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15 seltsame Gesetze, die es tatsächlich noch immer gibt

Sich öffentlich duellieren, einen Wellensittich halten oder seine Eltern nicht besuchen? Alles illegal – zumindest in einigen Teilen der Welt.

05.10.17, 20:01 06.10.17, 10:03
Sylvana Ulrich
Sylvana Ulrich



Es ist verboten, im britischen House of Parliament zu sterben

Dies, weil das Parlament offiziell ein Palast ist. Deswegen hat jede Person, die darin stirbt, theoretisch Anrecht auf ein Staatsbegräbnis – was der Staatskasse auf Dauer teuer zu stehen kommen könnte. So schreibt es zumindest der britische Telegraph. Besser ist es deswegen, das Sterben gleich ganz zu verbieten.

Allerdings ist die tatsächliche Stichhaltigkeit des Gesetzes umstritten. Seit Erbauung der Westminster Hall im Jahre 1097 sind mindestens vier Männer im House of Parliament gestorben: Zwei wurden hingerichtet, einer erschossen und einer erlitt einen Herzinfarkt. Keiner der Vier erhielt ein Staatsbegräbnis.

Es ist ausserdem illegal, im House of Parliament in Ritterrüstung herumzulaufen

bild: pixabay

Das merkwürdige Gesetz stammt aus dem Jahre 1313 und wurde ursprünglich von King Edward II. erlassen, der das Tragen von Waffen im altehrwürdigen Gebäude untersagen wollte. Dies, um seine politischen Widersacher unter Druck zu setzen. Offenbar hatten damals gewisse Personen vor, die politischen Debatten nicht nur mit Worten, sondern auch mit ihren Schwertern auszutragen.

Noch heute haben Parlamentsmitglieder im Vereinigten Königreich nebst dem Garderobenhaken für ihre Mäntel einen zweiten Haken, an dem sie theoretisch ihre Schwerter aufhängen könnten. Wann zuletzt ein Parlamentarier oder eine Parlamentarierin mit Schwert gesichtet wurde, ist allerdings nicht bekannt.

In Shanghai ist es illegal, seine Eltern nicht zu besuchen

Im Jahre 2016 erliess die Regierung Shanghais ein Gesetz, welches Kinder dazu verpflichtet, ihre Eltern oft zu besuchen oder ihnen zumindest ab und an Grüsse zukommen zu lassen. Wer dies nicht tut, kann verklagt werden. Nach mehrmaligen Ermahnungen ist die Regierung dazu befugt, die Bonität der betroffenen Person zu senken. Dies bedeutet, dass er oder sie es schwieriger hat, von einer Bank einen Kredit zu erhalten.

In China gibt es bereits seit 2013 die gesetzliche Vorschrift, regelmässigen Kontakt zu seinen Eltern zu pflegen. Allerdings legt das Gesetz nicht fest, mit welchen Sanktionen man bei Zuwiderhandlungen zu rechnen hat. Das bevölkerungsreiche Land will so auf die Überalterung der Gesellschaft reagieren, welche als Folge der höheren Lebenserwartung und der chinesischen Ein-Kind-Politik betrachtet werden kann.

Will man in Griechenland heiraten, muss man das in der entsprechenden Lokalzeitung verkünden

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Und das gleich in zwei Ausgaben, wie die deutsche Botschaft in Griechenland erklärt. Die Namen der Verlobten müssen dabei in griechischer Schrift geschrieben sein.

Das Gesetz hat mit einem gewissen Informationsanspruch der Öffentlichkeit zu tun. In der Schweiz gilt keine vergleichbare Regel; als Heiratswillige braucht man Zivilstandsänderungen nur den Behörden, dem Arbeitgeber und den Versicherungen zu melden. Allerdings ist hierzulande jede standesamtliche Trauung genau genommen öffentlich und steht somit der ganzen Bevölkerung offen.

In Frankreich ist es legal, einen Toten zu heiraten

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Das Gesetz geht auf den ersten Weltkrieg zurück, als Verlobte und Freundinnen gefallener Soldaten ihren Liebsten posthum das Ja-Wort gaben. Im Jahre 1950 legalisierte die französische Regierung diese Praxis offiziell, nachdem bei einem Dammbruch in Fréjus 400 Menschen ums Leben gekommen waren – darunter auch der Franzose André Capra, der dann posthum mit seiner Verlobten Iréne Jodart verheiratet wurde. 

