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Hotelportale für Individualisten – so findest du deine Traumunterkunft

Originelle Unterkünfte gibt es viele auf der Welt – es ist bloss schwierig, sie zu finden. Spezialisierte Websites helfen Reisenden bei der Buchung ihrer Traumunterkunft.

31.01.17, 07:33 31.01.17, 09:50


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Warum kostet es immer so viel Zeit, kleine, charmante Hotels zu finden? Es ist ja nicht so, dass grosse Buchungsportale wie HRS oder Booking.com nicht Tausende zur Auswahl hätten. Doch dort fehlt – wie so oft, wenn Masse angeboten wird – die Auslese mit dem geübten Blick für das Besondere. Portalbetreiber, die eine Vorauswahl mit einem spezialisierten Fokus treffen, versuchen, damit ihre Nische zu finden.

So wie die Briten Roxane Gergaud und Richard Dana, die 2015 Doris & Dicky gründeten – ein Portal, das sich auf besondere Hotels zu zivilen Preisen konzentriert. Etwa 1500 Häuser sind dort verzeichnet: Bed-and-Breakfast-Häuser in England, Kolonialvillen auf Sri Lanka und Trulli in Süditalien, die weiss getünchten Rundhäuser, für die die Region Apulien bekannt ist.

Bei 100 britischen Pfund (124 Franken) pro Übernachtung liegt die preisliche Schwelle, teurer darf ein Hotel nicht sein, das auf der britischen Buchungsseite erscheint. Mit ihrem Portal wenden sich die Betreiber vor allem an junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren und an Eltern, die mal wieder ohne Kinder verreisen wollen. Die Qualität wollen Gergaud und Dana sicherstellen, indem sie jedes Haus anonym testen – kaufen lassen sie sich nicht, beteuern die Unternehmer.

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Begutachtet von McCartney und Blanchett

Ein ähnliches Konzept – allerdings für Menschen mit mehr Geld – verfolgt Mr & Mrs Smith. Seit Anfang der 90er Jahre vermittelt das Portal exklusive Herbergen. Rund tausend Hotels und 85 Villen in 80 Ländern listet die Website mittlerweile. Viele von ihnen liegen in Grossbritannien, Spanien, Indien, Thailand und Indonesien.

Den Betreibern kommt es nicht darauf an, möglichst überall vertreten zu sein. Lieber «kuratiert» man die Hotelsammlung und inspiziert jedes Haus anonym, um zu entscheiden, ob es zur Kollektion passt. Unter den Gutachtern befinden sich auch manche mit ziemlich berühmten Namen wie Modemacherin Stella McCartney oder Schauspielerin Cate Blanchett.

Aus Berlin stammt das Konzept für Welcome Beyond. Oliver und Chris Laugsch sind mit ihrem Portal immer auf der Jagd nach ausgefallenen oder hippen Unterkünften für Individualisten – angefangen von hübschen Boutique-Hotels, Strandhäusern und Apartments bis zu ausgefallenen Schlafplätzen in einem Hausboot auf der Spree oder im Jurtenzelt in Patagonien.

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Hotels mit Hund – oder mit Chic

Vom Höhlenhotel in Kappadokien bis zur ökobewussten Herberge in Island: Die Website Design Hotels listet schon seit 1993 besonders schicke Hotels in aller Welt. Der deutsche Unternehmer Claus Sendlinger erkannte als einer der Ersten, dass Design der nächste grosse Trend im Hotelgeschäft sein würde, und gründete das Portal. Inzwischen sind fast 270 Hotels und Resorts in 50 Ländern verzeichnet.

Damit der potenzielle Gast über das Besondere der Herbergen informiert ist, gibt es die Rubrik «Architecture & Design». Dort heisst es zum Beispiel über das Hotel Das Stue, das in einem Gebäude aus den 30er Jahren im Berliner Botschaftsviertel untergebracht ist: «Qualität, architektonisches Erbe und zeitgenössisches Design treffen hier aufeinander.»

Verantwortlich dafür sei die spanische Stardesignerin Patricia Urquiola, die in den 78 Zimmern eine Atmosphäre geschaffen habe, die «an die offenen Räume einer Villa» denken lasse.

You Are Not Alone – baden in Barcelona anno 2015. Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Der Strand von Biarritz in Frankreich im Sommer 2015. Bild: Bob Edme/AP/KEYSTONE

«Handverlesene» Hotels sind auch die Spezialität von Escapio, deren Kriterien überzeugende Hotelkonzepte, hochwertige Ausstattung, bester Service und hohe Gästezufriedenheit sind. Die Gründungsgeschichte: Im Jahr 2003 suchte Uwe Frers im Netz nach einem Hochzeitshotel – und stiess auf Hunderttausende. Das waren ihm zu viele Angebote, er brauchte ja nur das eine, das seinen Ansprüchen entsprach.

Seine digitale Hotelsammlung Escapio listet zwar inzwischen auch 6000 Häuser, aber immerhin sind diese feinsäuberlich rubriziert. Man kann nach Städten suchen – oder nach beliebten Hoteltypen: «Kleine Hotels», «Hotels mit Hund» und «Schlosshotels» zählen unter anderem zu den Kategorien, wer darauf klickt, erhält entsprechende Vorschläge (3009 in der Kategorie «Boutiquehotels»).

Die Auswahl reduziert sich freilich, wenn jetzt noch das Reiseziel hinzukommt. Wer sein Hotel gefunden hat, wird dann zu der Website mit dem besten Tarif weitergeleitet.

Das Portal i-escape hat rund 1500 ausgewählte Unterkünfte in mehr als 50 Ländern für Individualisten im Angebot, von schicken, preiswerten B&Bs bis zu teuren Villen. Ein praktisches Extra: Die jeweiligen Tester beschreiben ihre Erfahrungen in der Unterkunft und listen am Ende nicht nur die die Vor-, sondern auch die möglichen Nachteile auf. Das kann schlechter Handyempfang sein oder ein zu kleines Zimmer.

Wer Einsamkeit in weiter Natur sucht und auf Hotelservice verzichten kann, sollte auf der Seite Unique Home Stays surfen. Das englische Portal hat keine Hotels im Angebot, dafür 160 private Ferienhäuser, die nur über die Website buchbar sind – von historischen Cottages bis zu modernen, bildschönen Mini-Ferienhäusern auf Klippen am Meer.

Fazit: Grosse Buchungsportale wie Booking.com, Swoodoo, HRS oder Hotel.de erfüllen ihre Funktion. Wer ein Hotel sucht, der findet eins. Wer aber ausgefallene Wünsche hat, der schaut besser gleich bei den Nischenangeboten vorbei. Sie treffen eine Vorauswahl für ihre Zielgruppe.

srt/beh

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    Alle Leser-Kommentare
  • Menel 31.01.2017 07:57
    Highlight Wieso eigentlich immer Hotel? Man kann auch tolle und ausgefallene Häuser mieten. Das ist meist sogar billiger als ein Hotel.
    7 4 Melden
    • Triumvir 31.01.2017 09:46
      Highlight Kann man machen. Aber dann braucht man auch Personal. Zumindest ich, denn in den Ferien will ich nicht auch noch den Haushalt schmeissen.
      5 0 Melden

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