Spass

Du denkst, Teenies hat es schon immer gegeben? Falsch, sie sind eine Erfindung der Neuzeit

11 Selbstverständlichkeiten, die in Wahrheit radikale neue Konzepte sind.

14.06.17, 20:04 17.06.17, 16:59

Strandferien

* Seit Mitte des 19. Jahrhunderts

Augen schliessen … Mmmh, ein Meeresstrand … Am besten einen schön sandigen! Paradiesische Vorstellungen sind das!

#beach #pirates #seamonsters #incurablediseases bild: instabang

Klar, jeder hat seine Variation dieser Wunschvorstellung: Die einen lieben das stundenlange Sünnele, die anderen das Planschen, wiederum andere wollen Strandball spielen, Surfen, an der Strandbar einen Mai Tai schlürfen, Sandburgen bauen oder hinter schwarzen Sonnenbrillen diskret Bikinifiguren begaffen. Gemeinsam haben sie alle, dass ein Meeresstrand den Inbegriff des Konzepts «Ferien» darstellt.

Aber erst seit Kurzem. Während des weitaus grössten Teils der Menschheitsgeschichte verband man mit Meeresstrand eher Sachen wie Schiffbrüche, Piraten, unheilbare Seuchen aus fernen Ländern, Naturkatastrophen und Meeresungeheuer.

Schaaaatz pass' bitte auf die Seeungeheuer und Piraten auf! bild: shutterstock

Wie bei so vielen neuzeitlichen Erfindungen waren es die viktorianischen Briten, die erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts das Konzept des Relaxen am Strand entdeckten – dies oftmals unter einem vagen medizinischen Vorwand. Gegen die Dreiheiligkeit der wohl viktorianischsten aller Krankheiten, Tuberkulose, Hysterie und Melancholie, empfahlen die Ärzte der Ära gerne Mal eine Auszeit am «analeptischen Meer».

Scarborough Beach: Hier nahm das Übel seinen Anfang.  Bild: gcaptain.com

Als erstes Seebad der Geschichte warb das nordenglische Städtchen Scarborough mit Strandferien. Andere Küstenstädchen zogen nach ... Bis britische Teenager Ende des 20. Jahrhunderts merkten, dass man in Magaluf noch ein kleines Bisschen steiler gehen kann.

Womit wir beim nächsten Thema wären ...

Teenager

* Seit 1945

Teenies? Klar, die gab es schon immer!

Diese verdammten Kids!  Bild: realmofhistory.com

Jeeeeeein. Dass Jugendliche seit Urzeiten bei älteren Generationen aneckten, steht wohl ausser Zweifel. Der «Teenager» als Konzept existiert indes erst richtig seit dem Zweiten Weltkrieg.

Freiheit – ihr zuliebe. Denn sie ist eine Kaufkraft! bild: shutterstock

Vorher war man lange, lange ein Kind gewesen und nach einem mehr oder minder traumatischen Hau-Ruck-Übergang hatte man gefälligst erwachsen zu sein und sich zu benehmen. Gewiss, die Psychoanalytiker und andere hatten die Entwicklungsphase schon früher entdeckt, doch das Wort «Teenager» fasste in den USA erst Ende der Dreissigerjahre Fuss.

Teenage rebellion: Teddy-Boy-(und Girl)-Gang in Nord-London, 1950er. Bild: buzzland.it

In den Fifties hatte es dann in den USA und Westeuropa endgültig genug Pubertierende mit genug Sackgeld, sodass die Marktwirtschaft sie als kaufkräftige Altersnische entdeckte. Vorhang auf für «Bravo» und Co.!

Die «weisse Rasse»

* Seit 1779 – oder gar erst seit dem frühen 20. Jahrhundert, wenn man die Iren als Weisse dazurechnen will

Ganz abgesehen davon, dass Rassentheorie immer problematisch war und heute längst überholt ist, müsste man all den White-Pride-Idioten mal gehörig unter die Nase reiben, dass das Konzept einer «weissen Rasse» lange Zeit nicht einmal unter Rassisten gängig war.

Die mediterranen Hochkulturen der Antike, etwa, stellten fest, dass die Barbaren des Nordens tendenziell hellhäutiger waren – und werteten dies als eindeutiges Indiz für deren Minderwertigkeit. Jahrtausende später hatten die Vorurteile in Europa eine 180-Grad-Wendung vollzogen – und trotzdem waren stets kulturelle und geografische Eigenschaften wichtiger, wenn es darum ging, jemanden als fremden Fötzel abzustempeln.

Nicht abgebildet: Die hässlichen Kolonialisten, die diese Systematik erfanden. bild: wikicommons

1779 machte dann der deutsche Anthropologe Johann Friedrich Blumenbach den Rassismus für alle etwas zugänglicher, indem er, nach empirischer Untersuchung 60 menschlicher Schädel aus aller Welt, die Menschheit in Kaukasier (weiss), Mongolen (gelb), Malayen (braun), Äthiopier (schwarz) und Amerikaner (rot) unterteilte.

