das ist denn auch der richtige Grund für eine Berufs- oder Studienwahl. mol, mol!
      Das mit dem gut bezahlten Job, brauche ich dann schon nicht mehr weiter kommentieren.
      36 3 Melden
    • Charlie Brown 06.02.2017 22:24
      Highlight Es gab mal den kürzesten Manta-Witz: "Steht ein Manta vor der Uni." Der kam mir in den Sinn, als thinktank uns vormachen wollte, er hätte schon mal eine Hochschule von innen gesehen.
      39 0 Melden
    • Alnothur 07.02.2017 00:33
      Highlight Das BWL-Studium ist tatsächlich ein ziemlicher Witz - ich studiere Informatik und habe BWL als Nebenfach, kann das also durchaus vergleichen.
      18 15 Melden
    • ND_B 07.02.2017 13:58
      Highlight Das Informatik-Studium ist tatsächlich ein ziemlicher Witz - ich studiere Informatik und habe VBA-Programmierung als Nebenfach, kann das also durchaus vergleichen.

      Merkst du was?
      8 4 Melden
    • FrancoL 07.02.2017 18:05
      Highlight @ND_B: Man merkt eigentlich nur dass Du einen sonderbaren Studienlehrgang hast der im Hauptfach und Nebenfach die Informatik betrifft.
      8 1 Melden
    • ND_B 07.02.2017 18:22
      Highlight @Franco L: Oder auch dass ich meine Posts noch einmal durchlesen sollte bevor ich sie abschicke. Ich wollte damit eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich es anmassend finde einen ganzen Studiengang aufgrund Besuch im Nebenfach beurteilen zu wollen.
      3 0 Melden
    • Alnothur 07.02.2017 19:54
      Highlight Man merkt vor Allem auch, dass er wohl überhaupt nicht studiert - wenn man ein Fach als Nebenfach hat, hat man die gleichen Vorlesungen wie die Hauptfächler auch, bloss insgesamt weniger an der Zahl. Und wenn ich in der Informatik in jedem Fach wöchentlich Arbeiten abgeben muss und eine saftige Prüfung habe, aber bei keiner meiner bisher 6 BWL-Vorlesungen für die Prüfung mehr als drei Stunden lernen und nichts abgeben musste, naja...
      5 3 Melden
  • Raembe 06.02.2017 18:42
    Highlight Pro Studium ist ja ok, aber bitte sinvolle Studiengänge. Es gibt X Studien nachdenen man kaum einen Job findet. Ausserdem halt ich nix von Studierten die nichts von der Materie verstehen. Ein Sanitärplaner der nicht weiss wie eine Verteilerbatterie praktisch zusammengesetzt wird, ist fehl am Platz. Dies ist nur ein Beispiel. Mir persönlich hat die Lehre mehr zugesagt. Leider hat sich mir in den letzten Jahren immer mehr gezeigt, das vorallem im handwerklichen Bereich gute Lernende fehlen.
    34 40 Melden
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:18
      Highlight Die "studierten" sind halt rentabel. Vor allem für die Professoren und die Trägerschaft der Hochschule oder Uni. Dort wo Klugscheisser diplomiert werden und ausser Bologna Punkten nicht viel rum kommt.
      13 67 Melden
    • Raembe 06.02.2017 20:47
      Highlight Ich wurde missverstanden, es braucht sowohl als auch in der Welt. Einige meiner besten Freunde studieren. Aber es sollte ein Gleichgewicht herrschen. Dieses hat sich vorallem in der Stadt Zürich ein wenig verschoben.
      50 4 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 21:57
      Highlight Eine zwar richtig zusammengesetzte Wasserbatterie an einem ungünstigen Ort montiert ist eben auch nicht das gelbe vom Ei. Zusammenarbeit ist gefragt und stell Dir vor der Sanitärplaner könnte auch noch die Batterie zusammensetzen, dann wäre ja einer ohne Job!
      22 3 Melden
    • Raembe 06.02.2017 22:16
      Highlight Du weisst schon das Baupläne oft von Installateuren angepasst werden, weil der Planer einen ungünstigen Ort ausgewählt hat. Bestes Beispiel: Ein Altersheim mit 2 Anschlüssen von der Stadt für die Notversorgung. Alles schön und gut, nur hat der Planer das eine Rohr 25m zum Boiler geplant, das andere 60m. Der Sanitär hat reklamiert, der Planer danach ne Firma aus Italien beantragt. Nach 5 Jahren musste alles saniert werden. Anderes Bsp. Planer macht Praktikum beim Sanitär und weiss nicht wie ein Druckreduzierventil aussieht. Aber wie Du sagst es braucht beide
      9 3 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 22:34
      Highlight @Raembe; Ein Beispiel aus meiner Praxis; Eine schöne Dachwohnung, eine schönes Badezimmer, ein perfekter Plan mit allen Gefällen, Etagen, Umlüftungen und vieles mehr.
      Nur ein Problem der Sanitär liess das Wasser zum Ablauf hin aufwärts fliessen. War dann nicht gerade billig alles wieder neu zu erstellen, denn brauchen konnte man nicht einmal die Spiegelschweissungen, da die Neigungsanschlüsse nicht stimmten. Fehler gibt es eben überall, mit oder ohne Hochschulabschluss.
      17 1 Melden
    • Raembe 06.02.2017 22:53
      Highlight Wir können uns noch stundenlang Fehler schreiben, aber eigentlich sind wir ja beiden der selben Meinung. Es braucht beides und beides sollte in einander greifen.
      13 1 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 22:56
      Highlight @Raembe: Irgendwie geht Deine Geschichte mit dem Boiler nicht auf.
      1. Der Planer (ich nehme an der Fachplaner) ist selten bis gar nie in der Lage einen Sanitärinstallateur zu beauftragen, das ist Sache der Bauherrschaft, des GUs oder TUs.
      2. Ein Sanitär aus Italien kann nicht beauftragt werden wenn er nicht die Zulassung für den Ort der Installation hat. Hat er die Zulassung, dann weiss er auch was er zu tun hat.
      3. Die Frage ist wieso musste es saniert werden? Wegen der schlechten Postion des Boilers, wegen den schlecht verbauten Materialien oder wegen Minderwert der verwendeten Materialien
      4 6 Melden
    • Raembe 07.02.2017 05:29
      Highlight Was ich vergessen hab, der Planer war der Bruder des GU. Also bzw des Chefs der Firma die als GU fungiert hat.

