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Welche Begriffe verstecken sich in der Stadt am Rhein, aka der Stadt am «Rossbollemississippi»? Bild: flickr

Von Dittistùùbe bis Fazeneetli: Kennst du diese 16 Basler Kult-Begriffe?

Dies ist keine Wertung eines sonderbaren Dialekts, sondern die Würdigung dessen und gleichzeitig ein Beitrag zur interkantonalen Verständigung. Wir präsentieren euch eindrückliche Ausdrücke des Basel-Städter-Dialekts.



Nicht alle dieser Begriffe und Ausdrücke mögen im zeitgenössischen, aktiven Stadt-Basler Sprachgebrauch sein, zumal sie teils eher alte Begriffe sind. Doch gerade darin ist der Charme zu finden, der einem ein Schmunzeln in die Mundwinkel zaubert. Rate mit, wenn wir dir einige der kultigsten Begriffe des Stadt-Basler Dialekts präsentieren:

So geht's:

Durch einen Klick aufs Bild wird die Lösung sichtbar. Am Ende findest du eine säuberliche Liste mit allen Begriffen und den dazugehörigen Bedeutungen. Aber hey, nicht schummeln!

Was ist ein «Schwööbli»?

Bild: commons.wikimedia

Ein weiterer Begriff wäre «Dilldapp». Kennst du einen davon?

gif: giphy

Was versteht man in Basel unter «Dittistùùbe»?

Bild: flickr

Hey, zeig mal deine «Saggladäärne»!

Was meinen Basler, wenn sie von «Büggse» sprechen?

Bild: pixabay

Schon mal was vom Begriff «Fliegeschlyffi» gehört?

Bild: pixabay

Vielleicht wärst du gerne eine «Gäggsnaase»?

GIF; GIPHY

Was könnte man unter «Fangyyse» verstehen?

Bild: pixabay

Oder unter «Gellerettli»?

Bild: pixabay

Wie wär's mit einem «Gläpper»?

Gif: giphy

Ne Ahnung was mit «Ginggernillis» gemeint sein könnte?

Bild: pixabay

Welchen Beruf übt man wohl als «Schugger» aus?

gif: giphy»

Und was ist denn bitteschön ein «Fazeneetli»?

Bild: pixabay

Hast du womöglich ein «Dänggbyybeli»?

Bild: pixabay

Was ist wohl mit «Haafekääs» gemeint?

Magst du «Käpseliwasser»?

Bild: publicdomainpictures

Na, wie viele Begriffe davon hast du verstanden? Die schriftliche Auflösung findest du hier:

Begriffe und ihre Bedeutungen

Rossbollemississippi = Rhein

Schwööbli = Weggli

Dilldapp = Dummkopf

Dittistùùbe = Puppenhaus

Saggladäärne = Taschenlampe

Büggse = Herrenanzug

Fliegeschlyffi = Glatze

Gäggsnaase =  eingebildetes, vorlautes, meist junges,
weibliches Wesen

Fangyyse = Ehering

Gellerettli = Uhr (von «Quelle heure est-il?»)

Gläpper (ebenso: aim e Hampfle Finger ins Gsicht wäärfe)   = Ohrfeige

Ginggernillis (auch Giggernillis) = Krimskrams

Schugger = Polizist

Fazeneetli = Taschentuch (Nastuch)

Dänggbyybeli = Kopf

Haafekääs = Unsinn, etwas Unwahres oder Unbedeutendes

Käpseliwasser = Mineralwasser mit Gas

basel-deutsch

Welche Begriffe haben wir vergessen? Liebe Basler, zeigt was ihr draufhabt!

