Sport kompakt

Wirtschaftlich Top

Trotz Playout: SCB mit über 100'000 Franken Gewinn

01.09.14, 14:19

Treue SCB-Fangemeinde: Bis anhin wurden knapp 13'000 Saisonkarten abgesetzt.  Bild: KEYSTONE

Trotz der verpassten Qualifikation für die Playoffs hat der SC Bern auch in der vergangenen Saison erfolgreich gewirtschaftet. An der Generalversammlung von heute präsentierte die SCB Eishockey AG den Aktionären einen Jahresgewinn von rund 112'800 Franken.

Vor allen Abschreibungen, Zinsen und Steuern weist die Erfolgsrechnung gar ein Plus von 1,5 Millionen Franken auf. Im Vergleich zum Vorjahr, als der SCB seinen 13. Meistertitel gefeiert hatte, sank der Umsatz um 1,6 auf 24,6 Millionen Franken (ohne Gastronomie). Dies ist primär auf die tieferen Personalkosten zurückzuführen. Die Spieler mussten wegen des sportlichen Misserfolgs Lohnkürzungen von 15 Prozent hinnehmen. «Die Saison kostete uns finanziell weniger als imagemässig», so CEO Marc Lüthi.

Auf die in gut einer Woche beginnende Saison investierte der SCB auch in zusätzliche Spieler. «Wir haben den finanziellen Rahmen für den Umbau der Mannschaft gesprochen», sagte VR-Präsident Walter Born dazu. Der Vorverkauf läuft gut, erneut steuert der SCB der Marke von 13'000 Saisonkarten entgegen. Bei dieser Anzahl wird der Abo-Verkauf jeweils gestoppt. (si)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Martin Plüss beendet seine Karriere: «The best is always yet to come»

Wenige Wochen nach Mark Streit tritt mit Martin Plüss ein weiterer Spieler zurück, der das Schweizer Eishockey in den vergangenen zwei Jahrzehnten geprägt hat. Der 40-jährige Stürmer war bis im Frühling Captain beim SC Bern, mit dem er insgesamt vier Mal Meister wurde, zuletzt 2016 und 2017.

Mit der Nationalmannschaft feierte Plüss seinen grössten Erfolg mit dem Gewinn von WM-Silber 2013 in Stockholm. Bei jenem Exploit war der smarte, nur 1,74 m grosse Center eine der Schlüsselfiguren im Team …

Artikel lesen