      Sobald Du 2 unterschiedlich lange Leitungen hast zum Boiler hast fliesst das Wasser nur durch die Kürzere. Sprich im anderen Rohr bleibt stehendes Wasser mit Legionellen zurück. Leider kam es mal dumm und der Boiler hatte ne Störung an dem Tag als bei der kurzen Leitung ein Leck war. Also noch vor dem Heim. Niemand hats bemerkt, leider erkrankten einige Bewohner. Zum Glück war die Störung in der Nacht, da brauchen wenige Leute warm Wasser.
      2 0 Melden
    • manhunt 07.02.2017 08:45
      Highlight @raembe und franco.l: baupläne für Haustechnik werden von elektro-, sanitär-, heizungs- oder lüftungsplanern gezeichnet. das sind allesamt berufsabschlüsse, welche durch eine berufslehre und nicht durch ein Studium erreicht werden.
      3 2 Melden
    • Raembe 07.02.2017 09:14
      Highlight Stimmt, sry my bad
      1 0 Melden
    • FrancoL 07.02.2017 09:42
      Highlight @Manhut; Es geht nicht ums Zeichnen sondern um die Berechnungen, Linienführung und Schemata und die werden meistens durch Techniker entworfen, Techniker die in aller Regel eine Fachhochschule (früher Technikum) abgeschlossen haben. Der Zeichner ist die ausführende Hand und trägt nur untergeordnete Verantwortung.
      2 6 Melden
    • manhunt 07.02.2017 10:41
      Highlight @franco.l: es stimmt schon, die berechnende funktion ist der techniker oder der haustechnikingenieur. in der ekektrobranche ist es jedoch so, das der elektroplaner weitesgehend selbst für positionierung von verbrauchern, leitungsführung und schemas zuständig sind. der techniker oder der ingenieur segnet das ganze dann meist nur noch ab.
      2 0 Melden
    • Raembe 07.02.2017 10:54
      Highlight Ja, meinte eig den Techniker. Man merkt das ich schon ne Weile nicht mehr aufm Bau bin.
      1 0 Melden
    • piedone lo sbirro 07.02.2017 10:55
      Highlight @FrancoL

