Spass

Schon in der ersten Folge mit Mord konfrontiert: Ermittlerin Rosa Wilder.  srf

«Weniger fremdschämen als erwartet» – So kommt «Wilder» bei den Zuschauern an

Die erste SRF-Serie à la Netflix kommt bei den Zuschauern gut weg. Kritik gibt es wieder mal an den Dialekten. 

08.11.17, 05:22 14.11.17, 13:26

Die Polizisten Rosa Wilder und Manfred Kägi haben am Dienstagabend erstmals in der neuen SRF-Serie «Wilder» ermittelt. Die sechsteilige Produktion ist die Schweizer Antwort auf erfolgreiche Netflix-Serien wie «Fargo» oder «Stranger Things». 

Die erste Folge löste bei den Zuschauern zwar keine Begeisterungsstürme aus, die ersten Reaktionen fielen jedoch mehrheitlich positiv aus. 

Die Freude auf Folge 2

Die brandneue SRF-Krimiserie spielt in einem eingeschneiten Tal im Berner Oberland, im fiktionalen Bergdorf Oberwies. Ein magischer Ort, aber auch ein bedrohlicher. Denn 30 Jahre zuvor hat dort ein Bergsturz zwölf Schulkinder unter sich begraben.

«Herausragend gespielt, hochspannend, tiefgründig»: Seraina Rohrer, die Direktorin der Solothurner Filmtage, setzte zu einer Lobeshymne auf Twitter an. 

Die Experten-Meinung

Zu reden gaben wieder mal die Dialekte. 

Die Dialekt-Falle

(amü)

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3m 58s

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Video: watson/Simone Meier, Emily Engkent

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • saderthansad 10.11.2017 00:30
    Highlight Wenn das wilder ist, was ist dann wild?
    1 0 Melden
  • m. benedetti 08.11.2017 13:14
    Highlight Also ich bin beinahe eingeschlafen. Skurile, langatmige Schnitte und unsägliche Dialoge, sowie keine Auflösung der anfänglichen Szene, wohl damit die Spannung bis zum letzten Teil aufrecht erhalten werden kann.
    10 5 Melden
  • Bonzino 08.11.2017 10:03
    Highlight Wilder schien in schwarz - weiss gedreht. Für mich war alles zu düster. Auch in einem Tal schein manchmal die Sonne. Der Herr Kohlund kam über ein heiseres Gestöhne nicht heraus. Der Araber wirkte echt, die Szenen mit Bodyguard und Tochter würden so nie akzeptiert. Auch Frau Wilder schien ein wenig steif in der Gegend. Solche Gemeindepräsidenten gibt es wirklich. Zusammengefasst: Typisch schweizerischer Film, viele quere Figuren und düster. Wenn jetzt noch die Sonne durchblinken sollte, die Personen lebendiger wirken, wird man sich nicht fremdschämen müssen.
    4 2 Melden
  • Blitzableiter 08.11.2017 08:48
    Highlight Ach mist. Ich dachte die Serie wäre eine Schweizer Antwort auf Fifty shades of grey . So wie der Name "Wilder" tönt. Krimis sind nicht mein Ding. Haha "Mein Ding" 😋
    2 14 Melden
  • Patrick83 08.11.2017 08:47
    Highlight Bin überhaupt kein Krimi Fan - habe mir aber die Serie trotzdem rein gezogen.

    Ich finde Sie ordentlich gemacht, eigentlich sogar sehr gut - Intro hat etwas von den James-Bond Filmen...

    Bemängeln würde ich jetzt die Lawine. Hier hätte ich mir eine bessere technische Umsetzung erhofft (bei den Budget-Zahlen welche zum Teil in den Medien rumgeistert).