Möchte man heute seinen toten Partner bzw. seine tote Partnerin ehelichen, muss man dies beim französischen Präsidenten persönlich beantragen, welcher das Schreiben dann an den Justizminister weiterleitet. Die eigentliche Zeremonie wird an die Umstände angepasst, beispielsweise verzichtet man natürlich auf den Schwur «bis dass der Tod euch scheidet».

Im Mai dieses Jahres rückte die Praktik erneut ins mediale Scheinwerferlicht, als Etienne Cardiles seinen Partner Xavier Jugulé posthum ehelichte. Jugulé war beim Attentat auf der Champs Élysées am 20. April erschossen worden.

In New York City können Autofahrer für unnötiges Hupen mit Bussen bis zu 350 US-Dollar belangt werden

Seit 1980 fand man sie an unzähligen Strassen in New York: Die «Don't honk»-Schilder, welche Autofahrer daran erinnern sollten, dass die Autohupe nur im Notfall zu betätigen sei. Damit wollte man die Metropole ein Stück weit von ihrem Verkehrslärm befreien. Die Bemühungen des Verkehrsdepartements trugen allerdings keine Früchte: Das Autohupen gehört nach wie vor zur Geräuschkulisse New Yorks. 2013 wurden deswegen alle Schilder wieder entfernt.

Die 350-Dollar-Busse für unnötiges Hupen steht allerdings noch immer. 2014 wurden laut New York Times 206 solche Zahlungsbefehle ausgesprochen.

Alle nicht markierten Schwäne in Grossbritannien gehören der Queen

THEMENBILD ZUR FRUEHJAHRSSESSION: MOTION REGULIERUNG DER BESTAENDE HOECKRERSCHWAN -- Ein Schwan zeigt bei fruehlingshaften Temperaturen seine Federpracht, am Montag, 24. Februar 2014, auf dem Zuerichsee in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Das Gesetz stammt noch aus dem Mittelalter, als Schwäne für eventuelle Festmahlzeiten der Queen reserviert waren. Erstmals erwähnt wurde es 1186, doch vermutlich bestand eine ähnliche Regelung bereits vorher. 1482 wurde der Beschluss dann offiziell als «Act of Swans» in die Gesetzgebung eingegliedert. Ab dann drohte jedem Gefängnis, der ohne königliche Befugnis auf Schwanenjagd ging.

Noch heute gehören alle nicht markierten Schwäne in Grossbritannien automatisch dem König oder der Königin. Jedes Jahr im Juli werden die Schwäne bei der «Swan Upping»-Zeremonie vom königlichen Schwanenwächter (genannt «Queen's Swan Warden») gezählt. 2009 war die Königin gar persönlich dabei.

In der Schweiz herrscht in manchen Kantonen noch immer ein Tanzverbot für hohe Feiertage

Nämlich in den Kantonen Aargau, Glarus, Uri, Obwalden, Solothurn, Thurgau und Appenzell Innerrhoden.

Ursprünglich war das Tanzverbot eine Institution der Landeskirchen, um die Bedeutung christlicher Feiertage herauszustreichen. Dies hat auch mit der zwinglianischen Tradition in der Schweiz zu tun: Besonders an Feiertagen soll das Vergnügen zweitrangig sein.

Allerdings geht es beim heutigen Tanzverbot nur noch im weitesten Sinne um das Tanzen. Viel eher drehen sich die Gesetze in den erwähnten Kantonen um kürzere Ladenöffnungszeiten an hohen Feiertagen wie zum Beispiel Karfreitag, Pfingsten oder Weihnachten. Und diese Gesetze geniessen nach wie vor breite Unterstützung im Volk. Eine Volksinitiative, welche im Kanton Aargau die erlaubten Öffnungszeiten der Restaurants und Bars an christlichen Feiertagen von Mitternacht auf 2 Uhr morgens verlängern wollte, wurde im Februar 2016 mit 51,8 Prozent abgelehnt.