      gratuliere zu ihrer berufswahl :-)

      sie verwechseln die höhere fachschule (HF) mit den fachochschulen (FH). die FH`s von heute haben wenig mit dem technikum von früher zu tun, sondern sie haben sich den unis/eth genähert.

      die techniker von denen sie sprechen haben meist eine HF ausbildung.
      fachhochschulen funktionieren wie die unis/eht nach der bologna-reform (nicht so die HF), dort werden ingenieure und architekten ausgebildet.

      finde nicht das wir eth-absolventen einem fh arch. überlegen sind.
      der titel sagt noch nichts über die fähigkeiten aus, siehe le corbusier und zumtor.
      4 0 Melden
    • FrancoL 07.02.2017 11:48
      Highlight @Piedone; Das mit der Fachhochschule und der Höheren Fachschule trifft natürlich zu, da hast Du recht.
      Bei der Betrachtung der ETH im Vergleich zu den FH ist immer anhängig von Masterabschluss und der Ausrichtung. Meine Erfahrung mit Absolventen beider Hochschultypen zeigt eine unterschiedliche Arbeitsweise und eine sehr unterschiedliche Annäherung an die theoretische Aufgabenstellung, was zu sehr unterschiedlichen Resultaten beim Entwurf und der Ausfertigung der Idee führen kann. Beide haben ihre Berechtigung sind aber je nach Vorgabe nicht gleichwertig. Beispiel sind da die Ausnahme.
      1 1 Melden
    • piedone lo sbirro 07.02.2017 12:46
      Highlight FrancoL,

      in sachen ausführungs- und detailplanung haben wir gegenüber dem fh arch. der schon eine hochbauzeichner lehre absolviert hat, so einiges nachzuholen.

      entwurf ist talentsache, da kann auch ein bachelor abschluss reichen - peter zumtor war möbelschreiner, wenn sie verstehen was ich meine... prof. dr. FrancoL :-)