Am Schluss sind aber trotzdem alle kreidebleich. Bild: WikiCommons

Angloamerikanische Vordenker wie Thomas Jefferson oder Edward Long verfeinerten Blumenbachs Thesen: Laut ihnen waren es selbstverständlich die Angelsachsen, die am weitesten entwickelt waren – Kaukasier ist nicht gleich Kaukasier! Die Iren, etwa, wurden vielleicht nicht ganz so schlecht behandelt wie die afrikanischen Sklaven, doch als «richtige Weisse» galten sie trotzdem nicht.

Sind jetzt das die Schwarzen Europas? Bild: chnm.gmu.edu

In seinen satirischen «Cautionary Tales for Children», nimmt der britische Dichter Hilaire Belloc 1907 die damals vorherrschende Rassenverständnis aufs Korn. Sein Gedicht «The Three Races» gibt sich als Kindervers, ist aber als beissender Kommentar über das damals vorherrschende Rassenverständnis zu lesen:

Da haben wir's! Die Schweizer sind einmal mehr Mittelmass! Besser als die dreckigen Südländer, doch eindeutig dümmer als die Nordeuropäer.

Wie ist also die «weisse Rasse» heute definiert? Nun, genau gleich wie von Rassisten seit Urzeiten: «Weisse sind alle, die mir im Moment gerade in den Kram passen, um meinen Minderwertigkeitskomplex gegenüber Fremden zu besänftigen.»

Drehbare Türgriffe

* Seit 1878

Das Drehen eines Griffs um eine Türe zu öffnen, scheint uns nun wirklich selbstverständlich.

bild: shutterstock

Doch ratet mal, wann der Türknopf-Mechanismus erfunden wurde!

Hier die Patentanmeldung:

Jap, 1878. ACHTZEHN hundert achtundsiebzig! Und zwar, um nochmals husch Blumenbachs Bezeichnung zu bemühen, von einem äthiopischen Amerikaner namens Osbourn Dorsey. Vorher wurden Türen mittels Riegeln, Latten und Klinken gesichert. 

Nationale Cuisine

* Seit dem späten 19. Jahrhundert

Mmmh! Hier habe wir leckere Gerichte aus welchem Land?

bild: shutterstock

Richtig! Pastapizzaciaociaobella! Da ist sie, die cucina italiana!

Und hier?

bild: shutterstock

Griechische Küche! 

Öh ...

... oder türkische? Oder, halt: Ist das libanesische Küche?

Da haben wir's: Länderküche ist moderner politischer Bullshit. Fish and Chips soll das britische Nationalgericht sein? Pfff. Es stammt von osteuropäischen jüdischen Einwandern. Und ausserdem wird Chicken Tikka Masala auf der Insel häufiger gegessen. Und erfunden wurde dieser ach-so-indische Curry vermutlich 1971 in einem Restaurant in Glasgow.

Typisch Brindisch! Bild: Shutterstock

Schweizer Küche? Italienische Küche? Ach, bis kurz vor dem Ende des 19. Jahrhunderts existierte das gar nicht. Es gab die Waadtländer Küche. Oder Appenzeller Gerichte. Oder die ligurische Küche, die piemontesische, kalabrische, sizilianische. Bedenkt das, wenn ihr beim Italiener an der Ecke spaghetti mare e monti bestellt.

Und, ach ja, wenn wir schon dabei sind:

Nationalstolz und solchen Kram

* Seit dem Zeitalter des Nationalismus (19. Jahrhundert)

Eine unabhängige Nation zu sein – das will doch jedes Volk! Derart selbstverständlich gilt das, dass es fast als natürlichen Instinkt wahrgenommen wird: Das wollten die Leute schon immer. Braveheart und so.

«Wir wollen sein ein einzig Volk von Urnern, Schwyzern und ... öh, wo zum Teufel ist eigentlich Flüeli-Ranft, Arnold?» Bild: wikicommons/jeanrenggli

Das Konzept einer Völkernation wurde erst seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und der Französischen Revolution relevant. Die meisten modernen Nationalstaaten sind knapp 150 Jahre alt. Deutschland gibt es erst seit 1871. Italien seit 1861. Die Schweizer Eidgenossenschaft seit 1848. 

Vorher definierte sich kaum jemand als «Deutscher» oder «Italiener», sondern als «Subjekt von Kaiser Schlagmichtot» oder «Untertan von Fürst Wasweissich». Das Konzept des Nationalismus ist ein Phänomen der Moderne; spezifischer der Romantik. Es waren die Maler, Dichter und Komponisten dieser künstlerischen Bewegung, die im 19. Jahrhundert fleissig an pseudohistorischen nationalen Mythen werkelten, die sich in der Folge besser hielten als die mitunter sehr technischen und viel langweiligeren eigentlichen historischen Ereignisse (verständlich – auch heute ist die Hollywood-Film-Version besser als das, was in den historischen Quellen steht). «Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern» – das sind die Worte eines deutscher Dichters von 1804 und nicht die von Stauffacher anno 1291.

