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Wegen Rassismus: ZSKA Moskau wird von der Uefa mit drei weiteren Geisterspielen bestraft 

03.10.14, 18:06 04.10.14, 09:53

Seydou Doumbia muss in der Champions League weiterhin auf den Support der ZSKA-Fans verzichten. Bild: ALESSANDRO BIANCHI/REUTERS

Nach dem «Geisterspiel» gegen Bayern München muss der russische Meister ZSKA Moskau auch die nächsten drei Heimspiele in der Champions League vor leeren Rängen austragen. 

Die Disziplinarkommission der UEFA sprach nach erneuten rassistischen Entgleisungen der ZSKA-Fans im ersten Gruppenspiel bei der AS Roma die drastische Strafe aus. Zudem muss ZSKA Moskau eine Busse von 200'000 Euro bezahlen und darf keine Tickets für die restlichen Auswärtsspiele in der Champions-League-Gruppenphase verkaufen. Die Moskauer können gegen das Urteil Rekurs einlegen.

In der Vergangenheit war der Verein, bei dem der frühere Young Boy Seydou Doumbia unter Vertrag steht, mehrmals wegen rassistischer Entgleisungen seiner Fans negativ aufgefallen. In Rom breiteten sie im Stadion ein Transparent mit rechtsextremem Inhalt aus und griffen Polizisten an. (dux/si)

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