      1 0 Melden
    • FrancoL 07.02.2017 17:05
      Highlight @Piedone; Beide müssen aufholen. Entwurf ist nur für Spitzenleistungen eine Talentsache, sonst ist es eine Kochenarbeit, die viel Wissen und Grundlagen voraussetzt um das mangelnde Talent etwas wett zu machen.
      Unsere Umwelt wird nicht durch die 1-2%o Spitzenarchitekten gestaltet sondern durch den guten oder schlechten "Mittelstandsarchitekten". Es ist nicht so entscheidend ob ein Spitzenarchitekt wie Zumtor Schreiner war oder nicht, es ist entscheidend dass viele Architekten ihr Handwerk besser erlernen und besser umsetzen, die heutige Umwelt würde es ihnen verdanken.
      1 1 Melden
  • Lexxus0025 06.02.2017 18:36
    Highlight Ich weiss nicht, was die autorin studiert hat. Ich werde mein studium definitiv nicht missen. Freu mich wenns endlich vorbei ist. Seit jahren 6-7 tage wochen und/oder nächte mit lernen verbringen. Nichts/wenig verdienen, und sich folglich auch nicht viel leisten können...ich freu mich auf mein arbeitsleben und in der zwischenzeit über mein angeeignetes wissen.
    77 9 Melden
    • Triumvir 06.02.2017 20:03
      Highlight Dann freunde dich gleich mal mit folgenden Fakten an: Während deines Arbeitslebens wirst du geschätzte sagenhafte 5 Prozent deines "angeeignetes Wissen" nützen können. Wenn du jedoch weisst, wie man gut blendet, dann wird das vollkommen egal sein...Denn dann kannst du alles erreichen, siehe ein POTUS namens Trump. Ok, Vitamin B kann dabei nicht schaden...
      27 7 Melden
    • Lexxus0025 07.02.2017 16:07
      Highlight I know, is ja nicht so, dass ich noch nie gearbeitet hätte. Nach der matura lehre gemacht und gearbeitet: jetzt studier ich. Ich freu mich dennoch wieder aufs arbeiten 😄.
      Dennoch find ichs schön viel gelernt zu haben, auch wenn ich vieles davon nicht brauchen werde.
      6 1 Melden
  • Gianini92 06.02.2017 18:16
    Highlight 38 Lektionen à 45 Minuten waren es im ersten Semester Biologiestudium... Plus ca 10 Stunden Serien lösen 😅
    19 3 Melden
  • Gianini92 06.02.2017 18:12
    Highlight Wow... Also für die ETH gilt dies defintiv nicht. In den Prüfungsphasen lerne ich 1-2 Monate lang fast täglich 5-8 Stunden und würde mich nichtmal als fleissig bezeichnen. Unter dem Semester hatte ich bisweilen über 30 Stunden Vorlesung, zusammen mit den Übungen war das mindestens ein 100% Job. Ferien hatte ich nach den Prüfungen nie länger als jeweils 2-3 Wochen im Sommer und Winter.
    Kurz gesagt: Die Matura war ein Witz dagegen!
    131 2 Melden
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:20
      Highlight ETH ist auch was gutes. Die Privatschulen zocken nur ab und machen auf "Titelmühle" für viel Geld.
      22 9 Melden
    • posti 08.02.2017 13:05
      Highlight Ohja und das ist noch nett Ausgedrückt. Je nach Studiengang/Fach an der ETH hat man das ganze Semester hindurch Projekte und/oder Midterms. 2-3 Wochen Ferien sind auch eher an der oberen Grenze. Im Winter können sich die Ferien durchaus auf 1-2 Tage (Samstag, Sonntag vor Semesterbegin) beschränken.