Kreuzworträtsel

* Seit 1913

Das erste Kreuzworträtsel der Welt erschien am 21. Dezember 1913 in der Weihnachtsbeilage der Zeitung «New York World» und enthielt 31 Suchbegriffe. Erfinder war der aus Liverpool stammende Journalist Arthur Wynne

Oben das erste Kreuzworträtsel der Welt; unten Werbung für Hämmoroiden-Creme. Bild: wikicommons

Bald einmal variierte Wynne seine Worträtsel, fügte zur Begrenzung der Worte schwarze Felder ein und ordnete die Begriffe in die bis heute üblichen symmetrischen Gitter. Mit grossem Erfolg: Sein erstes «Cross Word Puzzle Book» wurde in der Erstauflage von 3'600 Exemplaren noch mit mitgeliefertem Bleistift veröffentlicht und nach einem Jahr bereits in einer Anzahl von 400'000 Stück verkauft.

Anfang der 1920er Jahre zogen europäischen Zeitungen und Zeitschriften nach. Das erste Kreuzworträtsel in einer deutschen Zeitung druckte die «Berliner Illustrierte» 1925.

Zeitzonen

* Seit 1880 ... oder erst 1929, je nachdem, in welchem Land man lebte

Standardisierte Zeitzonen gibt es ...

... seit 1880. 

Jawohl, vorher hat man seine Uhr nach der Kirchenuhr gestellt. Und die wurde nach der Sonne gestellt. Somit lief die Kirchenuhr von Hinterbümplitzswil alles andere als Synchron mit der Kirchenuhr von Vorderpflotzdorf. Egal – alle Menschen waren Stunden von einander entfernt.

Wir wären bereit zum Abfahren, doch der Lokführer hat seine Uhr nach der Kirche im Nachbarsdorf gestellt ...  Bild: rockymountaineer.com

Doch dies alles änderte sich mit der Erfindung der Dampflokomotive und des Eisenbahnnetzwerks. Fahrplanplaner mussten sich erstmals mit Abfahrtszeiten und Ankunftszeiten an geographisch weit auseinanderliegenden Orten beschäftigen. Die Briten testeten 1847 erstmals Greenwich Mean Time – GMT – um eine einheitliche Zeitzone zu definieren, es dauerte aber bis 1880, bis standardisierte Zeitzonen Gesetz wurden. 1883 zogen die USA nach; und bis 1929 hatten die meisten Länder der Welt die in Stunden eingeteilte Zeitzonenordnung, das sich nach GMT richtete, übernommen.

Bis heute gibt es aber Menschen, die sich der Diktatur der Zeiteinteilung nicht beugen.

gif: popkey.co

Die Null

* Seit dem 6. Jahrhundert (in Europa erst seit dem 12. Jahrhundert)

Null – Zero – null ist dermassen zentral für die Mathematik, dass es schier unglaublich scheint, dass Menschen 4000 Jahre lang ohne damit klarkamen. Bereits die Sumerer entwickelten ein Zahlensystem und rechneten munter drauf los – ohne aber die Null zu kennen. Später verwendete man Leerzeichen und Ähnliches, um eine Lücke im Zahlensystem zu signalisieren, doch erst der indische Mathematiker und Astronom Brahmagupta definierte im Jahr 628 die mathematische vollständige Null im modernen Sinn (wobei die Null wohl seit rund einem Jahrhundert in Indien Verwendung gefunden hatte).

Brahmagupta Bild: booksfact.com

Über Hunderte von Jahren machte die Null ihren Weg über China und den nahen Osten und erreichte Europa schliesslich im 12. Jahrhundert über das maurische Spanien, wo sie dann vom italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci begeistert aufgenommen wurde. Freilich dauerte es nochmals etliche Jahrhunderte, bis die Null Verbreitung in Europa fand.

Mund-zu-Mund-Beatmung

* Seit den Fünfzigerjahren

Seit dem 19. Jahrhundert wurden verschiedene manuelle Verfahren der Atemspende durch direkte oder indirekte Thoraxkompression angewendet. Der entscheidende Schritt erfolgte jedoch in den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts durch Peter Safar. Der amerikanisch-österreichische Anästhesist zeigte auf, dass eine Kombination aus Herzdruckmassage und Beatmung höhere Erfolgsraten aufweist.

Sie, Herr Lehrer, muss ich wirklich mit dem üben? Bild: shutterstock

Und, ja, die Beatmung erfolgt Mund-zu-Mund, Lippe-über-Lippe – was seither Millionen von Teenies in Nothelferkursen in helle Aufruhr versetzt.

Autorenschaft

* Seit dem 18. Jahrhundert

Gut fünf Jahrtausende lang existiert das Konzept des geistigen Eigentums nicht. Will heissen: Wenn ein Minnesänger im mittelalterlichen Brügge ein Epos über den fiktiven Ritter Hannes von Bonden und seine geheimen Missionen im Auftrag seiner Majestät geschrieben hätte, konnte danach jeder dahergelaufene Hinz und Kunz eine Fortsetzung nach seinem eigenen Gusto schreiben. 