In Colorado/USA ist es verboten, sich öffentlich zu duellieren

Die Wortwahl mag etwas altmodisch sein, doch im Kern ist das Ziel des Gesetzes durchaus nachvollziehbar: Wer sich duelliert, geht mit Waffen aufeinander los und begeht somit eine Straftat. So heisst es in der Gesetzgebung zum «Colorado Crime of Dueling»: «Persons who by agreement engage in a fight with deadly weapons commit dueling, which is a class 4 felony.»

Ein ähnliches Gesetz wurde in Kanada im Juni 2017 abgeschafft mit der Begründung, es sei nicht mehr zeitgemäss. Dagegen spricht die Geschichte von Robert Williams aus Colorado/USA, der 2016 verhaftet wurde, nachdem er seine Tochter zu einem Pistolenduell herausgefordert hatte.

In der Schweiz darf man Meerschweinchen nicht einzeln halten

Dasselbe gilt übrigens für Wellensittiche, Goldfische oder Pferde. So will es die Schweizer Tierschutzverordnung, die seit September 2008 in Kraft ist.

Gesellig lebende Tiere vereinsamen, sofern sie nicht mit Gefährten zusammen leben – Wellensittiche zum Beispiel rupfen sich unter Umständen aus lauter Kummer die eigenen Federn aus. Aus diesem Grund ist bei ihnen eine Einzelhaltung laut Bundesrat gegen die Würde des Tieres. Wer gegen das Gesetz verstösst, muss mit mehreren hundert Franken Busse rechnen. Normalerweise sind es meist Tierärzte, welche Anzeige erstatten, sollten sie von einer nicht artgerechten Tierhaltung Wind bekommen.

In Griechenland kann man von der Polizei zu HIV-Tests gezwungen werden

Dies geschieht vor allem in illegalen Bordellen sowie bei Prostituierten auf dem Strassenstrich oder bei Personen, die regelmässig harte Drogen konsumieren. Die griechische Regierung will damit die Ausbreitung von AIDS eindämmen, wurde aber in der Vergangenheit mehrmals von Organisationen kritisiert, die sich für die Rechte HIV-positiver Menschen einsetzen.

Im Jahre 2009 wurde gar eine Entlassung aufgrund einer Infizierung mit HIV vom griechischen Berufungsgericht als rechtmässig erklärt (das Urteil wurde später vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte revidiert).

Im Süden Australiens kann man für das Stören von Brieftauben mit bis zu 250 Dollar Busse belangt werden

Unter den Begriff des Störens, auf Englisch «interference», fallen natürlich das Töten und Verletzen von Brieftauben. Aber auch, wer eine fremde Brieftaube einfängt oder mit nach Hause nimmt, macht sich strafbar. So bestimmt es das Gesetz in Südaustralien und Victoria.

Die Vorschriften stammen aus einer Zeit, zu der Brieftauben noch mit dem Überbringen wichtiger Nachrichten betraut wurden. Heutzutage werden Brieftauben in Australien bei Flugwettkämpfen eingesetzt.

Der Verzehr von Hunden ist in der Schweiz für den Eigengebrauch erlaubt

bild: pixabay

Dies, solange das Schlachten tierschutzkonform erfolgt. Verboten ist es hingegen, Hundefleisch Dritten zum Verkauf anzubieten – so steht es in der Lebensmittelverordnung. Die Arbeitskollegin zu einem Abendessen mit Hundefleisch einzuladen, ist ebenfalls gegen das Gesetz. 

In unseren Nachbarländern Österreich oder Deutschland ist der Verzehr von Hundefleisch explizit verboten. Das für die Regelung in der Schweiz zuständige Bundesamt für Veterinärwesen sieht trotzdem keinen Handlungsbedarf, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Die Frage, ob jemand Hundefleisch essen möge oder nicht, sei eine Frage der Ethik und Kultur. So sei zum Beispiel auch das Essen von Pferdefleisch je nach Region umstritten oder nicht. Damit gesellt sich die Schweiz zu asiatischen Ländern wie Südkorea oder China, wo das Essen von Hundefleisch nach wie vor legal ist.

In Texas/USA ist der Verkauf von Vibratoren und Dildos verboten

So bestimmt es das texanische «Obscene Device Law». Das Gesetz besteht seit 1973. Vibratoren und Dildos fallen demnach in die Kategorie der «obszönen» Gegenstände, deren Verkauf und Besitz illegal ist. Zuwiderhandlungen können mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.