      Die Prüfungen sind auch wesentlich schwerer und länger als die Matura. Eine Standard ETH Prüfung geht 3h.
      4 0 Melden
  • Dewar 06.02.2017 18:08
    Highlight Bei mir ist es genau anders rum: Die Gymizeit war die beste. Zwar war man noch mehr Kind und von WG-Leben war noch nicht die Rede, aber seither hatte ich nie mehr soviel Freizeit und Hobbys. Lernen musste ich kaum und die Aufgabe der Fächervielfalt nach der Matur war schade. Das Studium an der ETH war dagegen viel tougher: Tage- (und nächte-) langes Arbeiten im Labor, Daten auswerten und Berichte schreiben, daneben irgendwie noch 20% arbeiten um das WG-Zimmer zu finanzieren und die vielen ferienlosen Sommer. Trotzdem war es toll, aber halt nicht so easy, wie man sich das Studileben vorstellt.
    93 0 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 21:59
      Highlight Wichtig ist dass DU diese Zeit als toll empfunden hast.
      10 0 Melden
    • Dewar 06.02.2017 22:53
      Highlight Ja, absolut. Es war hart, aber wenn es mir nichts zurückgegeben hätte, hätte ich das nicht 5 Jahre durchgezogen. Und Party gab es ab und zu natürlich auch, nur musste man sich selber lieb sein, wenn man tags darauf wieder zehn Stunden mit gefährlichem Zeugs rumhantieren musste ;)
      Und heute habe ich nur noch ein müdes Lächeln für diejenigen übrig, die mich damals nicht ernstgenommen habeh, wenn ich mal jammerte, das Studium sei zu streng. Denn heute bin ich zuversichtlich, dass ich nie einen Job werde machen müssen, der strenger ist als mein Studium. Jedenfalls nicht, bis ich Kinder habe ;)
      22 0 Melden
  • Triumvir 06.02.2017 18:07
    Highlight Jeder Lebensabschnitt hat seinen besonderen Reiz. Vorausgesetzt man weiss, wie man das Leben wirklich geniesst. Das kann natürlich nicht jeder und jede, denn das ist eine wirkliche Kunst...
    31 0 Melden
  • dommen 06.02.2017 18:05
    Highlight Nein das stimmt nicht. Es ist zum kotzen und ende Semester will man einfach nur noch sterben. Die schaffen es wirklich, dass man das Fach, welches früher den gesamten Interessensumfang ausmachte, nicht mehr sehen kann! Hauptschuld gebe ich den Auswirkungen der Bologna-Reform. Man würgt sich etwas in die Birne, bis man fast kotzt, schreibt eine Orüfung und vergisst alles wieder. Sowas geht immer auch auf Kosten der Fachkompetenz! Zum Glück bin ich im Sommer (wenn alles gut geht) fertig und dann will ich nie mehr eine Hochschule von innen sehen!
    76 5 Melden
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:26
      Highlight Tja, du bist halt am "Punkte sammeln", wie bei Migros Cumulus & Co. Alles damit ein Prof. der wahrscheinlich in seinem Leben nix wirklich leisten musste, einen Stuhl zum Verweilen hat. Es gibt wenige Professoren die ausser "akademischen Leistungen" je wirklich etwas richtig auf die Reihe gebracht hat. Medizin natürlich ausgeschlossen. Das sind grösstenteils "echte" Vorbilder.
      4 48 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 22:05
      Highlight Vielleicht macht man auch etwas falsche wenn man etwas in den Kopf würgen muss. Als Absolvent der ETH und einer ausländischen Uni hatte ich nie das Gefühl etwas irgendwohin würgen zu müssen, ich habe eher mich mit dem Stoff auseinandergesetzt und da blieb das Nötige und auch mehr hängen. Noch heute profitiere ich von vielen Lösungsansätzen die ich an den Hochschulen entwickelt habe.
      Das mit dem alles vergessen zeigt dass es offensichtlich das falsche Würgen war, schade um den Stoff.
      11 5 Melden
  • piedone lo sbirro 06.02.2017 17:49
    Highlight nein du, student möchte ich nicht mehr sein - die erinnerungen an mein architektur studium, und die damit verbundenen langen arbeitsnächte vor jeder projekt-abgabe sowie diplomarbeit 2007, reichen mir...
    mein jetziges leben gefällt mir wesentlich besser :-)
    76 2 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 22:08
      Highlight Als Architekt?
      Habe ich anders erlebt, noch heute gehe ich abundzu an die ETH um mir diese schöne Zeit in Erinnerung zu rufen, inkl. natürlich auch mit den etlichen Auslandaufenthalten an den interessantesten Orten.
      5 4 Melden
  • Alnothur 06.02.2017 17:46
    Highlight Nicht vergessen: sich Studentenverbindungen zumindest mal von innen ansehen! Sie haben nicht umsonst seit Jahrhunderten ihren festen Platz an jeder Uni.
    16 55 Melden
    • humpfli 07.02.2017 15:28
      Highlight Weshalb all diese Dislikes? Bin total zufrieden mit meinem Beitritt...
      3 0 Melden
    • Alnothur 07.02.2017 19:52
      Highlight Das sind die Leute, die ausser ein paar Vorurteilen nichts über Verbindungen wissen :P
      5 0 Melden
  • Tomlate 06.02.2017 17:40
    Highlight Mit 16 in die Lehre. 06:45 Uhr auf der Matte stehen. 17:45 Feierabend. Gerädert nach Hause gehen. Schlafen. Am nächsten Tag von vorne. Nachtaktiv? Nur am Wochenende, da Körpereinsatz an Werktagen. 4 Wochen Ferien im Jahr. Nach gefühlten 100 Jahren Dauerarbeit und sauteurer berufsbegleitender Weiterbildung relativ guten Job erhalten. Im Kader studierte Manager, die zu glauben wissen, was hart arbeiten bedeutet. Die Matura ist hart. Sicher. Mit Kater im Hörsaal doppelt so hart.
    54 68 Melden
    • al1989 06.02.2017 18:15
      Highlight Bis zum 20. Lebensalter hat man 5 Wochen Ferien im Jahr.
      49 1 Melden
    • lilie 06.02.2017 18:16
      Highlight @Tomlate: Das kann man nicht so vergleichen. Nur schon, weil es verschiedene Alter betrifft (Eintritt Lehre ab 16, Eintritt Studium ab 19/20).