Und? Wer will die nächste Fortsetzung schreiben? Dä Schnäller isch dä Gschwinder. Bild: KEYSTONE

Dies änderte sich erst im 18. Jahrhundert, als man John Lockes Postulate zum Privateigentum auf Literatur, Kunst und technische Erfindungen übertrugen. «Wie nun jede Person über ihre eigenen Gedanken und Handlungen entscheiden dürfe, müssten auch ihre Schöpfungen als Produkt ihrer geistigen Arbeit und damit als ihr geistiges Eigentum geschützt werden» (Wiki). Erste 1710 wurde mit dem englischen «Statute of Anne» das erste moderne Urheberschutzgesetz veröffentlicht.

NEIN, nicht DIESER Homer ...  Bild: es.simpsons.wikia.com

Womit uns allen aufgefallen ist, dass dies erheblich später als Homer, Dante oder Shakespeare war – weshalb etwa die Theorie, dass Homer nicht ein einziger Autor, sondern eine ganze Generation von Geschichtenerzählern gewesen sein könnte, zumindest plausibel erscheinen kann. Auch denselben Gründen muss man es dem lieben William Shakespeare nicht übel nehmen, dass gewisse Teile seiner Werke von anderen übernommen waren. Das war damals nicht nur Gang und Gäbe, sondern wurde gar explizit so erwartet.

Deshalb – hier die Autorenschaft dieses Artikels: obi via cracked.com, oxford-royale.co.uk et al. 

Geschichte – History

John F. Kennedy – sein Leben in 33 Bildern

Drogendealer in der Weltpolitik – das Leben von Panamas Ex-Diktator Noriega

Das bittere Ende der Frau, die den «Vater des Gaskriegs» nicht stoppen konnte

So haben dein Opa und deine Oma früher auf den Putz gehauen

«Der Slogan nach dem Krieg war ‹Nie wieder›» Und heute? Eine Holocaust-Zeitzeugin erzählt

Geschichte der Menschenversuche: Geköpfte unter Strom, Pestflöhe und Gasbrand

Das Schicksal der «Liederlichen»: Graubünden arbeitet seine dunkle Vergangenheit auf

Über die Sinnlosigkeit des menschlichen Treibens: Die Weltgeschichte in 20 Minuten

«Erst grosses Gelächter, dann Schreie»: Seilzieh-Weltrekord in Lenzburg endet in Tragödie

«So stirbt man also!» – 17 Berühmtheiten und ihre letzten Worte

Regierungsrat und Gulag-Opfer: Was aus Lenins Schweizer Genossen wurde

Die wilde Affäre von zwei Astrologen mit Hitler, der Schweiz und dem MI5

Die Schweiz im Untergrund: Tunnel, Bundesratsbunker und militärische Allmachtsphantasien

Erdogans langer Weg vom Strassenkämpfer zum neuen Sultan

Vom rettenden Orgasmus bis zur Lobotomie: 10 gruslige Therapien aus der Medizingeschichte

Gebär du mal 16 Kinder wie Maria Theresia und verteidige gleichzeitig dein Reich

Der gescheiterte Weltrevolutionär: Wie ein Schweizer 1917 über ein Telegramm stolperte

1980, Zürich brennt, die Bullen schiessen – Klaus R. schiesst mit der Kamera zurück

Das älteste Rezept der Welt ist für … BIER! #priorities

Von geliebten Männern weggesperrt: Das traurige Schicksal von Johanna der Wahnsinnigen

Einst streng geheim, jetzt auf Youtube – die Videos der US-Atomtests

Российская империя: So schön (und farbig) war Russland, als der letzte Zar abdankte

Syphilis, Gladiatoren oder die Hölle – In welches Jahrhundert gehörst du wirklich?

Vivi Kola und das Frauenstimmrecht: Wie ein Kind der 70er «Die göttliche Ordnung» erlebt

Arschtrompeten im Gebetsbuch und andere Obszönitäten aus dem Mittelalter

Kaiserin Theodora von Byzanz: Die Frau, die ihre Vagina mitten im Gesicht trug

«Neger fallen über weisse Frauen her»: Parallelen zur Fake-News-Epidemie von 1942 

Bier per Spitfire: So versorgten die Alliierten die Truppe mit kühlem Blonden

So schön war Peking, bevor die Kommunisten es mit Hochhäusern zupflasterten

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv – muss man sehen, um es zu glauben

Von Kaiser Wilhelm bis zum Atomzeitalter: Karikaturen des Zürchers «Bosco»

Die Italiener in der Schweiz – eine Geschichte in 5 Akten

Eispickel, Regenschirm und Polonium: 9 ungewöhnliche Geheimdienst-Attentate

Sie nannten es das «Paris des Nahen Ostens»: So cool war Beirut vor dem Bürgerkrieg

Mata Hari – der Mythos der angeblichen Meisterspionin bröckelt

70er-Jahre Verkehrssendung: «Achtung, Frau am Steuer!»