Prominenter Verfechter des Gesetzes ist der ehemalige amerikanische Präsidentschaftskandidat Ted Cruz, der in einer 2007 veröffentlichten Stellungnahme festhielt, es sei schliesslich kein Verfassungsrecht, die eigenen Genitalien stimulieren zu dürfen – ausser es gehe um gesundheitliche Massnahmen, um Fortpflanzung oder um den Geschlechtsverkehr mit einer anderen Person.

Dafür kann man in Texas in eine Gun-Show spazieren und sich mal eben schnell ohne Vorweisen irgendwelcher Papiere eine A-15 kaufen, wie die BBC bewies.

Nur so zur Erinnerung: Bis vor kurzem durften in Saudi Arabien Frauen nicht Auto fahren

Deswegen brauchen sie tagsüber oft einen Chauffeur, der sie herumkutschiert. Doch wie Manal al-Sharif, Autorin des Buchs «Daring To Drive – A Saudi Woman's Awakening», erklärt, können viele dieser Chauffeure gar nicht Auto fahren – sie selbst habe ihrem Fahrer einst erklären müssen, wie die Kupplung zu bedienen sei.

Korrektur: In der einer ersten Version des Artikels, war das Verbot tatsächlich noch in Takt. Erfreulicherweise ist es Frauen in Saudi Arabien seit Ende September erlaubt, Auto zu fahren. 

Bonus: Da in der Schweiz natürlich Männchen und Weibchen aufs Pedal treten dürfen, hier die 12 häufigsten Autofahrer-Typen

Video: watson

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 08.10.2017 10:34
    Highlight "Dafür kann man in Texas in eine Gun-Show spazieren und sich mal eben schnell ohne Vorweisen irgendwelcher Papiere eine A-15 kaufen, wie die BBC bewies."

    nope
    1 2 Melden
  • Tillo Reilly 06.10.2017 18:25
    Highlight Lifegoal: mich in den UK wählen lassen um mein Schwert an den dafür vorgesehenen Hacken zu hängen .
    12 0 Melden
  • John Smith (2) 06.10.2017 12:07
    Highlight Es gibt in der Schweiz übrigens kein Gesetz, das den Verzehr von Hundefleisch erlaubt. Es gibt nur kein Gesetz, das es verbietet. (So viel zum Titel «seltsame Gesetze».)
    7 19 Melden
  • Shin Kami 06.10.2017 11:32
    Highlight Nummer 10 ist überhaupt nicht seltsam, sondern macht absolut Sinn...
    22 0 Melden
  • giandalf the grey 06.10.2017 11:14
    Highlight Sorry aber es ist kein unnötiges Gesetz den verzehr von Hunden zu erlauben, es ist dumm dies zu verbieten! Wenn ich Kühe, Pferde, Vögel, Mehlwürmer, Hasen und Hirsche esse, wäre es in höchstem Masse heuchlerisch keine Hunde zu essen. Ich meine, wer nicht will, muss ja nicht, aber verbieten sollte man nur den Verzehr von geschützten/bedrohten Tierarten. Ich verstehe nicht wieso Hunde heiliger sein sollen als das Rind in meinem Burger.
    58 1 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 06.10.2017 09:04
    Highlight Zu Nummer 10:
    Seltsam an diesem Gesetz ist nur, dass es nicht auch in anderen Ländern gilt.
    32 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 06.10.2017 08:41
    Highlight Das Tanzverbot mit Zwinglianismus zu begründen und dann u.A. die Kantone Uri, Obwalden, Solothurn und Appenzell Innerrhoden aufzuzählen... naja dies sind Urkatholische Kantone. Auch die restlichen, die das Tanzverbot noch kennen (AG, TG, GL) sind gemischte Kantone und nicht reformierte Stammlande wie dies beispielsweise BS, ZH, SH, BE, VD, GE, oder NE wären.
    24 0 Melden
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 06.10.2017 07:22
    Highlight Die Nr 10 gehört für mich definitiv nicht in diese "Geht's noch"-Liste.
    37 0 Melden
  • Knety 06.10.2017 02:37
    Highlight Auf Hawaii darf man sich keine Münze ins Ohr stecken. In Kalifornien ist es verboten, mit dem Fahrrad in einem Swimmingpool zu fahren.
    17 0 Melden
  • RiZZel 05.10.2017 22:58
    Highlight Mein Liebling:
    In Texas ist es erlaubt, Waffen in die Kirche zu bringen, da man auf einen allfälligen Indianerüberfall vorbereitet sein muss!
    69 2 Melden
  • derEchteElch 05.10.2017 21:51
    Highlight Nr. 6;
    Auch in der SCHWEIZ ist es Verboten, unnötig zu hupen! Die Hupe darf nur zur Warnung vor einem unmittelbaren Zusammenstoss oder bei Gefahr benutzt werden, und nicht um dem Vordermann zu signalisieren, dass er fahren soll!