      Aber es ist nicht zu leugnen, dass eine Lehre sehr streng ist und meist wenig Freiheiten bietet. Ein Studium verlangt dafür umgekehrt viel Eigenverantwortung und Selbstmanagement.

      Es sind beides Wege, die nicht jedem liegen. Aber beide können zu einem guten Ziel führen. :)
      60 1 Melden
    • 123und456 06.02.2017 22:08
      Highlight Lieber Tomlate

      Dies mag auf ihre Vorgesetzten zutreffen.

      ich kenne allerdings einige Studis die von 7 bis 6 an der Uni sind, anschliessend abends bis 10 Vorlesungen vorbereiten/zusammenfassen und Samstags im Coop an der Kasse arbeiten um dann am Sonntag ausnahmsweise mal lernfrei zu nehmen...
      25 0 Melden
    • Dewar 06.02.2017 23:09
      Highlight Sicher gibt es Manager, die nie so hart schuften mussten wie ihre "Untergebenen". Es gibt aber auch sehr viele Studierte, die sich dafür den A**** aufrissen. Abends putzen oder am Samstag servieren gehen, und an der Migroskasse oder im Callcenter sitzen, und im Alltag zweimal überlegen, ob man sich diesen Kaffee jetzt wirklich leisten kann und das Mittagessen nicht lieber von zuhause mitbringt, statt sich einen Döner zu holen. Für viele ist das der Inbegriff des Studentenlebens. Für mich war das damals stimmig und gehörte halt dazu, aber dann will man nicht noch als Chiller belächelt werden.
      20 0 Melden
  • lilie 06.02.2017 17:38
    Highlight Also, meine Gymizeit fand ich eigentlich noch toller als meine Unizeit, aus genau dem umgekehrten Grund wie Simone: Als vielseitig interessierter Mensch begeisterte mich die Fächervielfalt und die Möglichkeit, zusätzlich auch noch diverse Freifächer zu belegen.

    Dass ich mich für ein Studienfach entscheiden und mich deshalb aus der Vielfalt verabschieden musste, machte mich traurig.