Faszinierende Bilder aus dem alten Jugoslawien (vor Hitler, Tito und Milošević)

Exorziert die Würmer und hängt die Sau! – Tiere auf der Anklagebank

Gib Schweizern eine Kamera, Afrika, den Himalaya ... Krasse Reisefilme aus den 1930ern

Die keltische Kriegerkönigin Boudica, die tausende Römer niedermetzelte

Der Kampf ums Schweizer Frauenstimmrecht: Als Film göttlich absurd und höllisch traurig

Treffen der Schreibtischmörder: Sie planten vor 75 Jahren den Holocaust

Die 100 bedeutendsten Menschen aller Zeiten – auf Platz 80 tummelt sich ein Schweizer

Frauen, die Geschichte schrieben, Teil I: Die ägyptische Traumfrau Kleopatra

Das Rätsel um den letzten grossen Nazi-Verbrecher ist geklärt

«Die Zarin krault ihm die Eier»: Der Mord am gottlosen Scharlatan Rasputin 

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Jul-Tanne statt Christbaum: So versuchten die Nazis, Weihnachten umzudeuten

Mitten im 1. Weltkrieg kicken deutsche und britische Soldaten an der Front

Wie aus einer römischen Orgie der Geburtstag von Jesus wurde

Kaum zu glauben – diese historischen Ereignisse fanden zur gleichen Zeit statt

«Früher Brüste, jetzt Hassparolen»: Dieser Mann hat die American Nazi Party gegründet 

Der morbide Charme von verlassenen Bunkern

Rechnen wie Cäsar: Schaffst du diesen römischen Mathe-Test?

DNA-Analyse: Mücken brachten Rom ins Wanken

Pearl Harbor: Vor 75 Jahren stürzten sich 400 japanische Flugzeuge auf die US-Flotte

History Porn Teil XI: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Big Money im Weissen Haus: Die Rangliste der reichsten US-Präsidenten

Donald wie Ronald? Auch 1980 gewann ein «Hirnloser» – und die Welt ging nicht unter

«Hässlich, grossmäulig, kurzhaarig»: Amerika träumt seit über 100 Jahren von Hillary

Freispruch für «Patient Null»: Wie Aids die USA wirklich eroberte

Wie ein junger Fotograf 1973 auf Tuchfühlung mit Muhammad Ali ging

In London versteigern sie den Nazi-«Reichsbank-Schatz» 

History Porn Teil X: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Globalisierung anno dazumal: Archäologen finden in Japan römische Münzen 

«Innerlich kochte ich» – der GI, der beim Prozess die Ausreden der Nazis übersetzen musste

«Ich bin keine Jüdin» – eine Überlebende des Massakers von Babi Jar erzählt

Britischer Journalist soff wie Churchill – und das kam dabei heraus

Weltkriegs-Flüchtling in der Schweiz: «Wir mussten uns komplett ausziehen»

Aus der Geschichte lernen? Läuft ... Warum Duterte Obama «Hurensohn» nennt

Codewort Porno – wie Schwarzbrenner trotz Verbot Absinth verkauften

Der Fluch des Ötzi – wie die Mumie das Leben ihrer Finder veränderte

History Porn Teil IX: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Weil Wikinger dir beim Flirten helfen: 11 Fakten über die bärtigen Seefahrer

Wieder hat es Haiti getroffen – seit einem Pakt mit dem Teufel soll das Land verflucht sein

Belagert, ausgehungert, zerstört: Diesen 7 Städten erging es wie heute Aleppo

Wie Leni Riefenstahl zu Hitlers Reichsregisseurin wurde – und was ein Wasserfall im Tessin damit zu tun hat

Superkanone V3: Wie ein Kennedy Hitlers Hochdruckpumpe ausschalten sollte

Vor 70 Jahren ermordete ein polnischer Mob über 40 Juden, darunter Holocaust-Überlebende

Der Rebell und Selbstbezwinger: Ein Nachruf auf Götz George

«Operation Entebbe»: Wie Jonathan Netanjahu auf einem Terminal in Uganda zum Helden wurde 

Es ist nicht alles Putin – eine Reise in Russlands zaristische, revolutionäre und phantastische Seele

Diese 13 Fehler veränderten den Lauf der Weltgeschichte

Atemberaubend schön: 45 Bilder von Swissair-Stewardessen

Pendeln damals und heute: «Er liebt seine Familie, obwohl er sie nur am Abend zu sehen bekommt»

Vor 75 Jahren überfielen die Nazis die Sowjetunion: «Stark aufgeräumt, ohne Gnade»

Der letzte Schweizer Ölsoldat ist gestorben: Die Suva zahlte ihnen 46 Millionen Schmerzensgeld 

Die Schweiz, das kleine Russland: So gross könnte die Eidgenossenschaft wirklich sein

Life-Hacks aus der Ära des Alkoholverbots: So einfallsreich waren die Schmuggler während der Prohibition

Als die Schweizer Armee einen brünstigen Elefanten mit der Kanone erschoss

Cox, Bhutto, Rabin & Co.: 11 politische Morde und ihre Folgen

So sahen die Schweizer «Hooligans» im letzten Jahrhundert aus

Liebe Frau Flückiger: In den Alpen gab es schon Muslime, als noch keine Eidgenossen existierten