    Bitte korrigieren @watson!

    Nr. 16;
    Vergewaltigt werden kann in der Schweiz nur eine Frau durch einen Mann. Vergeht sich eine Frau sn einem Mann gegen seinen Willen, ist dies lediglich sexueller Missbrauch.

    Könntet ihr z.B. mit Nr. 6 ersetzen..
    118 9 Melden
    • espe 05.10.2017 22:24
      Highlight Nr. 16 ist zwar korrekt. Die angedrohte Strafe bei Zuwiderhandlung bleibt die gleiche. Folglich ist es reine Terminologie.
      11 2 Melden
    • derEchteElch 06.10.2017 09:00
      Highlight Das stimmt nicht. Anderer Straftatbestand, anderer Eintrag im Strafregister.. es macht einen Unterschied ob jemand wegen fahrlässiger Tötung zu 10 Jahren Gefängnis oder wegen Mord zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.
      11 7 Melden
    • giandalf the grey 06.10.2017 11:05
      Highlight Wer in ein Strafregister schaut sollte über Straftatbestände bescheid wissen und daher verstehen dass es das selbe ist.
      5 2 Melden
    • derEchteElch 06.10.2017 12:07
      Highlight Wenn es das selbe ist, wieso heisst es dann nicht gleich? Wo bleibt hier der Feminismus und Gleichberechtigungswahn? Wo sind diejenigen, die nach Lohngleichheit rufen? Warum kann man das nicht gleich nennen..?
      10 7 Melden
    • John Smith (2) 06.10.2017 12:17
      Highlight Es heisst übrigens «sexuelle Nötigung» und nicht sexueller Missbrauch. Übrigens ist auch die anale Vergewaltigung einer Frau juristisch «nur» eine sexuelle Nötigung. Die Unterscheidung wurzelt darin, dass man vom einen schwanger werden kann und vom anderen nicht. Diese Bestimmung ist tatsächlich nicht mehr zeitgemäss. Andererseits ist die Unterscheidung in der heutigen Praxis bedeutungslos, die Maximalstrafe ist die gleiche und die Gerichte behandeln es auch gleich.
      15 2 Melden
    • espe 06.10.2017 12:53
      Highlight @derEchteElch
      Mord und fahrlässige Tötung sind nicht das Gleiche. Da gibt es unterschiedliche Tatbestandesmerkmal und andere Strafen. Bei Vergewaltigung und sexueller Nötiging nicht (abgesehen vom weiblicheb Opfer). Warum es trotzdem unterschieden wird, konnte ich noch nirgends in Erfahrung bringen. Wär doch was für Watson-Journi.
      6 1 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 05.10.2017 21:30
    Highlight Also Nr. 10 ist ja absolut eine gute Sache!
    Und so weit ich weiss gibt es auch in der Schweiz eine Busse, wenn man Grundlos die Hupe am Auto betätigt. Diese ist ausdrücklich nur für "Gefahrensituationen" gedacht...
    63 1 Melden
  • Pisti 05.10.2017 21:23
    Highlight Ist es in der Schweiz nicht auch verboten unnötig zu huppen?
    45 0 Melden
    • derEchteElch 05.10.2017 22:00
      Highlight Doch, aber watson-Praktikantin Sylvana Ulrich fährt nur Fahrrad und kennt deswegen die Verkehrsregeln nicht 😉
      89 25 Melden
    • John Smith (2) 06.10.2017 12:18
      Highlight Als Velofahrer muss ich täglich feststellen, dass sehr viele (die meisten?) Autofahrer die Verkehrsregeln auch nicht kennen.
      10 10 Melden
    • derEchteElch 06.10.2017 12:43
      Highlight Als Autofahrer muss ich täglich feststellen, dass sehr alle (mit wenigen Ausnahmen?) Velofahrer die Verkehrsregeln gar nicht kennen.