    Aber die Studi-WG übertraf natürlich schon alles zuvor dagewesene. ;)
    46 3 Melden
  • kleiner_Schurke 06.02.2017 17:25
    Highlight Ich hatte am Ende jedes Semesters mindestens 40 Stunden Prüfungen zu absolvieren, d.h. In den ersten 2 Jahren mindesten 160 Stunden, sprich einen ganzen Monat mit 8 Stunden Tag. Danach kamen ein halbes Jahr Diplomarbeit, eine 6 Stündige schriftliche Prüfung und ein einstündige mündliche Prüfung. Nebenbei hatte ich nie Ferien sondern arbeitete um zu überleben. Während meiner 4 Jahre Doktorarbeit waren 60 Stunden Wochen die Regel. Nebenbei habe ich noch mehr als 400 Studenten in Praktika betreut. Das Leben nach der Uni ist unendlich viel besser!
    53 3 Melden
  • kleiner_Schurke 06.02.2017 17:25
    Highlight Es gab ausländische Doktoranden die weder einen Arbeitsvertrag hatten, nicht an der Uni und nicht in der Schweiz angemeldet waren. Wenn es dem Herr Prof nicht passte, hat er sie einfach entsorgt. Sie hatten 0 Chance. Für machen mag die Studienzeit eine endlose Party sein. Für mich und viele andere, war es der Kampf ums nackte Überleben. Gesellschaftlich war man als “Schüler“ geächtet, der wohl ewig studiert. Von den Zuständen an den Nat. Fakultäten haben sie nicht den blassesten Schimmer.
    45 3 Melden
    • ETH1995 07.02.2017 08:00
      Highlight Welche Uni wäre das in der Schweiz? Kannst du mir das sagen? Sollte heute nicht mehr passieren.
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 07.02.2017 11:47
      Highlight Uni Bern. Der Prof ist emeritiert....
      2 0 Melden
  • LandeiStudi 06.02.2017 17:17
    Highlight ETH-Studenten lachen müde ...
    Just kidding: es ist noch Prüfungsphase da haben die keine Zeit um Artikel zu lesen
    160 3 Melden
  • gjonkastrioti 06.02.2017 17:14
    Highlight Die Matura-Prüfungen sollen die schwierigsten sein, die man je haben wird? Dass ich nicht lache. (Ok, ich lache) Wir mussten da nur ein paar Bücher lesen und einen Aufsatz schreiben. Da war die theoretische Fahrprüfung mit mehr Lernaufwand verbunden.
    87 6 Melden
    • tinoos 06.02.2017 17:54
      Highlight In Deutsch vielleicht, aber es gibt bei uns noch Mathematik, das Schwerpunktfach, Französisch und das Ergänzungsfach/Englisch. Ich sage nicht dass die Prüfungen schwieriger sind als in der Uni aber nur lesen und Aufsätze schreiben gibtd jedenfalls in meiner Schule nicht.
      6 17 Melden
    • gjonkastrioti 06.02.2017 18:35
      Highlight Mit Schwerpunkt und Mathe hast du natürlich recht. Bei mir waren Franz und Englisch genau gleich wie Deutsch (nur Lesen und Schreiben). Da ich noch eine Sprache als Schwerpunkt hatte, reduzierten sich die ganzen Prüfungen auf Mathematik. Und dort kam ja auch nichts, was nicht zuvor schon geprüft worden wäre. Ausserdem ist Mathe kein richtiges Lernfach.
      5 4 Melden
    • Chewbacca 06.02.2017 18:39
      Highlight Soweit ich mich richtig erinnere bestanden die Matura-Prüfungen v.a. aus viel Mathe: Für jedes Fach errechnen, was man in der Prüfung braucht um zusammen mit der Vornote doch noch durchzukommen.
      49 0 Melden
    • who cares? 06.02.2017 21:17
      Highlight @tinoos Du wirst dann schon ein bisschen auf die Welt kommen an der Uni ;)
      4 1 Melden
    • Pinga 07.02.2017 22:48
      Highlight @tinoos; also wenn dir Französisch als Schwerpunktfach zu schaffen macht denk mal an alle Physik/Mathe oder Bio/Chemie Maturanden... und 'who cares?' hat den Rest schon gesagt ;)
      1 1 Melden
  • Amadeus 06.02.2017 17:03
    Highlight Sehr schön gesagt: "Lerne und geniesse auf Vorrat. Du wirst ein Leben lang davon zehren können".
    Ich habe mein Studium leider nicht nur als tolle Partyzeit in Erinnerung. Da waren noch die Nebenjobs, chronischer Geldmangel, und die Prüfungen.
    Dennoch war die Zeit offensichtlich so schön, dass ich mittlerweile selbst an einer Uni arbeite :D
    42 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 16:47
    Highlight Im Ernst? Gibt es das wirklich? Also in meinem Studium haben die Leute hauptsächlich Leistungsdruck, Prüfungsstress und Zukunftsängste.
    114 4 Melden
    • Simone M. 06.02.2017 16:53
      Highlight Ein bisschen ist dies auch die Nostalgie einer Zurückblickenden. Aber es ist leider tatsächlich so: Das Leben danach ist viel, viel härter. Also geniesst, was ihr geniessen könnt.
      16 88 Melden
    • jjjj 06.02.2017 16:55
      Highlight naja, wenn der zahlende Kunde die "Hochschule Luzern" ist, darf man ja nicht wirklich von den negativen Seiten schreiben, right?
      89 1 Melden
    • Queershnitt 06.02.2017 17:06
      Highlight Beim berufsbegleitenden Studium freue ich mich wieder auf die Zeit, wo ich 100% arbeiten kann ;-)
      28 1 Melden
    • Simone M. 06.02.2017 17:07
      Highlight ;-)
      8 4 Melden
    • who cares? 06.02.2017 17:15
      Highlight Vielleicht geht es an der Hochschule Luzern ein bisschen chilliger zu und her :D
      49 1 Melden
    • cypcyphurra 06.02.2017 17:17
      Highlight @scrutinizer - in der Regel machen sich die Studenten häufig selber am meistern verrückt... ink... Zukunftsängste... und nach dem Studium, wo es ja so super streng war, kommt nach dem ersten Halbjahr im Job das Erwachen ... und der Gedanke wie schön es doch im Studium war...
      14 5 Melden
    • atomschlaf 06.02.2017 17:45
      Highlight @scrutinizer: Also, wenn man schon während des Studiums unter Zukunftsängsten leidet, sollte man vielleicht seine Studienwahl überdenken...
      12 21 Melden
    • gesetzesbecher 06.02.2017 19:09
      Highlight @atomschlaf, Ich weiss ja nicht, wie alt du bist, aber wenn wir Millennials uns mal umschauen, dürfen wir uns hemmungslos Zukunftsängsten hingeben. In unserem Nachbarland Italien liegt die Jugendarbeitslosigkeit (Dez. 16) bei 40%! Dazu kommen die zunehmende Automatisierung, die mittlerweile auch white-collar-Berufe erfasst, die Renten, die wir wohl nie erhalten werden und die Überalterung unserer Gesellschaft...