    12 2 Melden
  • Der Tom 08.11.2017 08:40
    Highlight Finde die Serie nicht bei Netflix
    8 34 Melden
  • corona 08.11.2017 08:15
    Highlight Ich finde die erste Folge recht gut. Als Berner Oberländer konnte ich mich einerseits mit den Begebenheiten sehr gut identifizieren auch wenn sie wohl sein bisschen zu überzeichnet sind. Andererseits würde wohl in einem abgeschieden BeO-Bergdorf niemand reden wie ein Stadtberner. Einzig Papa Wilder hat immerhin ein bisschen "goberländeret"
    Was mir ausserdem noch fehlt ist der Flow. Ich weiss nicht ob es besser gewesen wäre, wenn man in der ersten Folge weniger Szenen rein genommen hätte, diese dafür etwas ausführlicher erzählt hätte.
    20 2 Melden
    • Caturix 08.11.2017 10:14
      Highlight Es wurde ja im Kanton Uri gedreht, mich hat die Kirche gestört, die ist eindeutig als Katholisch zu erkennen was im Berner Oberland nicht der Fall wäre. Aber es ist ja Oberwies und Unterwies und beide Dörfer sind ja zum Glück fiktiv.
      11 3 Melden
    • MaskedGaijin 08.11.2017 11:16
      Highlight Das mit der Kirche ist mir auch gleich aufgefallen. Hätte man auch an einem anderen Ort drehen können.
      0 4 Melden
  • René Obi 08.11.2017 07:24
    Highlight Gute gemacht. Die tiefen Abgründe in dem engen Dorf spürt man von der ersten Minute an. Die Spannung wird langsam aufgebaut. Wir werden die nächste Folge sicher schauen.

    Das mit den Dialekten ist wohl in einem schweizer Film nicht lösbar. Ausser er spielt im Mini-Schmelztiegel Zürich. Wenn man gute Schauspieler will, dann hat man halt ein Mischmasch von Dialekten und damit leidet automatisch die Glaubwürdigkeit eines Berner Dorfes. Ein nahezu unlösbares Problem für Schweizer Dialektfilme.
    64 6 Melden
    • Anam.Cara 08.11.2017 07:54
      Highlight Ich denke mal, wenn man Einheimische am Set hat, die die Sätze vorsprechen, dann kriegt man das evtl. schon hin. Bei den Gotthelf-Verfilmungen hat dad ganz gut funktionier, finde ich.
      Das Problem dürften Autoren sein, die Sprechtexte in einem anderen Dialekt schreiben.
      Und noch dies: würde man in diesem Fall richtiges Oberlender-Tiitsch über den Sender lassen, müsste man es wohl untertiteln...
      31 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.11.2017 08:11
      Highlight Warum müssen wir uns immer selber runtermachen wegen es Dialekts? In fast jedem Tatort wird ein deutscher Dialekt gesprochen von irgend jemandem. Das erfüllt den grossen Kanton offenbar mit Stolz und in der Schweiz stört das niemanden. Also, warum nicht wir auch?
      35 4 Melden
    • Nick Name 08.11.2017 09:09
      Highlight Ich sehs wie Obi.
      @Anam.Cara: Leider kriegen es tatsächlich nur ganz wenige SchaupielerInnen hin, einen anderen Dialekt als den eigenen so zu lernen/sprechen, dass es wirklich natürlich klingt (kenne das aus Erfahrung ...).
      Und es ist auch verdammt schwierig, wenn man nicht mit grossem Talent gesegnet ist, die feinsten Feinheiten der Klänge tatsächlich umzusetzen - und wenn's nur ganzganz wenig daneben ist, fällt das beim Zuhören/sehen sofort auf, oft auch nur unbewusst.