      Stichwörter:
      > richtige Einbahnstrassen
      > Fahren auf dem Trottoir
      > Fussgängerstreifen
      > richtige rote Ampfeln

      (richtig, alles Sachen, die Velofahrer nicht dürfen und trotzdem tun)
      14 6 Melden
    • sexykopfsalat 06.10.2017 19:04
      Highlight Jein, in Bern und in anderen Städten gelten für Velos auf besonderen Strecken andere Regeln z.B. dürfen Velos bei entsprechender Signalisation in Einbahnstrasse fahren, auf dem Trottoir fahren etc. Zudem gibt es oft Veloampeln. Aber ich gebe dir Recht, es gibt sie die Velo-Rowdies, es gibt aber auch Autofahrer, welche absichtlich halb auf dem Velostreifen fahren. Mehr mitenand statt gägenand, oder?
      6 1 Melden
    • derEchteElch 06.10.2017 21:48
      Highlight @Sexy:
      Aus dem Grund schrieb ich „RICHTIGE“ Einbahnstrassen. Bei diesen gibt es deine Ausnahmen nicht, trotzdem tun es es die Velofahrer (Kuriere zB).

      Noch etwas zum Velostreifen:

      Es gilt ein generelles Rechtsfahrgebot. Das heisst, solange Velofahrer nicht im Weg sind oder durch stehen (Ampel) nicht behindert werden, muss sogar auf dem Velostreifen gefahren werden (Ausnahme, durchzogene Linie). Der Velostreifen ist keine eigene Fahrspur, sondern nur im Falle einer Benutzung durch Radfahrer freizuhalten. 95% aller Autofahrer tun dies falsch. Das musst du mir glauben..
      6 6 Melden
  • Der müde Joe 05.10.2017 21:23
    Highlight Und was genau ist an Nr.10 verkehrt?
    46 1 Melden
  • Kunibert der fiese 05.10.2017 21:16
    Highlight Es gibt wegen nummer 10 leasing meerschweinchen.

    Der sinn dahinter ist, sobald ein meerschweinchen stirbt, kann man ein 2. Leasen, damit wenn das andere auch stirbt, man nicht wieder mit einem meerschweinchen dasitzt und wieder eins besorgen muss und somit in einer endlosschleiffe gefangen ist. 😅
    86 0 Melden
    • ändu66 06.10.2017 07:18
      Highlight Alternativ kann man das überlebende auch braten. In Südamerika eine Delikatesse ;)
      31 3 Melden
    • Kunibert der fiese 06.10.2017 11:39
      Highlight Ich glaube, deswegen hat kolumbus die eigentlich auch mitgebracht 😂
      10 0 Melden
  • TheDude10 05.10.2017 20:59
    Highlight Ich finde, wenn man für das essen von Zieren ist, muss man konsequenterweise das essen aller Tiere erlauben. Schweine sind übrigen inteligenter als so manche Haustiere. Ich esse Fleisch.
    108 6 Melden
    • Schluch 06.10.2017 09:22
      Highlight Einige Haustiere sind intelligenter als einige Menschen.
      Auch ich esse Fleisch. 😇
      19 0 Melden
  • Eine_win_ig 05.10.2017 20:35
    Highlight Schon interessant, was der Amtsschimmel alles so drauf hat.
    Aber zu SA: ab nächstem Jahr dürfen Frauen dann endlich Auto fahren :)
    19 6 Melden
  • Imfall 05.10.2017 20:26
    Highlight was ist an nummer 10 seltsam??!
    57 4 Melden
  • Roman h 05.10.2017 20:21
    Highlight Also Nummer 10 finde ich ein gutes gesetz.
    Frage mich gerade wieso soll man das abschaffen?
    64 3 Melden
    • Nosgar 05.10.2017 22:44
      Highlight Vor allem gibt es das noch nicht solange, was die Überschrift noch unsinniger macht.
      9 0 Melden
  • Ridcully 05.10.2017 20:18
    Highlight Das einzig vernünftige Gesetz ist No. 15
    ...Wenn ich es mir recht überlege ist es auf alle Aargauer auszuweiten...
    25 63 Melden
  • zombie woof 05.10.2017 20:17
    Highlight Das Verbot mit der Ritterrüstung macht Sinn....doch
    30 2 Melden
  • öpfeli 05.10.2017 20:13
    Highlight Nr.10 ist wichtig und in keiner Weise seltsam.
    75 3 Melden
  • narmigron 05.10.2017 20:11
    Highlight Wiso ist das schweizer gesetz zur einzelhaltung von gruppentieren nicht gut????
    76 5 Melden
    • axantas 05.10.2017 21:43
      Highlight Es ist nicht per se schlecht, aber es geschah genau in diesem Land, dass ein einzelnes Lama nicht mit einem Esel zusammenleben durfte und letztlich getötet werden musste.