      Es ist nicht pessimistisch zu sagen, dass wir es nicht mehr so gut haben werden wie unsere Eltern!
      27 4 Melden
  • Chrutondchabis 06.02.2017 16:37
    Highlight Mit so viel Text so wenig sagen; DAS ist die verborgene Kunst vieler Studierten...
    70 6 Melden
    • Peschamel 06.02.2017 17:38
      Highlight Sie hingegen sagen mit ganz wenig Text treffgenau sehr viel aus. Ich war auch an der Uni, habe es aber nicht so erlebt wie die Autorin es nun meint, erlebt zu haben. "Leben auf Vorrat". Ich dachte immer solche Nostalgie-Geschichten erzählt man ab ca. 75 Jahren. Nun fängt man damit offenbar schon mit 30 an. Im besten Falle ist das einfach langweilig. Im nicht so guten Fall zeugt es von einer Unfähigkeit, mit dem gegenwärtigen Leben umzugehen.
      16 6 Melden
    • Chrutondchabis 06.02.2017 18:30
      Highlight Der "Artikel" ist sowieso irreführend, da der Vermerk "sponsored content" der Hochschule Luzern fehlt. Dem angstgeplagten Studierenden ist dies vermutlich durch die Lappen gegangen.
      8 1 Melden
    • Marius Egger 06.02.2017 18:48
      Highlight @Chrutondchabis: Bei uns zeigts sowohl auf dem Teaser (auf der Front) als auch in der Story an, dass dieser Artikel von der Hochschule Luzern gesponsert ist. Ist das bei dir nicht der Fall?
      7 3 Melden
    • Chrutondchabis 06.02.2017 18:53
      Highlight Im Teaser ist tatsächlich ein kaum zu erkennendes Rechteck mit entsprechendem Hinweis enthalten, im Artikel sehe ich lediglich mitten im Text den Absatz "Gleich geht's weiter mit dem Loblied an das Studium, vorher ein passender Hinweis" und dann die Verlinkung. Grummel, ich mag keine gekauften Meinungen...
      9 3 Melden
    • Peschamel 07.02.2017 09:40
      Highlight Oh, das habe ich gar nicht bemerkt. Ich habe gedacht, es handle sich um einen journalistischen Text. Ich Dummerchen :)
      3 0 Melden

17 Grotti, die man einmal im Leben besucht haben muss

Bei einem Ausflug ins Tessin darf der Besuch eines Grotto nicht fehlen. Ursprünglich handelte es sich dabei um natürliche Felshöhlen, in denen die Landbevölkerung Wein, Wurst und Käse aufbewahrte. Die heutigen Grotti sind nur noch selten Felskeller – stattdessen handelt es sich um einfache traditionelle Steinhäuser mit Tischen und Bänken aus Granit, in denen man lecker essen kann. Wir haben eine Liste mit 17 Grotti, die bei Besuchern und der watson-Redaktion hoch im Kurs stehen.

(viw)

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