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Bild: spicytec

13 Innovationen, die wir sofort auch in der Schweiz brauchen

In der Schweiz geht es uns gut. Sehr gut. Doch soll es ebenso des Schweizers Tugend bleiben nach mehr zu streben. Hier ein Input zur neuerlichen Steigerung der Schweizer Lebensqualität.



Nur wer in der Schweiz lebt, weiss, dass 4 Minuten Verspätung im ÖV ein Grund für waschechte Empörung sind oder dass es sozial schicklich ist, die Steuererklärung in jeglichen Begegnungskontexten zu verteufeln. Genau das ist Klagen auf hohem Niveau.

Luxus hin oder her: Es folgen die 13 geniale Innovationen aus aller Welt, die wir schleunigst auch in der Schweiz brauchen.

Einkaufen, ohne die beklemmende soziale Interaktion

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Bild: reddit / hand_

So würden diese Körbe unser Leben erleichtern: Man stelle sich vor ... Verkäufer/innen wüssten direkt ob man «nur chli umeluege» (schwarzes Körbli) will oder tatsächlich Hilfe benötigt (rotes Körbli). MAN STELLE SICH VOR! Schwierig dabei: Was, wenn man plötzlich Hilfe braucht? Gesehen wurde diese Idee übrigens in einem koreanischen Kosmetik-Shop.

Sicherere Strassen, ohne grossen Mehraufwand

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Durch die Abnützung der Reifen kommt am kritischen Punkt die Aufforderung «Replace Tire» zum Vorschein. Bild: imgur / notibutme

Deshalb wären diese Reifen top: Selbst erfahrene Automobilisten könnten dann die Ausrede von wegen «Ach was, die Reifen passen noch für einen Sommer» aus ihrem Sprachjargon streichen. Und Beifahrer machen sich dann mit Sätzen wie «He, solltest mal wieder Reifen wechseln. Steht da, im Fall, schau!» beliebt.

Den Glauben direkt in Energie umwandeln

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Diese Nutzungsform von Solarpanels würde uns Folgendes bringen: Frieden – bis zu einem gewissen Grad zumindest. Ja, die Kirche als Institution ist nicht unumstritten. Im obigen Fall jedoch wird das Kreuz aus Solarpanels zum direkten Energiegewinn genutzt. Warum eigentlich nicht?

Beendigung des Geschmacksroulettes

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Bild: reddit / cwm2355

Dieses Etikett mit Farbe drauf ist toll, weil: Es dir (als womöglich unerfahrener Gemüse- und/oder Früchtekonsument) ein Gespür für die Reife geben könnte. Die hier gezeigte Mango-Sorte Ataulfo sollte übrigens tatsächlich in der angegebenen Farbe ideal zum Verzehr sein. Dieselbe Hilfestellung dann bitte auch in Form eines Avocado-Druck-Kissens oder einer Ananas-Riechprobe. Oder so.

Offensichtlichstes Manko unserer Infrastruktur

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bild: dornob

Für die grossflächige Installation dieser simplen Erfindung im gegebenen Kontext sollte kein Plädoyer nötig sein. ( Und ja: in dieser Hinsicht bin ich ein sturer Kindskopf)

Vergrösserung des Aktionsradius

Wichtig? Wieso? Geben wir es doch zu: Wir lassen uns von unseren Smartphones, Laptops und Tablets an die Steckdose fesseln. Ein bemerkenswerter Schritt zurück zur Sesshaftigkeit des ach so ungebundenen Menschen – die Steckdosengebundenheit als Pfand für die Freiheit!

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gif: giphy

Ah was, nur Spass, keine Angst. Gesellschaftskritik übernehmen andere. Deshalb: Geile Sache, Smartphone aufladen und während dem Telefonieren doch ein wenig rumspazieren, juhu! Oder?

Eine Lösung für so manche Velo-Stadt

Was damit gemeint ist: Platzsparender kann man mit Velo-Parkiermöglichkeiten nicht umgehen. Mitten in der Stadt könnten an bestimmten Plätzen solche Vorrichtungen angebracht werden, die nach Bedarf herauf- oder hinuntergeklappt werden können und viel Platz, Umstände und Ärger würde gespart. Ganz im Sinne von: Nur da, wenn gebraucht.