Weil die deutsche Sprache eben auch einmalig ist: 20 Begriffe, die es nur im Deutschen gibt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lutschi da Imp 12.05.2017 00:21
    Highlight Highlight Do wär au no Platz für "d Furzgugge" - besser bekannt als Schloofsagg.
  • Luki Bünger 11.05.2017 22:57
    Highlight Highlight Fuurzglogge (Nachthemd)
  • Pasch 11.05.2017 17:41
    Highlight Highlight Schälledramper = Tramchaufeur
  • gotthelf69 11.05.2017 14:14
    Highlight Highlight Zum Schwöbli e Chlöpfer ( Cervalat).
    • Restless Lex 11.05.2017 17:57
      Highlight Highlight Zem Xhlöpfer gihts e Schlumbi, kei Schwöbli!
  • martin_f 11.05.2017 12:35
    Highlight Highlight Fudischduube. Isch e Schdriplokal.
    • Pasch 12.05.2017 10:28
      Highlight Highlight Aber dert gitz kei stützlisex!!!
  • Hoschijan 11.05.2017 12:15
    Highlight Highlight Dr schöneri Begriff für e "Schwööbli" find ych eigentligg "Fuudi-Weggli"
  • Ardi_Bacardi 11.05.2017 11:44
    Highlight Highlight hausgemachte basler läckerli hani gern. Susht bini ned sone fan vo de basler....(Dialekt ish fürchterlig) :))
  • Asmodeus 11.05.2017 08:12
    Highlight Highlight Peinlich wenn man als gebürtiger Basler (naja Riehener) nur:

    Schwöbli
    Dittystube
    Schugger (der auch in Bern benutzt wird)
    Gläbber
    Haafekääs und
    Fangyyse kennt


    Gefehlt haben:
    Schofseggel
    Klöpfer
    Waggis
    Bitschgi
    Glucksi
    • niklausb 11.05.2017 10:51
      Highlight Highlight S Bitschgi ghört nid uf Basel das isch s Kärnhyysli
    • TinaTeekanne 11.05.2017 15:23
      Highlight Highlight Bitte! Wir Riehener sind imfall auch Basel-Städter (;
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 07:53
    Highlight Highlight Ych mach d Erfaaryg as me au dr Grättimaa nit überall kennt...
    • Lars Graf 11.05.2017 08:31
      Highlight Highlight wohl en grittibänz oder?
    • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 11:56
      Highlight Highlight Genau 😉
  • azoui 11.05.2017 07:52
    Highlight Highlight Schparse = Spargle
  • UncleHuwi 11.05.2017 06:47
    Highlight Highlight Nasevelo = Brille😎
  • Matrixx 11.05.2017 06:16
    Highlight Highlight Die meischte hend für mich kei Sinn gä will ichs falsch betont han. Aber wenn mer Saggladäärne richtig betont, wird en Sacklaterne drus. Seems legit!
  • niklausb 11.05.2017 01:41
    Highlight Highlight E Schwoobekäfer wäri e Kakerlake
  • Altweibersommer 11.05.2017 01:02
    Highlight Highlight Usserdäm:
    -gumsle
    -waggis
    -rammel/rammbass
    -laaferi
    -glungge
    -ammedyysli