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Wie ein Schweizer mit einer Kampfhunde-Armee die Japaner im 2. Weltkrieg bezwingen wollte

Vor 100 Jahren fand die grösste Seeschlacht aller Zeiten statt: «Irgendwas stimmt mit unseren verdammten Schiffen nicht»

100 Jahre Armenier-Genozid: Der erste organisierte Völkermord des 20. Jahrhunderts

Seit 54 Jahren brennt es in Centralia: Wie ein Bergbaustädtchen zur Geisterstadt wurde

Krieg, Hoffnung, Zerfall: Das dunkle 20. Jahrhundert erzählt in 50 Bestsellern 

25.05.1935: Keiner ärgerte Hitler mehr als Jesse Owens – dabei hätte der Führer ja wissen müssen, was der Schwarze drauf hat

Das Réduit und der Streit, ob die beste Festung der Welt die Nazis abgewehrt hat oder nicht

Hitler, Stalin und Co: Erkennst du diese Diktatoren auch in jung?

Grosstante Margit tanzt, als 180 Juden massakriert werden – eine Familiengeschichte

Vom Kugelfisch-Helm bis zum geflügelten Husaren: Die sonderbarsten Rüstungen der Geschichte  

Als hätte H.R. Giger es entworfen: Bilder aus dem Innenleben eines deutschen U-Boots von 1918

So spektakulär war Brückenbau in der Schweiz früher

Traurig-schöne Bilder aus Somalia, als wir dort noch Badeferien machten und clubben gingen

History Porn Teil III: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Mit dem Gondeli über den See – als in Zürich aus Visionen noch Realität wurde

Doch nicht durch die Schweiz: 2000-jähriger Kot verrät endlich Hannibals Alpenroute

So schön waren die Miss-Europe-Kandidatinnen anno 1930

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

Kalaschnikow trifft auf Kajal: 8 Milizen, in denen Frauen kämpfen

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Darum bleibt Kurdistan ein Traum

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Der Mythos Mens: Die ewige Angst der Männer vor dem bisschen Blut

So schön war der Irak einmal: Diese Bilder stimmen irgendwie traurig

Obama und kein Happy End: Amerikas Schwarze stehen dort, wo sie immer schon standen

Wie ein niederländisches Kriegsschiff als Insel getarnt den Japanern entkam

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Früher in Stein gemeisselt, heute im Internet zuhause: Die 6 ältesten Listicles der Menschheit

100 Jahre Schlacht von Verdun: Das Grauen in Zahlen

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

So stellten sich die Menschen vor 100 Jahren unsere Zeit vor

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

Die Schweiz und ihre Ausländer: Als die «Tschinggen» auf dem Pausenplatz verprügelt wurden

Zweite Röhre am Gotthard? Wie fantasielos! Diese 9 Megaprojekte sind wirklich visionär