Die verführerische Sünde (Wegsehen, Oliver Baroni!)

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Bild: reddit

Bevor du entsetzt schnaubst und weiter scrollst: Komm schon, irgendwie wünschst du es dir doch auch. Wenigstens mal probieren. Und ja, wahrscheinlich ist es gar nicht so schlecht, wie man befürchtet. Selbst wenn nicht: Es ist beinahe schon ein Erlebnis. Einfach aus Spass!

Obwohl dieses Exemplar in Kroatien gesichtet wurde, stammt die Vertriebsfirma tatsächlich aus Italien. Verschandelung eines Nationalgutes?

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gif: giphy

Die Zukunft?

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bild: spicytec

Der Wahnsinn! Das französische Unternehmen HeHe startete einst den Versuch, den ÖV gewissermassen zu privatisieren. Die simplen, solar angetriebenen Kabinen verkehren auf normalen Zug-Gleisen.

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Vor vier Jahren veröffentlicht: Die Zukunft des Transports? Video: Vimeo/HeHe

Natürlich kommen so schöne Geschichten immer mit einigen Haken: Das Projekt war lediglich als künstlerische Forschung gedacht, die eine völlig neue Idee von öffentlichem Verkehr geben und eine neue Diskussion darüber lancieren soll. Plus: Die Kabinen sind sehr langsam. Aber trotzdem: Wieso nicht?

Kurbel der Trockenheit

Eine Sitzbank, na und! Falsch. Man beachte die Kurbel an der Seite. Kurbeln und schon ist die Sitzbank nach dem kurzen Regenguss wieder in der Verfassung «besitzt» zu werden. Ein Muss in allen Parks und an allen Promenaden der Schweiz!

Recycling meets ÖV

Auf was warten wir? Gute Frage. In Peking wurde der Versuch gestartet, das Recycling von PET-Flaschen mittels vergünstigten Tickets für den ÖV oder Rabatt aufs Aufladen des Handy-Guthabens zu popularisieren.

Pro eingeworfene Flasche gäbe es dann XY Rappen Rabatt, quasi. Ein einleuchtendes System, sofern das Pfand-System in Kraft ist. Meiner Meinung nach eine Sache, die es wirklich wert wäre, geprüft zu werden. Auch wenn wir in der Schweiz ja bereits sozusagen Recycling-Weltmeister sind ...

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Bericht zum Recycling-Pilotprojekt in Peking. Video: YouTube/FantasticPlastics4

Crowdsourcing GEGEN Foodwaste und FÜR die Region

Le logo de la Coop et le logo de la Migros sont  photographies cote a cote sur un batiment commercial commun ce mardi 23 aout 2016 sur la place de la Sallaz a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Meier, das ist doch gar nichts Lustiges. Nein, aber dafür eine verdammt gute Idee! Darum:

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gif: giphy

Here's the thing: In Dänemark hat die Ladenkette Super Brugsen auf ihrer Website ein Crowdsourcing initiiert, bei welchem Konsumenten Produkte aus der Region angeben konnten, die sie gerne im Laden hätten. Diese werden im Idealfall getestet und ins Sortiment genommen. In letzter Konsequenz hiesse dies dann eine Stärkung der Region und weniger Foodwaste. Wenn's tatsächlich funktioniert: schlichtweg genial.

Image-Reinwascherei oder Marketing-Gag, denkst du? Von mir aus! In dieser Form sehr gerne.

Bis hier gelesen? Dann hast du dir das verdient!

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bild/design: tobiasfraenzel

Ah, wieder was Lustiges! Jap, lustig und trotzdem auch nötig. Liebe Vermieter, wie wäre es mit einer neuen Pingpong-Tür-Standardausstattung in Mietwohnungen? Für heutige Mietzinse soll man ja auch was kriegen ...

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gif: giphy

Was fehlt der Schweiz sonst noch? Kommentiere und lass uns die Schweiz noch flotter machen!

Keine Lust auf Besserung zu warten? Diese nützlichen Lifehacks gab's schon vor 100 Jahren!

