Sport kompakt

Fussball

Adilis Transfer zu Galatasaray ist endlich perfekt

02.04.14, 12:21 02.04.14, 15:17
Basel's Endogan Adili reacts during a soccer match of the international Uhrencup tournament between Switzerland's FC Basel and Germany's Fortuna Duesseldorf at the stadium Bruehl in Grenchen, Switzerland, on Friday, July 5 , 2013. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Endogan Adili wird den FC Basel im Sommer definitiv verlassen und zu Galatasaray Istanbul wechseln. Gemäss der «Basler Zeitung» einigten sich die Parteien über den Transfer, der schon in der Winterpause eingefädelt worden war.

Adilis Transfer zum türkischen Spitzenklub erstaunt auf den ersten Blick. Denn seit seinem Wechsel von den Grasshoppers zum FCB im Januar 2013 kam der türkisch-stämmige Mittelfeldspieler nur gerade zu 94 Minuten Einsatzzeit. In Basel sass er oft nicht einmal auf der Ersatzbank. Weil er kürzlich einen Kreuzbandriss erlitten hat, wird der jüngste Super-League-Torschütze aller Zeiten (2010 für GC mit 15 Jahren und 286 Tagen) den Rest dieser Saison verpassen. 

Die Verpflichtung des Schweizer Nachwuchs-Internationalen, der in Basel einen Vertrag bis 2016 hatte, dürfte «politische» Gründe haben. Die türkische Süper Lig führt auf die kommende Saison hin eine Regeländerung ein. Anstatt zehn dürfen ab Sommer nur noch acht Ausländer auf dem Matchblatt geführt werden, in der Stammformation sind nur noch fünf (bislang sechs) nicht-türkische Spieler erlaubt. (dux/si)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wären unsere Fussball-Klubs ehrlich, sähen ihre neuen Logos so aus

Wenn am Wochenende die Super League ihren Spielbetrieb nach der Winterpause wieder aufnimmt, dann macht Lausanne-Sport dies mit einem neuen Logo. Weil es Anlehnungen an den neuen Besitzer enthält, stösst es auf grosse Kritik.

Dabei sind die Waadtländer doch nur Vorreiter! So würden die Schweizer Klubs heissen, wären sie in den USA zuhause.

Artikel lesen