    Und s wichtigschde:
    Jääs
    • Maon 11.05.2017 07:17
      Highlight Highlight Gugummere nid vergässe
    • Asmodeus 11.05.2017 08:13
      Highlight Highlight Laaferi benutze numme mir? Jo nundefahne...
  • Altweibersommer 11.05.2017 00:54
    Highlight Highlight Haha Rossbollemississippi
    Do jaggts mer glatt dr nuggi uuse!
  • Hinkypunk 11.05.2017 00:30
    Highlight Highlight Myggeli
  • Seebär 11.05.2017 00:18
    Highlight Highlight Tschöss = WOW
  • niklausb 11.05.2017 00:06
    Highlight Highlight E Kümmiknüpfer wäri e au no glatt zum luege ob s öbber kennt
  • niklausb 11.05.2017 00:05
    Highlight Highlight Dränebläch isch au no sone super Wort
  • Löckypöntsch 10.05.2017 23:38
    Highlight Highlight Gugge! Für alli andere: Sagg oder je nach däm au Tüte....
  • Fulehung1950 10.05.2017 23:25
    Highlight Highlight Das Gellerettli ist eigentlich eine Taschenuhr. Der Begriff stammt aus der Zeit, als Napoleon die Eidgenossen unter der Fuchtel hatte. Er ist eine schweizerdeutsche Verballhornung der Frage "Quelle heure est-il?". Aus dieser Zeit stammen auch Begriffe wie "Gloschli" (langer Unterrock in Glockenform - la cloche) .
    • Markus Hofstetter 13.05.2017 17:24
      Highlight Highlight Und ich habe gedacht, es hätte etwas mit dem Gellert-Quartier zu tun.
  • sup3rfish 10.05.2017 23:15
    Highlight Highlight Affeglepfer = Banane
  • Menel 10.05.2017 23:08
    Highlight Highlight Ich hätte da noch: Helge, Hornig, Gnai, Amediesli, Hörlifilzer
  • pedrinho 10.05.2017 23:05
    Highlight Highlight unds schuggermüüsli aifach vergässe - s isch zem ryysneegel schysse.
  • UncleHuwi 10.05.2017 22:46
    Highlight Highlight e Yyglemmts= Sandwich
    • megge25 10.05.2017 23:39
      Highlight Highlight Guet das weiss jede ;)
  • UncleHuwi 10.05.2017 22:45
    Highlight Highlight Rhyschwalbe=Prostituierte
    • megge25 10.05.2017 23:40
      Highlight Highlight Das hätti ned gwüsst
    • db13 11.05.2017 09:02
      Highlight Highlight Isch das nid eher e Drotwaramsle (Trotoiramsle)?
  • John Smith (2) 10.05.2017 22:43
    Highlight Highlight Der gute Jodok Meier hat ganz offensichtlich einfach ein paar für seine Ohren originell klingende Wörter aus irgendeinem «Baseldeutsch-Wörterbuch» abgeschrieben, denn einige dieser Ausdrücke sind auch vielen heutigen Baslern unbekannt, geschweige denn in aktivem Gebrauch. (Einige dieser Wörter waren vermutlich sogar von Beginn weg nur ganz kurzlebige Modewörter.) Aber was will man schon erwarten, wenn ein Zürcher über Basel schreibt – immerhin weiss er, dass es existiert, und das ist doch schon mal ein guter Anfang.
    • Jürg Müller 10.05.2017 23:45
      Highlight Highlight Einleitung auch gelesen ?
    • niklausb 11.05.2017 00:08
      Highlight Highlight Hösch gots no? die Wörter sin alli allewyyl in gebruch gsi.
    • John Smith (2) 11.05.2017 01:40
      Highlight Highlight @Niklausb: Hast Du jemals im echten Leben jemanden Gellerettli oder Fazeneetli sagen gehört? Ich meine jetzt so im normalen Gespräch, nicht auf einem Fasnachtszeedel, wo auch immer wieder solche antike Wörter ausgegraben werden. Also ich nicht. Schwöbli, Dittistuube, Gingernillis allemal, aber Rossbollemississippi eher nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oakenfold 10.05.2017 22:20
    Highlight Highlight Sry, aber alles was nach de Limmat chunt verstaht niämmert wo Stil hät! ZH-Rules💪🏻
    • Pasch 11.05.2017 00:01
      Highlight Highlight Ist die Limmat nicht die natürliche Grenze Schweiz-Österreich??