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    Alle Leser-Kommentare
  • JR 21.04.2017 11:22
    Highlight Highlight Nummer 12 macht die MIGROS gerade (so im Ansatz, zumindest)

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  • Normi 18.04.2017 20:11
    Highlight Highlight Punkt 11 gab es schon mal in Zürich

    Als ich noch klein war gab es einen Spielautomaten (jumbo zürich) der Leergut anstelle von münzen annahm...

    so habe ich als kleiner schon gerne Leergut gesammelt
  • Christian Mueller (1) 18.04.2017 13:02
    Highlight Highlight die einte idee gibts in basel schon, sie sammeln gerade unterschriften für eine wasserrutschbahn von einer brücke an den rhein: www.basel-rutscht.ch
  • kaderschaufel 18.04.2017 10:27
    Highlight Highlight Nr. 2 wird nicht funktionieren, weil die Hersteller den "Replace-Tyre"-Schriftzug zu weit oben ansetzen werden, damit man zu früh einen neuen Reifen kauft (so wie mein Drucker schon nach 10 mal drucken das Gefühl hat, er habe keine Tinte mehr).
  • Pinhead 18.04.2017 09:30
    Highlight Highlight Wie schmeckt wohl die Automatenpizza? Vor Jahren gab es mal an der Langstrasse (Ecke Kernstrasse) einen Pommes Frites-Automaten.
  • Duscholux 18.04.2017 09:11
    Highlight Highlight So eine Pizzamaschine hatte es hier in einer Videothek vor etwa 10 Jahren.
  • Plöder 18.04.2017 08:43
    Highlight Highlight Zu Drei:

    Haldenkirche St.Gallen
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  • Bynaus @final-frontier.ch 18.04.2017 08:07
    Highlight Highlight Ich hätte gerne einen Hyperloop von St. Gallen nach Genf! Und dann von mir aus einen von Basel nach Lugano. Das wär mal eine coole Idee.
    • ovatta 18.04.2017 09:37
      Highlight Highlight Yes, fuck the Mittelland!
  • meine senf 18.04.2017 07:39
    Highlight Highlight 9) wäre doch vor allem auf stillgelegten Bahnstrecken eine gute Idee. So wäre doch noch eine Minimalerschliessung möglich, quasi in Selbstbedienung.
    z.B. Huttwil-Sumiswald-Wasen, Solothurn-Büren, Misox, Laufenburg-Koblenz (dort gibt es allerdings noch Güterverkehr) und wohl (leider) noch weitere
  • Hugeyun 18.04.2017 01:22
    Highlight Highlight Aha, "Listicles", wieder was gelernt
  • Hieronymus Bosch 17.04.2017 23:21
    Highlight Highlight Es bräuchte Regeln um Rolltreppen zu benutzen. Aber nicht so bieder wie es in jedem Kaff auf der restlichen Welt hervorragend funktioniert. Lieber eine Schweizer Sonderversion die sich auf allen CH Autobahnen und Grenzübergänge bereits etabliert hat: "links stehen - rechts gehen".
    • Bynaus @final-frontier.ch 18.04.2017 08:04
      Highlight Highlight Genau: eine Rolltreppe, die einem "links gehen, rechts stehen" nachbrüllt, wenn man auf der linken Seite der Stufe zum Stillstand kommt. Das wär lustig.
  • Schubjak 17.04.2017 23:15
    Highlight Highlight In Frankreich sind an den Säulen der Verkehrsampeln auf Augenhöhe Lampen angebracht, die synchron zu den Hauptlampen aufleuchten. So muss der Lenker des vordersten Fahrzeugs nicht nach oben sehen. Dies ist äußerst bequem.
    In der Ukraine sind bei den Lichtsignalen Tafeln installiert, welche die Wartezeit in Sekunden anzeigen. Sowohl Fußgänger wie auch Automobilisten wissen dadurch immer, wann sie losgehen/fahren können. Dadurch kann auch Treibstoff gespart werden, weil man viel eher den Motor ausschaltet, wenn man weiss, wie lange die Wartezeit ist.
    • 2sel 18.04.2017 06:29
      Highlight Highlight "In der Ukraine sind bei den Lichtsignalen Tafeln installiert, welche die Wartezeit in Sekunden anzeigen."
      Die Idee ist an sich gut, nur leider nicht auf die Schwester übertragbar. Die oben beschrieben Lichtsignalanlagen laufen im Dauerbetrieb, das heisst, alle Spuren haben nacheinander immer die gleichen Grünzeiten. Hier in der Schweiz beeinflussen mehrere Faktoren wie zum Beispiel Verkehrsaufkommen, Busbevorzugung oder Koordination zwischen den Lichtsignalanlagen den Verkehrsablauf und die Grünzeiten.
    • 2sel 18.04.2017 07:13
      Highlight Highlight "Schweiz" nicht "Schwester"
      Sch*** Rechtschreibekorrektur...
      :-S
  • pamayer 17.04.2017 22:58
    Highlight Highlight Pizza Automat um die Ecke... eher gefährlich.
  • dodo62 17.04.2017 22:39
    Highlight Highlight Vor Jahren gabs mal vor nem Einkaufscenter einen Spielautomaten um Aludoswn zu recyclen. Gewinnen konnte man Gutscheine für Produkte. War echt toll. Schade gibts den Lucky Can nicht mehr
    • Pinhead 18.04.2017 09:28
      Highlight Highlight Hui, das ist aber schon eher Jahrzehnte her...ich glaube das war so um 1990.
  • Pointer 17.04.2017 20:55
    Highlight Highlight Wozu Veloständer, wenn Velofahrende ihren Göppel sowieso dort abstellen, wo sie gerade wollen.
    • Hoppla! 17.04.2017 23:17
      Highlight Highlight Und immer noch einen Bruchteil des Platzbedarfs eines Autos benötigen.