      ...nachdem es den beiden offenbar jahrelang sehr gut ging und sie zufrieden zusammenlebten - bis die Behörden sie schieden.
      44 6 Melden
    • Baccara 06.10.2017 07:59
      Highlight axantas - was ja auch Sinn macht! Entschuldige bitte, aber ein Lama ist eine Neuweltkamelide (Paarhufer) und ein Esel ist ein Equide (Unpaarhufer). Diese Tiere können nicht mit einander kommunizieren, ihre Körpersprache unterscheidet sich signifikant. Dass sie gut zusammengelebt haben, ist damit zu erklären, dass sie halt keine andere Wahl hatten. Das ist völlig normal.
      3 9 Melden
    • Lavamera 06.10.2017 19:41
      Highlight @Baccara Tiere lernen. Wenn Hunde und Katzen miteinander aufwachsen, lernen sie auch miteinander zu kommunizieren. Trotz signifikanten Unterschieden.
      2 1 Melden
  • Kuunib 05.10.2017 20:09
    Highlight Nir so zur Erinnerung in der Schweiz darf mein Motorrad nicht lauter als ein bestimmter Dezibelwert sein aber ich darf zu jeder über bewohntem Gebiet mit einem Flugzeug fliegen, für welches es keine Lautstärlelimitierung gibt.
    18 65 Melden
    • Skater88 05.10.2017 21:32
      Highlight Mimimi, ich wohn in der Anflugschneisse mit meinem Getunten Motorrad? Oder wie darf man dies verstehen?
      86 1 Melden
    • 7immi 05.10.2017 23:15
      Highlight @kuniib
      das stimmt nicht, auch für flugzeuge gibt es gesetze, strafgebühren und lärmabgaben. ausserdem gibt es mindestflughöhen.
      mal abgesehen davon können flugzeuge nicht mit einfachen mitteln leiser werden und je nach dem sind massnahmen technisch oder gesetzlich nicht möglich. im gegensatz dazu dienen lärmemissionen bei töffs und autos nur zur persönlichen belustigung und aufmerksamkeitsdefizit. technisch nötig oder gar vorteilhaft sind sie nicht...
      24 2 Melden
    • Schluch 06.10.2017 09:13
      Highlight Wüki schräg ist ja, dass es für Töffs einen Lärmgrenzwert gibt, dieser aber nur beim standardisierten Test eingehalten werden muss. Noch besser... Das häufig verwendete Gerät, welches den Test erkennt und den Motor im Alltag künstlich lauter macht, ist legal.

      Autotüre schletzen kann aber gebüsst werden.
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  • DinoW 05.10.2017 20:08
    Highlight War nicht vor einigen Tagen gross in den Medien zu lesen, Saudi-Arabien erlaube seinen Frauen das Fahren nun?
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So versank der Stolz der französischen Ritter bei Azincourt im Schlamm

So hatten die französischen Noblen sich das nicht vorgestellt. Statt das ausgehungerte, zahlenmässig weit unterlegene englische Heer in Grund und Boden zu stampfen, blieben die zu Fuss kämpfenden Ritter im Schlamm stecken, während ein höllischer Hagel von Pfeilen auf sie niederging. Die Schlacht bei Azincourt wurde tatsächlich ein furchtbares Gemetzel – doch gemeuchelt wurden jene, die siegessicher in den Kampf gezogen waren. 

Die verheerende Niederlage am Tag des Heiligen Crispin im Jahr …

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