    • Dominik Treier (1) 11.05.2017 00:27
      Highlight Highlight Ich weiss jo nid öb me mit zwenig Hirn alles beherrscht xD.... Ausserdem fliesst das Wasser aus der Limmet ka auch in Basel vorbei ;)....
  • moccabocca 10.05.2017 22:15
    Highlight Highlight S'Schuggermyysli = Polizistin
  • lilas 10.05.2017 22:15
    Highlight Highlight Trottoiramsle, Durlips, Drodüül
  • ohjaja! 10.05.2017 22:10
    Highlight Highlight Oder s äärchdberidärchdli für es ärdbeertörtli
    • niklausb 11.05.2017 00:11
      Highlight Highlight Eifach ohni d "ch" oder soll das phonetisch si?
  • ohjaja! 10.05.2017 22:09
    Highlight Highlight Drch "baareblui" hani no vermisst: rägeschirm vo frz. parapluit
  • Klangkartoffel 10.05.2017 21:50
    Highlight Highlight Als Exilberner in Basel find ichs einfach toll, vor allem älteren Leuten zuzuhören, die noch viel mehr 'singen'.
    Ich mag euch hier : )
    • Hinkypunk 11.05.2017 00:32
      Highlight Highlight Und ich mag als Basler sBärndüütsch extrem gut. Platz 1 vor den Bündnern.
  • Tilman Fliegel 10.05.2017 21:02
    Highlight Highlight Min Liebling isch Ilp!
    • niklausb 10.05.2017 22:18
      Highlight Highlight Das schribt me mit Y
  • Tilman Fliegel 10.05.2017 21:01
    Highlight Highlight Also in Züri verstöhn sie nit emol Klöpfer oder Gugge. OK, fir e Basler heysts sogar Glepfer. Aber so ganz ussem Daig bini au nid.
  • SirDavid 10.05.2017 20:47
    Highlight Highlight Dr gwäggi hädd jezz do sicher au no iine miesse.
    • niklausb 10.05.2017 22:18
      Highlight Highlight Und dr Gwäägi au
  • Timon Zingg 10.05.2017 20:44
    Highlight Highlight D'Guggumere!
  • azoui 10.05.2017 20:39
    Highlight Highlight fazeneetli hanni au nidd kennt, gopferdorri nomol!
    • bud! 10.05.2017 21:31
      Highlight Highlight als innerschwiizer isch fazeneetli no s einzige gsii woni ha chönne wüsse
  • vaiindruu 10.05.2017 20:35
    Highlight Highlight merke: Schwööbli sieht aus wie zwei Arschbacken. Und unsere lieben Schwoben? Arschbacken. :-)
    • Asmodeus 11.05.2017 11:48
      Highlight Highlight Fudibacke
  • Trouble 10.05.2017 20:29
    Highlight Highlight Binggis
  • The oder ich 10.05.2017 20:24
    Highlight Highlight Das "Schwööbli" ist gleichzeitig auch die Bezeichnung für die weiblichen Pudenda (ja, guckt das nur nach), wohl wegen der Form.
    • auslandbasler 10.05.2017 21:05
      Highlight Highlight Ryysblei.... Für Bleistift
    • schränzgritte 10.05.2017 21:25
      Highlight Highlight wie wärs mit glugger? miggeli odr gritte:) und viel anders:) stritzi ev. au no, abr velicht kenne das au anderi dialäggt...
    • ohjaja! 10.05.2017 22:08
      Highlight Highlight Mä nennts au fuudiweggli drum schwöbli ;-p
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Jetzt ist es aber höchste Zeit, dein Walliserdiitsch aufzufrischen!

Viola Amherd ist die erste Frau aus dem Wallis, die in den Bundesrat gewählt wurde. Höchste Zeit also, dein Walliserdiitsch aufzupeppen. 

Disclaimer: Ja, Dialektquiz sind immer heikel. Wörter werden in einem Tal so ausgesprochen, im zweiten so und im dritten nochmals anders. Wir beziehen uns in diesem Quiz auf heida.ch, aloisgrichting.ch und den «Walliserdeutsch»-Eintrag auf Wikipedia. Haben wir gewisse Wörter völlig falsch übersetzt, schreibt uns in den Kommentaren. Bitte seid grosszügig: Walliserdeutsch ist für uns eine Fremdsprache.  

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