      Sage ich als Autofahrer.
    • peeti 18.04.2017 09:58
      Highlight Highlight @pointer: weil es vielleicht gerade zuwenig veloabstellplätze hat?? Mein Gott...
  • Matrixx 17.04.2017 20:54
    Highlight Highlight Nubmer 6 will ich auf keinen Fall. Ich bin elektrotechnisch genug geschult um zu wissen, dass das eine potenziell höhere Brandquelle ist.
    • Asalato 17.04.2017 21:13
      Highlight Highlight Und ausserdem kann man auch einfach ein Verlängerungskabel nehmen
    • esmereldat 17.04.2017 21:22
      Highlight Highlight Super Schwelbrand in der Wand, wer will das nicht!
    • Eine 17.04.2017 23:17
      Highlight Highlight Jup, zuerst die Steckdose ausrollen und dann den Raclettofen anschliessen, super.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cash 17.04.2017 20:39
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob ich das Pfandsystem wünsche.. Finde die Entwicklung wie z.B. dass an Bahnhöfen die SBB getrennte Müllsammelstellen aufstellt beachtenswert und erweiterbar.
    • marsel 17.04.2017 23:15
      Highlight Highlight Einer Meinung mit Cash. Was ich mir wünsche, ist ein Plastik Recycling (nicht nur PET), wie es in Deutschland mit separaten Abfallsäcken praktiziert wird.
    • tesfa 18.04.2017 06:25
      Highlight Highlight @Marsel: Das Plastik-Recycling gab es in unserer Gemeinde bis vor ein paar Monaten, dann wurde es leider eingestellt, da es offiziell zu wenig genutzt wurde. Zuvor hatten wir mühsam immer jeglichen Plastik getrennt, bis ein Artikel darüber im Tagi erschien, dass es nutzlos ist, da nur 1% recyclet und der Rest dann wieder normal verbrannt wird, da es zu teuer sei. Sehr schade - wieder einmal das liebe Geld vor dem Umweltgedanken.
    • El_Sam 18.04.2017 09:50
      Highlight Highlight Bei uns gibt's das noch und wird (zumindest von mir) rege genutzt. Seit ich so trennen sehe ich, wie viel Abfall nur aus unnützer Verpackung besteht.
  • urwe 17.04.2017 20:20
    Highlight Highlight So ein ähnlicher Pizzaautomat stand früher in Wohlen (AG) Schaut mal bei euren Freunden von der AZ im Archiv nach. Dort gibt es einen Artikel dazu. :-)
    • RomT 17.04.2017 20:43
      Highlight Highlight Ich glaube, so einen Automaten habe ich in Delemont auch mal gesehen :)
    • Bulwark 17.04.2017 20:50
      Highlight Highlight Und für alle Jetsetter, in der Jugi in Hamburg hats auch so ein Teil, Imfall!
    • jodokmeier 17.04.2017 20:50
      Highlight Highlight Und hat das jemand schon probiert?
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