Alle Artikel anzeigen

Erstaunliche Fakten über die Schweiz, die du kennen solltest

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
34
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Molson 15.06.2017 23:05
    Highlight hey oliver, du bist kritisch ob der entwicklung in england, trotzdem ist jeder zweite beitrag von dir wie great-britain ist.
    und dann schreibst du von nationalstolz und so kram! ja was jetzt? also entweder oder! steh zu deinen wurzeln (tu ich auch) aber dann hör auf den nationalstolz (den du in dir trägst) schlecht zu machen nur weil du für links schreibst.
    1 5 Melden
    • obi 19.06.2017 10:04
      Highlight Nö. Stolz ist für selbst Erreichtes, nicht für den Zufall der Geburt. Ich bin nicht 'stolz', Brite/Swiss/egalwas zu sein, ich bin *gerne* Brite/etc. Kleiner, aber wesentlicher Unterschied.
      3 0 Melden
  • hillbilly 15.06.2017 15:01
    Highlight Bei meinen Dozenten wärst du mit diesem Quellenverzeichnis nicht durchgekommen...;)
    3 1 Melden
    • obi 19.06.2017 10:07
      Highlight Ist ja auch kein wissenschaftlicher Text. (Die Studi-Zeit war schön, but f me sideways die Bibliografien, Quellenangaben etc. vermisse ich so was von nicht :-D)
      2 0 Melden
  • Gustav.s 15.06.2017 11:51
    Highlight Nr 6. Find ich nicht so einfach: Eine unabhängige Nation zu sein – das will doch jedes Volk.
    Es gab sicherlich schon immer Gruppen die sich selber verwalten wollten aber wohl meist aufgrund der "Nachbarn" auf den Deckel bekamen. Auch hatten Untertanen von Tyranus Specialus, obwohl faktisch Sklaven, möglicherweise durchaus sowas wie Nationalstolz. Schliesslich war der Sklave auf der andern Seite dreckiger.
    Und wären da noch gewisse Stadtstaaten im uralten Griechenland.
    3 0 Melden
  • Menel 15.06.2017 08:33
    Highlight War 2000 an der Weltaustellung in Hannover. Im indischen Pavillon wurde einem gesagt, dass es nur dank den Indern Computer gibt, weil sie die 0 entwickelt/erfunden haben. 😄
    15 2 Melden
  • Raphael Bühlmann 15.06.2017 07:39
    Highlight Belloc war schon ein geiler Siech. Ausserdem einer der wichtigsten Vertreter des leider viel zu wenig bekannten Distributismus, einer Alternative zu Kapitalismus UND Sozialismus! ;)
    3 0 Melden
  • John Smith (2) 15.06.2017 01:27
    Highlight Die «Berliner Illustrierte» hiess anno 1925 übrigens nicht Berliner Illustrierte, sondern «Berliner Illustrirte Zeitung» (ja, ohne ie).
    11 0 Melden
  • Chrutondchabis 15.06.2017 00:21
    Highlight Ich hab bei Nummer 1 aufgehört zu lesen weil für mich Strandferien so ziemlich das langweiligste ist was es gibt. Und ja, ich liebe es mich draussen zu bewegen und nein, ich seh toll aus, ;-)
    4 14 Melden
    • obi 15.06.2017 10:56
      Highlight "Ich habe bei 1 aufgehört zu lesen, alles andere ignoriert und habe sofort runtergescrollt, um in der Kommentarspalte allen etwas über *mich* zu verkünden!" 😂😘
      25 0 Melden
    • Chrutondchabis 15.06.2017 17:41
      Highlight Ich habe obi herausgefordert und er ist drauf eingestiegen. Bin ich jetzt ein Journalist?
      2 5 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 14.06.2017 23:24
    Highlight Zum Thema Nationalismus:
    Die Schweizer Eidgenossenschaft hatte sich schon seit je her durch eine gemeinsame Identität ausgedrückt. Nicht umsonst sind wir ja eine Willensnation und keine Kultur- oder Sprachnation.
    10 15 Melden
    • sockosophie 15.06.2017 08:51
      Highlight Eher eine aufgezwungene identität durch napoleon...
      19 3 Melden
    • Midnight 15.06.2017 09:05
      Highlight Ja genau, darum kam man ja auch auf die absolut bescheuerte Idee des "Kantönligeists"...
      8 3 Melden
    • flvv 15.06.2017 12:55
      Highlight Die Ur-Eidgenossenschaft hat sich durch den gemeinsamen Kampf der Innerschweizer gegen die Habsburger definiert. Diese waren eigentlich Aargauer... Nur mal so.;)

      Einige hundert Jahre später hat man sich dann wieder gegenseitig auf den Deckel gegeben, weil man nicht die selbe Konfession hatte.

      Einen Lokalpatriotismus hat es wohl schon immer gegeben. Dieser hat sich wohl aber auf die Ortschaft, das Tal oder die Region beschränkt. Dass Patriotismus auf einen grösseren Nationalstaat ausgeweitet wurde, ist wohl tatsächlich ein jüngeres Phänomen.
      11 0 Melden
    • Murky 15.06.2017 23:45
      Highlight flvv... Dein Geschichtswissen ist etwas vereinfacht. Lies mal: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz

      Soo einfach war es nicht ;-) Dazu gibts übrigens ein gutes Buch von Roger Sablonier: "Gründungszeit ohne Eidgenossen. Politik und Gesellschaft in der Innerschweiz um 1300." Sehr zu empfehlen um Mythos und Wahrheit etwas besser auseinanderzuhalten ;-)
      4 0 Melden
  • MisterM 14.06.2017 21:43
    Highlight Interessanter Artikel, danke!

    Kann mir jemand bei zwei der alten Riddles aus der Zeitung von 1913 helfen? Das mit der 12'111 und jenes betreffend 100/99 9-9 kapier ich nicht...
    8 2 Melden
    • Oh Dae-su 14.06.2017 22:08
      Highlight 12111 = 11000 (Elf Tausend) + 1100 (Elf Hundert) + 11

      100 = 99 9/9 = 99 + neun Neuntel
      8 1 Melden
  • Ylene 14.06.2017 21:24
    Highlight Zu 10) Interessant. Ich habe anno domini den Nothelfer gemacht, war mal bei der freiwilligen Feuerwehr und bin jetzt Betriebssani und es wurde jedes Mal Mund-zu-Nase-Beatmung gelehrt von den ausbildenden Berufssanitäter. Aber egal. Seit 6 Jahren oder so ist eh die Weisung draussen, dass Laienhelfer (besonders wenn alleine) einfach eine reine Herzmassage (also ohne Beatmung) machen sollen. Genügend runterdrücken im Takt von Staying Alive und drannebliebe! Vielen, vielen Dank euch Ersthelfer da draussen!!!
    59 0 Melden
    • G-Man 15.06.2017 08:06
      Highlight Bin jetzt zwar nicht der Experte dazu aber meines Wissens nach...
      ...Funktioniert Mund-Nase besser da die Zunge den Atemweg nicht blockiert
      ...Wird dies aber teilweise nicht gelehrt weil die Helfer lieber mal Mund-Mund als Mund-Nase machen
      ...Wird genau aus diesem Grund das ganze beatmen nicht mehr gelehrt, weil es Helfer abschrecken würde nicht zu helfen.