      Drum: Ich plädiere dafür, dass alle einfach ihren eigenen Dialekt sprechen. Abgesehen von den Ausnahmetalenten. :-)
      13 0 Melden
    • Hüendli 08.11.2017 17:05
      Highlight Ich würde im Zweifelsfall auch dafür plädieren, dass man's sein lässt. Gestört hat mich als Nichtberner eigentlich nur Sabina Schneebeli, der Rest hat's entweder einigermassen hingekriegt oder wie Kohlund gar nicht erst probiert (ohne dass es der Stimmung oder Glaubwürdigkeit der Geschichte abträglich gewesen wäre).
      Dennoch, gehört das Imitieren von Dialekten eigentlich nicht zu einer typischen Schauspielausbildung?
      Und noch eine Frage, die hier vielleicht jemand beantworten kann: War das Arabisch echt oder nur "Gebrabbel"?
      3 0 Melden
  • LYX 08.11.2017 07:14
    Highlight Wieder etwas das rein gar nichts mit Service public zu tun hat.
    20 167 Melden
    • Fabio74 08.11.2017 08:24
      Highlight Wieder mal eine der Indoktrinierten die nur ihre vorgefertigten Textbausteine ausspucken können
      24 3 Melden
    • Caturix 08.11.2017 08:30
      Highlight Doch hat es. Ich will nicht nur Informationssendungen auch Schweizer Serien und Filme. Und nicht nur Mist aus dem Ausland.
      31 0 Melden
    • sanmiguel 08.11.2017 09:05
      Highlight Für mich ist genau das Service Public!
      33 1 Melden
    • Rasta281 08.11.2017 09:48
      Highlight Schweizer Film- und Serienförderung hat nichts mit Service Public zu tun? Wann hast du das letzte Mal den verfassungsmässigen Auftrag der SRG durchgelesen?

      Geniesse die hochstehende Unterhaltung von 3+ und TeleZüri. Jammere dann nicht wenn die Jugend von heute jeden Bachelor Kandidaten kennt, aber nicht weiss wer gerade Bundespräsident/in ist.
      32 1 Melden
    • jones 08.11.2017 09:54
      Highlight Wieder einer, der rein gar nichts vom Service Public verstanden hat.
      24 2 Melden
  • Gähn on the rocks 08.11.2017 06:48
    Highlight eigentlich fand ichs noch gut.
    nur der ortsname "oberwies" ist null berner oberland und fantasielos.
    24 32 Melden
    • Anam.Cara 08.11.2017 07:35
      Highlight Genau, "wies" dürfte in der zentral- und Ostschweiz verwender werden. Aber bestimmt nicht im BO. Da sagt man nämlich "weid".
      Gut recherchiert, ihr SRF-Autoren.
      Wenn unser Nationalsender den Kulturauftrag ernst nimmt, den sie so gerne anführen, wenn es um Kosten geht, dürfte so ein Fehler eigentlich nicht passieren...
      24 72 Melden
    • Datsyuk 08.11.2017 07:48
      Highlight Wenn sie aber nicht recherchieren, spart das Kosten. So musst du das sehen... 😉
      24 4 Melden
    • Waldorf 08.11.2017 08:09
      Highlight Und dann so: "Und beim neuen Star Wars Film gibts schowider Geräusche im Weltall. Das kann imfall gar nicht sein weils da keinen Sauerstoff gibt!"
      36 8 Melden
    • SJ_California 08.11.2017 08:24
      Highlight Gefilmt wird in Glarus. Berner Feeling kommt somit eh nicht auf 😜
      16 7 Melden
    • Carry62 08.11.2017 10:31
      Highlight Gefilmt wird in Glarus? Hm...
      Der Urnerboden liegt zwar auf der Glarnerseite des Klausenpasses, gehört jedoch zum Kanton Uri...

      Das ist die Geschichte mit dem Güggel 😂
      14 0 Melden
  • Meinungsvielfalt 08.11.2017 06:42
    Highlight Die Atmosphäre ist sehr gut aufgebaut. Die Beklemmtheit der Gegend ist beängstigend. Die Zusammmenhänge sanft erkennbar.

    Die Figuren zum grossem Teil ausgezeichnet gesetzt.
    Beim Spiel hätte ich etwas mehr Zurückkhaltung gewünscht, öfters etwas karikiert.

    Freue mich auf mehr.
    76 8 Melden
  • grandvlad 08.11.2017 06:34
    Highlight Finde ich super endlich wieder CH-Sprache! Ich finde es toll, die verschiedensten Dialekte zu hören und dies in einem Film; super. Sollte viel mehr Dialektsendungen geben:)
    80 18 Melden
  • sir_kusi 08.11.2017 06:02
    Highlight „So kommt «Wilder» bei den Zuschauern an“
    2 watson-Kommentare und ein paar Twitterer sind also DIE Zuschauer... 😄
    180 10 Melden
    • Datsyuk 08.11.2017 07:50
      Highlight Ja, eine etwas "unsichere" Hochrechnung.
      17 1 Melden

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