      PS: Ich bevorzuge den Yellow Submarine Takt :-)
      6 0 Melden
    • kupus@kombajn 15.06.2017 08:14
      Highlight Ich habe ebenfalls Mund-zu-Nase gelernt.
      7 0 Melden
  • Luca Brasi 14.06.2017 21:04
    Highlight Ich finde die Entwicklung des Begriffs Nation noch spannend. Im Mittelalter diente es u.a. bei den aufkommenden Universitäten zur Abgrenzung der Studenten untereinander (wie in Hogwarts die versch. Häuser Gryffindor, Slytherin, etc.). Wobei in Paris "die Gallier" auch aus Spanier und Italiener bestanden, während "die Engländer" Engländer, Nordländer und Deutsche waren. Genauer nachzulesen hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Universität#Nationen_und_Fakult.C3.A4ten

    ;)
    30 0 Melden
  • dä dingsbums 14.06.2017 21:01
    Highlight Sehr unterhaltsamer Artikel, Danke!

    28 2 Melden
  • Dan Rifter 14.06.2017 20:52
    Highlight Leider entlarvt der runde Türknauf, dass diese Liste einmal mehr irgendwo abgeschrieben wurde.

    Der runde Türknauf findet man in der Schweiz doch praktisch nirgends. Wir haben Türfallen/Türklinken.

    Der rückständige runde Türknopf ist ein Amiding und ist weder sicher noch praktisch.
    Aber natürlich sind die Amis - wie bei allem - der Meinung, dass ihre Technologie überlegen ist.
    58 19 Melden
    • obi 14.06.2017 21:40
      Highlight Hach, diese "rückständigen" Exoten! Auch wenn bei uns runde Türgriffe nicht so häufig sind wie in anderen Ländern (aus irgendeinem Grund hatte meine Wohnung in ZH solche - wurden seither ersetzt haha), erfunden wurde das Ding trotzdem erst 1878. Und die Innenmechanik ist dieselbe wie bei uns.
      35 18 Melden
    • Dan Rifter 14.06.2017 22:07
      Highlight Und ausserdem hast du die Quellen am Schluss noch angegeben, was dann meinen Post so semiobsolet gemacht hat, gopfertelli. :D
      29 1 Melden
  • Wolf2000 14.06.2017 20:25
    Highlight Die Menschen sind so online süchtig... Verlieben sich im Netz und meinen es wäre das wahre Leben. Echt traurig.... Soviele Beziehungen gehen bach ab.... Wegen dieser schein Realität. Das Net ist Gift.
    7 61 Melden
    • DerRaucher 14.06.2017 21:28
      Highlight Sehe dein Problem nicht. Kenne mittlerweile x Paare die sich über das Internet kennen gelernt haben. Anders als andere Beziehungen sind sie nicht abgelaufen. Man lernt sich ja auch nur im Internet kennen und baut dann das Verhältnis im richtigen leben auf. Oder hast du das Gefühl das diese paare einfach jeden Tag übers Internet chatten? Das internet ist hilfreich für die Ländliche Bevölkerung. Oft gibt es keine grosse auswahl in kleineren Orten.
      45 0 Melden
    • obi 14.06.2017 21:41
      Highlight Also hopp - weg hier! :-D
      33 2 Melden
    • Grabeskaelte 14.06.2017 21:44
      Highlight Ach kleines Wölfchen mach Dir doch keinen Kopf. Das Netz zerstört Dinge aber es sind auch schon viele schöne Beziehungen im Netz entstanden. Es tut mir leid, wenn Dein Mann/Frau sich im Netz neu verliebt hat aber aus Zerstörung entsteht auch oft etwas Gutes und ich kenne einige Beziehungen die im Netz begonnen haben und super laufen. Bleib positiv und geh Online. Vielleicht klappts dann auch eher als an der Migroskasse :*
      22 4 Melden
    • supremewash 14.06.2017 23:29
      Highlight
      Die Liebesheirat, sowie das unbeaufsichtigte Kennenlernen im Ausgang sind doch auch eher neuere Erscheinungen.
      15 0 Melden
    • flvv 15.06.2017 13:01
      Highlight @Wolf2000: Also hopphopp, deinen nächsten Kommentar als Leserbrief schreiben und Briefmarke nicht vergessen, gell!;)
      5 0 Melden
  • pamayer 14.06.2017 20:22
    Highlight Danke für den kurzen Crashkurs in Sachen nationalistischen Bullshit.


    Zitat eines Soziologen:
    "Am Ende der Fahnenstange führt Nationalismus in den Krieg."

    Name des Soziologen leider entfallen. Zitat trotzdem echt.
    22 11 Melden
    • obi 14.06.2017 21:42
      Highlight "Patriotism is the last refuge of a scoundrel." - Samuel Johnson.
      22 7 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen